Fond: Urkunden (1137-1857)
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Charter: 1835 I 02
Date: 2. Jänner 1835
Abstract: Entscheidung der Regierung, daß der in der Kirche Münsteuer befindliche streitige silberne und vergoldete Kelch alldort zu verbleiben habe, bis Antisenhofen das Eigenthum nachgewiesen; nun aber wurde nachgewiese, daß der Kelch von Mathias Unterallmayr, Bäcker zu Ort, 1769 nach Maria Chiemsee gestiftet und von dort nach Münsteuer gegeben worden sei.
Charter: 1835 III 13
Date: 13. März 1835
Abstract: Politischer Consens zur Erbauung des neuen Ziegelstadels zu Tobel.
Charter: 1835 VII 10
Date: 10. Juli 1835
Abstract: A.h. Entschließung, daß nicht blos die von der Regierung zur Uibername auf das oesterreichische Aerar beantragte Forderungspost pr. 150 fl, sondern auch 10000 fl für welche subsidiarisch die Renten des Matamtes als Hypothek angewiesen worden sind, zur Uibername an das Aerar geeignet seien. Von den übrigen altbairischen Kapitalien in der Höhe von 30000 fl, wovon seit 1778 keine Interessen mehr ausbezalt worden sind, hat das Stift trotz aller Bemühungen bisher nichts zurückerhalten.
Charter: 1835 VII 28
Date: 28. Juli 1835
Abstract: Vertrag des Stiftes mit der Herrschaft St. Martin, wodurch dieser zeitweilig bewilligt wird, 1000 Schritte ober der eisernen Schiene aus dem Senftenbach einen Graben in den Fasangarten abzuleiten.
Charter: 1835 VIII 31
Date: 31. August 1835
Abstract: Ein mit Recursen belegter Act, betreff. den Dominicalbeitrag des Stiftes zum Wiederaufbau des abgebrannten Pfarrhofes Uzenaich.
Charter: 1835 IX 19
Date: 19. September 1835
Abstract: Beim Schulhausbau zu Uzenaich traf das Stift ein Beitrag von 758 fl. 49 Kreuzer, wogegen aber dasselbe recurirte.
Charter: 1835 X 14
Date: 14. Oktober 1835
Abstract: Correspondenz des Inhaltes, daß der Pfaffinger Steg und Gangsteig bei den Weihern als Kirchensteig von der Gemeinde zu unterhalten wäre.
Charter: 1836 III 13
Date: 13. März 1836
Abstract: Regierungsdecret, daß das sog. Osterhofen'sche Schuldkapital pr. 1500 Gulden = 400400 fl. Conv. M., in dessen Besitz das Stift durch den Professen Gabriel Mandl gekommen war vom nied.oester. Religionsfonds, welcher die Güter der Klöster Osterhofen und Inderstorf eingezogen hatte, zurückzu bezalen sei.
Charter: 1836 III 14
Date: 14. März 1836
Abstract: Das Stift hat des Geländer zwischen der Brunngasse und dem Wirtshausbrückl zu Reichersberg nicht herzuhalten, dagegen das Wirtshausbrückl.
Charter: 1837 I 09
Date: 9. Jänner 1837
Abstract: In der Person des Stiftspfarrers Franz Xav. Gunzinger wurde vom Kapitel ein Kanzleidirector ernannt und damit die Reorganisation der Stiftskanzlei eingeleitet, in Folge dessen das Taxaversum für den Hofrichter u.a. in sehr erregter Weise zur Verhandlung kam.
Charter: 1837 II 09
Date: 9. - 17. Jän. 1837
Abstract: Der Schullehrer Joseph Katzgraber zu Branberg führte Prozeß wegen einer Entschädigung für das Zehentausstecken beim Pfarrhofe daselbst.
Charter: 1837 V 06
Date: 6. Mai 1837
Abstract: Act betreff. die Grenzvermarkung zwischen der Kranwinkler- und Sandberger-Stiftsau ohne Bedeutung.
Charter: 1837 X 30
Date: 30. Oktober 1837
Abstract: Verkaufte das Stift die Herrschaft Obergrub V.O.M.B. um 9935 Gulden an den Priester Ferdinand Jos. a Cup. Pachner.
Charter: 1837 XI 26
Date: 26. November 1837
Abstract: Das Stift machte Versuche, die von der bairischen Regierung von 1810 bis 1816 zur Refundirung der Religionsfondsauslagen im Unterdonau- und Salzachkreise verwendeten Rentüberschüsse zu revindiziren aber vergeblich.
Charter: 1838 II 27
Date: 27. Februar 1838
Abstract: Regierungsentscheid, daß das Gesuch des Stiftes um Einverleibung der Localie Gschaidt nicht Statt habe, weil Gschaidt ein Säcularbeneficium sei, welches einem Regularen nicht verliehen werden dürfe.
Charter: 1838 VIII 19
Date: 19. August 1838
Abstract: Hofrecurs der Dominien des Inviertels wegen Erleichterung der Concurrenzlasten.
Charter: 1838 XI 20
Date: 20. November 1838
Abstract: Auf dem Lindtmannhaus in der Hofmark Reichersberg haftet das Servitut, die Wasserleitung in den Fischbehälter des Stiftes gestatten zu müssen; ist auch grundbücherlich vorgetragen.
Charter: 1839 III 21
Date: 21. März 1839
Abstract: Kaufte das Stift Reichersberg von Joh. Nepom. Freiherrn von Peckenzell die Herrschaft und das Schloß Hackledt mit Kleeberg um 27000 Gulden.
Charter: 1839 IV 15
Date: 15. April 1839
Abstract: Mehrere Kauf-und Tauschprojecte von Untertanen mit benachbarten Herrschaften wie mit dem Magistrat Passau, Dominium Teuffenbach, Rablern, Stift St. Peter, wurde aber nichts realisirt.
Charter: 1839 XII 31
Date: 31. Dezember 1839
Abstract: Faszikel betreff. die grundbücherliche Einverleibung einer ewigen Gilte von 14 Kreuzer 1/12 dl auf dem Stummergute zu Faulenaichet (Pf. Gurten) beim Pfleggericht Obernberg.
Charter: 1840 III 05
Date: 5. März 1840
Abstract: Wurde der Actuar beim hiesigen Stiftsgerichte Karl Gargo wegen Insubordination und ämtlicher Gebrechen entlassen. Er sprach eine Vergütung für die Herrenkost an, die er beanspruchte, strengte darüber einen Prozeß an, wurde aber abgewiesen.
Charter: 1840 III 20
Date: 20. März 1840
Abstract: Act betreff. die Belegung des neugebaen Schusterhauses zu Aichet mit einer Hausstift.
Charter: 1841 I 18
Date: 18. Jänner 1841
Abstract: Act betreff. den Stallbau beim Pfarrhofe St. Lambrechten, wozu das Stift das Materiale, die Gemeinde, Zug- und Handrobot stellte.
Charter: 1841 V 13
Date: 13. Mai 1841
Abstract: Das Stift wurde von der durch das Pfleggericht Obernberg begehrten Entrichtung der Schulbeheizungsbeiträge von 1809-14, welche während der Stiftsadministration die bairische Regierung zu berichtigen gehabt hätte, durch ein Regierungsdecret freigesprocen, und die Zalung dem Aerar zugewiesen.
Charter: 1841 V 21
Date: 21. Mai 1841
Abstract: Differenz mit dem Sepperl zu Pfaffing, um das Eigentumsrecht der Labwiese im Hart, topogr. No 3109 oder Parz. No. 3160 und 3161.
Charter: 1841 VIII 23
Date: 23. August 1841
Abstract: Das Stift hat den Wasserschlauch am Doblerfelde herzuhalten, nicht aber den durch die Poststraße führenden Abzugskanal daneben.
Charter: 1842 VIII 18
Date: 18. August 1842
Abstract: Abschreibungsact der Grundparzellen No. 1439 u. 1442 von 600 Quadratklafter vom Bauergute zu Au für das Stift Reichersberg, an dessen Gründe beim Aichberg sie durch die Antisen angeschwemmt wurch.
Charter: 1843 III 19
Date: 19. März 1843
Abstract: In der alten Stiftstischlerei wurde Magdalena Demmelbauer ermordet. Verdacht fiel auf den Schusterfranzlhansl Johann Schneider, wurde aber wegen Unzulänglichkeit der Beweise freigesprochen.
Charter: 1843 VII 06
Date: 6. Juli 1843
Abstract: Regierungsdecret, daß die Verlegung des Friedhofes zu St. Lambrechten ausserhalb des Ortes auf dem commissionell ausgemittelten Platze der den Archauerischen Eheleuten gehörigen Grundparzelle 1208 und Einlösung der dazu erforderlichen Area pr Quadratklafter im gerichtlichen Schätzungswerte vorzunemen sei.
Charter: 1844 I 03
Date: 3. Jänner 1844
Abstract: Decret des Appellationsgerichtes bestättigend das Urteil des Stadt- und Landrechte in Linz vom 1843 V 09, das Begehren, daß die Herrschaft St. Martin über ihr gerühmtes Recht daß ihr die cumulative Benützung der vom Stifte Reichersberg mit der Herrschaft Hackled gekaufften Jagdgerechtsame gebühre, die Klage um so gewisser einzubringen schuldig sei, als ihr widrigens das ewige Stillschweigen und der Ersatz der Gerichtskosten auferlegt worden würde, finde nicht statt, vielmehr habe die Stiftsherrschaft Reichersberg die Prozess- und Gerichtskosten zu ersetzen.
Charter: 1844 VIII 25
Date: 25. August 1844
Abstract: Grundtauschvertrag mit dem Bloimann im Hart um die Berechtigung der freien Farth über seinen Gartengrund für das Stift und dem Schuhmathias im Hart gegen Abtrettung der Schuhmathisgasse.
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