Fond: Kloster Niederaltaich Urkunden (790-1801)
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Charter: 1429
Date: 18. April 1585
Abstract: Hanns Schuester, Kupferschmied und Bürger zu Deggendorf, und seine eheliche Hausfrau Christina verkaufen an Abt Paulus von Niederaltaich 3/4 Korns, 1/4 Haber, drei Käse, 15 Eier jährlicher Gilt aus einem halben Hubbau zu Putting, derzeit vereinigt mit dem Gilgmairgut daselbst, ein Lehen des Klosters und von Christina ererbt von ihrem Vater Matheusen Schinderl zu Vischerdorff...
Charter: 2087
Date: 15. Januar 1586
Abstract: Vergleich zwischen dem Kloster Niederaltaich und den Hauzenpergschen Erben (Oswald, Andre, Anna und die Tochter Ursula ihrer Schwester Cecila, verm. Dürr sel.), wonach letztere gemäß dem am Freitag nach dem Neujahrstag (4. Jan.) 1544 an Oswald Hauzenperger erteilten Erbbrief im Besitz des Erbrechts auf dem Amthopf zu Arnpruckh bleiben sollen, dagegen in die Umwandlung des Erbrechts an das Klosters Zehnt zu Arnpruckh in ein auf ihre Kinder sich erstreckendes Leibgedingsrecht einwilligen, vorbehaltlich obrigkeitlichen Konsenses.
Charter: 1430
Date: 1. Februar 1586
Abstract: Stepahn Canseer zu Sebach, der vom Kloster Niederaltaich elf Tagwerk Wiesmahd und zwei Äcker, in Chansee gelegen, erbrechtsweise erhalten hatte, mit der Erlaubnis, sie teilweise. doch ohne Beeinträchtigung der Gilt, zu veräußern, verkauft sie an verschiedene Käufer, Andre Weinperger, Balthasar Prueckl, Valentin Tosch zu Reuth, Andre Laubeckh zu Schwarzach, Paulus Stettner, Veicht Chonseer zu Niederaltaich, Jakob Pesserts Erben zu Seebach, Hanns Pruckhl, Georg Pesserl... (die Angabe der Personen und Orte ist nicht vollständig).
Charter: 2088
Date: 21. April 1586
Abstract: Rezeß des Vitztums Christoph, Grafen zu Schwarzenberg, Herrn zu Hochenlandtsperg und der anderen herzoglichen Räte zu Straubing, worin sie im Auftrag Herzog Wilhelms in Bayern dien landesherrliche Genehmigung der zwischen den Kindern Oswald Hauzenpergers weiland Richters zu Rinchnach und dem Prälaten Augustin von Niederaltaich bezüglich des Amthofs und des Zehnts zu Arnpruckh abgeschlossenen Vergleichs aussprechen.
Charter: 1432
Date: 5. Mai 1586
Abstract: Bischof Ernst von Bamberg verleiht dem Abt Augustin von Niederaltaich die von der Bamberger Kirche abhängigen königlichen Lehen.
Charter: 1433
Date: 28. Juli 1586
Abstract: Christoph, Graf zu Schwartzennberg, Herr zu Hohenn Lanndtsperg, Vizedom zu Straubing, beurkundet den von Dr. Wolfganng Lutz, Kanzler, und Leonhardt Sauerzapff zu Obern und Nidern Viechhausen, Rentmeister, als fürstliche Komissäre des Herzogs Wilhelm von Bayern vermittelten Vergleich über die Ausübung des Wildbanns in dem Gehölz "der Streich" genannt, zwischen Abt Augustin von Niederaltaich und den Erben des Hanns Peter von Fraunberg, nämlich Hanns Christof von und zu Fraunberg und Hanns Wiener, Pfleger zum Schoelnnstain.
Charter: 1434
Date: 10. Oktober 1586
Abstract: Matheus Rierwiser zu Obern Gössenpach und Christoff Paungarttner zu Schmidorf, Vormünder des Sohnes Hanns des Michael Rierwiser, Webers zu Wisslsing, verkaufen mit Genehmigung der Grundherrschaft zu Niederaltaich an Christoffen Schwingkhamer, Weber zu Wisslsing, und seine eheliche Hausfrau Magdalena die leibgedingsgerechtigkeit auf dem Maidlguetl zu Wisslsing um eine Summe Geldes.
Charter: 1638
Date: 24. Januar 1587
Abstract: Bischof Urban von Passau bewilligt, daß das einst für Regul. Chorherren S. Augustini eingerichtete, durch die Sorglosigkeit seiner Pröpste sowie andere Umstände verschuldete und verödete und daraufhin vom Stift Niederaltaich, Bened. Ordens, übernommene Kloster St. Oswald bei der Stadt Gravenau zur besseren Vollbringung des göttlichen Diensts daselbst, Bezahlung der Schulden und Instandsetzung des Kastens dem gedachten Stifte (...)iert und inkorporiert werde.
Charter: 1435
Date: 30. November 1587
Abstract: Hanns Rierwiser zu Niedernminichdorf und seine eheliche Hausfrau Dorothea verkaufen an Christoffen Hofpawern zu Poeding, dieser an Hannsen Prohaendl zu Thuendorf und seine Hausfrau Margaretha eine Erbgerechtigkeit auf einem Viertelbau zu Niedernminichdorf, welche dem Kloster Niederaltaich gehörte.
Charter: 1436
Date: 31. Dezember 1587
Abstract: Wolfganng Hueber zu Moendorf und seine eheliche Hausfrau Christina verkaufen an Abt Augustin von Niederaltaich ein Schaff Korn, 1/2 Schaff Habern jährlicher ewiger Getreidegilt aus ihrem halben Hubbau zu Maenndorff, so sie von Caspar Petzl zu Nidernothmaring erkauft haben und Lehen des Klosters Niederaltaich ist, um eine Summe Geldes.
Charter: 2110
Date: 23. April/ 3. Mai 1588
Abstract: Der Notar Martin Maull von Amberg etc. erteilt Johann Sigmund, Freiherr zum Degenberg, Erbhofmeister in Bayern und fürstlicher Rat zu Straubing, vertreten durch Johann Perndl, Bürger und Gerichtsbeisitzer zu Regensburg von nachstehender Urkunde vom 19. Dezember 1379 (Beglaubigung? Bestätigung?). Darin folgender Vorgang: Pileus, Kardinalpriester tt S. Praxedis, gewährt auf Bitten des Ritters Johann von Nusperg den andächtigen Besuchern der Kapelle S. Crucis zu Schonnaw, am Fuß der Veste Nussperg, im Regensburger Bistum gelegen, an nährebezeichneten Tagen Ablaß.
Charter: 2109
Date: 23. April/ 3. Mai 1588
Abstract: Der Notar Martin Maull aus Amberg etc. erteilt Johann Sigmund, Freiherr zum Degenberg, Erbhofmeister in Bayern und fürstliche Rat zu Straubing, vertreten durch Johann Perndl, Bürger und Gerichtsbeisitzer zu Regensburg, von nachstehender Urkunde vom 19. Oktober 1364 (Bestätigung? Beglaubigung?). In der zitierten Urkunde folgender Vorgang: Rabno Truchsess, Verweser der Regensburger Kirche in geistlichen und weltlichen Dingen bestätigt die Stiftung einer Messe in der Kapelle zum hl. Kreuz in Schonnaw innerhalb des Pfarrbezirks Pebrach für alle Sonn- und Feiertage, die Freitage in der Advents- und Fastenzeit ("excepta die Para sceve in qua sancta mater ecclesia unum tantum officium peragere consuevit") und deren Dotation mit einer jährlichen Gült von 4 Pfund Regensburger Pfennig, wovon der vom Pfarrer in Pebrach zum Lesen der Messe angenommene und jederzeit amovible Priester seinen Unterhalt am pfarrlichen Tisch erhält.
Charter: 2111
Date: 23. April/ 3. Mai 1588
Abstract: Der Notar Martin Maull von Amberg erteilt Johann Sigismund, Freiherr zum Degenberg, Erbhofmeister und fürstlicher Rat zu Straubing, vertreten durch Johann Perndl, Bürger und Gerichtsbeisitzer zu Regensburg von nachstehender Urkunde vom 10. Oktober 1474, Rom, (Beglaubigung? Bestätigung?). In der zitierten Urkunde folgender Vorgang: Angelus, Kardinalbischof von Palestrina, Julian, Kardinalpriester tt St. Petri ad vincula, Antonius Jacobus, Kardinalpriester tt. S. Viti und Franciscus, Kardinaldiakon tt. S. Mariae novae, erteilen auf Bitten Konrad Nuspergers der Kirche S. Crucis in Schonaw, Filiale der Pfarrei Pebrach im Regensburger Bistum, einen Ablaßbrief.
Charter: 1437
Date: 28. April 1588
Abstract: Abt Augustin von Niederaltaich stellt auf Bitten des Erasm Haider, Wirts zu Laelling, ein Vidimus aus von einem papiernen Brief über den Wassergraben zur Gotteshaus-Mühle und Säge zu Ronstetten vom 4. Februar 1583.
Charter: 2557
Date: 9. Juni 1588
Abstract: Stephanus Schenberger, Priester des Bistums Passau, erhält von Maurus, Abt des Klosters Niederalteich, als Lehen die Kirche und Pfarrei Kirchberg.
Charter: 1797
Date: 16. Februar 1589
Abstract: Hanns Geisler, Ratsbürger zu Hengersberg, und Regina, seine Hausfrau, verkaufen die zum Tusemhof gehörigen Wiesen und Äcker, welche Regina Geislerin bei der Erbteilung erhalten, mit Bewilligung des Abtes Augustin von Niederaltaich dem Hannsen Fölnstain, Stadtschreiber zu Vilshofen, unter der Auflage, daß sie die an das Kloster jährlich zu entrichtende Gilt von 5 sh. dl. von Hanns Fölnstain erheben und selbst jenen über liefern sollen.
Charter: 1438
Date: 22. März 1589
Abstract: Matheus Riewiser zu Oberngoessenpach und Christoff Paungarttner zu Schmidorff, Vormünder der Töchter Margreth und Wanndula des Michael Riewiser zu Wisslsing, verkaufen mit Wissen der Grundherrschaft zu Niederaltaich dem Christoffen Schwinckhamer zu Wisslsing die Leibgedingsgerechtigkeit auf dem Maidlgütl. Schwinckhamer hatte Magdalena Riewiser geheiratet, deren Bruder Hanns Riewiser war.
Charter: 2112
Date: 28. Oktober 1589
Abstract: Revers des Georg Chunrad, Pfarrers zu Satlpeilstein gegen Abt Augustin (Dr. sacre script.), Prior Vitus und den Konvent des Klosters Niederaltaich, welche ihm die Kirche und Pfarre zu Pebrach deren sie "von Altar Herrn unwidersprechliche rechte Patronen und Lehenherrn" sind, verliehen haben.
Charter: 1439
Date: 21. Februar 1590
Abstract: Paulus Schwaiher, sen. Bürger des Rats zu Deggendorf, und seine eheliche Hausfrau Maria, welche von Hannsen Jordan, Bürger zu Regensburg, den Mairhof zu Ruckhassing und andere Stücke erkauft hatten, über welche Abt Augustin von Niederaltaich Eigentum, Grundherrschaft und Gilt beanspruchte, veräußerte zur Verminderung aller Irrungen das Ganze an das Kloster um eine Summe Geldes.
Charter: 1440
Date: 6. März 1590
Abstract: Wolfgang Hueber zu Manndorf und seine eheliche Hausfrau Christina verkaufen an Abt Augustin und den Konvent von Niederaltaich aus ihrem halben Hubbau zu Minndorf, einem rechten Klosterlehen, 1/2 Schaff Habern jährlicher ewiger Getreidegilt um eine Summe Geldes.
Charter: 1441
Date: 1. Oktober 1590
Abstract: Abt Augustinus, Prior Vitus und der Konvent von Niederaltaich verkaufen mit Zustimmung des Bischofs Urban von Passau an Herzog Wilhelm von Bayern ihren freieigentümlichen halben Teil des großen und kleinen Zehnts zu und um Ingolstat, samt dem Zehnthof daselbst, gegen die bisherigen Klosterleistungen an den Pfleger zu Hengersperg, den Gerichtschreiber und Amtmann allda, sowie die Unterhaltung des Amthauses. Außerdem übernimmt der Herzog eine Schuld des Klosters von 500 fl. an die Universität Ingolstat.
Charter: 1800
Date: 1. Oktober 1590
Abstract: Herzog Wilhelm in Bayern und das Kloster zu Niederaltaich kommen mit Zustimmung des Bischofs Urban zu Passau überein, daß letzterer auf den Zehnt zu und um Ingolstadt samt dem Zehnthof zu Gunsten des Herzogs verzichtet, hingegen keinerlei Leistungen an den Pfleger, Gerichtsschreiber und Amtmann, wie für das Amthaus mehr vorzunehmen hat.
Charter: 1442
Date: 12. März 1591
Abstract: Abschied der Regierung zu Landshut in der Klage der Prälaten und des Klosters zu Niederaltaich gegen Hanns Albrechts von Preysing zue Cranwinckhel, Moss und Neiddling, Witwe, wegen der Lehenseigenschaft des Schlosser Moss, des Haus- und anderen kleinen Zehnten von den Schloßgründen.
Charter: 1443
Date: 23. Juli 1591
Abstract: Apolonia; Witwe des Moritzen Denschertz, Fischers zu Niederaltaich, und ihre Kinder Maximilian, Maria, Agnes, Regina und Catherina, übergeben mit Zustimmung der Hofmarks- und Grundherrschaft zu Niederaltaich ihrem Sohn und Bruder Michael Denschertzen zu Niederaltaich ihr Erbrecht und Gerechtigkeit an dem achten Teil des Fischwassers in der Donau und Schwarzach, auch allen Altwassern zu Niederaltaich, gegen bestimmte festgesetzte Leistungen.
Charter: 1444
Date: 30. Dezember 1591
Abstract: Wolf Pach, Dorfmüller zu Niederaltaich, und seine eheliche Hausfrau Elisabeth verkaufen mit Zustimmung der Vogt- und Hofmarksherrschaft Niederaltaich an Andreen Casstner, Wirt zu Seebach, und seine Hausfrau Barbara die zwei Leibrechte, welche Georg Rockhinger sen. zu Niederaltaich und sein Sohn Hanns Rockhinger, Müller an der Gruebmuel, für ihre Lebenszeit auf der Dorfmuel zu Niederaltaich gehabt hatten, um eine Summe Geldes.
Charter: 1445
Date: 23. März 1592
Abstract: Kaufbrief Michaeln Prauns, Müllers und seiner Hausfrau um die zwei Leibrechte der Dorfmenig von Niederaltaich.
Charter: 1446
Date: 25. Juli 1592
Abstract: Anfre und Wolf die Vischhueber, Brüder zu Wisslsing, und ihre Hausfrauen Magdalena und Margretha übergeben nach dem Tod des bisherigen Inhabers Christoffen Vischhueber zu Langen Iserhouen ewige Erbgerechtigkeit auf dritthalb Viertel Baus, genannt "das Panckhofer Gut", das mit Stift, Stör, Grund und Boden zum Kloster Niederaltaich gehörte, dem Kloster um eine Summe Geldes.
Charter: 1966
Date: 30. Juli 1592
Abstract: Revers des Udalricus Stromair, Priesters Regensburger Bistums, für das Kloster Niederaltaich (Abt Quirinus, Prior Wilhelmus) über die ihm verliehene Pfarrei Ettling. Der Aussteller hat dem Kloster jährlich 20 fl. Absentgeld zu reichen, die Nutznießung des dem Kloster gehörigen Jagerhäusels ist auch ihm genehmigt.
Charter: 1447
Date: 31. Mai 1593
Abstract: Caspar Marckhamer, Propstrichter zu Niederaltaich, stiftet für sich, seine verstorbene Hausfrau Magdalene und seine zweite Hausfrau Anna Perngeerin bei dem Gottehaus Niederaltaich mit den Zinsen aus 1200 rhein. fl., welche er von Christoffen Reindl, Landrichter auf dem Oberhaus zu Passau, erworben hatte, einen ewigen jährlichen Jahrtag und ein jährliches Almosen für Witwen, Waisen, Heiratende und für Erlernung eines Handwerks.
Charter: 1448
Date: 20. Juli 1593
Abstract: Bischof Nidhard von Bamberg verleiht dem Abt Bernhard von Niederaltaich die von der Bamberger Kirche abhängigen königlichen Lehen, Der Lehenseid des Abtes ist inseriert.
Charter: 1450
Date: 26. November 1593
Abstract: Abschied des Hanns Georgen von unnd zue Fraunberg, Schoelnstain und Garhaim, Vizedom des Herzogs Wilhelm von Bayern, in der Klagsache des Abtes Bernhard von Niederaltaich gegen Hanns Albrecht Kuttenauer, Pfleger zu Osterhofen, der den Marthin Muenich, Schuster von Niederaltaich, auf dem Markt zu Osterhofen widerrechtlich aufgehalten und eine Bürgschaft auferlegt hatte in dem Handel des Schusterhandwerks im Markt Hengersberg gegen das Schusterhandwerk zu Niederaltaich wegen unbefugter Störarbeit des Hannsen Khraelln, wohnhaft im Moss zue Thaindorf.
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