Collection: Urkunden des Geschlechts von Dennhausen (Google data)
Charter: Nr. 130.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 130. 1451. März 24. Bernd E. H. zur Lippe bekennt, daß sein seliger Vater
Simon den „guten von Oyenhusen" seinen Antheil an der Oldenburg versetzt habe, und
versetzt dieselbe von Neuem an die Brüder Cord, Fried- drich und Johann von Oyenhusen mit
allem Zubehor, als: „die halbe Burg und halbe Vorburg, Collerbeck mit dem Dieke halb, das
halbe Dorf Herste, halb Albroke, halb Hobrechtsen, halb (Aversen, halb Abbenborch, halb
Waldenbrok, ein Viertel des Zehnten zu Som mersell mit einem halben Hove daselbst, ein
Viertel des Zehnten zu Eversen, drei Viertel des Stoppelbergcs, ein Viertel des Zehnten da
selbst, den ganzen Zehnten daselbst, den ganzen Zehnten zu Honrode — 54 — vor Nieheim, die
Freien zu Nieheim und Steinheim mit drei Viertel des Gogerichts," für 300 Oberland.
Gold-Fl. — Es folgen die üblichen Oarantieuersvrechungen. v. 1451 in vißilia
Ännunciatioiu» dellte et ßloriosS virß.Hlarie. Alte Abschrift zu Grevenburg! Pergl, Lipp.
Reg«, III, 1882, Anmerk. Vgl, Nr, 162,
Charter: Nr. 382.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 382. 1562. März 21. Verlach von Kerssenbrock schreibt seinem lieben Schwa
ger Rab Arnd von Oienhausen: Er sei am letzten Donnerstage in Geschäften zu Pyrmont bei
dem Grafen (Hermann) Simon zur Lippe gewesen und mit demselben in Streit gerathen, so daß
sie sich gegenseitig die Gläser an den Kopf geworfen hätten. Dies habe der Graf dem
regierenden Grafen Bernhard gemeldet und sei er — Ger lach — von diesem auf morgen Mittag
nach Cappel beschieden, um sich dort gleichzeitig mit dem Grafen zu verantworten. Da er
hier bei eines treuen Rathgebers bedürfe, so bitte er seinen Schwager, noch heute Abend
nach Barntrup zu kommen, um die Ursache des Streits zu erfahren und darnach die weiteren
Schritte zu berathen. v. 1562, Sonnabend nach Judica. Orig.-Brief in meinem Besitze.
Verlach v. K. war mit Lucia, der Schwester Rab Arnds von Oyenhau- sen, verheirathet und
starb 1605. In Urkunden erscheint er als belehnt seit 1559. <Zr hatte von Lucia acht
Söhne und drei Töchter. Seine männliche Nachkommenschaft erlosch mit seinem Urenkel Johann
Friedrich 1723. — Gerlachs Schwestern Maadalene und Catharine waren an die Bruder Rab Arnd
und Falk Arnd von Oeynhausen verheirathet. Ihr Vater war der lutherische Drost Arnd von
Kerssenbrock zu Barntrup, welcher 1553 auf dem s. g. Bosenwinkel bei Barntrup von Ernst
von Mandelsloh und Ludolf de Wend erschossen wurde. Ihre Mutter war Catharine, Tochter des
Dietrich Kanne zu Bruchhausen, nach deren Tode sich Arnd v. K. mit Margarethe von
Oeynhausen, Tochter Georgs zu Reelsen, wieder verheirathet hatte.
Charter: Nr. 291.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 291. 1522. Juli 3«. Herzog Erich von Brcmnschweig verspricht dem Arno von
Oyenhausen, ihn wegen der 1000 Rhein. Goldfl., für welche sich derselbe bei Reineke de
Wend und Heinrich Ledebur verbürgt habe, schadlos zu halten. v. Montags nächst nach Petri
und Pauli, ^uno v. XXII. Papier-Orig. mit Unterschrift Erichs in meinem Besitze; das
aufgedrückte Siegel ist abgesprungen. Nie Mitbürgen siehe bei Treuer, Miinchhaus.
Geschlechtshistorie. Anhang S. 132. Diese Angelegenheit hangt wohl noch mit Erichs
Gefangennahme bei Soltau zusammen; er war aber vom Herzog Heinrich schon am 31, Juli 1519
gegen einige Gebietsabtretungen in Freiheit gesetzt.
Charter: Nr. 30.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 30. 1369. Mai 25. Johann von Oyenhusen und sein Sohn Johann beschei nigen,
daß sie vom Bischof Heinrich von Paderborn zwei Hufen Lan des zu Lüttyken-Vrefenhusen,
Godeke den Ratmester mit Frau und Kindern und eine Schaftrift vor dem Schlosse zu Nyhm nur
als Leibzucht erhalten haben, diefe also nach ihrem Tode an das Stift zurückfallen. v.
1369, äie L. Drdilni pape. Deutsche Perg.-Urk, im Archiv zu Münster. Das 2ie«e> Johanns
ist abgefallen.
Charter: Nr. 548.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 548. 1604. Oct. 8. Heinrich von Oyenhausen zu Eichholz klagt bei Graf Simon
zur Lippe, daß die Brüder Bernhard und Friedrich Schwartz als Bürgen des sel. Arnd Kanne
ihm 1000 Rthlr. schuldig seien, welche er in Minden bezahlen müsse, aber nicht erhalten
konne. Archiv zu Detmold, Bernhard Schwartz zu Detmold erwiderte dagegen, daß Heinrich v,
O. ihm versprochen habe, das Geld vorlaufig stehen zu lassen, wenn er statt Zinsen 3 Fuder
Korn erhalte; nach Nuckkehr seines Bruders von Braun schweig solle die Sache geordnet
werden,
Charter: Nr. 266.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 266. 1509. April 30. Der Knappe Cord von Oyenhausen, Cords Sohn, ver kauft
für 80 Fl. eine Rente von 4 Molt Korn aus seinem von Pa derborn lehnrührigen Hofe zu
Valhausen (bei Horn) an den Nagel schmied zu Horn. v. 1509, Montag nach Iubilate. Lipp.
Regg. IV. 2959.
Charter: Nr. 461.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 461. 1587. Aus dem Memorialbüchlein des Paderborner Fürstbischofs Theodor
von Fürstenberg: „Ausgaben: Newhauß 3V 158? denen von Qienhausen abgelöst 38 Malter Korn,
so ihnen aus dem Hoffkorn zu Paderborn verschrieben gewesen, mit 250 Goldfl." Giefers,
Gesch. der Wefelsburg. S. 18.
Charter: Nr. 517.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 517. Ißtt0. Jan. 1. Adam Arnd von Oyenhausen bekennt, daß er an diesem —
222 — Tage vom Landgrafen Moritz von Hessen um seiner untertänigen treuen Dienste willen
mit 5000 Rthlr. Capital zu 5"/" belehnt sei, deren Zinsen der fürstliche Qbereinnehmer
jährlich am Michaelistage aus der Tranksteuer entrichten solle. Sollte der Landgraf die
Rente später mit dem Capital ablösen wollen, so sollen die v. O. das Geld in Erbgütern im
Hessischen Lande anlegen, v. Cassel, w. o. Orig. im Archiv zu Cassel mit anhängendem
Siegel. Ebendaselbst be» findet sich auch der Lehnbrief.
Charter: Nr. 90.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 90. 1427. Mov. 1. Simon IV. E. H. zur Lippe versetzt für 340 Rhein. Fl. an
Heidenreich den Schwarten und dessen Frau Heilwig Güter zu Mos- beck, Havekedale und
Overenhausen. Er stellt als Bürgen mit der Verpflichtung zum Einreiten in Lemgo Lubbert de
Wend, Wilhelm Westphal, Johann von Haxthusen, Nlrad von Hörde und Johann von Oyenhusen. D.
1427, Allerheiligen. Lipp. Regg. III. Nr. 1881.
Charter: Nr. 500.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 500. 1596. Zlebr. 13. Stammbuchblatt Bernhard Simons von Oeynhausen aus
Verona: „159 6. L. ^. N. «. (Der Platz für das Wappen ist unausgefüllt geblieben.) Zue
untertheniger und dienstlicher Gedechtnus schrieb dieß zu Verona den 13. I'edruarii anno
ut 8uprli.. Bernhardt Symon von Oeinhaussen." Orig. in meinem Besitz; ich erwarb die
beiden vorstehenden Blätter i. I. 1867 aus der Sammlung des Canzleiraths Voßberg zu
Berlin. Ein ganz gleiches Blatt Bernhard Simons v. O. ä. ä. Padua, 6. Febr. 1596, befindet
sich im Stammbuche des Grafen Eberhard von Oettingen in der Fürst!. Bibliothek zu
Meifingen,
Charter: Nr. 241.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 241. 1500. Mv. 25. Johann der Ältere von Oyenhausen und sein Sohn Cord,
Knappen, bekennen, daß der Erzbischof Hermann in die Ver pfändung einiger Hufen Landes zu
Groß- und Klein-Friesenhausen unter der Bedingung gewilligt habe, daß die Einlösung binnen
acht Jahren geschehe. v. 1500, 8. <Üatnarinae virF. Örig, mit den Siegeln der beiden
Aussteller im Archiv zu Münster.
Charter: Nr. 48?.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 48?. 1593. April 25. Graf Simon zur Lippe stellt den Falk Arnd von Oycn
hausen als Droften des Amts Schwalenberg an, welches er mit Beihülfe eines Amtmanns
verwalten und beaufsichtigen foll, unter Vorbehalt halbjähriger Kündigung. An Emolumenten
soll er erhal ten 35 Rthlr., Hofkleidung für drei Personen, Kost für dieselben nebst
Knecht und Jungen, Futter für drei Pferde und die Hälfte — 209 - aller gebräuchlichen
„Amtsvorfälle" (Gerichtseinkünfte), sowie die Ha senjagd in bestimmten Grenzen. Archiv zu
Detmold. Am 1. Aug. 1596 wurde Falk Arnd auch als Drost und Mitaufseher für den Lippifchen
Antheil der Oldenburg angestellt und erhielt dafür 25 Rthlr. und die Hälfte der
Nmtsgefälle.
Charter: Nr. 217.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 217. 1495. „De beschedene Herman van Oyenhufen eyn gesworen rich ter nu tor
tyt to brylon" besiegelt eine Urfehde. Sein Siegel zeigt die Leiter. Mitgetheilt von Herrn
K,»G.-R. Seibertz in Arnsberg,
Charter: Nr. 46.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 46. 1386. Zecbr. 5. Bernd von der Asseburg, Knappe, verzichtet auf alle
Anspruch an das Gut zu Emmerke, welches von ihm zu Lehen geht und wel ches Johann von
Oyenhusen, auf der Oldenburg wohn haft, für 21 Mark Warburger Pfennige von Hugo von
Ernwordessen gekauft hat. Auch soll der Brief, den Johann dem Bernd gegeben hat und wonach
letzterer das Einlöfungsrecht behielt, nichtig sein. v. 1386, in vißilia L. Nicolai Lp.
Marienm. Noviar, Overham. I. 34. Vgl. Nr. 42. Emmerke lag eine Viertelstunde südwestlich
von Pömbsen.
Charter: Nr. 49.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 49. 1388. Abt Johann und der Convent von Marienmünster bekennen, daß Johann
von Oynhusen, sel. Cords Sohn, ihnen 30 Mark Sächsischen Silbers gegeben habe, von denen
sie dem Johann und seinem Sohne Johann, so lange dieselben leben, jährlich eine Mark
zurückzahlen sollen. Bei deren Tode fällt das noch nicht zurück- bezahlte Geld an das
Kloster, welches dafür schon von jetzt an alljähr lich am Sonntage nach 8. ^näreg« eine
Seelmesse für alle Oeynhausen, ihre Frauen und Kinder, sowie Abends vorher eine Vigilie
abhält. Ebenso soll der Kirchherr zu Nieheim alljährlich auf denselben Tag eine Seelmesse
für alle Oeynhausen begehen, wofür Johann der Kirche zu Nieheim eine Mark Warburger
Pfennige geschenkt hat. v. 1388, ohne Tag. Marienm. Copiar.
Charter: Nr. 440.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 440. 1580. Aug. 1. Margarethe von Colonna, Äbtissin von Heerse und Ganders-
heim, belehnt Friedrich von Oyenhausen als den Ältesten zu Mitbehuf seiner Brüder, Herrn
Wilhelms und Everdts, und der nachgelassenen Söhne Johanns und Werners, sowie Rab Arnds
und Falk Arnds und endlich Wulfs, sowie Wilhelms, des sel. Otto Sohn, mit Mascnheim und
Reelsen. v. Braket 1580, Montag nach Iakobi Apost. — 185 — Papier-Orig. zu MUnster;
beglaubigte Abschrift zu Reelsen; Abschrift zu Grevenburg. Friedrichs Revers von demselben
Tage ist im Archiv zu Munster, Siegel abgefallen.
Charter: Nr. 17.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 17. 1358. Jan. 17. Bischof Balduin von Paderborn verbündet sich auf acht
Jahre mit Otto E. H. zur Lippe und verspricht, ihm beizustehen, auch die etwaige Erbauung
von Burgen durch Fremde in oder zu nahe an seinem Lande abwehren zu helfen. Zu
Schiedsleuten für etwaige ^ Streitigkeiten auf diesseits des Waldes erwählt der Bischof
den Ritter Albrecht von Brake! und den Knappen Johann von Oyenhusen; der Edelherr zur
Lippe den Ritter Friedrich de Wendt und den Knap pen Alhard von dem Vussche, welche binnen
vierzehn Nächten auf dem Cruceberge bei Vinsebeck zusammenreiten und entscheiden sollen,
als Ob mann aber den Ritter Alhard von dem Vussche hinzuziehen können. Für Streitigkeiten
jenseits des Waldes werden Johann von Schor- lemmer, Conrad de Jude u. N. ernannt, welche
in Delbrück zusam menkommen sollen. v. 1358, Antoniu8. Besiegelt vom Bischof und Capitel.
Lipp. Regg. II. 1022. Dieses Bündniß wurde durch den gemeinsamen Besitz der Aemter Schwa-
lenberg, Oldenburg und Stoppelberg veranlaßt, welcher seit dem Erloschen der
Schwalenberger Grafen bestand und bis zu Anfang diefes Jahrhunderts fortdauerte,
Charter: Nr. 421.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 421. 1573. Sept. 3ft. Abt Lorenz, Prior Hermann und der Convent von Marien»
Münster verkaufen an Rab Arnd und Falk Arnd von Oien hausen, Gebrüder, den Theil des
Greventeichs, welchen deren seliger Vater Arnd dem Kloster verkauft hatte, für 600 Rthlr.
v. 1573, am andern Tage Michaelis Archangeli. Orig. mit den Siegeln des Abts und Convents
zu Grevenburg,
Charter: Nr. 542.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 542. 16ft4. April 9. Graf Simon zur Lippe verspricht, die Landdrosien,
Räthe und Drosten zu Detmold und Sternberg, Rab Arnd und Moritz von Oyenhausen, Johann von
Offen, Lubbert de Wend zu Netzen, Johann von Exterde zu Herberhausen und Jost von Exterde
zu Ahmsen schadlos zu halten wegen der 5000 Rthlr., für welche sie sich für ihn bei den
Erben des Hans von Münchhausen verbürgt haben. v. Brake 1604, Montag in den heil. Ostern.
Papier-Orig. zu Grevenburg.
Charter: Nr. 16.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 16. 1358. Jan. 16. Abt Helmbracht und der Convent von Marienmünster
verkaufen eine Rente von einer halben Mark Silber für 16 Mark Warburger Pfennige an ihren
Conventsbruder Heinrich von Oyen- husen und seine Magd, Else Scactes, zahlbar für beider
Lebzeiten aus dem Klostergute zu Volkmersen. Nach ihrem Tode soll das Geld an das
Caritaten-Amt fallen und dafür eine jährliche Seelmesse für Neide gehalten werden. v.
1358, ip8o äie Uarc«M üp. et Nart. Marienm. Copiar.
Charter: Nr. 374.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 374. 1558. Wilhelm von Oienhausen (Herbolds Sohn) wird Deutsch ordensritter
zu Marburg. Sein Wappenschild mit der Inschrift .Wil. v. Oienhaus 1558" befand sich noch
1866 im nördlichen Thurm der Elisabethskirche zu Marburg. Früher hingen solche Tafeln
aller Comthure und Ritter an den Säulen des Schiffs und der Bekleidung der Orgelträger.
Charter: Nr. 522.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 522. Ißftft. März 23. Heinrich von Grone, Simons Sohn, und Anna von Campe,
Johanns von Grone Wittwe, haben von dem verstorbenen Georg von Oyenhausen 640 Goldfl. und
480 Nthlr. erhalten und ver kaufen dafür dessen Söhnen Heinrich, Christoph und Cord eine
Rente von 32 Goldfl. und 24 Rthlr. unter Verpfändung ihrer sämmtlichen Güter. v. 1600,
Ostern. Archiv zu Detmold. Über die Rückzahlung dieser Schuld entstand später ein
langwieriger Proceß.
Charter: Nr. 334.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 334. 1536. „In diesem Jahre begann Arnd von Oyenhausen sein Haus, genannt
die Grevenburg, an unserm Teiche, genannt der Greventcich, zu erbauen. — Unser
Administrator, Erzdischof Hermann, war am 15. Sept. in Steinheim anwesend, wo ich mit ihm
speiste und unsere Klagen gegen Arnd von Oyenhausen vorbrachte." Aus dem Diarium des Abts
Heinrich von Marienmünster bei 8«bH- tsu, ^ui>. ?aäsrb. aä auu. 1536. Schaten übersetzt
den Grevendiek durch Mein», eomitum, Grafenteich. Derselbe hat aber seinen Namen von einem
kleinen Vache, die Greve genannt,
Charter: Nr. 307.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 307. 1528. Aug. 1. Der Knappe Aleff Swarte bekundet, daß der Graf und E. H.
Simon zur Lippe ihm und seiner Ehefrau Antonie aus besonde rer Gnade die Legung eines
Korbes in das Wasser und die Fluth, genannt die Heide, in Sr. Gnaden Mollenbrok für ihre
Lebenszeit gestattet habe, daß aber nach ihrem Tode das Wasser dem Grafen wieder zukommen
solle. v. 1528, viuc ?stri. Lipp. Rcgg. IV. 3163. Antonie war die Schwester Arnds von
Oeynhausen.
Charter: Nr. 2.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 2. 1160. In einer Bestätigungs-Urkunde des Bischofs Coergis von Pader born
über eine Schenkung seines Borgängers an das Kloster Harde- hausen bei Warburg wird ein
Grundbesitz bezeichnet als hartem quo- que campi, <M äicitur 1'tlrubeiN (jetzt Feldrom)
yuantum e»t ll via Mile äe O^endau8en äucit per (^ol8tiäe ver8U8 2,u8trum per pa8cuil
^re^um." 8cbateil, Xnu, l'lläei'b. Preuß und Falkmann, Lippische Negesten 1. Nr. 69.
Blütter zur nähern «und« Westfalen« 1869 Nr. 3, S. 21-22. 1 2
Charter: Nr. 116.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 116. 1441. Die Brüder Cord, Friedrich und Johann von Oyen- husen, sowie der
Knappe Heinrich Reybock schenken an die Gaukirche zu Paderborn eine Rente von 6 Scheffeln
(moäü») Getreide zur Stif tung von Seelmessen <M memoria») aus den Gütern zu Balhorn.
v. 1441. — Regest im Archiv zu Münster, Msc, I. 242, Valhorn lag vor Paderborn,
Charter: Nr. 138.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 138. 1459. Juli 29. Friedrich von Oyenhusen und sein Sohn Burchard
verpfänden mit Zustimmung Cords und Johanns, seiner Brü der, Johanns, Cords Sohn, Johanns,
Siverds Sohn, und Friedrich, Heinrichs Sohn, Gevettern von Oyenhusen, ihre Wiese zu
Hobrechtsen für 24 Rhein. Fl. an den Abt und Conuent des Klosters Marienmünster, welche
Summe er zum Nutzen des Schlosses zur Oldenburg verwendet hat. v. 1459, Sonntags nach S.
Pantaleon. Marienm. Copiar. Die Oldenburg hatte wahrscheinlich in der Zoester Fehde
gelitten. Nr. 139. 1459. Ott. 28. Johann von Oyenhusen, sel. Hinriks Sohn, bekennt, daß er
einen Hof zu Entorf an Heinrich Vincken und dessen Frau Mettke für 12 Rhein. Fl. verkauft
habe. Es consentiren Johann — l?< — von Oyenhusen, Siverts Sohn, und Friedrich von
Oyen- husen, Heinrichs Sohn, Knappen, Vettern, welche siegeln. D. 1459, 8iniom8 6t
^u<1ae ^M. Ong. zu Grevenburg; die beiden Siegel sind abgefallen.
Charter: Nr. 520.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 520. 1600. März 9. Simon Graf zur Lippe bekennt, daß Adolf Schwartz zu
Braunen- bruch, Rab Arnd von Oyenhausen, Christoph von DonoplundDer- lach von Kerssenbrock
sich für ihn bei Friedrich von Zersen für 8000 Rthlr. verbürgt haben, welche er als
Kriegskosten zur Reichsezpedition bezahlen mußte, und verschreibt ihnen zur Sicherheit das
Haus Varenholz. v. Brake 1600, Sonntags Judica. Orig. mit Simons Siegel zu. Grevenburg. —
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Charter: Nr. 325.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 325. 1534. Pec. 3. Jn einer Urkunde des Augustiner-Nonnenklosters zu
Obernkirchen erscheint als Nonne Adelheid von Qienhausen. Wippermann, Urkb. v. Obern!. S.
328. In einer Urkunde von 1558, in welcher jämmtliche Conventsglieber n»m» Haft gemacht
werden, kommt Adelheid nicht mehr vor. ' — 127 —
Charter: Nr. 432.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 432. 1577. Ott. 2. „^nno äomini 15??, II. Ocwdi 18 odiit ^NNÄ Vlln OiFsN-
Ku8«n prioii88ll et m«m^Ii8." Nekrolog des Klosters Gehrden auf d. Theod. Bibliothek zu
Paderborn. Nr. 433. 1577. Am 9. Dec. d. J. schickte Graf Simon VI. zur Lippe Rab Arnd von
Oeynhausen und Johann von Rinteln an den Land grafen Wilhelm von Hessen nach Cassel, um
diesen officiell von sei ner Bewerbung um die Hand der Gräfin Ermgard von Rictberg in
Kenntniß zu setzen. Falkmann, Graf Simon VI. S. 202. In der Erwiderung vom 14, Dec.,
welche die Gesandten nach Detmold zurückbrachten, erklärte Wilhelm, daß er sich bei
Ermgard bereits für den Gra sen Franz von Waldeck verwendet habe und diesen nicht im Siich
lassen könne. — 182 — Um Neujahr 1578 entschied sich Ermgard für Graf Simon und am 27.
Februar trafen die Lippischen und Rietbergschen Gesandten auf dem zwischen Rietberg und
Detmold belegenen Hofe Stasielage ein, um die Hochzeitstractate zu berathen. Es
erschienen: vom Herzoge von Jülich Jaspar von Quernheim und Drost Caspar von Ledebur; vom
Landgrafen Wilhelm der Canzler Reinhard Scheffer und Drost Anton von Wersabe; vom
Landgrafen Georg der Canzler Johann Klein schmidt; von Rietberg der Graf Otto von Hoya,
Stiefvater Erm> gards, Graf Edzard von Friesland und Arnd von Bentheim; von Lippe der
Landdrost Adolf Schwartz, Canzler Heinrich Kirchmann, Rab Arnd von Oeynhausen, Drost
Johann von dem Vrinck, Johann von Rinteln und zwei Bürgermeister von Lemgo; vom Gra fen
Philipp von Pyrmont Christoph von Donop. (A. a. O. S. 206-7.) Gräfin Grmgard war die
Tochter des 1564 verstorbenen Grafen Johann von Rietberg und feit 1575 Wittwe des Grafen
Erich von Hoya, jüngern Vruders ihres Stiefvaters. Sie heirathete auf Schloß Rietbcrg am
11. Mai 1578 den Grafen Simon VI. und brachte ihm die Gwfschaft Rietberg zu, Ihre jüngere
Schwester Walburg heirathete 1581 den Grafen <Znno von Ost» friesland, dem sie das s.
g. Harlingerland zubrachte.
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