Collection: Urkunden des Geschlechts von Dennhausen (Google data)
Charter: Nr. 551.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 551. 1605. April 2. Graf Simon zur Lippe verspricht den Rab Arnd und Mo
ritz von Oyenhausen, Vater und Sohn, welche sich für ihn bei Caspar Greif Westphal für
2000 Rthlr. verbürgt haben, sie da für schadlos zu halten, und verpfändet ihnen seine
sämmtlichen Ren ten, Zinsen und Gefälle. 0. Brake 1605, Dienstags in den heil. Ostern.
Papier-Orig, zu Grevenburg. ^ — 2';? —
Charter: Nr. 125.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 125. 1447. April 10. Dietrich von Heerse und seine Frau Elyane bekennen,
daß sie an Cord, Friedrich und Johann von Oyenhusen, Gebrüder, ihr Gut bei Masenheim und
Northeim vor Lichtenau und ein Sechs tel des dortigen Gogerichts, ihr Gut zu Asseln und in
und um Eyge- rinchusen mit aller Zubehör und ihre Gefälle am großen Hofe zu Nordborchen u.
s. w. für 1000 oberländische Fl. mit Consens des Erzbischofs Dietrich von Coln als
Administrators von Paderborn und Lehnsherrn verkauft haben. v. 144? in der Wekene neygst
volghende dem hilghen Pa» schedaghe. (Ostern war am 9. April,) Perg,-Orig. zu Grevenburg.
Die Siegel des Erzlnschofs und Dietrichs v, H. sind abgefallen.
Charter: Nr. 497.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 497. 1595. April 20. Graf Simon VI. zur Lippe verspricht gegen einen
„Aufschlag" auf den Pfandschilling von 1500 Rthlr., den Brüdern Rab Arnd und Falk Arnd von
Oyenhausen die Oldenburg auf fernere fechs Jahre zu lassen. Die Einlösung und Übergabe
fand um Ostern 1596 statt. Nach einer Berechnung vom 19, Juni 1596 war im Jahre 1556 am 6.
April eine neue Pfandverschreibung ausgestellt, wonach die Pfandfumme betrug: 2000
Goldfl., jetzt . . 2222 Rthlr. 8 Gr. und 1100 „ - „ dazu 1575 ein Ausschlag von 2000 , — „
desgl. 1590 . „ „ 1500 „ — . An Vaukosten, «intorfer Mühle u. s, w. ... 378 . 26 , Summa
7200 Rthlr. 34 Gr. Die Hälfte dieser Summe zu 3600 Rthlr. 17 Gr. soll dem Rab Arnd v, O.
zu Ostern 1597 ausgezahlt, über die andere Hälfte aber denr»Falk Arnd u. O. eine
Verschreibung ausgestellt werden. Archiv zu Detmold.
Charter: Nr. 78.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 78. 1420. Sept. 7. Cord und Friedrich Gebrüder von Oyenhusen, Cord von
Luctersen, Johann von Veurn (?), Peter von Recklinghusen, Werner von Sunneryke, Friedrich
Richter, Johann Thuus und Hans Smyd, Knappen, quittiren dem Rath der Stadt Hamburg, daß
sie den Sold für die in dem Kriege gegen Herzog Erich von Sachsen geleistete Hülfe richtig
empfangen haben. Es siegelt für die Anderen Cord von Oyenhusen. v. Hamburg 1420, an Unser
Lieben Frauen Abend ihrer Geburt. — 32 — Mit dem grunen Wachsfiegel Lords v. O. — Orig, im
Hamburger Stadtarchiv. Der Anlaß dieses Zuges war folgender: Herzog Grich von Sachsen-
Lauenburg hegte und begünstigte die Raubritter, welche namentlich von seinen Schlössern
aus die hanseatischen Waarenzüge aufgreifen mußten. Da erklärten ihm 1420 Hamburg und
Lübeck den Krieg. Mit 3000 Reisigen und 800 Reitern legten sich die Bürgermeister Hinrich
Hoyer und Jordan Plesko» vor Schloß Bergeborf, welches durch umgelegtes Feuer „aus
geräuchert" und am fünften Tage erobert wurde, wobei man einen Theil der Besatzung,
welcher durch einen unterirdischen Gang flüchten wollte, er griff. Dann wurden auch die
Riepenburg und Kuddevörde erobert und die Herzöge erbaten einen Waffenstillstand. Es kam
dann der Friede von Perleberg zu Stande, durch welchen die Hansastädte die reichen
Vierlande, Bergedorf und Riepenburg erhielten und bis zum Sept. 1567 gemeinschaft lich
besaßen, wo der alleinige Besitz durch Vertrag an Hamburg überging. Abgedruckt m „Blätter
z. näh. Kunde Wests." 1868. Nr. 5, S. 39. Nr. 79. 1420. Ott. 9. Heinrich und Sivert
Gebrüder von Oynhusen und Heinrich der Junge, Heinrichs Sohn, schenken eine jährliche
Rente von einer Warburger Mark aus dem Zehnten zu Addessen, die ihnen von Werner, Ludwig,
Bertold und Reineke von der Lippe ver schrieben ist, an das Küster-Amt zu Marienmünster.
Dafür soll der Küster den Altar (des h. Andreas), den ihr sel. Vater gestiftet hat, mit
Licht, Wein, „Oblaten" und einem Kelch zur Messe versehen, den etwaigen Überschuß aber für
sich verwenden dürfen. v. 1420, iz>8« 6ie 8. DiouMi Nart. et 8ociorum Hu8. Besiegelt
von dm drei Ausstellern. Marienm. Copiar. — Vergl. Nr. 57.
Charter: Nr. 425.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 425. 1575. Sept. 15. Erzbischof Salentin von Cöln, Administrator von
Paderborn, belehnt Jürgen von Oyenhausen und dessen Bruder Christoph — 179 — mit dem
freien Polhofe zu Steinheim und den übrigen Gütern in und um Steinheim n. s. w. v.
Paderborn im Abdinghof, w. o. Abschrift zu Grevenburg, Der Revers der beiden Prüder über
diese Belehnung von demselben Da» tum befindet sich mit Iürssens Siegel im Archiv zu
Munster.
Charter: Nr. 398.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 398. 1567. Jan. 7. Die Brüder Cord, Friedrich und Johann von Oven- hausen
hatten von Heinrich Wegen«, Priester und Jnhaber des Beneficiums der h. Catharina in der
Gaukirche zu Paderborn, ein Capital von 7? Rhein. Fl. gegen 4 Rhein. FI. Rente aus ihren
Zehnten zu Limbeke, Eversen und Rolfzen geliehen. Der jetzige Jn haber des Beneficiums,
Johann Gebracht, Rector des Catharinen- altars, bittet den Drosten Werner von Oyenhausen
zur Ol denburg und dessen Vetter Rab Arnd um Zahlung der fälligen Zinsen von 4 Fl. v.
1567, w. o. Orig.-Papierbrief zu Grevenburg.
Charter: Nr. 250.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 250. 1505. Mai 13. Bernhard E. H. zur Lippe belehnt Arnd von Oyenhausen zu
Mitbehuf seiner Brüder Herbold, Jürgen, Rabe und Wulf mit dem Dorfe Sommersell nebst
Zubehör, außer den Zehnten, die zur Oldenburg und Schwalenberg gehoren, und einem Hofe,
der halb zu Schwalenberg, halb zur Oldenburg gehört. I). 1505, Dienstags in den Pfingsten.
Orig, zu Grevenburg. Siegel abgefallen.
Charter: Nr. 490.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 490. 1594. März 18. Bischof Dietrich von Paderborn beurkundet, daß der
verstor bene Georg von Oyenhausen den Hof zu Lütken-Steinheim von Johann Bose in Finnland
angekauft habe, auch damit investirt sei, und belehnt nunmehr den Vormund der unmündigen
Söhne Georgs, Justus Pantze, mit dem Hofe. Archiv zu Detmold. Georg u, O. hatte diesen s.
g. Vosenhof 1560 von dem Brandenbur- gischen Oberst Johann Bese gekaust. Georgs Nachkommen
verkausten ihn später an den Reichskammergerichts-Affessor Christoph Johann von Friesen
hausen zu Maspe, von dem er 1686 von den v. Oeynhausen zu Eichholz zurückgekauft wurde.
Nach deren Aussterben wurde 1742 die Familie Roll von Bernau damit belehnt.
Charter: Nr. 405.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 405. 1569. Aug. 31. Bischof Johann von Paderborn belehnt Burchard und Jür
gen von Oyenhausen zu Mitbehuf ihres Bruders Christoph und ihres Vetters Otto zu
Nordborchen mit Merlsheim c. p., dem Dorfe Schönenberg c. z>., dem Hofe zu Nieheim, dem
halben Zehnten zu Wynhausen vor Nieheim, dem freien Polhofe in Stein heim, dem Dorfe
Klein-Friesenhausen, dem Eichholze, den Höfen zu Groß-Friesenhausen, dem Hofe zu
Klein-Steinheim, dem Zehnten zu Hoyenhauseu unter dem Stoppelberge, einem Viertel-Zehnten
zu Vinse- beck, den halben Zehnten zu Asfhüppede, Dedinghausen und Rosche, den Höfen und
dem Gute daselbst, mit Piddenhcmsen, der Schulen- bürg, dem Zehnten zu Bonentorp, mit
Emmerbruch, dem Gute zu Valhausen zwischen Horn und Ottenhausen, sowie mit zwei Hufen vor
Steinheim, welche früher den von Ebstorf gehört haben, v. wie oben. Abschrift auf der
König!. Bibliothek zu Hannover. Vergl, v, R»et, Paderb. Gesch. S. 1024—27. Gleichzeitig
wurde Jürgen v. O, mit zwei Hufen zu Erpfen vor Dri» burg belehnt. Wigand, Archiv. IV. S.
69.
Charter: Nr. 160.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 160. 1478. Zec. 9. Johann und Friedrich von Wintzingerode, sei. Johanns
Sohne, bekennen, daß sie ihrem lieben Schwager Johann von Oyen husen, sel. Heinrichs Sohn,
wegen ihrer Schwester 300 Rhein. Fl. zum Brautschatz verschrieben haben und Bischof Simon
von Pa derborn dem Johann v. O. ihren Antheil am Schlosse Krukenberg auf fechs Jahre
übergeben habe. Nachdem jetzt die sechs Jahre ab gelaufen seien, so wollen sie ihrem
Schwager ihren Theil des Schlosses nicht eher abnehmen, als bis sie von den 300 Fl.
abschläglich 100 Fl. bezahlt haben. Besiegelt durch Johann von Wintzingerode für sich und
seinen Bruder und durch Bischof Simon. v. 1478, Mittwoch nach Nicolai Episc. Papier-Vrig.
in meinem Besitze. Siegel abgefallen.
Charter: Nr. 521.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 521. 1600. März 9. Simon Graf zur Lippe bekennt, daß Christoph von Donop,
Rab Arnd von Oyenhausen, Lubbert de Wend, Hermann von Mengersen und Johann von Exterde
sich für ihn bei Philipp Wil helm von Kornberg für 10,000 Rthlr. verbürgt haben, die er
für Kriegskosten zur Reichsexpedition bezahlen mußte, und verpfändet da für das Haus
Varenholz. v. Brake 1600, Sonntags Judica. Orig. mit Simons Siegel zu Grevenburg.
Charter: Nr. 477.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 477. 1590. Mai 22. Lehnsrevers Friedrichs von Oyenhausen, daß er von der
Äbtissin Ottilie von Heerse und Olinghausen, geb. von Fürstenberg, mit Masenheim und
Reelsen belehnt sei. v. Paderborn, w. o. Orig, im Archiv zu Münster; Siegel abgefallen.
Ein Schreiben der Äbtissin über obige Belehnung des „Obersten' Friedrich von Oeynhausen,
ä. ä. 1. Mai 1590, befindet sich im Archiv» zu Detmold.
Charter: Nr. 290.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 290. 1521. Heinrich von Reyershausen bekennt, daß er vom Abte Franz von
Corvei mit 2 Höfen zu Entorf und 4 Hufen Landes daselbst und dem Eysserbroik belehnt sei,
welche Güter früher Jo hann von Oyensen, seiner Hausfrau Vater, zu Lehen trug. v. 1521 o.
T. Orig. im Archiv zu Münster, mit dem Siegel Heinrichs, welches ein Rad mit 8 Speichen
zeigt. Die von Rengershausen waren Plessische Vasallen. Das Siegel des Hans v. N. 1416
(Pless'Lehnsarchiu Nr. 253 im Archiv zu Hannover) — 112 — zeigt ein sechsspeichiges Rad,
und auf dem Helme zwei senkrechte Stäbe, mit Quasten auf den Spitzen, welche beide wieder
von einem solchen Stabe gekreuzt werden.
Charter: Nr. 50.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 50. 1388. April 23. Bischof Simon von Paderborn gestattet, daß „unse truwe
Vrünt" Johann von Oyenhusen der Älteste (8ic!), Cords Sohn, mit Zustimmung des Klosters
Marienmünster in der Kirch- spielskirche zu Nieheim zum Gedächtniß seiner Angehörigen
einen Altar stifte zu Ehren des Apostels und Evangelisten Johannes und mit 4 Mark
Sächsischen Silbers dotire. Dafür soll stets der älteste vom Mannsstamme Johanns das
Patronatrecht des Altars ausüben; sollte aber sein Stamm erlöschen, so soll dies Recht an
das Kloster Ma rienmünster fallen; wenn aber der Abt das Patronatrecht nicht inner halb
eines Monats nach dem Anfall ausübe, so solle dasselbe an den Ältesten des übrigen
Geschlechts der Oeynhausen übergehen. v. 1388, Hreßorii Uart.; No«. ^l- ^Hi. Marienm.
Copiar.
Charter: Nr. 346.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 346. 1544. Cord von Oyenhausen, seine Frau Catharine und seine Söhne
Vurchard, Jürgen und Christoph leihen dem Herzog Wilhelm von Jülich 800 Joachimsthaler,
wofür sich der Magistrat von Bielefeld verbürgt, v. 1544. — Das Capital ist 1543
zurückgezahlt. Eulemann, Nachr. v. Ravensb. Adel. S. 399. Msc. im Archiv zu Hannover.
Charter: Nr. 306.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 306. 1528. April 10. Cord von Oyenhausen verspricht dem Bischof Erich von
Paderborn, daß er den für 122 Fl. an Hermann Kleinsorgen ver setzten Hof zu
Groß-Friesenhausen binnen 12 Jahren einlösen wolle. v. 1528, Karfreitag. Mit Cords Siegel.
Orig. im Archiv zu Münster.
Charter: Nr. 169.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 169. 1481. Iebr. 23. Am Sonnabend vor Judica 1387 hatte Simon II. Bischof
von Paderborn Schloß und Stadt Vörden für 2008 Mark löthigen Silbers Warburger Währung an
Bernhard von Holthusen und dessen Sohn Bernhard und an Bertold und Helmbracht von
Natzungen ver pfändet. Deren Erbe Otto von Holthusen verkauft am obigen Tage diese
Pfandschaft mit Zustimmung des Bischofs Simon III. an den Domherrn Otto von Oyenhusen zu
Paderborn für 2008 Marl Silbers Warburger Währung. — Bürgen für Otto v. O. sind Her mann
Spegel, Marschall, Bernd v. d. Asseburg, Bernd von Nihusen und Hermann der Ältere von
Mengersen. v. 1481, in viMa 8. Nattniae. Overham. I. 1.
Charter: Nr. 47.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 47. 1387. Bischof Bernhard von Paderborn bestätigt das Statut über die
Brotlieferungen an die Busdorfer Kirche aus den Gütern zu Culte, Hengge, Brochusen bei
Erwordinchusen, Nslen, Sandenebyke, Ober-Homa, Heligenkerken, Meginchosen, Oginhusen,
Hunerikessen, Hepen, Bendesloh, Jkmanninkdorp, Detmerssen, Roden, Helemare, Algotinchusen,
Daltum, Dwergen, Bettena, Uppspringhen, Sinftorpe, Rentinchusen, Saltkoten, Berghof. v.
1387. — Regest aus einem Vusdorfer Copiar im Archiv zu Münster. Nr. 48. 1388. Das
Kirchspiel von S. Johann (zu Lemgo?) bekennt sich schul dig, als Zinsen eines ihm
geliehenen Kapitals jährlich 2 Mark Lemgoer Pfennige an die Wibbeke Denkhyng und nach
deren Tode an den Klostergeistlichen Hildebrand von Oynhusen zu Marien münster zu
entrichten. V. 1388, Datum unleserlich. Das Bruchstück der Orig.»Urk. fand sich im
Marienmunsterschen Kirch» thurm vermauert. Abschrift zu Grevenburg. 2' — 20 —
Charter: Nr. 131,
Date: 99999999
Abstract: Nr. 131, 1452. Aug. 7. Florke von Zersen, Ludekes Sohn, und Cord von Oyenhu-
sen beschweren sich bei Herzog Otto von Braunschweig, den Städten Göttingen und Uslar und
der Ritterschaft des Herzogs, dah die von Stockhausen zur Bramburg einen Fuhrmann Johann
Schacht und ihren Voten Claus Wange gefangen genommen und dem erstem die Pferde geraubt
haben. Sollte ihnen aber keine Genugthuung werden, so würden sie sich an den
Vraunschweigschen Unterthanen, Fuhrleuten und Kaufleuten schadlos halten, was sie hiemit
ansagen. v. 1452, Montags vor S. Laurentius. Mit den Siegeln der beiden Aussteller. Nach
dem Orig. im Göttinger Stadtarchiv abgedruckt im Göttinger Schulprogramm 1864. S. 21. Die
von Stockhausen waren Pfandherren der Bramburg und verübten von dort vielfache Räubereien
und Wegelagerungen, bis endlich in Folge der vielen Beschwerden Landgraf Wilhelm von
Thüringen im Bunde mit anderen Fürsten und Herren einen Vernichtungskrieg gegen die
Raubburgen Herstelle, Iühnde und Bramburg unternahm, die letztere am 11, Juli 1458
eroberte und die Besitzer Urfehde schwören ließ, Nr. 132. 1452. Busdorfer Regest ohne
Jnhaltsangabe mit den Namen: Wil helm Westphal, Styna, dessen Frau, Johann, Heinrich,
Wilhelm und Lubbert, deren Sohne, Johann von Oyenhusen, Johanns Sohn. Archiv zu Münster,
Msc. 1, 242, S. 87, Nr. 30,
Charter: Nr. 105.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 105. 1435. Sept. 7. Bürgermeister und Rath der Stadt Steinheim bekennen,
daß die gestrengen Cord und Johann von Oyenhusen, Gebrüder, den freien Polhof in der Stadt
und das Dorf Klein-Friesenhausen gekauft haben und daß sie dieselben in ihrem Besitze
treulich schützen und vertheidigen wollen. Auch wollen sie dieselben und deren Gesinde
nicht ausschließen, sondern Tag und Nacht ein- und auslassen, so lange sie ihnen keine
Fehde oder Last zuziehen. Dagegen sollen ihnen die v. O. in Rath und That behülflich sein,
wo sie dessen bedürfen. v. 1435 an unfer leven Vrowen avende der lettern ofte «er gebord.
Siegel unkenntlich, Orig. in meinem Besitze. Nr. 106. 1436. Aleke (Adelheid) von Oyenhufen
war Küsterin des Stifts- Quernheim. ßulemann, Nachr. über die Minden« Geistlichkeit.
Mscpt. im Archi» zu Hannover. Aleke war 1447 Priorin daselbst. Zeitschr. f. Wests. Gesch.
(1839.) Bd. II. 2. 71.
Charter: Nr. 268.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 268. 1511. Juli 15. Abt Valentin von Marienmünster und sein Convent
gestatten, 5>aß die neu erbaute S. Marien-Kapelle am hohen Stege bei Steinheim
eingeweiht und dem Gottesdienste übergeben werde, und verzichten zu Gunsten des von dem
Stifter Cord von Oyen- hausen und seinen Nachkommen erwählten Priesters auf alle Einkünfte
und Spenden bis auf eine Mark Steinheimer Währung jährlicher Abgabe. Sollte Cords
Mannsstamm erlöschen, so soll das Patronat- recht an das Kloster fallen. v. 1511,
äivj8ioni8 ^po8tolorum. Marienm. Copiar.
Charter: Nr. 538.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 538. 1603. Juni 20. Die Brüder Heinrich- und Jürgen von Oyenhausen zu Eich
holz schreiben an den Lippischen Oberamtmann Valibier: Kemper auf dem Bellenberge (Amts
Horn) habe bei ihnen geklagt, daß er, weil er einem Steinheimer Bürger einen Zuschlag
bewilligt habe, gefänglich verstrickt worden sei. Das angewiesene Land gehöre aber zu
ihrem Paderbornschen Lehen, und sie hätten wegen eines Tausches mit dem Steinheimer Bürger
den Zuschlag bewilligt. Kem per sei also im Rechte. v. Eichholz 1603, Montag nach
Trinitatis. Archiv zu Detmold.
Charter: Nr. 91.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 91. 1427. Hlov. 29. Simon IV. E. H. zur Lippe bekundet, daß sein Vater Bern
hard an Syfert, Kord, Friedrich und Johann, Vettern und Brüdern von Oyenhusen, sein Dorf
Sommersell für 232 Fl. verpfändet habe, das Dorf aber jetzt verdorben und verwüstet sei
und daß er nunmehr, nachdem Syfert von seinen drei Vettern abge funden sei, die letzteren
um ihrer treuen Dienste und seines Landes Besten willen mit seiner Ervetal des Dorfes
Sommersell, außer dem halben Zehnten und einem Hofe, welche halb zum Schwalenberg, halb
zur Oldenburg gehoren, belehnt habe. I). 1427, viß. HMrßae. Lipp. Reg«. IV. Nr. 2521.
Charter: Nr. 279.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 279. 1516. Jan. 13. Der Knappe Cord von Oyenhausen verkauft für 50 Goldfl.
an Amd von der Wipper, Bürger zu Lemgo, eine Rente von' dritte halb Molt, halb Roggen,
halb Hafer, aus seinem freien Hofe zu Oroß-Friesenhausen vor Steinheim. v. 151«, oct.
NpiK. Lipp. Regg. IV. 3042.
Charter: Nr. 476.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 476. 1590. März 16. Erzbischof Ernst von Cöln belehnt Jakob von Oynhausen
fiir sich, seine Brüder und seine Schwester mit den Lehen vor Brilon. — Zeugen: Jorgen von
Hanxler und Gerhard Kleinsorgh. Für den Vasallen besiegelt den Revers dessen Mandatar
Johann Hesselingk. v. Schloß Arnsberg, w. o. Arnsberger Lehnsacten.
Charter: Nr. 300.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 300. 1527. Sept. 19. Die Paderbornschen und Lippischen Räthe Johann E. H.
von Büren und Hermann von Mengersen als Verhörcr, Arnd von Oyenhausen und Bernd Stolte,
Pastor zu Horn, als „Vorbrin- gers" und die Braunschweigschen Abgesandten Tonnies von
Alten, Hans und Heinrich von Hardenberg, Burchard von Saldern u. A. treten im Kloster
Falkenhagen zusammen, um die Grenze zwischen dem Amte Polle und dem Klostergebiete
festzustellen. Die Verhand lungen dauerten mehrere Tage, ohne eine Vereinigung
herbeizuführen. Dieselbe gelang erst 1532. Lipp. Ztegg, IV. 3152.
Charter: Nr. 401.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 401. 1568. April 18. Werner von Oycnhausen, Drost zur Oldenburg, stirbt und
wird in der Sommersell« Kirche begraben. Hinter dem Altar befindet sich der schön gehauene
Grabstein desselben mit folgender Jnschrift: „1568 Die ka8cnati8 8tg,rl j * äer eät: * ler
^e * 8tr6uZer u. * j 6rnve8ter >Veiner j * v«: Oiebau * 8eu Vro8t 2: * ^ItsN- durßn *"
An den durch Sterne bezeichneten Stellen der Rand-Inschrift befinden sich acht Wappen, und
zwar: auf der linken Seite des Steines: — 170 — >1) von Oeynhausen. — Viersprossige
Leiter. Helm: zwei schräge halbe Leitern. 2) von Hazthausen. — Schräge Lattenthür
(Flechte). Helm: effener Flug, je mit der THUr belegt. 3) von Amelunxen. — Zwei mit
Eisenhütchen belegte Pfähle. Helm: sieben Fähnchen. 4) von Klenke. — Kammrad mit vier
Speichen, Helm: das Rad. auf der rechten Seite: 1) von Wettberg. — Stierkopf. Helm:
offener Flug, dazwischen der Stierkopf. 2) von Crevet, — Senkrecht gestellter Krebs. Helm:
vier Federn. 3) von Cassel. — Querbalken, darunter drei Rosen (2, l). Helm: zwei Federn.
4) von Münchhausen. — Mönch. Helm: der Mönch. Inmitten des Steines befindet sich die fast
lebensgroße stehende Gestalt eines Ritters in voller Rüstung, mit Halskrause, entblößtem
Haupte, in her rechten Hand einen Streitkolben haltend, die linke auf den Schwertgriff
gelegt. Der Helm steht zwischen seinen Füßen. Über seinem Haupte steht in einem Bogen
zwischen dem Oeynhausenschen 'vnd Wettbergschen Wappen: „äsr 8elsu 6oät ßnsdt:" Die etwas
ungewöhnlich gestellten Wappen bilden folgende Ahnentafel: Friedr. Adelt). Heinr. Cunig.
Johann Regelind Ludolf Fredeke v.Oeyn v.Wett- v.Ame- von v. Hazt« von von v.Münch hausen.
berg. lunzen. Cassel. hausen Crevet. Klenke. hausen. 1417-52, Burchard Hildburg Johann
Sophia von von von von Oeynhausen. Amelunxen. Hazthausen Klenke 1475-1510, 1495-1506,
Herbold von Oeynhausen. Lyse von Hazthausen. Werner von Oeynhausen. Nr. 402. 1569-73.
Erzbischof Salmtin von Cöln warb in Deutschland ein Hülfs» corps für König Philipp von
Spanien zur Unterdrückung der Nieder lande. Die Mannschaft wurde unter andern auch in
Westfalen durch die Rittmeister von Clodt, Enhausen, Adam von Erwitte, Dietrich von
Vocholtz und Grüter, welche mit Patenten versehen waren, zusam mengebracht. Die
Vollmachten wurden ä. ä. Madrid, 1. Mai 1569, — 171 — Ausgestellt und von König Philipp
unterschrieben und besiegelt. Danach stellte jeder Rittmeister eine Fahne von 400
Reisigen. Im I. 1572 führte der Erzbifchof dem Herzog von Alba die ersten 2000 Mann zu; es
befanden sich darunter viele westfälische Edelleute mit Reisigen, z. V. Balthasar von
Werden, Cord von Imbsen, Friedrich von Buseck, Hans von Amelunzen, Tile von Mengersen,
Christoph von Stein, Arnd von Brenken, Johann Crevet und Wilhelm von Hazthausen. — Im
November 1573 hielt Alba die fernere Verwendung dieser Truppen für Überflüssig und entließ
dieselben mit dem Versprechen, den Rittmeistern die noch rückständigen Gelder baldigst
auszuzahlen. Doch unterblieb diese Zah lung wenigstens theilweise und gerieth später in
Vergessenheit. Troß, Weftphalia für 1825. Nr. 17. S. 33 ffg.
Charter: Nr. 42.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 42. 1383. Iebr. 17. Johann von Oynhusen, der aus der Oldenburg wohnt,
verspricht an Bertold und Bernd von der Asseburg, daß sie das Out zu Emmerke, welches ihm
Hugo von Ermwordessen für 21 Mark Warburger Pfennige verpfändet hat, nach Verlauf von
fechs Jahren einlösen können, wenn Hugo ohne Erben sterben sollte. Besiegelt durch Johann
v. O. und Hugo o. Ermwordessen. v. 1383, teria tertia po8t lieminiscere. Orig. im Archiv
zu Hinnenburg; beide Siegel abgefallen. Nergl. Nr. 46. 2 — 18 —
Charter: Nr. 237.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 237. 1500. Oct. 1. Hermann Erzbischof von Cöln, Administrator von
Paderborn, belehnt Johann von Oyenhausen zu Mitbehuf seiner Vettern Burchard und
Friedrich, Gebrüdern v. O., zu rechtem Mann- lehen mit dem freien Burglehen zu Lichtenau,
der freien Grafschaft zu Sutheim mit zwei Freistühlen, mit dem großen Hofe zu Nordborchen,
Diensten, Holzgrafschaft, Fischerei, Gericht, einer freien Schäferei, vier Kothstätten,
einem Hofe daselbst, einem Hofe, genannt das Ekgud, und der Diekstätte, alle zu Borchen,
mit dem Hofe zu Flechten, dem sechsten Theile des Gogerichts zu Lichtenau, mit ? Hufen
Landes und anderen Gütern, welche von den von Driburg herrühren; ferner mit zwei Hufen zu
Reelsen (Reylsen) und zwei Kothstätten daselbst, einer Hufe zu Bovenhausen, mit Eversen,
einem Viertel des Zehnten zu Hiddessen, einem Viertel des Zehnten zu Baddenhausen unter
der Hindenburg, dem Zehnten zu Vorchhausen oder Borgholz, einem freien Burglehen zu
Driburg mit Schäferei; femer mit dem freien Polhofe zu Steinheim, mit vier Hufen und der
Schäferei, dem Dorfe Klein- Friesenhausen vor Steinheim mit 7^2 Hufen, mit dem Eichholze,
Hyslo, Ziegenbusch, Teichen und dem s. g. Hey-Wasser oberhalb des Eichholzes, dem
Hoppenberge mit Wiesen und Zehnten, einem Hofe und einer Hufe zu Groß-Friesenhausen, einem
Hofe zu Klein-Stein- heim, dem Zehnten zu Hoyenhausen unter dem Stoppelbergc, einem
Viertel des Zehnten zu Vinsebeck, dem halben Zehnten zu Deynhau- fen, dem halben Zehnten
zu Affhüppede und dem halben Zehnten zu Reste und den Wen daselbst, Piddenhausen, der
Schulenburg und dem Zehnten zu Bonentorp mit Holz und Zubehör, dem Gute zu Vallnesten
(Valehusen) zwischen Horn und Otenhausen, mit zwei Hu fen Landes vor Steinheim mit den
Teichen, wie dies den von Ebbe- storp gehört hat. Zeugen: Johann von Hörde und Hermann
Schil der, Kämmerer. v. Paderborn, Donnerstag Remigii, 1500. Orig. in meinem Besitz!
Siegel abgefallen. — 92 —
Charter: Nr. 482.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 482. 1592. März 27. Graf Simon zur Lippe verpfändet dem Albert von dem
Bussche zu Jppenburg und dessen Frau Hedwig eine Rente von 240 Rthlr. für 4000 Rthlr. und
stellt als Bürgen den Rath und Drost zu Detmold, Ral» Arnd von Oyenhausen, Christian von
Donop zu Borkhausen und Gerlach von Kerssenbrock zu Mönchshof. v. 1592, Montags in den
heil. Ostern. Papier«Orig, zu Grevenburg.
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