Collection: Urkunden des Geschlechts von Dennhausen (Google data)
Charter: Nr. 161.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 161. 1479. Zlebr. 2. Lehnsrevers der Brüder Burchard und Friedrich von
Oienhusen, Friedrichs Söhne, über die durch den E. H. Bernd zur Lippe ertheilte Velehnung
mit dem Dorfe Sommersell. v. 1479, purilic Uariae. Lipp. Regg. IV. Nr. 2594. — 67 —
Charter: Nr. 519.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 519. 1600. März 8. An diesem Tage starb Anna von Oigenhausen, Nonne zu
Gehrden, alt 45 Jahre und seit sieben Jahren Kellnerin. Nekrolog des Klosters Gehrden.
Charter: Nr. 72.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 72. 1416. März 12. Heinrich von Oyenhusen und seine Frau Woldeke bekennen,
daß der Erzbischof Dietrich von Cöln, als Vorsteher des Stifts Paderborn, und dessen
Nachfolger jährlich an einem bestimm ten Termine berechtigt seien, den ihnen gegen 500
schwere Rhein. Fl. versetzten Zehnten zu Nyem (Nieheim), genannt der Stadtzehnte, und die
Zehnten „tor Hove und tom Kampe" für die gleiche Summe einzulösen; auch seien sie
verpflichtet, aus diesen Zehnten den Herren zu Busdorf in Paderborn jährlich 24 Viertel
Korn zu entrichten. v. 1416, ipzo äie L. 6reß«rii ?avs. deutsche Orig.»Urk. im Archiv zu
Münster mit dem grünen Wachs- sieget Heinrichs, die Leiter zeigend. Vergl. Nr. 75.
Charter: Nr. 373.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 373. 1557. JuN 23. Burchard und Cord von Oyenhausen bekennen, daß sie vom
Abte Reinhard von Corvei mit zwei Höfen zu Entorf, 4 Hufen Landes und dem Edesser Vrok
belehnt seien. v. 1557, Freitag nach Maria Magdalena. Papier-Orig, mit aufgedr, Siegel, im
Archiv zu Munster.
Charter: Nr. 10.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 10. 134ft. März 21. Probst Dietrich und die Priorin Hedewigis von
Willebadessen stellen eine Urkunde aus über zwei von Hermann von Oyenhusen und dem
Priester Conrad Hoyeri angekauften manÄ, von welchen die eine als Menwrie für die im
dortigen Kloster als Nonnen weilen den Töchter Hermanns v. O. verwendet werden soll. v.
1340, äie 8. Leneäicti. Willeoadesse» Regest im Archiv zu Münster in Msc. I. 242. S. 65.
N? IS. — 5 — Das Willebadeffer Recrologiun, auf der Theod. Bibliothek zu Paderborn enthält
die Notiz: 5A0U. Necbr. (5. Decbr.) Uermannil« <t« U)enK,ik>en et uxor e^u»
äe<iit unl»m marcam puri argeuti.'' Nr. 11. 1345. Die Brüder Gyso und Olric von
Brobike, Knappen, ver kaufen ihrem Schwager Johann von Oynhusen und Kunnen, seiner
Hausfrau, ihrer Schwester, ihre in und um Steinheim be legenen Güter. Zeugen: Ludolf und
Heinrich von Jmmedeshusen. v. 1345. Pyrach, Merltzheimer Chronik. (Mscvt. in den Archiven
zu Merlsheim und Tienhaufen.)
Charter: Nr. 258.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 258. 1505. Zug. 24. Arnd von Oyenhausen, Knappe, seine Frau Gysele,
Hcrbold, Jürgen, Rabe und Wulf, Gebrüder von Oyen hausen, verpfänden dem Kloster
Marienmünster für 20 Rhein. Goldfl. ihr Brok beim steinernen Kreuze „an der lütteken
Bevern gelegen." v. 1505, Lartliolomilsl ^p. Marienm. ssopiar.
Charter: Nr. 115.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 115. 144». Sept. 8. Hinrick Reybock, Cord, Frederich und Johann Gebrüder
von Oynhusen verkaufen an die Priester Cord Deckern und Hein rich Kekenhusen, Jnhabern der
Kommende am Altare in der Capelle zu Willebadessen, und deren Nachfolgern in der Commende
mit Vor behalt des Wiederkaufs für 100 schwere Rhein. Fl. eine jährliche Rente von 7
Maltern Korn, Salzkottener Maßes, aus dem Hofe Vilse bei Salzkotten, der jährlich 9 Malter
einbringt, und aus dem Hofe Steynbrinck, der jährlich 8 Malter einbringt. v. 1440, ip»o
äie nativ. Uarie virß. ^I«rio8e. Mit den Siegeln der vier Ausstell«. Busdorfer Lopiar im
Archiv zu Münster.
Charter: Nr. 242.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 242. 1500. Der Richter Hermann von Oienhausen zu Brilon stellt für Wigand
von Hanzleden zu Kortlinghausen ein Zeugniß aus. Mitteilung des Herrn K.-G.-R. Seibertz in
Arnsberg,
Charter: Nr. 406.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 406. 1569. Sept. 1. Revers Burchards von Oyenhausen, daß er vom Bischof
Johann mit Merlsheim c. p. belehnt sei. v. Paderborn, w. o. Orig. mit Burchards Siegel im
Archiv zu Münster. — 173 —
Charter: Nr. 57.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 57. 14W. Mai 1. Johann von Oyenhusen, wohnhaft auf der Olden burg, seine
Frau Ghese und seine Söhne Johann, Hein rich und Sivert stiften mit Zustimmung des Abts
Johann und des Convents von Marienmünster in der dortigen Klosterkirche einen Altar zu
Ehren des heiligen Andreas und dotiren denselben mit zwei Höfen und einer Kothftätte zu
Emmeck, ferner mit Kelch, „Kost," Meßgewand, Lichtern, Wein und „Oblaten." Dafür sollen
jährlich zwei Messen für alle Verstorbenen aus dem Geschlechte von Oeyn hausen gehalten
werden. Bernd von der Asseburg, als Lehnsherr der Güter, consentirt und besiegelt den
Brief. Es siegeln ferner Johann und seine Söhne Johann und Heinrich für sich und Ghese und
Si vert, welche keine Siegel haben. v. 1400, ?niljWi et, ^acodi H^p. et 8. ^Valdurßi8
vir^. Vtarienm. Copiar. Nr. 58. 1401. Ein gewisser Borchardus vergleicht sich mit der
Stadt Brakel wegen der Hälfte der dortigen Mittelmühle. Besiegelt von Albert von Haxthusen
und Henrik von Oyen husen to der Oldenburg, Knappen. v. 1401. — Orig. im Stadtarchiv zu
Nrakel. — 24 —
Charter: Nr. 506.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 506. 1596. Iec. 2ft. Wilhelm von Oienhausen, Landcomthur der Ballet Hessen
und Comthur zu Marburg, beschwert sich beim Landgrafen von Hessen, daß, nachdem das
Ordenshaus Stedebach mit allen Zubehörungen, wie auch die dem Orden zustehenden Güter im
brachtet Einwort (?) vom Landgrafen Heinrich „höchlich befreyhet" und mit allen Hogerich-
ten u. s. w. gänzlich übergeben und überlassen worden, doch die Ve» amten und Rentmeister
zu Marburg und der Schultheiß zu Lahr die Unterthanen und Hofleute des Ordens gerüget, und
in Buße gewie sen haben. v. Marburg, w. o. Archiv zu Cassel.
Charter: Nr. 302.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 302. 1527. Oct. 16. Der Knappe Cord von Oyenhaufen und seine Frau Catharinc
verkaufen mit Genehmigung Bischof Erichs von Pader born M Lehnsherrn dem Kloster
Falkenhagen für 70 Fl. ihre Hufe Landes vor Steinheim, welche 3 Molt Korn Rente zu geben
pflegt, — 11? — für sich und ihre noch unmündigen Söhne Vurchard, Jürgen und Christoph
unter Vorbehalt der Einlösung.' v. 1527, 6Mu8. Ialkenh. Copiar im Archiv zu Detmold,
Charter: Nr. 159.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 159. 1474. März 28. Henneke Stenbreker, geschworener Richter der gestrengen
Jo hann von Oyenhusen, Cords Sohn, Bernds, Wenzels und Kannes Kanne von Lügde und des
Raths von Steinheim bekennt, daß vor ihm Hilgard, Wenzel Kannes Frau, ihre Einwilligung ge
geben habe, daß ihr Mann dem Kloster von Marienmünster drei Höfe vor Lügde verpfände.
Besiegelt durch Johann von Oynhusen. v. 1474, Montags nach Jndien. Marienm. Copiar,
Charter: Nr. 313.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 313. 1531. Juni 1. Jn einem vom Lippischen Gografcn Bertold Senep gehegten
Gerichte der Königsfreien wird der Gerichtsschein ausgestellt von dem Richter und den
Dingpflichten, dem Bürgermeister und zwei Bürgern von Steinheim, drei Männern von
Vinsebcck, Horn und Billerbeck und besiegelt von Erasmus und Reineke von der Lippe und
Cord von Oyenhausen, Jobst Schilder, Jggenhausen von Exterde und dem Gografen. IX 1531,
Donnerstag in Pfingsten. Lipp. Reg«, IV. 3189,
Charter: Nr. 305.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 305. 1528. April 10. Cord von Oyenhausen bekennt, daß er vom Bischof Erich
mit den Gütern in und um Bergheim belehnt sei, welche er von den von Rengershausen gekauft
habe. v. 1528, Karfreitag. Orig. im Archiv zu Münster. Siegel abgefallen,
Charter: Nt. 385.
Date: 99999999
Abstract: Nt. 385. 1563. Mai 25. Friedrich von Oyenhausen bekennt, daß er seinem Vetter
Johann von Niehausen und dessen Frau Agnes, seiner Schwäge rin, 12 Thlr. schulde, v. wie
oben. Fahne, v. Bocholtz. I. 134. Agnes war eine geb. Schilder und erscheint seit 1562 als
Frau Johanns v. N. Sie starb 20. Oct. 1566, worauf ihr Mann (geb. 1530, 7 1588) in zweiter
Ehe 1568 Anna Spiegel hcirathete. Das Verwandtschaftsverhältniß Friedrichs u. O. ist nicht
ganz klar.
Charter: Nr. 547.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 547. 1604. Sept. 2». Gleiche Urkunde für Rab Arnd von Oyenhausen, Christoph
von Donop, Moritz von Oyenhausen, Simon Schwartz und die Stadt Blomoerg wegen 5000 Rthlr.,
für welche sich dieselben bei Anna von Rauschenplat, Wulbrands von Stockheim Wittwe, ver
bürgt haben. v. Brake, Michaelis 1604. Papier-Orig. zu Grevenburg, — 235 —
Charter: Nr. 423.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 423. 1574. Jm December d. J. wurde Rab Arnd von Oeynhausen vom Grafen Simon
VI. nach Darmstadt an den Landgrafen Georg geschickt, um mit diesem die projectirte
Heirath der Gräfin Anna zur Lippe mit dem Grafen Wolfgang von Oberstem vertraulich zu be
sprechen. Falkmann, Simon VI. S. 86. Die Heirath fand erst am 8. April 1576 nach
mancherlei Störungen und Hindernissen statt. — Bei Falkmann a. a. O. ist obige Sendung
durch einen Druckfehler ins Jahr 1575 verlegt.
Charter: Nr. 389.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 389. 1565. Aug. 19. Die von Schilder, Erbthürwarter des Hochstifts
Paderborn, lebten auf ihrem Gute Himmighausen mit der benachbarten Gemeinde Sande beck
wegen der Weide und Viehhude in Streit. Die Dorfbewohner trie ben endlich die Heerden der
v. Sch. aus ihrer Feldmark und drohten unter thätlichen Mißhandlungen der Hirten und
Diener, das Ratten 11« — 104 — nest Himmighausen zu zerstören. Hermann Schilder und sein
Bruder, der Domherr Wilhelm, zogen daher gerüstet mit einem Haufen ihrer Standesgenossen
und Unterthcmen am Sonntagmorgen den 19. Aug. 1565 während des Gottesdienstes mit ihren
Schafheerden in die Saatfelder des Dorfes. Die Einwohner stürzten aus der Kirche mit Weib
und Kind, um ihre Früchte zu schützen. Sie wurden zurückgetrieben und einige verwundet,
beim zweiten Angriffe aber zwei Sandebecker erschos- fen und ein dritter tödtlich
verwundet. Die Brüder Schilder mit den von Amelunxen, Oyenh ausen und Niehaufen flüchteten
auf Schloß Rietberg; Bischof Rembert von Pader born aber ließ sofort durch den Freigrafen
Heinrich Simon die Ritter und ihre Diener vor das öffentliche Gericht in der Stadt
Lichtenau laden. Der fürstliche Fiskal richtete, da die Beklagten nicht erschienen, feinen
Antrag dahin: „dieselben aus dem Frieden in den Unfrieden zu ver setzen und sie als Mörder
und öffentliche Ruhestörer zu bestrafen." — Die Verwendung des Landgrafen Wilhelm von
Hessen ä. ä. 26. Sept. 1566, welche von Vorstellungen des Paderbornschen und Lippischen
Adels be gleitet war, bewog den Bischof, den Angeklagten freies Geleit und Gehör an der
alten Gerichtsstätte vor der Brücke des Schlosses Drin- genberg zu gestatten. — Da nun
inzwischen die Ritter den Angehöri gen der Gctödtcten ansehnliche Geldsummen gelobt hatten
und vor brachten, daß sie durch die Sandebecker zur Thätlichkeit gereizt seien, so wurde
die Sache beigelegt. Zeilschr. f. Wests. Gesch. III. (1840.) S. 367. Der hierbei
betheiligte Oeynhausen war vermuthlich Friedrich, welcher mit den Schilder und Niehausen
verwandt war (Reg. Nr. 385) und schon bei Erstürmung des Schlosses Beck seine Iehdelust
gezeigt hatte,
Charter: Nr. 233.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 233. 1499. Aug. 6. Johann von Oyenhusen, seine Frau Anna, seine Söhne Cord,
Johann und Simon, und Lyse, Cords Frau, verpfänden eine Rente von 3 Molt Korn, halb
Roggen, halb Hafer, aus ihrer zehntfreien Hufe vor Steinheim, genannt „de lecken Brede,"
für 50 Rhein. Fl. an den Abt Valentin von Marienmünster. Mit dem Gelde haben sie Dietrich
Schele bezahlt, der ihnen 100 Fl. auf den Polhof geliehen hatte. B v. 1499, 8ixti kapa«
et, Klart. Marienm. Copiar,
Charter: Nr. 188.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 188. 1485. April 27. Die Brüder Otto, Domherr zu Paderborn, Borchart und
Fredcrick von Oienhusen bekennen, daß sie von der ihnen vom Erzbischof Hermann von Cöln
und dessen Domcapitel aus älte rer Zeit schuldigen Summe von 200 oberländischen Rhein.
Goldfl. abschläglich 50 Goldfl. erhalten haben und daß das Domcapitel für die Rückzahlung
der noch schuldigen 150 Goldfl. hafte. Besiegelt vom Domdechant Wilhelm von Paderborn und
Wilhelm Krenoth (wohl Krevet?). Otto von Ohenhusen hat „od oilreutiam »i^iHi lnei proprii"
nur unterschrieben. D. 1485, up mandach na sinte Johannis Dage to myddensommer. Orig, mit
den beiden Siegeln im Archiv zu Düsseldorf.
Charter: Nr. 226.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 226. 1497. Zebr. 6. Burchard von Oyenhusen, Knappe, Arnd, Herbold, Jürgen,
Rabe und Wulf, feine Söhne, verpfänden dem Abt Valentin von Marienmünster ihren
Viertelzehnten am Stoppelberge für 16 Rhein. Goldfl. Besiegelt durch Burchard für seine un
mündigen Söhne Jürgen, Rabe und Wulf, und durch Arnd und Herbold. v. 1497, Dorothea
Jungfr. u. Märt. Marienm, Copiar,
Charter: Nr. 460.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 460. 1586. Im Herbst dieses Jahres wurde Wilhelm von Oeynhau sen, bisher
Comthur zu Flörsheim, an Stelle des zum Land — 198 — comthur von Hessen erwählten Georg
von Hörde Comthur zu Grief» stedt bei Weißensee. » Vald nach Antritt seines Amts kam er in
ärgerliche Streitigkeiten mit dem Pastor Johann Werle zu Riethgen, welcher sich
eigenmächtig von Or» densländereien hatte Gras holen lassen und hierfür gepfändet war. Der
Pfarrer begann nun von der Kanzel herab auf den Comthur zu schimpfen, von Worthalten des
Adels, Ehebrechern, ehebrecherischen Hurern und dergl., sowie, daß „man" andere Leute
grasen lasse und gebe ihnen noch 9 Rthlr. u. s. w., zu redm. Wegen dieser s. g.
Grasepredigten verklagte der Comthur den Pfarrer beim Superintendenten von Weißensee,
worauf eine derbe Zu» rechtweisung erfolgte und die anstößigen Predigten aufhörten.
(Anderson, die Commende Griefstedt. S. 128 fg.) 1591 wurde Wilhelm v. O. als Nachfolger
Georgs von Hörde nach Mar» burg als Statthalter und 1593 als Landcomthur der Ballei Hessen
berufen. Im nördlichen Thurme der Glisabethskirche befindet sich noch die Tafel mit dem
quadrirten Wappenschilde,' im ersten und vierten Felde das Ordens» kreuz, im zweiten und
dritten Felde das veynhausensche Wappen zeigend, mit der Inschrift: „Wilheelm von
Ohnhausen 1593 Lande. — 1558." Als Comthur zu Flörsheim nennt ihn Voigt, Gesch. des
Deutschen Ritter» ordens II. 675 in den Jahren 1584—85, und als Landcomthur 1593. Zu
bemerken ist noch, daß der Hochmeister Heinrich von Vobenhausen (seit 1572) bestimmt
hatte, „daß kein Ritter Comthur werden solle, der nicht drei Jahre in einer Festung gelebt
und drei FeldzUge gegen die Türken mitgemacht habe,"
Charter: Nr. 308.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 308. 1529. Iebr. 1. Iakob Karstings, geschworener Königsfreier des Grafen
und E. H. zur Lippe, bekundet, daß am Lichtmeßabend 1529 ein offener „Iarding" ^ — 119 —
oder Landrecht vor dem Basbroke oberhalb Vinsebeck in Gegenwart aller Königsfreien,
insbesondere der fünf Dörfer Vinsebeck, Otten- hausen, Sandebeck, Bergheim und
Himmighausen, gehalten sei. Es sei darüber ein Gerichtsschein ausgestellt, welcher von
ihm, sowie den Dingpflichten und Standgenossen mit den Siegeln der anwesenden Erasmus und
Reineke von der Lippe, Cord von Oyenhausen und Propst Schilder besiegelt worden. Lipp.
«egg. IV. 3168.
Charter: Nr. 379.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 379. 1560. Sept. 15. Georg von Oyenhausen wird für fich und seine Brüder
Burchard und Christoph vom Grafen Bernhard zur Lippe mit den Gütern belehnt, welche sein
sel. Vater Cord v. O. von Lippe zu Lehen getragen habe. v. Lemgo auf dem gemeinen Lehntage
1560, Montag nach Maria Geburt. Archiv zu Detmold. Diese Lehen bestanden in zwei Husen
Landes, dem Buerholze und einer Wiese. Vergl, Negest Nr. 326.
Charter: Nr. 128.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 128. 1448. Yov. 25. Heinrich von Oyenhusen, Knappe, bekennt für sich, seine
Frau Jlse und seine Erben, daß er seine Wiese zwischen dem Brc- denborner Pfade und dem
Aldagser Holze an den Bürger Iotmnn vesse zu Nieheim für 12 Rhein. Fl. verkauft habe.
Mitbefiegelt durch Johann von Oyenhusen, Siverts Sohn, v. 1448, (^tliarinae Vir^. Marienm,
Copiar, Tie Wiese kam 1454 an den Bürger Heinr. Funcke in Brakcl, 1465 an Heinrich Holmann
in Nieheim.
Charter: N«. 343.
Date: 99999999
Abstract: N«. 343. 1542. Iebr. 19. „Am Sonntage Quinquagesimä dieses Jahres hat Gott der
Allmächtige Arnd von Oyenhausen nach seinem göttlichen Willen von hier abgerufen.
Sonnabends vorher ^ — 139 — schickte der Abt einen Boten an Arnos Frau und Schwiegervater
Moritz von Amelunxen und lieh ihnen sagen, daß, falls Arnd stürbe und sie ihn in
Marienmünster zu begraben gedachten, dies nicht an gehe, da er im schweigenden Banne sei;
sie möchten daher noch bei Zeiten Absolution zu erlangen suchen. Jn derselben Nacht ist er
ver schieden, — Am Sonntag Morgen schickten sie Leute auf den Kirchhuf des Klosters, die
das Grab machen sollten, Ta ging der Abt selbst zu den Angehörigen auf die Oldenburg und
sagte ihnen nochmals, daß, wenn sie dem Kloster allen zugefügten Schaden ersetzen und da
für Bürgen stellen wollten, auch er das Begräbniß gestatten wolle. Hierauf wollten sie
sich aber nicht einlassen und begruben ihn in der ssensur (Bann) in der Kirche zu
Sommersell." Marienm. Copiar, in welchem der »bisse Sonntag irriss als 12. Febr.
bezeichnet ist. Der Abt supplicirte am 6. Sept. wieder beim Crzbischof und bei den Drosten
von Mengerscn und Virmunden, daß man der Wittwe Arnds n. O, die Benutzung des Wender
Zehnten untersagen möge. Die Wittwe antwortete dagegen am 3, Sept,, der ssenannte Zehnte
habe von Alters her zur Oldenburg gehört, und bat den Drosten Hermann von Virmunden, sie
als eine verlassene Wittwe mit ihren Waisenkindern in ihrem Rechte zu schlitzen. Endlich
erwirkte der Coaojutur Adolf einen Befehl des Grzbijchofs an den Drosten von Virmuuden,
die Streitigkeiten »uf einem Schiedstage zu entscheiden. Doch unterblieb dies bei den
vielen Geschäften des Drosten während des Winters und des folgenden Sommers. Marienm,
Copiar,
Charter: Nr. 514.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 514. 1599. Jan. 2. Graf Simon zur Lippe bestallt Georg Vrankher als Samt
richter im Gogerichte Steinheim und im Amte Oldenburg. Abschrift zu Grevenburg.
Charter: Nr. 215.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 215. 1494. Sept. 11. Hermann Brandes, Statthalter des Archidiakonatstuhls
zu Stein heim, bekennt, daß vor ihm die Äbte von Marienmünster und Falken- hagen, sowie
Johann von Oyenhusen, Heinrichs Sohn, erschienen sind und durch neun Zeugen bewiesen
haben, daß seit Menschengedenken Burchard von Oyenhusen keinerlei Recht am Edesserbrok und
Latberg gehabt habe, sondern daß diese den genann ten Klöstern zuständig seien. Nur die
Freien zu Entorf hätten Holz- recht in den genannten Hölzern und sonst Niemand. v. 1494,
terill V po8t nativ. Uariae. Marienm, Copiar.
Charter: Nr. 366.
Date: 99999999
Abstract: Nr. 366. 1553. April 28. Der Bischof von Paderborn und die Herzoge von
Braunschweig hielten zur Schlichtung von Differenzen einen Kongreß zu Schilske bei
Bielefeld ab, wozu erschienen: Die Herzöge Heinrich der Jüngere und Philipp Magnus von
Nraunschweig, Vater und Sohn, Bischof Rembert von Paderborn, der Dechant Hugo Budde,
Senior Johann von Hörde, Cantor Heinrich von Meschede und Domherr Volpert von Brenken,
Namens des Capitels; Jobst Kanne, Wedekind von Falkenbera,, Wilhelm Krevet, Conrad von
Oyenhausen, Fried rich Westphal und Jobst von Brenken, Namens der Ritterschaft, und die
Bürgermeister Ludolf Schnarmann von Paderborn und Hermann Listung von Warburg. v. 1553,
Freitag nach Jubilate. 8enat,6u, ^.uii. ?»,äerd. III. 318.
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