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Collection: Urkunden des Geschlechts von Dennhausen (Google data)
Charter Nr. 432.
Date: 99999999
Abstract Nr. 432. 1577. Ott. 2. „^nno äomini 15??, II. Ocwdi 18 odiit ^NNÄ Vlln OiFsN- Ku8«n prioii88ll et m«m^Ii8." Nekrolog des Klosters Gehrden auf d. Theod. Bibliothek zu Paderborn. Nr. 433. 1577. Am 9. Dec. d. J. schickte Graf Simon VI. zur Lippe Rab Arnd von Oeynhausen und Johann von Rinteln an den Land grafen Wilhelm von Hessen nach Cassel, um diesen officiell von sei ner Bewerbung um die Hand der Gräfin Ermgard von Rictberg in Kenntniß zu setzen. Falkmann, Graf Simon VI. S. 202. In der Erwiderung vom 14, Dec., welche die Gesandten nach Detmold zurückbrachten, erklärte Wilhelm, daß er sich bei Ermgard bereits für den Gra sen Franz von Waldeck verwendet habe und diesen nicht im Siich lassen könne. — 182 — Um Neujahr 1578 entschied sich Ermgard für Graf Simon und am 27. Februar trafen die Lippischen und Rietbergschen Gesandten auf dem zwischen Rietberg und Detmold belegenen Hofe Stasielage ein, um die Hochzeitstractate zu berathen. Es erschienen: vom Herzoge von Jülich Jaspar von Quernheim und Drost Caspar von Ledebur; vom Landgrafen Wilhelm der Canzler Reinhard Scheffer und Drost Anton von Wersabe; vom Landgrafen Georg der Canzler Johann Klein schmidt; von Rietberg der Graf Otto von Hoya, Stiefvater Erm> gards, Graf Edzard von Friesland und Arnd von Bentheim; von Lippe der Landdrost Adolf Schwartz, Canzler Heinrich Kirchmann, Rab Arnd von Oeynhausen, Drost Johann von dem Vrinck, Johann von Rinteln und zwei Bürgermeister von Lemgo; vom Gra fen Philipp von Pyrmont Christoph von Donop. (A. a. O. S. 206-7.) Gräfin Grmgard war die Tochter des 1564 verstorbenen Grafen Johann von Rietberg und feit 1575 Wittwe des Grafen Erich von Hoya, jüngern Vruders ihres Stiefvaters. Sie heirathete auf Schloß Rietbcrg am 11. Mai 1578 den Grafen Simon VI. und brachte ihm die Gwfschaft Rietberg zu, Ihre jüngere Schwester Walburg heirathete 1581 den Grafen <Znno von Ost» friesland, dem sie das s. g. Harlingerland zubrachte.

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Charter Nr. 252.
Date: 99999999
Abstract Nr. 252. 1504. Zec. 28. Arnd von Oyenhausen, Knappe, seine Frau Gyssele, Hcrbold, Jürgen, Rabe und Wulf, seine Brüder, verkaufen mit Einwilligung ihres Vetters Otto von Oyenhausen, Dom herrn zu Paderborn, als Bevollmächtigten ihres Vetters, des ehr baren Friedrich von Oyenhausen, der augenblicklich außer Lan des ist, an das Kloster Marienmünster ihr altes freies Erbgut und das Dorf Hobrechtsen mit Zubehör, das Aldagcsser Holz vor Nieheim, ihre Dienste und das Gericht zu Entorf für 250 Rhein. Goldfl. ^ — 9? — Davon haben sie mit 100 Goldfl. die Wiese im Aldageffer Holze und mit 50 Goldfl. Hobrechtsen eingelöst, welche beiden Güter ihr sel. Vater Burchard verpfändet hatte. Von den übrigen 100 Goldfl. sollen der Abt und Convent 75 behalten und dafür eine ewige MeMorie für ihren fel. Vater und Simon von der Lippe all jährlich mit Vigilien und Seelmessen abhalten. Doch behalten sie sich das Rückkaufsrecht von Hobrechtsen und dem Aldagesser Holze für 200 Goldfl. und der Entorfer Dienste für 50 Goldfl. vor. v. 1504, ip8« äie Innocentum Nilrtyrum. Marienm. Copiar. Vergl, Lipp. Regg. IV. 2945. Änmerk.

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Charter Nr. 60.
Date: 99999999
Abstract Nr. 60. 1403. Heinrich von Oyenhusen, Knappe, erwirbt die Hälfte von Beverungen pfandweise. Regest in den Iidri8 variorum a. d. Theod. Vibl. zu Paderborn.

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Charter Nr. 278.
Date: 99999999
Abstract Nr. 278. 1515. Würz 5. Moritz von Amelunzen, Hans von der Malsburg und Otto Nordermann, Richter zu Nieheim, vergleichen die Streitigkeiten zwi schen dem Kloster Marienmünster und den Brüdern Arnd, Her bold, Jürgen und Wulf von Oyenhausen wegen des Greven- dieks, sowie wegen der Schnat und Feldmark zwischen dem Kloster und Sommersell und endlich wegen der Schnat zwischen der Feld mark der Oldenburg und Eilbrechtsen. Das Kloster tritt den v. O. die Stätte vor dem Langenferst zwischen dem Sagelsiek und der Landwehr ab, wo zur Zeit das Dorf, genannt am Sagelsiek, von den Mönchen erbaut ist. I). 1515, Montag nach Reminiscere. Marienm. Copiar. Bergt. Lipp. Regg. IV. 3009. Anmerk.

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Charter Nr. 293.
Date: 99999999
Abstract Nr. 293. 1524. März 31. Heinrich von Rengershausen und seine Frau Jlseke von Oyenhausen bekennen, daß ihre Vorfahren Heinrich von Oyenhausen und dessen Sohn Heinrich an Dietrich Müsink den halben Zehnten zu Winhausen für 60 Rhein. Ooldfl. versetzt haben nach Jnhalt des Briefes von 1439. Dieser Brief fei auf Cord Langhans übergegangen, der ihn jetzt'für 60 Goldfl. an Dietrich — 113 -. von Dudenhausen und dessen Frau Gertrud verkauft habe mit Ein willigung Heinrichs von Rengershausen, seiner Frau und seiner Kinder Moritz, Heinrich und Anna. V. 1524, Donnerstag in den Paschen, Papier-Orig. in meinem Besitz; Siegel abgefallen. Der Zehnte kam 1439 an Dietrich Müsink und dessen Köhne Heinrich und Hermann, dann von Heinrich M., Kirchherrn zu Lichtenau, an Hans Langhans und von diesem an Lord Langhaus.

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Charter Nr. 450.
Date: 99999999
Abstract Nr. 450. 1583. Zlevr. 11. Graf Simon VI. zur Lippe sendet Rab Arnd von O yen hausen mit Gerlach von Kerssenbrock an den Bischof von Minden, um die Herausgabe der Nlenburg zu fordern. Archiv zu Detmold. — Vergl. Reg. Nr. 443.

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Charter Nr. 443.
Date: 99999999
Abstract Nr. 443. 1581. Am 2. März starb Hilmar von Quernheim ohne männliche Erben, und Graf Simon zur Lippe nahm von seinem Schlosse Ulen- burg als heimgefallenem Lehen Besitz. Der Bischof von Minden aber machte seinerseits dagegen Ansprüche, verhinderte die Besitzergreifung und besetzte die Burg mit 200 Schützen. Diese Verletzung seiner Rechte wollte und konnte Simon sich nicht gefallen lassen. Er berief daher schon am 4. März seine Ritter- und Landschaft, bat den Gra fen von Schaumburg und den Landgrafen von Hessen um Hülfe an Streitmacht und sandte seinen Secretär Deppe Pfluger an die Her zöge Julius und Wilhelm von Vraunschweig, den Dr. Tilemann Erp von Brockhausen an die Grafen von Hoya, Oldenburg und Diepholz, und Rab Arnd von Oeynhausen und Johann von Rinteln an Herzog Wilhelm von Jülich, um seine Sache zu vertreten. Wäh rend die einen ihre Hülfe zusagten, die anderen zum Vergleiche riethen oder schwiegen, erließ der Herzog von Jülich als ausschreibender Fürst des Westfälischen Kreises ein Abmahnungsschreiben an den Bischof und ernannte Commissare zur Prüfung der Sache. Nach näherer Untersuchung erließ der Kaiser 1581 und 1582 zwei Mandate, in denen dem Grafen die Ulenburg zugesprochen und dem Herzoge die Exemtion übertragen wurde. — Mancherlei Schwierigkeiten, beson ders der Wechsel des Bischofs von Minden, verzögerten die Aus lieferung noch bis 1593. Zeitschr. f. Wests. Gesch. 21. (1861) S. 119 sfg.

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Charter Nr. 185.
Date: 99999999
Abstract Nr. 185. 1484. März 28. Bernd E. H. zur Lippe giebt für sich und seine Söhne Simon und Bernd, die noch nicht zu Jahren gekommen sind, den Brüdern Burchard und Friedrich von Oyenhusen die Zusicherung, daß ihnen Bau und Besserung seines Theils der,Oldenburg, der verfallen sei, bei der Lose nach Schätzung vergütet werden solle, v. 1484, Lätare. Lipp, Regg. III. 1882. Anmerk.

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Charter Nr. 193.
Date: 99999999
Abstract Nr. 193. 1487. Mai 8. Johann von Brokhusen, Lehnrichter des Abts von Corvei, hält auf Ansuchen des Abts und seines Fürsprechers Heinrich von Haxt- hausen ein Lehngericht in Gegenwart der Mannen und Tingpflichten Otto von Nmelunxen, Dietrich von Nyhusen, Dietrich von der Afse- burg, Gottschalk von Haxthausen, Hermann von Mengersen, Ebert und Herbold von Nmelunxen und vieler Anderer gegen Cord Peckel- hering und Florke des Wenden Kinder wegen zweier Hofe zu Vogel- horst und der Hoppenhove vor Lemgo. Die Mannen ertheilen eine Reihe von Weisthümern, darunter, daß der Abt schuldig sei, die Wendschen unmündigen Kinder, deren Vorältern von jeher belehnt worden seien, mit einem grünen Zweige in ruhige feste Were zu ^ — < / — setzen; worauf der Kinder angeborener Mage, Burchard von Oyenhusen, mit gebogenen Knieen und gefalteten Händen vor den Abt gekommen sei und dieser ihn zum Besten der Kinder mit einem grünen Zweige in die Were gesetzt habe. v. 1488, Dienstag nach ^olianns» iwt« port. Iatin. Lipp. Reg». IV. Nr. 2715.

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Charter Nr. 451.
Date: 99999999
Abstract Nr. 451. 1583. Zec. 14. Briefe des Helmstedter Studenten Moritz von Oeynhausen an seine Eltern. a,. Adresse: Dem edlen und ernvesten Nab-Arenten von Oyenhau- sen, Drosten zur Aldenburgk, meinem freundtlichen lieben Vatter, iomme disser Brief zu eigen Handen. Kindtliche Liebe und Treuwe ider Zeitt zuvornn, fründtliche liebe Vatter und Mutter; wans Euch sampt allenn andern guttenn Freundenn noch woll ginge, were mich eine sehr große Freuwde, kondte oder mochte auch mich keine besser odder großer Freuwde von von euch verkündigett werdenn. — Demnach, freundliche libe Vatter, kann oder mag ich euch nicht oorendthaltenn, wie das hir einn Mei ster vorhandenn ist, der hir viellen Studdentten lereth aufm Jnstru ment spiellenn, welches nun ein gar arm Geiselle ist undt aber seine Kunst gar woll gelernt hatt; gibt man nun demselbigen des Monats nur einen Daller, dar man denn anderenn mus woll anderthalben Daller gebenn. Hette ich nun ock woll den Sin, ethwas darauf zu lernen, hab ock bereidt zum Deile einen Dantz gelernett, wan es euch kondte geilegen seinn. Hath nun derselbige Meister sinn leiden (leid — 190 — lich?) hübsch Jnstrumenta,, welches ehr verkauffen will, mus es ock verkaufenn, dann ehr ist nicht bekleidet!); wan man es nun lernen will, mus mann ein eigen Jnstrumenth habenn; will nun dasselbige Jnstrument vor sieben Daller gebenn, welches nun gar neuwe und man mans von Collenn oder irgent anders woher ließe bringenn, kondte mans under zeihen oder elben Daller nicht kaufen. Wans euch nun so kondt gelegenn seinn und mich dasselbige Geldt schickenn, bebe ich woll gandz freundlich, konde ichs och mit Pflichtiger kindt- licher Liebe und Gehursamicheitt wider vorschuldenn, sollet ihr mich nicht anders dann ein gehorsames Kindt findenn. Müstenn mich dann auch, fteundtleicher liber Vatter, so es euch nicht kondte be schwerlich seinn, 3 Daller zu denn so eben schickenn, welche ich dem- selbigen Meister zu Lergeldte giebe, dan ehr nimpt des Monats, wie aben bereidz gemeldett ist, 1 Daller; weren dasselbige also zeihenn Daller. Verhoffe mich, ich wolle also in 3 Monatenn so zeimlich was vorttbringen, dann ehr mus es mich alles nach der Tabulatur (in Noten) absetzen; wann ich es dann beireitt vergessen, wie ich hoffe, das kein Nodth soll haben, kondte ichs doch alles von mir selber wider lernen. Wann es euch nun, freundtleicher liber Vatter, nicht kondte beischwerlich oder vordreislich -seinn, wer woll meinn freundtleiche Bitte, ihr wollenn mich dasselbige zuschickenn, dann an dere gehen und vorsaufen jo woll so viell, welches ich, willt Godt, nicht donn will, so were auch dus Geldt jo nun nicht unnützlich angelecht, dann man kann jo nichtes bessers was anleigen, als das man was dafür lernett. Wie ihr dann ock nun woll wissen des Ollwni seinn «iictum, y. 8ic iuc>t: 8oire aliquiä lau» «8t. puäor e8t uil Mcere vetle, welches die Deudischen also nennen: wer etwas kann, halt Lobes viell; gros Schande ists, wer nicht lernen will. Wann ihr nun, freundtleicher liber Vatter, gedacht weren, mich dasselbige zu schickenn, wollt ich alsdann in den lieben Namen Gottes anfangen. Zu dem auch, freundtleicher liber Vatter, kann ich euch unvor- stendigett nicht lassen, wie das unser Dochtor, nemlich Jost Gogreve, welcher mich und Brinckes Sonne liest und ock andern mer, sich wirdt mitt einer Juncfrauwen aus Brunschweiche ehlich vortrauwen, wie ehr dann nun gesaget hatt, ehr. will all die nodile» bitten, auch andere — 191 — vil Studenten mer, wirbt ihme nun keiner geringer als 1 Daller gebenn; bitte nun ock, freunbtleicher liber Vatter, damitt ich nicht moge der schlemeste sein, ihr wollen mir ock eine Daller schickenn, undt hat die Burse (Burschen, Studenten) hir ock schöne Kleider; bitte, ihr wollen mir ock mein rothe Kleidt schickenn, welches ich auf die Hochzeitt ock kondte anzeihen, dan ich wils nicht mer anzeihen, dann alleinn auf die Hochzeitt; den Mondagk hab hir ock einen Kisten von Albert Brink gekregen, dar ich alle mein Zeugk kan hübsch inlegen, also das es jo so wenig fall hir vordorbenn werden, als wan ihrs dort bi euch hetten, wie ihr dan ock woll sehenn sol len, wan wir, wills Godtt, wider zusamende kommen. Zu dem mus ich ock auf denn Sommer andere Kleider haben, welche ich alledage anzihe; tondet ihr mich nun alsdan solche Klei der, wie ich beireidt habe, die ich alledage anzihe, welche nun zum Deile auffe sein, machen lassen. Zu dem auch, freundtleicher Vatter, haben hir die Studentenn alle Jungens, welche inen in den Oben büßen (Ofen heizen), Bette machen und andere Dinge mer vorrich ten; war derselbigen Jungen nun beireitt eine hir bei meinem Gesel len (Stubengenossen), mus ich deiselbigen Unkoste halb stehenn, gibt man nun denselbigen die Wochen 8 Groschen, das sein mir die Wochen 4 und meinen Geisellen 4; kondt ihr nun dasselbige über rechnen, was das ins Halbjar machet, und kondet mich dasselbige Gelt, wan das Halbjar umme ist und ihr hier den Dochtor das Gelt vor die Stuben bczalctt, ock schickenn. Mit meinen andern Donde (Thun und Treiben) aber wil ich, willt Godt, so hegesam sein, wie immer mügelich, vorhoffe mich auch, ich wils alles mit kindtlicher Pflichtiger Gehorsamicheittt wider vorschulden (vergelten). Thue euch himitt alle in den Schutz des Almechtigen bevelenn. Datum Helmstedt den 14 cleceiudris ^,nno 83. E. F. l. S. (Euer freundlicher lieber Sohn) Moridtz von Oyenhausenn v. c Brincks Sohn ist wohl Dietrich von dem Brinck, Sohn Johanns, geb. 1565, f 1626 als Drost und Mit) zu BUckeburg. — Albert v. d. Brinck war dessen älterer Bruder, geb. 1563, f 1617 als Droft zu Nokeloh. Die Universität Helmstedt war vom Herzog Julius am 15. Oct. 1576 eröffnet und bald zu solchem Ansehen gelangt, daß viele Wrstensöhne dort studirten — l92 — und 24 Professuren dort lehrten. Vergl. Havemann, Braunschw.-Lüneb. Landesgesch, II. S. 406—407. Graf Simon zur Lippe war ein besonderer Gönner Helmstedts. (Falkmann, Simon VI. S. 184 fg.) d. Der Edlen und viell dugmtsamen Magdalenen von Karsen- broch, Rab-Arenten von Oyenhausen ehelichen Hausfmuwen, meiner freundtleichen lieben Mutter. Kindtleiche Liebe und Treuwe ider Zeitt zuvornn, freundleiche libe Mutter, wanns euch sampt allenn andernn gutten Freunden noch woll ginge, kondte oder mochte ich nicht liebers ermrenn, des- geleichen wisset mich auch noch in gutter Gesundtheitt. Der almechti- ger Gott helffe derner auf beitter Seitten weitter. Freundtliche libe Mutter, kann ich euch nicht vorhalten, wie das man hir woll allerlei bedervet; wer nun woll mein freundtleiche Bitte, ihr wollen mir ein par Handocher schicken und woltenn mich ock ctzliche Lichte schickenn, dann die Lichte sein hir viel zu deur, dann man mus geben vor 1 Pfundt 4 Groschenn und sein dazu nur 1 Halbsteige (10 Stück) in einem Pfunde. Jst auch mein freundtliche Bitte, ihr wollen mir ein dar der weißen Strumpffe stricken und mich die auch schicken, wann mir der Natter auf den Sommer wird neuwe Kleider schicken. Bitte euch freundtlich, ihr willen dem Vatter helfenn bittenn, das ehr mir will eirstes Dages schickenn das Geldt vor das Jnstrument und das ander, welches in dem andern Brieve vormeldett ist. Kan ich es mitt schuldiger kindtlicher Gehorsamicheitt wider vorschulden, sollet ihr mich nich anders, dann wie eweren gehorsamen Kinde wolanstehett, sindenn. Undt thue euch hiemitt famptt allen unfern andern gueten Freundenn in den Schutz des Nlmechtigen mit lanchwiriger Gesundt- heit bevellen. Datum Helmstede den 14 vecemdri» ^nno 83. Viellll H. D. D. D. D. D. D. D. g. Rath. (!?) E. F. l. S. Moridtz vonn Oyenhausen. Dieser zweite Brief war in den ersten eingelegt. Die Originale befinden sich im Archiv zu Detmold und ist die Orthographie genau beibehalten; nur die sinnlose Interpunction sowie die willkürlichen großen resp, kleinen Anfangsbuchstaben sind corrigirt. Interessant ist der sowohl hier als auch in Nr. 453 so besonders sichtbar hervortretende Kampf zwischen den Nieder» deutschen und Hochdeutschen Wertformen. ^ — 193 —

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Charter Nr. 190.
Date: 99999999
Abstract Nr. 190. i486. Johann von Oyenhusen, sel. Heinrichs Sohn, seine Frau Jutta und sein Sohn Jakob verkaufen einen Teich unter — 76 — dem Hollenberge an Johann von Oyenhusen, sel. Cords Sohn, und dessen Söhne Cord, Johann und Simon. v. 1486. — Fahne, v, Hövel. I. 2. 133. Der Hollenberg liegt bei Steinheim. Nr. 191. 1486. Nach einer fast vermoderten, theilweise unlesbaren Urkunde verzichtet Johann von Oyenhusen, Cords Sohn, mit seinen Söhnen Johann und Cord zu Gunsten des Klosters Blomberg auf seine Rechte an den Gütern zu Schieder. v. 1486. — Lipp. Reg». IV. Nr. 2704. Amnerk.

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Charter Nr. 121.
Date: 99999999
Abstract Nr. 121. 1446. Iebr. 1. Friedrich von der Wendelen, Bürger zu Marburg, überträgt eine Verschreibung von 109 Fl., welche ihm die Vrüder Friedrich und Burchard von Papenhem, Wilhelm Westphal, Cord von Oyen- husen und Cord Spegel schulden. v. 1446, äie Lriziäae. Unvollständiges Regest im Archiv zu Münster. Ntsc. I. 242. S. 140. Nr. 7.

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Charter Nr. 82.
Date: 99999999
Abstract Nr. 82. 1421. Juli 15. Hermann, Conrad, Friedrich und Johann Gebrüder von Oyenhusen geloben dem Crzbischof Dietrich von Cöln, Vor steher des Stifts Paderborn, Schloß, Burg und Stadt Steinheim unter denselben Bedingungen in Pfandschaft zu halten, wie früher Bernhard Kanne und Heidenreich von Heyen. Bürgen: Heinrich von Oyenhusen, Heinrich Stapel, Wil helm Westphal, Siffrid von Oyenhusen, Johann von Haxt- husen, Heidenreich von Heyen, Dietrich von Nyhusen und Menke von Newer, Knappen. v. 1421, äie divi8i<)M8 ^postoloruni. Overham. V, Nr. 83. 1421. Aug. 10. Der Knappe Heidenreich von Heyen übertragt mit Einwilligung des Paderborn« Domcapitels sein Anrecht an Schloß, Burg und Stadt Stenheym (Steinheim) an die Brüder Hermann, Cord, Friedrich und Johann von Oyenhusen. v. 1421, an sunte Laurentius Dage. Orig. im Archiu zu Münster. Das Siegel Heidenreichs ist zerstört.

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Charter Nr. 480.
Date: 99999999
Abstract Nr. 480. 1577. April 6. Graf Simon zur Lippe beruft Rab Arnd von Ohen hau sen auf den Tonnerstag nach Ostern, 11. April, nach Cappel zum Landtage. v. Detmold, w. o. Papier-Orig. in meinem Besitze.

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Charter Nr. 9.
Date: 99999999
Abstract Nr. 9. 1336. Juli 10. Bischof Bernhard von Paderborn bezeugt, „quoll roßatu No oeiti äe ^88edorcd, äecani et <üapituli 8. 8. ?etri et H^uäreae ?ll,äerd«inen8i8 connruMvit 8tg,tutum äe il88en8u Vorcnaräi 6e ?llpennem eju8<iem eccle8ie oräinatum et ampliilnäum äivinum eultum et eleein«8^na8 IarAu8 eroFancill8, ut äe doniü in lüulte, IlenFde, I^ro<:nu8en prove N^vvoidin<:nu8en, ^8len, 8anäenedelle, NeilißenKerKen, NeMncIui8en, 0^ßennu8en, HunriKe88en, He- ven, Lenäe8ion, IKemanninctorv, Vetmer8en, lioäen, Ilelemare, ^IßotiucnuWn, valiiem, vuer^en, LeKenll, IIz)8l)runßen, An8torp, IientinßKu8en, 8oltlloten vluie8 slari 8dliti 8int equitle8." v. 1336. VI Iäu8 ^ulii. Regest im Vusdorfer Copiar des Archivs zu Münster, Gin undatirtes Regest dieses Coviars sagtl ^?reäia Le<:Ie»i« in Lu8- torss «t r«ääitii» ex Ü8: — — — IKemlmincKtorp, 8tenl>sm, Nun- ribs88«m, Nertinntoi-p, 6ß6l>l>u8«n, N«Fin«Ku8en, Ilsrämctnrp —"

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Charter Nr. 28.
Date: 99999999
Abstract Nr. 28. 1368. Sept. 1. Simon HI. E. H. zur Lippe verpfändet an Johann von Oyenhufen den Jüngern für eine Schuld von 12^« Mark Sil bers feinen Hof zu Billerbeck (Amts Schieder) und feinen Hörigen Tilke den Bedeler, welcher den Hof baut, und will ihn im Besitz treulich vertheidigen. v. 1368, Lßiäü. Lipp. Regg. II. 1187.

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Charter Nr. 438.
Date: 99999999
Abstract Nr. 438. 1580. Juli 23. Burchard von Oyenhausen bekennt, daß er vom Bischof Heinrich von Paderborn und Bremen mit Merlsheim und Zubehör belehnt sei. v. Schloß Neuhaus, w. o. Orig. mit BurchardZ Siegel im Archiv zu Münster. Nr. 439. 1580. Juli 23. Bischof Heinrich von Bremen, Administrator von Paderborn, belehnt Jürgen von Oyenhausen zu Mitbehuf seines Bru ders Christoph mit dem freien Polhofe und den Gütern in und um Steinheim. v. Ncuhmis, w. o. Abschrift zu Grevenburg. Der Revers von demselben Tage mit Jürgens Siegel ist im Archiv zu Münster.

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Charter Mm 1535.
Date: 99999999
Abstract Mm 1535. Jn der Biographie des Hermann Tulichius (Tuleke) aus Stein heim, geb. 1486 f 1540, Rectors zu Lüneburg, heißt es: „Endlich wurde er zur Leitung des Gymnasiums von Lüneburg berufen, wo er in hochster Achtung und großem Ansehen lebte. Als Zeugen dessen pflegt sich unter Anderen Georg vonOynhausen, berühmt durch Ritterlichkeit (eyue8tri iwdilitate claru8), zu bekennen, welcher zu jener Zeit nicht nur Schüler, sondern auch Haus genosse (contudeinM8) jenes Mannes war." <'«e», ozm»cula VÄ,ria äe >Vs»tpdilIia, p, 221. Georg v. O. war der Sohn Cords v. v. (1499— f 1558) und der Ca- tharine von Exteroe. Er erscheint urkundlich seit 1527 und starb um 1592.

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Charter Nr. 337.
Date: 99999999
Abstract Nr. 337. 1538. Marienmimstersche Händel, Am 13. Januar kamen Drost Hermann von Mengersen und Hermann von Amelunien ins Kloster und baten, man möge ihnen gestatten, mit dem ' — 133 — Drosten Moritz von Amelunzen zu Steinheim und Dietrich von Niehausen die noch schwebenden Streitpunkte zwischen dem Kloster und Arnd von Oyenhausen auszugleichen, wobei sie hinzufügten, daß vom Greventeiche, als einer abgemachten Sache, keine Rede mehr sein solle. Die Mönche möchten ihrerseits vier Schiedsrichter ernennen und innerhalb vierzehn Ta gen den Schiedstag abhalten. Der Abt willigte zwar ein, doch unterblieb die Anfetzung des Tages; es kamen daher am 2. Februar abermals Hermann von Mengersen und Moritz von Amelunzen ins Kloster und baten um Ansehung eines Schiedstages, was aber nicht geschah. Nach etwa vierzehn Tagen schickte nun Arnd v.O. den Cord von Oyen hausen und Johann Kanne zum Abt und ließ ihm sagen: Er merke wohl, daß die Mönche den Teich wiederherstellen und ihm nicht überlassen wollten. Er wolle aber den Ersten, den er darauf antreffe, so ansehen und abkehren, daß nachher keiner wieder darauf anbeißen werde, und solle dies sein Fehde- brief fein, — Gleichzeitig verbot er den Klostermeiern zu Bremerberg, Holz zur Herstellung des Teiches anzufahren. Am 26, Februar schrieb Hermann von Mengersen dem Kloster, er habe den frUher erbetenen und bewilligten Schiedstag wegen gehäufter Geschäfte bislang nicht ansetzen können, wolle sich aber jetzt mit Moritz von Amelunren verabreden, und schrieb am 8. März, daß er den 25. März bestimmt habe. Der Abt schrieb hierauf am 12, März, daß der 25. auf Liebfrauentag falle und alfu ungeeignet fei. Auch hätten sie über den Greventeich nichts mehr zu verhandeln, und da Arnd den Receß doch nicht halten wolle, so könnten sie sich nur auf den im Receß angesetzten Schiedstag einlassen, Arnd begab sich in dieser Zeit nach Braunschweig, und als daher Franz von Hörde d. Ä. yuintil leria p«8t ^uäi<H die Parteien auf Montag nach der Osterwoche zusammenveschied, schrieb Arnds Frau ihm am Mittwoch nach Palmarum die Abwesenheit ihres Mannes, worauf der Tag abbestellt wurde. Am 8, Juni, Abends vor Pfingsten, kamen 120 Ritter des Landgrafen auf Anstiften Arnds in das Kloster, blieben dort eine Nacht und nahmen schließlich vier Schafe im Werthe von 40 Fl. mit. Trotz wiederholter Briefe des Abts an Franz von Hörde wurde kein neuer Schiedstag angesetzt und wendete sich Jener daher endlich am 2. Oct. direct an den Erzbischof Hermann, doch anscheinend gleichfalls ohne Erfolg, lMariemn. ssopiar.)

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Charter Nr, 391.
Date: 99999999
Abstract Nr, 391. 1565. Hlov. 19. Hermann Simon Graf zur Lippe und Spiegelberg belehnt Rab Arnd von Oyenhausen zu Mitbehuf seines Bruders und seiner Vettern mit dem Dorfe zu Vorne, dem ganzen Felde zu Elbrechtsen und zwei Meierhöfen in Volle, wie deren Vorfahren diese Güter von den Grafen von Spiegelberg und Pyrmont zu Lehen getragen haben. v. Pyrmont 1565, am Elisabethstage. Orig, mit Siegel im Archiv zu Grevenburg, . .. Nr. 392. 1566. Die Grevenburg, welche 1536 von Arnd von Oeynhausen angelegt war, erhielt ihre jetzige Form durch seine Sohne Rab Arnd und Falk Arnd in den Jahren 1566—79. — Es befinden sich an der Burg folgende Jnschriften: Über der Einfahrt: Doppelwappen Oeynhausen und Kerssen- brock mit den Jnschriften „Rab Arnd v. O. Magdale. v. K." Über der Thür des Thurms in der südwestlichen Ecke des Hofes: Dasselbe Doppelwappen mit der Jnschrift „R. A. v. O. Matten v. K. Anno Domini 1579." Über der Thür am Südflügel: Dasselbe Doppelwappen mit der Jnschrift „R. A. v. O. M. v. K. 1566." Hoch am Giebel dieses Flügels: Dieselben Wappen und Jni tialen in Holz geschnitzt. Am Längsbalken des (nicht massiven) Südflügels, 16 Fuß über der Erde, steht die Jnschrift: „Do man schreif dusend vif hundert seßundsestig jar, das man koste anderthaf schepel rogen vor einen daler, das ist war. pestelenze und teure zeit war in allen landen weit." Am Thurm der nordöstlichen Ecke: Doppelwappen Oeynhausen — 166 — Kerssenbrock. „Falk Arend v.O. Katrine v. K." Über dem Eingange daselbst: „1573 Wer Got vertruvet, de heft wol gebuvet." An der Eingangsthür zum Erdgeschoß des nördlichen Flügels befindet sich im Giebel der steinernen Thüreinfassung eine Sonne, darunter die Zahl 1572, unter dieser ein Löwenkopf, rechts und links von einer heraldischen Lilie begleitet. An den beiden Seiten pfosten sind oben und unten links zwei Mannsköpfe, rechts zwei Frauenköpfe ausgehauen. Jn der ersten Etage des Nordflügels ist ein Kamin mit dem Doppelwappen Oeynhausen-Kerssenbrock und den Buchstaben F. A. v. O. K. v. K.

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Charter Nr. 212.
Date: 99999999
Abstract Nr. 212. 14i>4. April 12. Bischof Simon III, von Paderborn kommt mit seinem Capitcl überein, daß er keinen Coadjutor ohne Zustimmung des Capitels und dieses-keinen ohne des Bischofs Zustimmung wählen solle. Jm Ca- pitel saßen Wilhelm Westphal. Techant. Dietrich Westphal, Scholaster. Dietrich Barenfell, Kämmerer, Cratho Westphal, Archidiakon von Hor- husen, Otto von Oyenhusen, Archidiakon von Höxter, Eber hard von Elben, Johann von Jmbsen, Rave von Falkenberg, Dietrich Westphal, Kantor, und Ludolf von dem Bussche, Domherren. Oucrham I. 1. Zum Archidiakonat Hözter gehörten die Orte Höxter, Albachsen, Ame» lunxen, Godelheim, Bruchhausen, Erkelen, Lüchtringen, Bofzen, Corvei, Holzminden, Stadtoldendorf, Flecken Oldendorf, Meinbrexen, Homburg, Hcinhusen, Ottbergen, Bevern, Brenkhaujen, Ovenhausen nnd Iacobsberg, zusammen mehr als 2<) Kirchen und viele Kapellen, «essen, PaderK. Gesch. I. 295. Wigand, Coro. GUterbes. S. 194 u. 226.

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Charter Nr. 69.
Date: 99999999
Abstract Nr. 69. 1412. Oct. 15. Abt Dietrich von Helmarshausen, Heinrich E. H. von Schonen bera., Rabe von dem Kalenberge, Johann von Falkenberg und Her mann Spiegel, Ritter, sowie Burchard von Papenheim, Friedrich von Driburg, Reimke von der Lippe, Johann Rabe (von Kanstein), Wi- chard von Ense, Bernd von Horde, Otto von Falkenberg, Friedrich und Rabe Gebrüder von Brenken, Bernd von Holzhausen, Heinrich und Sivard Gebrüder.von Oyenhusen, Cord von Oyen- husen, Heidenreich von Heyen, Friedrich von Jstorp, Dietrich von Twist, Johann Westphal, Gier und Heidenreich von Calenberg, Gebrüder, Hartmann Jude und Dietrich von Niehausen, Knappen, verbünden sich mit dem Bischof Wilhelm von Paderborn (Herzog von Berg und Graf von Ravensburg) gegen Schaden und Unrecht — „grote overlast" — welche dem Bischof von Seiten des Dom- capitels und der Stadt Paderborn zugefügt ist und noch zugefügt wird. v. 1412, up sunte Gallen avent des heiligen Abdes. Orig. im Archiv zu Düsseldorf mit 19 erhaltenen Siegeln, darunter die des Heinrich und Cord v. O. Sechs Siegel sind abgefallen. Vergl. Fahne, v. Vocholtz. I. 2. S. 19. An der Urkunde befinden sich drei Transfixbriefe, durch welche sich dem Bündniß anschließen: 1) Reineke von dem Kalenberge, Knappe, 1412 8abt»t!i<i proximo Po»t 8ilnoni8 et ^uäils (29, Oct.) mit Siegel. 2) Gottschalk und Johann von Hazthausen, Gebrüder und Knappen, 1412 iz>8Ä äi« dsllt« Ni83.d<>tii viclus (19. Nov.) mit Gottjchalks Siegel. 3) Cord und Otto von der Driburg, Gebrüder, Knappen, 1412 iz>8a <tiß delltarum unäeeim Milium virzinum (21. Oct,), deren Siegel abgefal len sind. Diesem Bündniß gegenüber vereinigte sich am 16. Febr. 1413 das Dom capitel von Paderborn mit Bernhard VI. G. H. zur Lippe, Heinrich Spiegel und dessen Sohne Johann, Johann Westphal, Bernd von der Asseburg und — 28 — dessen Sohne Johann, Albert von Haxthausen, Heinrich Stapel und den Städten Paderborn, Marburg und Brakel, denen sich am 1. Sept. noch die Brüder Johann und Hermann von der Malsburg und etwa gleichzeitig auch die Stadt Vorgentreich anschlossen, Bernhard VI. belagerte darauf den Bischof Wilhelm vergeblich in der Stadt Paderborn und verwüstete endlich mit 1300 Lanzenträgern die Um gegend von Brakel, bis Herzog Bernhard von Braunschweig einen Vergleich vermittelte. (Lipp. Regg. III. 1771, 1775 und 1781.) Als Bernhard zur Lippe am 31. Jan. 1415 starb, entbrannte der Streit aufs Neue. Die Anhänger des Bischofs Wilhelm hatten die Burgen Neu» haus unter Bernd von Hörde, Lichtenau und Kleinenberg unter Friedrich von Driburg und Steinheim unter Reineke von der Lippe besetzt, Ihre Gegner belagerten zunächst zwei Tage lang Steinheim vergebens, nahmen darauf Kleinenberg, wurden aber gleich darauf von Friedrich von Driburg, welcher von Lichtenau kam, geschlagen und verloren 70 Edelleute als Gefan gene. Trotzdem schritten sie zur Belagerung von Lichtenau, welches Friedrich von Driburg nach dreitägiger tapferer Gegenwehr übergeben mußte, dabei aber für sich und die Seimgen freien Abzug mit Hab und Gut erhielt. Meibom, »eririt. ror. 6erm. I. 338 und ttodeliuu» kersona, Lo»moärom.)

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Charter Nr. 533.
Date: 99999999
Abstract Nr. 533. 1602. Mai 8. Tönnies Wolf von Haxthausen, Johann und Matthias von Dorgeloh und deren Schwester Jungfrau Anna, Johann Hilmar von Oyenhausen, dessen Bruder Ludolf, sowie Hartke von Stcmshorn als Vormund feiner Frau bekennen als Er ben des sel. Hilmar von Quernheim, daß sie mit dem vorigen Bischof Hermann von Minden wegen des Reineberger Pfandschillings beim Reichskammergericht einen Proceß geführt, jfich aber jetzt mit dem Bischof Christian dahin verglichen haben, daß sie den Pfandschilling — 227 — im Betrage von 10,795 Goldfl. richtig empfangen haben und hier» mit auf alle weiteren Ansprüche verzichten, v. wie oben. Unterschrieben und besiegelt von den sechs männlichen Grben, Culemann, Mind, Adel. V. 151—155.

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Charter Nr. 332.
Date: 99999999
Abstract Nr. 332. 1535. JUN. Herbold von Oyenhausen schreibt an den E. H. Simon zur Lippe, welcher ihn aufgefordert hat, ihm mit 5 Pferden mit Spießen und Hauptharnisch gerüstet zu dienen, oder seinen Sohn reiten zu lassen und selbst ungerüftet reutersweise mit Simon zu reiten: Er wolle allen Fleiß aufwenden, Knechte zu leihen, welche als Spießleute gerüstet seien; er selbst sei dazu nicht eingerichtet; könnte er aber zu den Knechten nicht gelangen, so wolle er seinen Sohn „für einen Schützen gerüstet" senden, so stark er vermöge. Selbst zu erscheinen, sei er Paderbornscher und eigener wichtiger An gelegenheiten halber in den nächsten vierzehn Tagen verhindert. Simon möge dies nicht ungnädig aufnehmen; er sei sonst jederzeit dienstbereit. v. 1535, Dienstag nach Divi». H,z>«8t. Archiv zu Detmold. Das Aufgebot bezieht sich auf den Zug Simons gegen Lippftadt. — Vergl, yalkmann, Beiträge. II. 12.

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Charter Nr. 175.
Date: 99999999
Abstract Nr. 175. 1482. März 16. Johann von Oyenhusen, fel. Cords Sohn, bekennt, daß er vom Bischof Simon von Paderborn mit dem Polhofe in Stein» heim und den Gütern und Pertinenzen um Steinheim belehnt sei. v. 1482, Sonnabend nach Oculi. Orig. im Archiv zu Münster mit einem Bruchstück des Siegels.

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Charter Nr. 142.
Date: 99999999
Abstract Nr. 142. 1461. Sept. Rechnung des Lutbert Westphal über die Verwaltung des Amts Dringenberg für den E. H. Bernhard VI. zur Lippe, vom 19. Mai 1461 bis 2. Mai 1462. — 58 — .Im August kommt eine Warnung, daß die Feinde am Walde halten, und Weftphal läßt in Folge dessen die von der Asseburg und von Brakel „vorboden," auch gehen Voten nach Neuhaus, Marburg, Calenberg, Desen« berg und Löwenau. Im September reitet er im Auftrage des Edelherrn zum Grafen Gerd von der Mark, nach Lippstadt und nach Hamm, Im nämlichen Monate wird ein Bote zum Untersiegeln des „Klagebriefes" an Rabe von Kalenberg gesandt und weiter an die beiden Herzöge Wilhelm, Herzog Heinrich von Wolfenbüttel und Otto von Gottingen, nach Nordheim, Ginbeck u. j, w., ein anderer Bote nach den Fehdebriefen an die von Juden zu Borgentreich, Johann von Sunrike, Hans von Brachthujen, Johann von Falkenberg, die Papenheim, den Abt von Helmarshausen, die Spiegel, Rabe von Kalenberg u. A., ein dritter Vote, um die Fehdebriese zu holen von Flörke von Zersen, Iohann von Oyenhusen, Otto von Holt- hufen und den von Hazthusen, Im Februar 1462 werden wieder Boten gesandt nach Paderborn und Braket „an eren Nedebreven," Lipp, Regg. IV. Nr. 3281. 'Dringenberg muß damals von Paderborn an Lippe verpfandet gewesen sein,

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Charter Nr. 143.
Date: 99999999
Abstract Nr. 143. 1462. Aug. 18. Hartmann de Jode, Gottschalk von Haxthausen und Dietrich der Jüngere von Brockhausen bekunden, daß der lange Dietrich dem Cord von Oyenhufen und dessen Sohne Johann eine „Schal- tingc" (Lösegeld) von 50 Fl. auf Martini zu zahlen habe, „dar de van Oyenhusen an den Gelde (statt des Geldes) nemen will Perde, Harnisch, drei Emkesche (Einbecker) Jsernhode, Hannoversche Armboste und Uslersche, und was he düs gekrygen kan, fal he en betalen jo er jö lever." Für diese Schuld verbürgen sich die Aussteller eidlich mit der Verpflichtung zum Einlage! in Brakel oder Höxter mit je zwei Pferden und ewem Knechte, wollen aber des Gelübdes ledig fein, wenn der lange Dietrich inzwischen sterben würde. v. 1462, Mittwoch nach U. L. Frauen Tage der Krautweihe. (Maria Himmelfahrt.) Alte Abschrift im Archiv zu Detmold. Die Nämlichen bekunden an demselben Tage, daß der lange Dietrich den Cord und Johann v. O, noch 100 Fl. schuldig fei und dafür Bürgen stelle, wenn er aber der Urfehde meineidig werde, sich zum Gefängniß in Steinheim einstellen folle. Hierfür verbürgen sich Obige unter Verpflichtung zum Einritt in Steinheim. Archiv zu Detmold, ^ — 59 — Nr, 144, 1462. I>ec. 2. Die Brüder Cord, Friedrich und Johann von Oyen- husen, Johann, Cords Sohn, Otto, Burchard und Arnd, Friedrichs Söhne, und Jürgen, Johanns Sohn, Brüder und Vettern von Oyenhusen, Knappen, verkaufen mit Genehmigung des Erzbischofs Dietrich von Cöln als Administrators von Paderborn dem Ritter Bernd von Hörde ihren Hof zu Cyginchusen bei Salzkotten, den Zehnten zu Oitmestorpe mit 6 Hufen, den Hof zu Äroike, zwei Burglehen zu Salzkotten, ein Viertel des Zehnten zu Ever mit zwei Hufen Landes, den halben Smechtenhof zu Hoberinkhusen, die Hufe und Hufen zu Vilsen, den Egelenpoil, die Güter zu Verne mit den Wie sen, das Gut zu Aenkhusen, den Erpink, den Hof zu Scharme, den Hof zu Eddinkhusen und den Hof zu Tule mit Zubehör, den früher Johann von Verne und dann die v. O. zu Lehen getragen haben. Den Kauf bestätigen Alheyd, Friedrichs Frau, und Anna, Frau Johanns, Cords Sohnes. v. vor dem Richter zu Steinheim, 1462 Donnerstags nach 8. ^nlireil« ^p. Fahne, v. Htzvel. I. 2. S. 133 nach dem Orig, im Archiv Bocholtz, Am 6. März 1463 quittiren fämmtliche Verkäufer über das Kaufgeld,

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Charter Nr. 40.
Date: 99999999
Abstract Nr. 40. 1380. Zebr. 5. Bischof Heinrich von Paderborn einigt sich mit Johann von Oyenhusen, des alten Johann Sohn, dahin, daß er die zum Ausbau der Aldenborch verwandten 30 Mark löthigen Westfälischen Silbers zu den 300 Mark, welche das Stift dem Johann schulde, schlagen wolle und das Hochstift gehalten sei, bei etwaiger Einlösung den Erben Johanns 330 Mark zu zahlen. v. 1380, üie äoiuilücü, proximü. po8t testum puriüoiltioni8 L. Nllrie virß. Deutsche Orig.»Urk. im Archiv zu Münster mit einem Bruchstück des bischöflichen Siegels. Nergl. Nr. 34. Nr. 41. 1380. Hlov. 14. Johann von Oyenhusen der Junge, seligen Johanns Sohn, bekennt, daß er den Lippischen Antheil an dem Dorfe Som mersell (Zomersele), den der verstorbene Sivert Bose vom E. H. Otto zur Lippe in Pfandschaft gehabt, für 40 Mark löthigen Silbers Lem- goer Wichte und Witte eingelöst und von Junker Simon (III.) zur Lippe in Versatz erhalten habe. v. 1380, Mittwoch nach Briccius. Lipp. Reg«. II. Nr. 1303. Sommerfell liegt eine Stunde südöstlich von Steinheim.

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Charter Nr. 511.
Date: 99999999
Abstract Nr. 511. 1598. Aug. 3. Qttilie Äbtissin zu Olinghausen und Heerse belehnt Eberhard von Oyenhausen als Bevollmächtigten seines Bruders Wil helm, Landcomthurs zu Marburg, zu Mitbehuf seiner (Eber hards), sowie Johann Hilmars und Ludolfs, sel. Werners Söhnen, Ottos, Remberts, Rabes und Ottos, Johanns Söh nen, Rab Arnds und Falk Arnds, Wulfs und Wilhelms, fel. Ottos Sohns, mit dem Gute zu Massenheim vor Lichtenau und einem Hofe zu Reigelsen (Reelfen). v. wie oben. Vegl. Copie im Archiv zu Münster.

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Charter Nr. 104.
Date: 99999999
Abstract Nr. 104. 1435. Die Brüder Cord, Friedrich und Johann von Qyenhu — 42 — sen kaufen den freien Polhof und das Dorf Klein-Friesenhausen von der Stadt Steinheim. v. 1435. — Fahne, v. H»vel. I. 2. S. 133, wo irrig das Jahr 1445 gesetzt ist; vergl, das folgende Regest.

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Charter Nr. 161.
Date: 99999999
Abstract Nr. 161. 1479. Zlebr. 2. Lehnsrevers der Brüder Burchard und Friedrich von Oienhusen, Friedrichs Söhne, über die durch den E. H. Bernd zur Lippe ertheilte Velehnung mit dem Dorfe Sommersell. v. 1479, purilic Uariae. Lipp. Regg. IV. Nr. 2594. — 67 —

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