Fond: Kloster Waldsassen Urkunden (1132-1798)
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Charter: 62
Date: 1265 [o. T.]
Abstract: Bruder Anno, Hochmeister des Ordens der Brüder vom Deutschen Haus in Eger, bezeugt das ergangene Urteil, dass der Hof der Klosterbrüder von Waldsassen in Walde [Wallhof, B. Eger] und deren Untertanen in Heresingen [Hörsin, B. Eger] zu ihrer Pfarrei in Schönenbach [Schönbach, B. Eger] gehören, dass kein Komtur oder Pfarrer in Eger die Klosterbrüder von Waldsassen hinsichtlich des Zehnten des Hofes in Walde noch hinsichtlich der Pfarreigrenzen von Schönenbach angreifen darf.
Charter: 60
Date: 20. April 1265
Abstract: Bruder Heinrich, Prior des Deutschen Ordens in Plaw [Plauen], beurkundet den auf Veranlassung seines Meisters Anno erfolgten Entscheid im Streit zwischen seinen Mitbrüdern und dem Kloster von Waldsassen, die Kirche in Schönenbach [Schönbach, B. Eger], den Zehnten von Walde [Wallhof, B. Eger], die Leute in Heresingen [Hörsin, B. Eger] sowie die Grenzen der Pfarrei Schönbach betreffend.
Charter: 61
Date: 12. Mai 1265
Abstract: Bischof Leo von Regensburg bestätigt auf Bitten der Brüder des Deutschen Hauses in Eger, dass der Konvent zu Waldsassen die Grenzen der Pfarrei in Schönenbach [Schönbach, B. Eger] durch seinen Abt mit zwei Priestern so inne hat, dass seine Untertanen in Heresingen [Hörsin, B. Eger] und sein Hof in Walde [Wallhof, B. Eger] zu den Grenzen genannter Pfarrei gehören und er dortselbst die Zehnten nach bisheriger Gewohnheit empfangen soll.
Charter: 63
Date: 1268 [o. T.]
Abstract: Bruder Hermann, Komtur des Deutschen Hauses und Pfarrer in Eger, und seine dortigen Mitbrüder tauschen mit den Herren von Waldsassen ihre Klosterzehnten in den Dörfern ihrer Pfarrei Zletyn [Schlada b. Franzensbad] und Stodel [Stadel, B. Eger] gegen den eigenen Zehnten an den Grenzen in Vochengvelle [Fockenfeld, Markt Konnersreuth, Lkr. Tirschenreuth] und Pevchelperge [Groß-, Kleinbüchlberg, Stadt Mitterteich, Lkr. Tirschenreuth], jedoch unbeschadet des Rechts der Pfarrei in Arzberge [Arzberg, Lkr. Wunsiedel i. Fichtelgebirge], wo die Leute von Vochengvelle die kirchlichen Sakramente empfangen.
Charter: 64
Date: 5. März 1269
Abstract: Ottokar, König von Böhmen, nimmt das Kloster Waldsassen mit allen Gütern und Personen in seinen besonderen Schutz und verbietet allen seinen Vasallen, Ministerialen, Richtern, Amtleuten usw., sich auf irgendwelchem Besitz des Klosters das Vogteirecht anzumaßen oder eine richterliche Gewalt auszuüben. Er gestattet dagegen dem Kloster, sich gegebenenfalls selbst einen Schirmvogt zu wählen, gibt seine Zustimmung zu allen bisherigen Schenkungen an das Kloster und bestätigt alle dessen Privilegien.
Charter: 65
Date: 1271 [o. T.]
Abstract: Ulrich, genannt de Hoztowe [Hosten bei Klattau in Böhmen], Sohn des Ulrich de Walturne [Waldthurn, Lkr. Neustadt a.d.Waldnaab], verzichtet in Gegenwart des Landgrafen Genehardus und anderer Ritter auf seinen Anspruch auf die Güter des Klosters Waldsassen in Bürke [Pirk, Lkr. Neustadt a.d.Waldnaab], Rymilberge [Remmelberg, Gde. Theisseil, Lkr. Neustadt a.d.Waldnaab], auf zwei Höfe in Drisenvelt [Ober-, Untertresenfeld, Stadt Vohenstrauß, Lkr. Neustadt a.d.Waldnaab], ferner in Lenersruth [Lennesrieth, Markt Waldthurn], Wilhove [Willhof, Gde. Altendorf, Lkr. Schwandorf] und andere Besitzungen, die dem Kloster von seinem Vater, seinem Onkel und anderen Vorfahren übertragen worden waren, ebenso auf das Vogteirecht und jedes Recht gegen Zahlung einer Geldsumme, während dem Landgrafen und seinen Helfern für die Beilegung des Streits vier Egerer Metzen Hafer zu zahlen sind.
Charter: 66
Date: 31. Mai 1272
Abstract: Fridericus, Sohn des Ulrich de Walturne [Waldthurn, Lkr. Neustadt a.d.Waldnaab], verzichtet in Gegenwart des Burggrafen Gerko von Eger, genannt de Waldenberch [Waldenburg b. Saaz, Böhmen], auf alle seine Ansprüche auf die Güter des Klosters Waldsassen in Birke [Pirk, Lkr. Neustadt a.d.Waldnaab], in Reuth [abgeg. zwischen Schirmitz und Weiden], in Rimilberche [Remmelberg, Gde. Theisseil, Lkr. Neustadt a.d.Waldnaab], auf die beiden Höfe in Dreselvelt [Ober-, Untertresenfeld, Stadt Vohenstrauß, Lkr. Neustadt a.d.Waldnaab], in Lenersruth [Lennesrieth, Markt Waldthurn], Wilhove [Willhof, Gde. Altendorf, Lkr. Schwandorf], Bernhove [Bernhof, Gde. Gleiritsch, Lkr. Schwandorf] und andere Besitzungen des Klosters, die alle dem Kloster von seinem Vater, Onkel und anderen Vorfahren übertragen worden sind, ebenso auf das Vogteirecht gegen Zahlung einer Geldsumme. Chunzelinus, genannt de Hoenberch [Hohenberg a.d.Eger, Lkr. Wunsiedel i. Fichtelgebirge], erhält als Schiedsmann eine Zahlung vom Kloster.
Charter: 67
Date: 4. Februar 1273
Abstract: Heinricus, genannt de Mousschesdorph [Meischendorf, Markt Schwarzhofen, Lkr. Schwandorf], und seine Frau Cunegundis übertragen dem Kloster Waldsassen ihren Hof in Svaueschenruet [Schweißenreuth, Stadt Kemnath, Lkr. Tirschenreuth] und ein Grundstück in Wilhove [Willhof, Gde. Altendorf, Lkr. Schwandorf], das sie beides als Lehen von Herzog Ludwig von Bayern inne haben.
Charter: 68
Date: 13. September 1273
Abstract: Landgraf Geuehardus von Lukenberch [Leuchtenberg, Lkr. Neustadt a.d.Waldnaab] bezeugt, dass die edle Witwe Berchta, ihr Sohn Heinricus und vier ihrer Töchter namens Gertrudis, Machthildis, Cu{o}negundis, Adelheidis nach seinem Rat allen Anspruch auf den Zehnt, den sie lange Zeit unrechtmäßig im Dorf Cunreut [Kleinkonreuth, Stadt Tirschenreuth, Lkr. Tirschenreuth] besessen hatten, zu Gunsten des Klosters Waldsassen verzichten, wofür ihnen Bruder Macharius, Sakristan zu Waldsassen, eine Geldsumme zahlte.
Charter: 69
Date: 21. Oktober 1273
Abstract: Landgraf Geuehardus von Luckenberch [Leuchtenberg, Lkr. Neustadt a.d.Waldnaab], Ditricus, Dekan von Persin [Perschen, Stadt Nabburg, Lkr. Schwandorf], Conradus de Waldowe [Waldau, Stadt Vohenstrauß, Lkr. Neustadt a.d.Waldnaab] und Cholo de Svarzenegke [Schwarzeneck, Markt Schwarzhofen, Lkr. Schwandorf] bezeugen, dass vor ihnen Gotfridus, der Sohn des Ulricus de Walturn [Waldthurn, Lkr. Neustadt a.d.Waldnaab], allen vermeintlichen Ansprüchen auf die Güter des Klosters Waldsassen in Birke [Pirk, Lkr. Neustadt a.d.Waldnaab], in Reuth [abgeg. zwischen Schirmitz und Weiden], in Rymilberche [Remmelberg, Gde. Theisseil, Lkr. Neustadt.a.d.Waldnaab], auf die beiden Höfe in Drisevelt [Ober-, Untertresenfeld, Stadt Vohenstrauß, Lkr. Neustadt a.d.Waldnaab], in Lenersreuth [Lennesrieth, Markt Waldthurn, Lkr. Neustadt a.d.Waldnaab], Wilhoue [Willhof, Gde. Altendorf, Lkr. Schwandorf], Bernhoue [Bernhof, Gde. Gleiritsch, Lkr. Schwandorf] und andere Besitzungen des Klosters, die alle dem Kloster von seinem Vater, Onkel und anderen Vorfahren übertragen worden sind, ebenso auf das Vogteirecht gegen Zahlung einer Geldsumme verzichtet.
Charter: 70
Date: 29. Dezember 1274
Abstract: Die Brüder Fridericus und Gebehardus, Landgrafen von Luckenberch [Leuchtenberg, Lkr. Neustadt a.d.Waldnaab], bestätigen das Testament von Elysabet, der Ehefrau des ersteren, die Abt Johannes und der Konvent in Waldsassen begraben haben, wonach sie das Dorf Lachowe [Leichau, Markt Plößberg, Lkr. Tirschenreuth] dem Kloster Waldsassen vermachte.
Charter: 71
Date: 18. März 1275
Abstract: Bischof Johannes von Prag beurkundet, dass er im Auftrag seines Herrn, des Königs Ottokar von Böhmen, seinem Dekan Theodricus de Cadan und seinem Pfarrer Sifridus de Plankenuerd befohlen hat, die Pfarrkirche von Plana, die König Wenzel von Böhmen dem Kloster Waldsassen eingeräumt hat, in den Besitz des Klosters Waldsassen zu übergeben und zu schützen. Wer dagegen verstößt, soll mit Interdikt und Exkommunikation bestraft werden. Das Exkommunikationsurteil soll dann an allen Kirchen des Archidiakonats Zatchen [Saaz / Zatec] und in der Kirche von Plana verkündet werden.
Charter: 72
Date: 14. Mai 1275
Abstract: Abt Johannes von Waldsassen bestätigt die Bestimmung seines Vorgängers Abt Lampertus, dass die bessere Wolle, die durch den Kämmerer zwei Mal im Jahr den Lämmern abgeschoren wird, mit der ganzen Wolle, die die Leiter der Wirtschaftshöfe von den Lämmern zu empfangen gewohnt sind, nach Ermessen der Äbte nicht mehr zum Verkauf dienen und man die Kleider des Konvents allgemein davon nehmen solle. Dazu hat sein Mönch Bruder Heinricus de Vo{v}rden [Fuhrn, Stadt Neunburg vorm Wald, Lkr. Schwandorf] von seines Sohnes Gut eine Geldsumme unter der Bedingung gegeben, dass die obige Bestimmung nicht umgestoßen wird, ansonsten müsse das Geld zurückgezahlt werden.
Charter: 73
Date: 21. September 1275
Abstract: Heroldus, einstmals Amtmann ("officialis") [des Klosters Waldsassen] in Tirschenreuth, bekundet, dass Abt Johannes und der Konvent zu Waldsassen seinen Hof im Dorf mit allen Zugehörungen gekauft haben und dass er mit seinen Söhnen Gotfridus und Heinricus auf alle Ansprüche an diesem Hof verzichtet.
Charter: 74
Date: 14. April 1276
Abstract: Heinricus, genannt Vordenarivs, kauft von Abt Lambertus und dem Konvent zu Waldsassen einen Hof genannt Scatenhoven [Schottenhof, bei Münchenreuth, Lkr. Tirschenreuth] und einen Hof in Doberkowe [Dobrigau, Gde. Leonberg, Lkr. Tirschenreuth] und überträgt sie mit den Einkünften der hl. Jungfrau Maria, nämlich der Schneiderkammer des Klosters, so dass der Kämmerer am Tag des hl. Bernhard im Konvent einen besseren Weintisch und feierlichen Dienst stifte.
Charter: 75
Date: 25. September 1276
Abstract: Propst Alt, Dekan Vl. de Dornberch und das Kapitel der Regensburger Domkirche beurkunden einen Schiedsspruch in einem Streit zwischen Abt und Konvent zu Waldsassen einerseits und Ber[toldus], Edler de Waldowe [Waldau, Stadt Vohenstrauß, Lkr. Neustadt a.d.Waldnaab], andererseits über die Legate, Gut Lenesriut [Lennesrieth], die Vogtei des Gutes Albretsrivt [Albersrieth, beide Markt Waldthurn, Lkr. Neustadt a.d.Waldnaab] und anderer Güter, die der Bruder des Bertoldus, Cunradus de Waldowe, dem Kloster Waldsassen letztwillig vermacht hat.
Charter: 76
Date: 21. Dezember 1276
Abstract: Alardus de Saulperch entscheidet in Gemeinschaft mit Schiedsrichtern einen Streit zwischen Abt Johannes und dem Konvent von Waldsassen einerseits und Bertoldus de Waldowe [Waldau, Stadt Vohenstrauß, Lkr. Neustadt a.d.Waldnaab] andererseits um Güter im Dorf Leinersreut [Lennesrieth, Markt Waldthurn, Lkr. Neustadt a.d.Waldnaab], das dortige Steinhaus, zwei Höfe in Triuenreut [jetzt Ziegelmühle bei Waldau?], einen Hof in Mitarshoue, die Vogtei in Albersreut [Albersrieth, Markt Waldthurn], zwei Mühlen in Gro{v}be [Grub- und Luhmühle bei Waldthurn, Lkr. Neustadt a.d.Waldnaab], den halben Wald bei Walturne [Waldthurn], die der Bruder Bertolds, Conradus de Tensperge [Tännesberg, Lkr. Neustadt a.d.Waldnaab], letztwillig dem Kloster Waldsassen vermacht hatte. Abt Johannes zahlt dem Bertoldus eine Entschädigung, wogegen dieser auf die genannten Güter verzichtet.
Charter: 109
Date: [1277 - 1288]
Abstract: Fridericus, genannt de Waltershowe [Waldershof, Lkr. Tirschenreuth], verzichtet auf sein Recht am Schloss Waltershowe und bekundet, dass es mit allen Zugehörungen der Kirche Waldsassen gehören soll, nachdem er von Abt Johannes von Waldsassen und dem Konvent zwei Mark erhalten hat.
Charter: 78
Date: 1277 [o. T.]
Abstract: Landgraf Gebhardus de Lukenberch [Leuchtenberg, Lkr. Neustadt a.d.Waldnaab] bezeugt, dass in seiner Gegenwart Gotfridus, genannt de Tich [wahrscheinlich Mitterteich, Lkr. Tirschenreuth], auf seinen Hof in Tich gegen eine Geldzahlung zu Gunsten des Klosters Waldsassen verzichtet, das vertreten wird durch Abt Johannes, Prior Rutgerus, Baumeister Heinricus, Kellermeister Heinricus, Vlricus, genannt de Premsdorf [Brensdorf, Gde. Stulln, Lkr. Schwandorf], Ulricus, genannt de Varzberch, Schustermeister Heinricus.
Charter: 77
Date: 3. August 1277
Abstract: Hedewigis, Witwe des Hawardus de Hertenberc [Hartenberg /Hartenberk, Bezirk Eger / Cheb], überträgt mit Willen ihrer Söhne Heinricus, Albertus, Hawardus und Hawardus zwei bessere Höfe im Dorf Blv[o}menperch [Blumberg, B. Falkenau in Böhmen], auf denen die Bauern Gotfridus und Rv{o}digerus sitzen, mit allen Zugehörungen, sowohl Zehnten als auch weltlicher Gerichtsbarkeit, an Abt Johannes und den Konvent in Waldsassen.
Charter: 79
Date: 21. März 1279
Abstract: Fridericus de Waldowe [Waldau, Stadt Vohenstrauß, Lkr. Neustadt a.d.Waldnaab] und sein Sohn Heinricus verzichten auf jeden Anspruch, den sie auf die Güter im Dorf Leinersreut [Lennesrieth, Markt Waldthurn, Lkr. Neustadt a.d.Waldnaab], das dortige Steinhaus, zwei Höfe in Triuenreut [jetzt Ziegelmühle bei Waldau], einen Hof in Nytershove, die Vogtei in Albersreut [Albersrieth, Markt Waldthurn, Lkr. Neustadt a.d.Waldnaab], zwei Mühlen in Grvobe [Grub- und Luhmühle bei Waldthurn, Lkr. Neustadt a.d.Waldnaab], den halben Wald bei Walturn [Waldthurn], die der Bruder Friedrichs, Conradus de Waldowe, letztwillig dem Kloster Waldsassen vermacht hatte. Dagegen verzichtet das Kloster auf zwei Höfe im Dorf Spilberch [Spielberg, Markt Waldthurn], die ihnen Conradus de Waldow bestätigt hatte, zahlen eine Geldsumme und erlassen die Wiedergutmachung des Schadens, den ihnen Sohn Heinricus zugefügt hat.
Charter: 80
Date: 5. Mai 1279
Abstract: Die Landgrafen Fridericus und Gebhardus de Leukenberg [Leuchtenberg, Lkr. Neustadt a.d.Waldnaab] schenken ihre zwei Meierhöfe in Pischofstorf [Pischeldorf, Gde. Pirk, Lkr. Neustadt a.d.Waldnaab] auf Verlangen des Chunradus de Paulstorf, der sie von ihnen zu Lehen hatte, der hl. Maria in Waldsassen zu Eigentum.
Charter: 81
Date: 25. November 1279
Abstract: Ulricus, Sohn des Ritters Wolfhardus de Novo foro [Neumarkt i.d.OPf.], schenkt der Kirche in Waldsassen zwei Höfe in Pischofstorf [Pischeldorf, Gde. Pirk, Lkr. Neustadt a.d.Waldnaab], die zu seinen Lebzeiten der Kirche jährlich 12 Pfennige zinsen, nach seinem Tod aber ihr mit vollem Zinsen angehören werden, zumal er sein Grabmal in ihr gewählt hat.
Charter: 85
Date: 1280 [o. T.]
Abstract: Landgraf Fridericus de Lukenperc [Leuchtenberg, Lkr. Neustadt a.d.Waldnaab] und sein Sohn Fridericus übertragen dem Kloster Waldsassen alles Eigentum über die Güter in Pischoffesdorf [Pischeldorf, Gde. Pirk, Lkr. Neustadt a.d.Waldnaab], die ihnen Herdegenus de Barchsteyn [Parkstein, Lkr. Neustadt a.d.Waldnaab] übergeben hatte.
Charter: 86
Date: [ca. 1280]
Abstract: Prior und Konvent zu Waldsassen erwirken ein Urteil vor den Ministerialen und allen Egerern, wonach kein Ordensangehöriger von einem Richter belangt werden soll außer von dem Magister, dem er zu Gehorsam und Bekenntnis verpflichtet ist.
Charter: 82
Date: 5. Februar 1280
Abstract: Bischof Heinrich von Regensburg bestätigt dem Kloster Waldsassen die Schenkung des Patronatsrechtes über die Kirche in Lv{o}e [Luhe-Wildenau, Lkr. Neustadt a.d.Waldnaab] durch Herzog Heinrich von Bayern mit der Bestimmung, dass der Ewigvikar durch den Bischof eingesetzt wird und eine sichere und ausreichende Pfründe zugeteilt erhält, durch die er imstande sein soll, die bischöflichen Rechte und die der Legaten und Nuntien des Papstes, ferner die Lasten der Gastfreundschaft zu tragen, und dass für den Bischof ein Jahrtag gefeiert werden soll.
Charter: 83
Date: 1. April 1280
Abstract: Papst Nikolaus III. bestätigt die Schenkung des Patronatsrechtes über die Kirche in Luhe [Luhe-Wildenau, Lkr. Neustadt a.d.Waldnaab] an das Kloster Waldsassen durch Herzog Heinrich von Bayern.
Charter: 84
Date: 17. April 1280
Abstract: König Rudolf beurkundet die Einigung im Streit zwischen dem Kloster Waldsassen und Geberhardus, Landgraf von Luckenberg [Leuchtenberg, Lkr. Neustadt a.d.Waldnaab], wonach der Landgraf dem Abt und Konvent alle Schäden, die er oder die Seinen ihnen nach dem Tod seines Vaters zugefügt haben, ersetzt. Schiedsrichter waren F., Burggraf von Nürnberg, und sein Schwiegersohn, von Sluzelberg [Burgruine bei Schlüsselfeld, Lkr. Bamberg]. Sollte die Wiedergutmachung nicht erfolgen, so hat sich Herzog Heinrich von Bayern verpflichtet, dem Kloster zu Hilfe zu kommen.
Charter: 88
Date: 1281 [o. T.]
Abstract: Die Landgrafen Gebhardus und Henricus in Walkenberg [Falkenberg, Lkr. Tirschenreuth] vergleichen sich mit Zustimmung ihrer Brüder vor einem Schiedsgericht zu Eger in Gegenwart von Provinzialrichter B., Edelleuten des Landes und den Bürgern der Stadt Eger in ihrem Streit mit Abt und Konvent zu Waldsassen wegen der Gewalttätigkeiten und Beleidigungen, die sie mehrmals dem Kloster angetan hatten.
Charter: 87
Date: 29. September 1281
Abstract: Bischof Thobias von Prag bestätigt den vom Abt von Waldsassen als Leutpriester der Kirche von Plana [Plan in Böhmen] präsentierten Kleriker Sifridus, Sohn des edlen Chunradus de Paulsdorf.
Charter: 89
Date: 13. Juni 1282
Abstract: König Rudolf gebietet dem Schultheiß, den Räten und allen von Eger, ferner den Ministerialen der dortigen Herrschaft, das Kloster von Waldsassen gegen jeden Angreifer zu schützen, wenn dessen Kellermeister um ihre Hilfe ersucht.
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