Collection: Rechtssprüche des Reichshofes, ed. Franklin, 1870 (Google data)
Charter: 101
Date: 99999999
Abstract: Nr. XXXXIX. — Reg. 2249, Beka und Heda 165. 27 et pristinas imperatorum
donationes nostro privilegio cor- roborare.
Charter: 156
Date: 99999999
Abstract: Nr. LXXVI — 1225. - Konig Wilhelm bezeugt, es sei Seitens des Erzbischofs von
Besancon geklagt worden: quod, cum contingat interdum aliquos cives Bisuntinos super
criminali vel civili actione in iudicio coram archiepiscopo memorato convinci, iidem, cum
sententia promulgatur Iegitime contra eos, iudicium violenter aspernantur et de ipsius
curia contumaciter se absentant, — und es sei darauf erkannt worden, dass solche Biirger
und deren Mitschuldige an Leib und Leben zu strafen seien: alii domini, qui contra eos
eidem archiepiscopo subsidium denegant et favorem,
Charter: 330
Date: 99999999
Abstract: Nr. CLXIII. — 1231. — Aus dem stat. in favorem principum: — quod nullum novum
castrum vel civitatem in preiudicium principum construere debeamus. — Die Be- stimmung
wird von Friedrich II. 1232 dahin wiederholt: quatenus nullum novum castrum vel civitas in
fundis eccle- siarum vel occasione advocatie per nos vel per quemquam alium sub pretextu
quolibet construantur.
Charter: 383
Date: 99999999
Abstract: Nr. CLXXXVIII. — 1255. — sententialiter diffinitum, ut omnis moneta adulterina
et falsa penitus de cetero ces-
Charter: 193
Date: 99999999
Abstract: Nr. LXXXXV. — 1339. — Rechtspruch, dass die Burger von Bamberg beim Abgang
eines Bischofs dem Dom— kapitel daselbst dasselbe zu leisten hiitten, was sie einem
Bischof schuldig seien.
Charter: 79
Date: 99999999
Abstract: Nr. XXXVIII. — 1157. — Heinrich der Lowe hatte dem Kaiser Friedrich I. einige
Giiter in Schwaben unter der Bedingung ubereignet, dass er dafiir andere, ihm giinstiger
gelegene Reichsgiiter erhalte. Der Kaiser bringt die Sache — quia imperatoriae maiestatis
est, rempublicam semper augere et nunquam minuere — an die Fiirsten und diese linden das
Urtheil: er solle gewisse, ihm gehorige Allodial- giiter dem Reiche iibereignen, damit er
dann einen Theil des Reichsgutes an Herzog Heinrich iiberlassen konne.
Charter: 30
Date: 99999999
Abstract: Nr. XVI. — Legg. 497. — Allgemeine Grundsatze iiber das Verfugungsrecht des
Marines am Reichslehen (Homeyer §§.35—38) finde ich sonst nicht in den Urtheilen des
Reichshofes ausgesprochen. Zum Versetzen der Reichslehen ist unzweifelhaft Genehmigung des
Konigs nothwendig, wie z. B. 1287 fiir den Fall anerkannt wird, dass der Mann seiner Frau
eine Geldsumme zur Leibzucht bestellt und dasiir ein Reichslehen verpfanden will
(Schoepflin: hist. Zar.- Bad. V. 284).
Charter: 124
Date: 99999999
Abstract: Nr. LX. — Origg. Guelf. III. 783, Wiener Notizenblatt I. 150; vgl. auch die am
letzteren Orte 148 und 152 mitgetheilten Cr- kunden von 1182 und 1227. — Ficker 351. 31
-worden. Auf Klage der Aebtissin wird von den Fiirsten erkannt: quod nos — ecclesiam — non
potuimus ab im perio alienare, sed in omni jure, honore ac libertate, sicut ad nos
devenit, ipsam conservare teneamur.
Charter: 13
Date: 99999999
Abstract: Nr. IX. — Streitigkeiten um Reichslehen gehoren vor den König und niemals vor
die geistlichen Gerichte. Dieser Rechtssatz wurde wiederholt, z. B. eben in dem
Bechtstreite zwischen Gurk und Salzburg ausgesprochen, am Bestimmtesten aber 1408, indem
das Reichshofgericht eine in dem Erb schaftsstreite der Burggrafen von Niirnberg gegen die
Mark- Nr. VII. — Huillard-Breholles VI. 860. — üeber das Entrichten einer Gabe für die
erlangte Beleihung im Allgemeinen vgl. Homey er: Lehnrecht §. 47 S. 475, und über die
Gebühren, welche nach geschehener Beleihung an die königliche Körner zu entrichten waren,
insbe ondere vgl. Sugenheim 164, Berchtold: Landeshoheit 117. — Siehe auch die
Reichshofgericht I. S. 52 fg. mitgetheilte Erzählung aus den annales Ottenburani zum Jahre
1180.
Charter: 347
Date: 99999999
Abstract: Nr. CLXVIII. — Legg. 461. Nr. CLXIX. — Legg. 463. Nr. CLXX. — Legg. 465.
Charter: 258
Date: 99999999
Abstract: Nr. CXXVIII. — 1219. — Nullus preterea officialium aliquid sibi dicere iuris
potest in rebus episcoporum morien- tium; imo liberum erit cuilibet episcopo morienti
disponere de rebus suis mobilibus et dare cui voluerit, prout ipse saluti suae et animae
viderit expedire.
Charter: 173
Date: 99999999
Abstract: Nr. LXXXIV. — Urkdenb. des Bisthums Lubeck I. 333, Mecklenburg. Urkdcnb. III.
215. — Vgl. Friedberg S. 111. 41 iurisdictione temporali super huiusmodi malefactores
libere perfruatur, ut tanta perversorum malitia canonice puniatur et eorundem sevitia
legaliter arceatur.
Charter: 447
Date: 99999999
Abstract: Nr. CCXX. — Martene: thes. I. 1164, Kluit II. 2. 624, Legg. 366. 87 Grafen
Johann von Avesnes die Reichslehen der Grafin Mar- garethe von Flandern verliehen, wird
erkannt: quod — ville, castra et alia bona ad dicta feoda pertinentia parere debeant eidem
Iohanni — et ei debent homines predictarum terrarum fidelitatis facere iuramentum.
Charter: 590
Date: 99999999
Abstract: Nr. CCLXXXXI. — Senckenberg: methodus iurispr. 149, 150. — Es handelt sich wohl
um eine dem Ehemann zu seiner Frau vom Bruder der letzteren bestellte, aus Immobilien
bestchende Heimsteuer, welche ohne Zuziehung der Descendenten spater ver- ausscrt wurde;
diese Verausserung wurde dann mit Erfolg von den Kindern der Ehefrau angefochten. Vgl.
Schroder: eheliches Guterrecht II, 1. S. 20, insbesondere S. 130 — 137. 109 Adelheid,
seiner ehelichen Hausfrau. Die verklagte Partei wendet ein, das Gut sei ihr von der Frau
Adelheid auf- gegeben und eingeantwortet worden nachLaut dariiber aus- gestellter Briefe.
Klager repliciren, die Briefe konnten nicht Macht und Kraft haben, „wann chein mutter ir
kint anterben solt oder mochte unverschulter ding." Nach mancherlei Rede und Widerrede
erkennt das Gericht, aber ohne An- fuhrung eines Grundes, das Gut solle den Klagern
bleiben.
Charter: 583
Date: 99999999
Abstract: Nr. CCLXXXVII. — Urkde. Otto III. bei Lacomblet L Nr. 127 S. 77 fgg. — (Auf
dieselbe Rechtsfrage bezieht sich wohl auch der folgende vor Otto III. itn J. 989
verhandelte Fall: Zwischen der Bertheida, der Tochter Berthas, Stifterin des Klosters
Borghorst, und dem Erzhischof Giselher von Magdeburg war ein Rechtstreit entstanden, in
welchem jene das dem Kloster Uberlassene Grundeigen- thum zurilckforderte. Zu rechtlichem
Austrag kam die Sache nicht, sondern wurdc durch Vergleich dahin beigelegt, dass die
Klagerin alles Erbe (omnem hereditatem) ihres Vaters zurilckerhielt, dagegen mitZu-
stimmung ihrer Sdhne das gesammte Vermdgen ihres Stiefvaters dem Kloster uberliess.
Erhard: cod. dipl. Westf. I. Nr. 70 S. 54 fg.) — Zu dieser und der folgendcn Urkunde,
beide bei Darstellung dor Lehre vom Anwartungs- und Beispruchsrecht der nachsten Erben
dfters erwiihnt, vgl. Beseler: Erbvertrage I. 48 fgg.; Gerber: medilationes ad locum spec.
iuris Sax. I. Art. 52 (1847); Siegel: Erbrecht S. 88, bes. 116 fgg ; Zimmerle:
Stammgutsystem S. 39 fgg., 130, 210 fgg.; Thudichum: Gau- und Markverfassung 194 fg.;
Lewis: Succession des Erben S. 7 fg,, besonders S. 22, 23, welcher auch auf die Abweichung
der Urkd. von 996 von lex Sax. c. 62 hinweist.
Charter: 608
Date: 99999999
Abstract: Nr. CCCI. Richter. — Nr. CCCII-CCCIV. Gerichtsstand. Nr. CCCV-CCCVIII.
Ungehorsam, Ladung. — Nr. CCCIX—
Charter: 501
Date: 99999999
Abstract: Nr. CCXXXXVIII. — 1222, — Additum — per senten- tiam, quod servi per stipitem
et parentelam ex parte matris provenientem sint retinendi; homines advocaciarum autem per
curiam, cui sunt censuales, sunt retinendi.
Charter: 31
Date: 99999999
Abstract: Nr. XVII. — Legg. 500, die zweite erwahnte Urkunde Re- gesten Heinrichs 304,
die dritte Legg. 501. — Vgl. Berchtold: Landeshoheit S. 99 fg. — Ich erwahne hierbei einer
Urkunde Rudolfs von 1289 (sie enthalt aber kein VVeisthum), wonach keiner der 12 ferre vel
concedere aliquas libertätes vel etiam privilegiare eosdem absque manu et expresso
consensu regis in cuius regno dominium ipsius domini situm extitit. In Gemässheit dieses
Rechtssatzes werden alle Freiheiten, welche Graf Reinald von Geldern oder dessen Vorfahren
ihren Stadten verliehen haben, ohne die Genehmigung des deutschen Königs einzuholen, fiir
nichtig erklärt. — Damit stehen zwei andere Urkunden in Verbindung. Durch die eine wird
Graf Reinald ermächtigt, von den kassirten Stadtfreiheiten so viele wieder zu verleihen
oder vorzuenthalten, als ihm gut scheine; in der andern wird ausgesprochen, dass die
Grafen von Geldern nicht berechtigt gewesen seien, der Stadt Ziitphen ohne Genehmigung des
Königs Freiheit von denjenigen Zöllen zu gewähren, die sie vom Reiche zu Lehen trugen;
deshalb werden diese Zoll-Immunitaten kassirt.
Charter: 458
Date: 99999999
Abstract: Nr. CCXXVI. — 1157. — Bei Gelegenheit eines Streits um ein Lehngut von St.
Emmeram zu Regensburg wird er kannt: quod ecclesia pontificalia in R. — heredibus feminei
sexus nunquam beneficium de iure concedere deberet.
Charter: 307
Date: 99999999
Abstract: Nr. CL. — H. -B. II. 817. — Bestatigt 1225 von Friedrich II; nur der weitere
vor Konig Heinrich gefundene Spruch, dass dem Erzbischof die Thorschliissel auszuliefern,
soll mit Rucksicht auf die Sicherheit der Stadt einstweilen suspendirt bleiben: das.. II.
488.
Charter: 192
Date: 99999999
Abstract: Nr. LXXXXIV. — 1321. — Seitens der Ministerialen des Bisthums Hildesheim war
gegen die Verleihung der Re— galien an den vom Kapitel gewahlten Bischof Konrad Ein—
spruch erhoben worden, weil sie ex iure et longa consuetu— dine in electione episcoporum
H. iustitiam habuissent. Dieser Anspruch wird 1221 durch Urtheil des Reichshofes
zuriickgewiesen und die Belehnung Konrads beschlossen.
Charter: 287
Date: 99999999
Abstract: Nr. CXXXXI. Ueber das Recht zur Anlage von Stadten, die Befestigung derselben
und das Bauwesen in denselben vergl. den folgenden Abschnitt.
Charter: 502
Date: 99999999
Abstract: Nr. CCXXXXIX. — 1282. — Auf die Frage: si rustici vel rustice, qui liberi
dicuntur, cum hominibus advocaticiis vel aliarum superiorum aut inferiorum condicionum,
con- traxerint, quam condicionem sequi debeat partus ex huius- modi commixcione susceptus?
wird erkannt: quod partus condicionem semper sequi debeat viliorem.
Charter: 354
Date: 99999999
Abstract: Nr. CLXXIV. — Ficker: acta sel. imperii S. 363. — Schon 1168 wird von Friedrich
I. bestimmt, dass mehrere wegen Frie- densbruchs zerstorte Burgen nicht wieder aufgebaut
werden dlirf- ten: Mon. Boica XXIX. 1. 387, 392. Der dsterreichische Land- friede von 1276
enthalt den Satz: castra vero et municiones, que per sententiam et iuris ordinem sunt
destructa, reedifleari nullate 72 que dictantibus sententiarum rigoribos sunt destructa, a
nullo prorsus reedisicari debeant. V. Zoll und Munze; Markte, Strassen und Geleit;
Strandrecht; Miihlen.
Charter: 292
Date: 99999999
Abstract: Nr. CXXXXV. — 1220. — Zu Gunsten des Patriar- chen von Aglei wird erkannt: item
quod non licet civitati- bus, castellis et villis, que subsint patriarche, eligere per se
potestates, consules vel rectores preter voluntatem ipsius patriarche.
Charter: 357
Date: 99999999
Abstract: nus permittirmis sine nostra licencia speciali, et si constructa sunt,
precipimus per nostros iudices demoliri. Vgl. Lorenz: Deutsche Geschichte II. 1. 163 fg.
Charter: 382
Date: 99999999
Abstract: Nr. CLXXXVH. — Diese Bestimmungen aus dem Mainzer Land- frieden von 1235 (Legg.
315) habe ich hier aufDehmen zu mlissen geglaubt, weil das Weisthum Konig Rudolfs von 1290
ausdrucklich auf dieselben Bezug nimmt. Dagegen ubergehe ich die Wieder- bolungen dieser
Satze in den beiden Landfrieden von 1281 c. 7. 8. 9, von 1287 c. 18—21, 24—26 und von 1298
(Legg. 433, 434, 437, 438, 439, 450, 482). Die unwesentlichen Abweichungen von dem Mainzer
Landfrieden sind aus der Zusammenstellung bei Bohlau: nove constitutiones S. 25—31 zu
ersehen. Ausser die- sen Landfrieden sind fur das Zoll und Miinzwesen des 13. Jabrb. noch
zu vergleichen: der osterreichische Landfriede von 1276 (Legg. 411), das statutum de
moneta von 1282 (das. 440), die cassatio tbeloneorum ad Rhenum von 1301, die constitutio
pads ad Rhenum von demselben Jahre und das BUndniss zwi- schen Konig Albrecht und dem
Erzbischof von Mainz vom Jahre 1302 (das. 474, 475, 477). — Gegen die im Mainzer
Landfrieden verbotene willkurliche Erhobung bestehender Zdlle finden sich auch in spaterer
Zeit nicht selten Entscheidungen des Hof- gerichts; siehe z. B. unten Nr. CCCXXI. und ein
Erkenntniss Sigis- munds von 1424 uber die Zdlle zu Halle: quod thelonea antiqua per dive
memorie imperatores imposita vel cuius initii memoria in contrarium non existit serventur
in suo statu antiquo et non posse augmentari neque de novo alia imponi per archiepiscopum
(von Magdeburg) — aut per Hallenses (Ludewig: reliquiae XI. 477). 77 extorserit, vel
usurpaverit in loco indebito, coram suo iudice de his legitime convictus, tanquam predo et
po- pulator strate publice puniatur. — Receptores vero teloneo- rum tam in terris quam in
aquis debito modo teneri volui- mus ad reparationem poncium et stratarum, transeuntibus et
navigantibus, a qnibus telonea accipiunt, pacem, securita- tem et conductum, ita, quod
nichil amittant, quatenus durat districtus eorum, prout melius possunt, fideliter
procurando. Quicumque vero tercio legitime convictus fuerit coram no- bis, statutum hoc
non servasse, teloneum domino vacet, a quo illud tenet. — Districte insuper inhibemus, ne
domini vel civitates, pretextu faciendarnm munitionum vel alia quacunque de causa, telonea
vel exactiones instituant, que vulgo dicuntur ungelt, in homines extra positos vel extra-
neos vel bona eorum, set dominus de sua vel hominum suorum bonis edificet: violatoribus
huius edicti nostri tan quam predonibus strate publice puniendis. — Si bellum vel verra
fuerit inter aliquos, quorum alter vel uterque in strata teloneum habeat vel conductum,
neuter eorum, nec quilibet alius in odium vel culpam illius, ad quem ius telonei per-
tinet vel conductus, quicquam transeuntibus rapiat, ut trans- euntes per stratam
securitate gaudeant et quiete. Qui con tra hoc fecerit, tanquam predo publicus puniatur. —
C. 7: statuimus firmiter omnes monetas post mortem dive me- morie Heinrici imperatoris
patris omnino cessare, ubicum- que fuerint institute, nisi qui tenet eas, prout iustum
est, coram nobis ostendat, se ab imperio iure habere. Qui- cumque vero monetas iniuste
teuuerit, tanquam falsarius puniatur. Veteres autem monete debito modo et iuste et
racionabiliter observentur. Omnem fraudem et falsitatem in monetis fieri districtius
inhibentes, praeterea falsario- rum pene subiacere decrevimus omnes illos, qui sibi mone-
tam sive formam aliene impressionis usurpant.
Charter: 7
Date: 99999999
Abstract: Nr. IV. — Martene: thes. I. 1164, Legg. 366, und sonst öfters. — Ueber die
Verhältnisse, welche zur Einholung dieser Weisthümer Anlass gaben, vgl. Reichshofgericht
I, 152 fgg. 7 regem, per summum pontificem confirmati et consecrati ac coronati —
competebant nobis de iure civitates, castra et omnia bona ad imperium pertinentia et quod
omnes prin cipes, nobiles et ministeriales principatus et feoda sua infra annum et diem a
nobis requirere et relevare tenebantur. — Ferner: quod omnes principes, nobiles et
ministeriales, qui principatus et feoda sua infra annum et diem requirere et relevare a
nobis contumaciter neglexerunt, omnia illa feoda et principatus nobis vacaverunt et
vacant, et de illis possumus disponere secundum quod nobis placuerit, retinendo nobis vel
in feodum aliis concedendo. — Sodann: quod omnes principes, nobiles et ministeriales,
moniti et requisiti a nobis post nostram electionem et coronationem sive quibus nos
obtulimus viva voce vel per nostros nuntios et litteras, ut principatus et officia sua a
nobis reciperent et infra sex septimanas et tres dies post huiusmodi monitionem, requi-
sitionem sive oblationem recipere contumaciter neglexerunt, omnia feoda sive principatus
nobis vacaverunt et vacant et de illis possumus disponere, quod nobis placuerit, retinendo
sive aliis in feodum concedendo.
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