Fond: Ebrach, Zisterzienser (1194-1803)
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Charter: Urkunden 1327 Februar 18
Date: 1327 Februar 18
Abstract: Die Ausstellerinnen verkaufen den Empfängern jährliche Einkünfte von einer Manse mit ihren Zugehörungen in Heugrumbach ("Grunbach iuxta Arenstein"). Sie übertragen ihr Eigentumsrecht an der Manse auf die Empfänger und erhalten sie von ihnen gegen Lieferung der erwähnten Einkünfte zu Erbrecht zurück. Die Empfänger dürfen diese Einkünfte zu Lebzeiten oder testamentarisch niemand anderem als dem Kloster Ebrach übergeben, es sei denn, sie verschaffen dem Kloster zuvor Einkünfte in gleicher Höhe. Aussteller: Adelheid von Markelsheim und ihre Tochter Kunigunde Empfänger: Rüdiger und Wolfelin Teufel
Charter: Urkunden 1327 Februar 27
Date: 1327 Februar 27
Abstract: Die Aussteller verkaufen den Empfängern einen jährlichen Zins von Weinbergen in der Gemarkung Rödelsee und von Wiesen in der Gemarkung Fröhstockheim. Sie übergeben den Empfängern diese Güter und erhalten sie von ihnen zu Erbrecht gegen Zahlung des erwähnten Zinses zurück. Den Ausstellern wird drei Jahre lang ein Rückkaufrecht eingeräumt. Aussteller: Ludwig und Margareta von Mörlbach Empfänger: Abt und Konvent des Klosters Ebrach
Charter: Urkunden 1327 Mai 1
Date: 1327 Mai 1
Abstract: Die Aussteller verkaufen dem Empfänger auf Lebenszeit einen jährlichen Zins von zwei Huben zu Geesdorf und sechs Gütern zu Wiesentheid, wobei sie im Besitz des Obereigentums an den Gütern bleiben. Nach dem Tod des Empfängers soll der Bursar des Klosters diesen Zins sechs Jahre lang einziehen und zur Tilgung der Schulden des Empfängers nach Anweisung durch seine Bürgern oder deren Mehrheit verwenden. Danach fällt der Zins an die Aussteller, die davon dem Empfänger ein Begräbnis in der Klosterkapelle bei der Pforte einrichten und ein Seelgerät halten sollen. Aussteller: Abt und Konvent des Klosters Ebrach Empfänger: Eberhard Fuchs von Dornheim
Charter: Urkunden 1327 Mai 25
Date: 1327 Mai 25
Abstract: Der Aussteller bekennt, dass die ihm von den Empfängern zugestandenen Einkünfte zu Münchhof und das jährliche Faß Wein aus Elgersheim ("Ergershaim") nach seinem Tod an diese zurückfallen sollen. Nur falls seine beiden Söhne Heinrich und Siegfried sich in Ebrach in dem Haus, das ihm vom Kloster überlassen wurde, niederlassen wollen, dann sollen sie diese Einkünfte und den Wein auf Lebenszeit erhalten. Aussteller: Friedrich Holzschuher Empfänger: Abt und Konvent des Klosters Ebrach
Charter: Urkunden 1327 Juli 6
Date: 1327 Juli 6
Abstract: Die Aussteller verkaufen den Empfängern ihre Güter in Gaibach ("Gauenbach"), die Konrad Zehender von Gänheim ("Gauenheim") zu Erbrecht besitzt. Den Erlös haben sie zum Erwerb von Gütern in Oberschwappach verwendet. Aussteller: Abt und Konvent des Klosters Ebrach Empfänger: Rüdiger und Wolfram Teufel
Charter: Urkunden 1327 Oktober 3
Date: 1327 Oktober 3
Abstract: Vor dem Hofgericht des Ausstellers hat Bruder Hertwig, Obercellerar des Klosters Ebrach, einen Urteilspruch gegen Otto Fuchs erwirkt. Danach dürfen die Empfänger ihren in Mainstockheim gelagerten Wein mit ihren eigenen Transportmitteln wegführen ungeachtet dessen, dass Otto Fuchs in dem Ort das Schrotamt innehat. Bereits erhobene Gebühren für den Transport soll dieser den Empfängern zurückerstatten. Aussteller: Bischof Wolfram von Würzburg Empfänger: Abt und Konvent des Klosters Ebrach
Charter: Urkunden 1328 Juni 16
Date: 1328 Juni 16
Abstract: Vor dem Aussteller vermacht Felicitas Schellin für den Fall ihres Todes Güter in Kleinlangheim dem Empfänger. Aussteller: Offizial der Würzburger Kurie Empfänger: Konrad Zollner
Charter: Urkunden 1328 August 9
Date: 1328 August 9
Abstract: Der Aussteller teilt den Empfängern mit, dass er im Rechtsstreit zwischen Meisterin und Schwestern der Klause Birkach als Klägerinnen sowie Felicitas Schellin als Beklagter ein Endurteil gefällt und die letztere zur Lieferung von vier Malter Getreide für rückständige Zinsen und jährlich zwei Malter Getreide als Zins an Petrissa Zobel im Namen der Klägerinnen sowie zur Zahlung der Gerichtskosten verurteilt habe. Da sich die Beklagte nun vermutlich nach Bamberg begeben hat, bittet er die Empfänger um Amtshilfe bei der Durchsetzung des Urteils. Aussteller: Offizial der Würzburger Kurie Empfänger: Domdekan zu Bamberg bzw. dessen Offizial
Charter: Urkunden 1328 Dezember 22
Date: 1328 Dezember 22
Abstract: Der Aussteller bekennt, dass ihm Papst Johannes XXII. erlaubt hat, eine bestimmte Geldsumme für die Erledigung seiner Geschäfte an der päpstlichen Kurie aufzunehmen, die er von den Florentiner Bürgern Lapus und Philippus Blauchi erhalten hat. Er stellt ihnen dafür als Bürgen u. a. den gerade in Avignon anwesenden Abt Albert von Ebrach. Aussteller: Bischof Friedrich von Eichstätt Empfänger: Abt Albert von Ebrach
Charter: Urkunden 1329 Januar 20
Date: 1329 Januar 20
Abstract: Die Aussteller verkaufen den Empfängern mit Zustimmung des Deutschmeisters ("preceptor per Alimaniam") Weinberge in der Gemarkung Kleinochsenfurt ("Nidernohssenfurt"). Aussteller: Komtur und Konvent der Deutschordenskommende Würzburg Empfänger: Abt und Konvent des Klosters Ebrach
Charter: Urkunden 1329 April 19 / II
Date: 1329 April 19
Abstract: Der Aussteller teilt dem Empfänger mit, dass er das Dorf Untereisenheim ("Nidern Ysensheim"), das er bisher vom Kloster Fulda zu Lehen hatte, dem Kloster Ebrach geschenkt hat. Als Ersatz hat er dafür das Dorf Diebach bei der Burg Wernsberg, bisher sein Eigengut, dem Kloster Fulda zu Lehen aufgetragen. Er bitten daher den Empfänger, das Dorf Untereisenheim dem Kloster Ebrach zu übereignen. Aussteller: Heinrich von Hohenlohe Empfänger: Abt Heinrich von Fulda
Charter: Urkunden 1329 April 19 / I
Date: 1329 April 19
Abstract: Der Aussteller teilt dem Empfänger mit, dass er das Dorf Untereisenheim ("Nidern Ysensheim"), das er bisher vom Kloster Fulda zu Lehen hatte, dem Kloster Ebrach geschenkt hat. Als Ersatz hat er dafür das Dorf Diebach bei der Burg Wernsberg, bisher sein Eigengut, dem Kloster Fulda zu Lehen aufgetragen. Er bitten daher den Empfänger, das Dorf Untereisenheim dem Kloster Ebrach zu übereignen. Aussteller: Heinrich von Hohenlohe Empfänger: Abt Heinrich von Fulda
Charter: Urkunden 1329 April 27
Date: 1329 April 27
Abstract: Heinrich von Hohenlohe hat dem Aussteller als Lehenherr mit Zustimmung seiner Ehefrau Elisabeth das Dorf Untereisenheim mit der Bitte aufgegeben, es dem Kloster Ebrach zu übertragen. Gleichzeitig hat er dem Aussteller als Ersatz sein Dorf Diebach bei der Burg Wernsberg zu Lehen aufgetragen. Der Aussteller übereignet daher den Empfängern das Dorf Untereisenheim unter Verzicht auf alle Rechte, die er und sein Konvent bisher dort hatten. Aussteller: Abt Heinrich von Fulda Empfänger: Abt und Konvent des Klosters Ebrach
Charter: Urkunden 1329 Juli 26 / III
Date: 1329 Juli 26
Abstract: Aufgrund der päpstlichen Genehmigung erbittet der Aussteller von den Empfängern ein "subsidium karitativum" für das Kloster Ebrach. Aussteller: Abt Albert von Ebrach Empfänger: Äbte von Welehrad ("Welgrat"), Wisowitz ("Wizawitz") sowie Äbtissinen von Tischnowitz ("Tuschnawitz") und Oslavan ("Ozla")
Charter: Urkunden 1329 Juli 26 / IV
Date: 1329 Juli 26
Abstract: Aufgrund der päpstlichen Genehmigung erbittet der Aussteller von dem Empfänger ein "subsidium karitativum" für das Kloster Ebrach. Aussteller: Abt Albert von Ebrach Empfänger: Abt von Saar ("Sara")
Charter: Urkunden 1329 Juli 26 / II
Date: 1329 Juli 26
Abstract: Aufgrund der päpstlichen Genehmigung erbittet der Aussteller von den Empfängern ein "subsidium karitativum" für das Kloster Ebrach. Aussteller: Abt Albert von Ebrach Empfänger: Äbte von Rein ("Runa") und Sittich ("Sytich")
Charter: Urkunden 1329 Juli 26 / I
Date: 1329 Juli 26
Abstract: Aufgrund der päpstlichen Genehmigung erbittet der Aussteller von den Empfängern ein "subsidium karitativum" für das Kloster Ebrach. Aussteller: Abt Albert von Ebrach Empfänger: Äbte von Hradist ("Gredis") und Heiligenfeld ("Sacer Campus")
Charter: Urkunden 1329 Oktober 28
Date: 1329 Oktober 28
Abstract: Aufgrund der päpstlichen Genehmigung erbittet der Aussteller von den Empfängern ein "subsidium karitativum" für das Kloster Ebrach. Aussteller: Abt Albert von Ebrach Empfänger: Äbtissin und Konvent des Klosters Mariaburghausen
Charter: Urkunden 1330 Juni 4
Date: 1330 Juni 4
Abstract: Der Aussteller beauftragt den Empfänger mit der Untersuchung und Entscheidung des Streites zwischen der Meisterin und den Schwestern der Klause Birkach sowie Konrad Zollner von Michelfeld um einen Hof zu Kleinlangheim. Aussteller: Bischof Wolfram von Würzburg Empfänger: Offizial der bischöflichen Kurie
Charter: Urkunden 1330 August 2
Date: 1330 August 2
Abstract: Gegen Zahlung einer festgelegten Geldsumme verzichten die Aussteller zugunsten der Empfänger auf ihre Rechte an der Mühle zu Mühlhausen ("Mulhusen prope Grunbach"), die sich ihr Vater angeeignet hatte. Aussteller: Elisabeth, Witwe des Wipert von Grumbach, sowie ihre bereits erwachsenen Söhne Berthold, Otto, Wolfelin und Friedrich Empfänger: Abt und Konvent des Klosters Ebrach
Charter: Urkunden 1330 August 13
Date: 1330 August 13
Abstract: Der Aussteller befreit die Empfänger von allen vom apostolischen Stuhl und seinen Legaten erhobenen Steuer- und Beihilfeforderungen, selbst wenn in den entsprechenden Urkunden davon die Rede ist, dass diese Forderungen ungeachtet irgendwelcher Privilegien erhoben werden. Deswegen über die Empfänger verhängte Kirchenstrafen sind ungültig. Aussteller: Papst Johannes XXII. Empfänger: Äbte und Konvente des Zisterzienserordens
Charter: Urkunden 1330 September 13
Date: 1330 September 13
Abstract: Der Aussteller bekennt, dass ihm namens des Reiches die Vogtei über einige Güter zu Unterspiesheim, die den Empfängern gehören, zusteht. Nachdem nun der vormalige Kaiser Heinrich VII. auf die Vogteirechte verzichtet und die Güter den Empfängern als freies Eigengut übergeben hat, erkennt er seinerseits diese Schenkung an und überträgt den Empfängern alle seine bisherigen Rechte an den Gütern. Aussteller: Graf Berthold von Henneberg Empfänger: Abt und Konvent des Klosters Ebrach
Charter: Urkunden 1330 September 20
Date: 1330 September 20
Abstract: Vor den Ausstellern beweist der Empfänger mit mehreren Zeugen, dass er die Bienenweide ("Ymweide") in dem Holz zu "Hetenspach" und im "Eychenlo" [wohl im Nürnberger Reichswald] von Else von Reichelsdorf gekauft hat, die diese bisher gemeinsam mit dem Kloster Ebrach besessen hat. Der Verkauf erfolgte auch mit Zustimmung des Propstes des Ebracher Hofes [wohl in Nürnberg]. Die Aussteller übergeben dem Empfänger daher auf seine Bitte hin einen Bestätigungsbrief über die Rechtmäßigkeit des Kaufs. Aussteller: Schultheiß und Schöffen der Stadt Nürnberg Empfänger: Siegfried Holzschuher
Charter: Urkunden 1330 Oktober 31
Date: 1330 Oktober 31
Abstract: Die Aussteller verkaufen den Empfängern Güter in Dorf und Gemarkung Grettstadt, die an sie als Erben der Hedwig genannt Stuchs, der Mutter des Johannes und seiner Schwestern Guta, Adelheid und Anna, gefallen sind. Es handelt sich dabei um 10,5 Mansen und einen Weinberg. Aussteller: Johannes und Adelheid von Windheim, Konrad und Guta von Egloffstein, Brunward und Adelheid Küchenmeister sowie Anna Hauslod ("Huslogde") Empfänger: Abt und Konvent des Klosters Ebrach
Charter: Urkunden 1331 Januar 23
Date: 1331 Januar 23
Abstract: Der Aussteller verkauft dem Empfänger und allen seinen Amtsnachfolgern einen jährlichen Zins, der von den Einkünften des Hofes in Rödelsee durch den Bursar des Klosters ausbezahlt werden soll, unter Vorbehalt des Rückkaufs. Das Geld für den Kauf hat der Konvent des Klosters zur Verfügung gestellt, weshalb der Zins auch diesem zugute kommen soll. Der Verkaufserlös dient zur Schuldentilgung und zur Pflege der Weinberge in Elgersheim und Kaltenhausen, die dem Konvent des Klosters gehören. Aussteller: Abt Albert von Ebrach Empfänger: Prior Christian von Ebrach
Charter: Urkunden 1331 Februar 21
Date: 1331 Februar 21
Abstract: Heinrich und Hedwig Faber von Feuerbach haben den Empfängern einen Weinberg in der Gemarkung des Dorfes Großlangheim unter Vorbehalt der lebenslänglichen Nutzung geschenkt. Nachdem sie aber Eigenleute des Ausstellers sind, hat dieser den Weinberg als sein Eigentum betrachtet und die Inbesitznahme durch die Empfänger verhindert. Nun aber verzichtet er mit Zustimmung seiner Ehefrau auf alle seine Rechte an dem Weinberg und überträgt ihn den Empfängern. Aussteller: Graf Friedrich von Castell Empfänger: Abt und Konvent des Klosters Ebrach
Charter: Urkunden 1331 Februar 23
Date: 1331 Februar 23
Abstract: Die Ausstellerinnen, alle Inklusen in der Klause zu Burgwindheim, schenken den Empfängern ihren Hof neben der Klause mit allem Zubehör sowie ihre Güter in Unterweiler, Oberweiler ("Arnolswiler") und Gochsheim. Ausgenommen sind Äcker und eine Wiese zu Burgwindheim sowie das Haus, das sie derzeit bewohnen, und die Güter, die der Faber zu Sambach besitzt. Sie behalten sich die Nutzung der geschenkten Güter auf Lebenszeit vor. Aussteller: Albrat und Adelheid von Rambach sowie Adelheid Zichin Empfänger: Abt und Konvent des Klosters Ebrach
Charter: Urkunden 1331 April 4
Date: 1331 April 4
Abstract: Die Ausstellerinnen verkaufen den Empfängern für die Dauer von sechs Jahren die Hälfte des Ertrags ihrer Weinzehnten in Dorf und Gemarkung Mainstockheim. Aussteller: Äbtissin und Konvent des Klosters Kitzingen Empfänger: Abt und Konvent des Klosters Ebrach
Charter: Urkunden 1331 April 16
Date: 1331 April 16
Abstract: Die Aussteller verkaufen den Empfängern ihr Erbrecht an einer Manse im Dorf Mittelsteinach sowie die davon gefallenden jährlichen Einkünfte. Das Dorf ist Eigentum der Empfänger. Aussteller: Eberhard und Hermann von Thüngfeld Empfänger: Abt und Konvent des Klosters Ebrach
Charter: Urkunden 1331 April 22
Date: 1331 April 22
Abstract: Im Rechtsstreit zwischen den Empfängerinnen und dem Edelknecht Konrad Zollner fällt der Aussteller das Endurteil. Er spricht den Hof zu Kleinlangheim mit dem Recht zum Bezug der Abgaben von diesem Hof den Empfängerinnen zu. Aussteller: Offizial der Würzburger Kurie Empfänger: Meisterin und Schwestern der Klause Birkach
Charter: Urkunden 1331 September 1 / I
Date: 1331 September 1
Abstract: Der Aussteller bekennt, dass er auf Bitten des Peter Gernot, Hofschultheiß zu Heidingsfeld, den Wein- und Getreidezehnten von Weinbergen und Feldäckern in der Gemarkung Würzburg beim Dürrenhof, bisher Lehen des Hochstifts Würzburg, den Empfängern übereignet hat. Als Ersatz wurden dem Bischof Weinberge in der Gemarkung Heidingsfeld, die Peter Gernot dort von dem Ritter Herold von Müdesheim zu Erblehen besitzt, von dem Ritter zu Lehen aufgetragen. Aussteller: Bischof Wolfram von Würzburg Empfänger: Abt und Konvent des Klosters Ebrach
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