Collection: Lübeckisches Urkundenbuch, ed. Verein für Lübeckische Geschichte und Alterthumskunde, 1843 (Google data)
Charter: III.
Date: 99999999
Abstract: Heinrich, Hcrzog der Baiern und Sachsen, urhundet iiber den hergestellten
Frieden zwischen den Deutschen und Gothliindern. II63. Oclober 18. Ptach c/ner auf der
Trese befindlichen Urkunde, die dem Anfangc dei ioten JahrhunderU angehort, mit
anhdngcndem wohlerhallenen Siegel der Stadt Lubeck.
Charter: CCCXXXI.
Date: 99999999
Abstract: Dreissig diinische Ritler verbilrgen sich fiir die richtige Ruckzahlung einer
dem Riinige Erich Glipping von Diinemark von vier Liibeckischen Burgern dargeliehenen
Summe von 2000 Mark rein Silber, unter Verpflichtung lum Einlager. 1272. Mai3. ISach
demselben. auch diese Urkundc umfassenden, lidimus, wclches dem Ahdrucke der vorigen
Urkunde zum Grunde liegt. Gerhard I. und Johann II, Grafen zu Holstein, urhunden iiber den
von ihnen vollzogenen Verhauf von anderthalb Hufen in dem Dorfe Rellin an das St. Johannis
- Kloster zu Lubech. 1272. Aug. I.
Charter: DCCXXXIX.
Date: 99999999
Abstract: Burchard, Bischof von Liibeck, ertheilt den Briidern und Schwestern des
Heiligen- Geist tlauses zu Travemiinde ihre Regel. O. J. (Gegen Ende des 13.
Jahrhunderts.y Nach der Urschrift, mit anhangendem Siegel des Bischofes Tturchard, auf der
Trese.
Charter: DCLXUX.
Date: 99999999
Abstract: Papst Bonifacius VIII. iheilt der Stadt Lubeck eine von ihm erlassene
Verordnung in Beziehung auf die Interdicte mit. 1298. Juni I. Nach dem Originah, mit
anhdngender Bulle, auf der Trete. Johann, Abt zu Reinfeld, Theoderich, Custos der
Minoriten zu Lubeck und Ger- hard, Prior der Predigermonche daaelbst, entscheiden als
erwShlte Schiedsrichter in der Streitigkeit zwischen dem Bischof Burchard und dem Capitel
einerseits, und der Stadt Lubeck andereraeita, wegen des Besitzes von Alt-Lubeck und
dessen Dependenzien und einiger Grenzhrrungen. 1298. Jun. 21.
Charter: CI.XXXI.
Date: 99999999
Abstract: Konig Wilhelm zeigt den Lubeckern un, duss er die Murhgrafcn von Brandenburg
mit der Vogtei der Studt belehnt habe, und fordert sie uuf, dieselbcn uls Herren
anzuerhennen. 1232. Murz23. Aach dem auf der Trese befindlichen Originale. l'on den neun.
Siegeln, die urspriingUch daran gehangen, sind noch vier vorhanden. Unter diesen ist das
dcs Herzoges von Braunsehweig wohlerhalten, das des Hcrzoges Mbert von Sachsen aber
beschddigt, die beidcn andern sind unkcnntlich.
Charter: CCCXULII.
Date: 99999999
Abstract: Theoderich, Graf von Cleve, ertheilt den Erben des AVbrecht Wilte einen
Credenz- brief an den Vogt von Lubeck. 1274. Feb. 16. Nach der Urtchrift, auf der Tretc,
mit ziemlich erhaltenem Siegel und Hucksiegel.
Charter: LXXXVII.
Date: 99999999
Abstract: Gunzel III., Grqf von Schwerin, schreibt an die Stadt Lubeck, dass er der-
selben die ihr von seinem Vater, dem Grqfen Heinrich L, ertheilten Freiheiten bestaligt
habe. O. J. (1240).1 Nach einer Abschrift im Bardewic'schen Copiarius, fol. 303.
Charter: DCCXXI.
Date: 99999999
Abstract: Johann IX., Albrecht III. und Erich I., Herzoge von Sachsen, Engern und West-
phalen, Burggrafcn von Magdeburg und Grafen von Brenen, bestiitigen den abseiten Gotlfried
und Johann von Crernun, Biirgem von Lubech, geschehenen Terhauf der Hdlfte der Diirfer
YVulfsdorf, Beidendorf und Blankensee an das St. Johannis-Kloster zu Liibeck. 1300. Marz
IS. Sach dem mit zwei Siegeln verschenen Originale, im Archive des St. Johannis-Kloslers.
Charter: DCLXXXIX.
Date: 99999999
Abstract: Kiinig Albrecht befiehlt den Herren von Mecklenburg die Liibecher nicht ferner
mit neuen wider ihre Privilegien streitenden Abgaben und Zollen zu belusligen. 1299. Jun.
25. Kach dem auf der Trese befindlichen Originale; das aufgcdrSckt geicesene Siegel ist
ganzlich abgesprungtn.
Charter: CCIV.
Date: 99999999
Abstract: Decan und gesammtes Capitel der Kirche zu Roeskilde entsagen ullen recht-
lichen Anspriichen wegen dcs ihrer Kirche von den Liibeckem zugefugten Schadens. 1235.
Sept. 50. iVocA der Vrtchrift, mit wohlerhaltenem Siegel, auf der Trese. JaromarlL, Fiirst
der Rugier, entbietet die Lubecker zu einer in Wismar zu hallen- den Tagefahrt. 1235.
Charter: DCCVII.
Date: 99999999
Abstract: Konig Albrecht zeigt der Stadl Liibech an, dass er Gesandte abordnen tverde,
uin sich uber die Zwistigheiten zwischen dem Bischofe (Burchard) und der Stadt nahere
Kenntniss zu verschaffen. 1299. Nov. 17. .Vacft dem auf der Trese bcfindlichen Originale;
das leaiserliche Siegel, womit dcr Brief versiegelt war, ist fast ganz abgesprungen.
Charter: JL.
Date: 99999999
Abstract: JL. Albert I., Hcrzog von Sachscn, verzichlct auf Ersatz fur den durch die von
der Sladt Lubeck in der Wakenilz angcleglc Miihle ihm und seinen Unterthanen zugefiigten
Schuden, und erkennt das vollkommene Rechl der Stadl Liibeck auf diese Miihlen und deren
Einkunftc an. 1231. AacA der Urschrift, auf der Trese. Das Siegel hdngt nicht mehr an den
Siegelbundern. Ruthmunner und Biirgcr zu Riga beurhunden, dass sie den Biirgern zu Liibeck
einen Hqf innerhalb dcr Mauern ihrer Stadt zvm Eigenthum iiberlassen haben.
Charter: CDXXI.
Date: 99999999
Abstract: Johann von Doway sendet dem Rathe zu Lubeck von Flandern aus Briefe der
spanischen Kuufleute und der Sladt Briigge und bittet zum Behufe eines Jur alle
verbundenen Stiidle ttbzuschliessenden Geschafls schleunig mehrere bevollmachtigte
Gesandlen derselben zu ihm zu schicken. O. J. (128i.y jVacA dcm auf dcr Tre&e
befindlichen Originalc, ohne Siegcl.
Charter: DCXIV.
Date: 99999999
Abstract: 1. Der Rath zu Wismar ubersendet den Schoffen und Rathmannern zu Munskr das
Formular einer dem gemeinschajtlichen Beschlusse der sdchsischen und slavischen Stiidte
gemdss auszustellenden Consens-Erhlarung, dass von den Urtheilen des Hofes zu Nowgorod
nirgend anderahin, uls nach Lubeck appellirt werden kunne. O. J. (Ende 1295 oder Anfung
1294.) des Schreibens stimmt mit dem des Rnthes zu Rostock (No. DCXffl.) im Vebrigen
vollig uberein, nur dass Z. 3. insimul statt unanimiter, und Z. o*. bonum statt utilitatem
steht. Ganz ubereinstimmcnden Inhaltes sind auch die weiteren Schreiben Wismars: o. An den
Rath zu Soest.
Charter: CI.XXI.
Date: 99999999
Abstract: Papst Innocenz IV. iibertriigt dem Erzbischofe (Albert) von Preussen untl
Liefland die Entscheidung der Streitigkeiten zwischen den Benedictiner-Miinchen zu Cismar
und den Cistercienser-Nonnen des Klosters St. Johannis zu Lubeck. 1261. Feb.13. A7ncA dem
im Archive des St. Johannis-Klotters befindlichen Originale, mit anhdngender Bulle. Auf
dtm Rucken der Urkunde steht von glcichzeitiger Hand: Commissio Dno Albcrto Arrliiepiscopo
<le noslra prouisionc. Auch findet diese Urkunde sich der Urkunde vom 23. October
t'j:tl (S. unten Ko. CLXXVI.) eingeschaltet. Papst Innocenz W. befiehlt dem Provincial und
dem Bruder Jacoh Skogby der Minoriten in Danemark die gegen Rath und Gemeinde der Stadt
Liibeck wegen ihrer an dem Bisvhqfe von Roeskilde verubten Gewaltthatigkeiten verfilgte
Excommunicution zu verkunden. 1231. Miirz 7.
Charter: CDLXXIUI.
Date: 99999999
Abstract: Erich (Priesterfeind), Kdnig von Norwegen, urhundet uber das mit den
Abgeordneten der Stiidte Liibech, fVismar, Rostock, Stralsund und Greifswald wegen
Erledigung der zwischen ihm und diesen Studten, so wie auch Riga und Wisby, obwaltenden
Streitigkeiten geschlossene Compromiss. 1283. Jul. 5. JS'ach dem auf der Treie
befindlichen Originale, mit daran hdngendem Siegel des Konigt.
Charter: CCXVI.
Date: 99999999
Abstract: Johann 1. und Gerhard I., Grafen von Holstem, Stormarn und Schauenburg, urkun-
den uber ein mit den Liibeckern zur Bekanrpfung von Detlef von Buchwald und seinen Briidem
und Otto von Padeliigge geschlossenes Biindniss. 1285. Feb. o. Nach der Urschrijt, auf der
Trete; dai erste Siegcl hangt nicht mehr an dem Siegelbande, das andert ist etwas
beschddigt.
Charter: XI.
Date: 99999999
Abstract: Waldemar II., Konig der Danen und Slaven, bestatigt die Rechte und Freiheiten
der Stadt Liibeck. O. J. {1203. Aug.)1 AflcA tfer Urichrift, mit ticwKch erhahenem Siegel,
auf der Trese.
Charter: XIII.
Date: 99999999
Abstract: Rechte, welche KSnig Waldemur II. den Liibeckern fur dle Markle zu Skanor und
FaUterho in Schonen ertheilte O. J. (Zwischen 1203 und 1209.) iSach einem auf dcr Trese
befindlichcn Pergamentstreifen; vergl. S artorius urkundliche Geichichte des Ursprunges
der deutschen Hansa. Bd. i. S. iU,
Charter: DCXX.
Date: 99999999
Abstract: Der Rath zu Liineburg urhundet ilber den Verkauf emes halben Chor Salz in detn
unteren Hause Dernetsinge in der Gunchpfanne, abseilen des Luneburgi- schen Biirgers
Bernhard Imperian an das Heilige-Geist Hospital su Ltibeck. 1294. Jun. 19. Im Archive des
Heiligen-Geist Hospitales zu Lubeck. Das Siegel ist abgeschnitten.
Charter: CCCXCIX.
Date: 99999999
Abstract: Johann I. und Albrecht II., Hcrzoge von Sachsen, verkaufen dem St. Johannis-
Kloster zu Liiheck die beiden Ddrfer Dechow und TJtecht im Lande Ratzeburg fiir 800 Murl;
Liibeckische Pfenninge. 1278. Oct. 18. Xach rfeia im /irchive des St. Johannis-Klosters
befindlichen Oiiginale. troran zwei Sieget. Dieses Archiv bcwahrt noch ein zwcitcs
Original dieser Vikunde, ebenfalls mit zwei Siegeln.
Charter: XXV.
Date: 99999999
Abstract: Rertold, Bischof von Lubeck, beurkundet, dass die Slreitigkeiten zwischen der
Stadt , Lubeck einerseils und ihm und seinem NeJTen, dem Scholasticus, anderer- seits
beigelegt seyn. 1223. Nach der Vrsehrift mit wohlerhaltencn Siegeln auf der Trese.
Charter: »XCIX.
Date: 99999999
Abstract: Balh und Gemeinde der Stadt Liibcck urkunden iiber die mit der Stadt Vuder-
stadt geschlossene Uebcreinkunft, kruft welcher die in letztgedachler Stadt wegejt eines
Vergehens gegen dieselbe Verfesteten es auch in Lubeck sein soUen. 1293. Febr. 15.
Abgedruckt in Joh. Wolf Geschichte dcs Eichsfeldes Bd. 11. Urkundenbuch S. II. Philipp
IV., Konig von Frankreich, befreiet die Lubecker von dem Weggelde bei Bapaume, wenn sie
mit deufschen WTauren die Champagner Messen besuchen, nicht aber wenn sie Waaren aus
Flandern dorthin oder nach anderen Orten bringen. 1293. Mdrz 19. ;VacA dem auf der Trese
befindlichcn Originale, von welchem jedoch das Siegel mit dem Bande abgerissen ist.
Charter: CDXLVI.
Date: 99999999
Abstract: Johann I., Herzog von Sachsen, und mehrere Fursten von Pommern und Mecklenburg
und deren Vasallen, so wle auch die Stadle Liibeck, Wismar, Rostock, Stralsund,
Greifswald, Sletlin, Demmin, Anklam, urkunden iiber ein zur Aufrechthaltung des
Landfriedens, namentlich gegen die Markgrafen von Brandenburg, eingegangenes Schutz- und
Trutzbiindniss. 1283. Jun. 14. l\'ach der auf der Trese bcfindllchen gleichzeltigen
Ausfertigung, ohne Siegel.
Charter: DCXCVI.
Date: 99999999
Abstract: Gerhard, Abt des Cislercienser - Klosters zu Zinna hei Juterbock, ertheilt den
von dem Herzoge von Sachsen und Bernhard von Plozek zum Behufe der fur den Konig Albrecht
zu erhebenden Reichsgefalle nach Lubcck gesand- ten Monchen seines Klosters, Peter und
Arnold, ein Credenzschreiben. 1299. Jun. 26. Nach dem Originale, auf der Trese, mit
daranhdngendem JFachssiegel des Cistercienser- Klasters zu Zmna.
Charter: CDLI.
Date: 99999999
Abstract: Erich (Glipping), Konig der Diinen und Slaven, urhundet uber die mit der Stadt
Liibeck auf drei Jahre geschlossene Einigung und verspricht, im Fall von ihr erfahrener
Krankung, nach fruchtloser Siihne, ein halbes Jahr vorher die Fehde anzusagen. 1283. Sept.
19. Aach dem auf der Trese befindlichen Originale. Das Siegel hdngt nicht mehr am
Siegelbandc. Fragmeut eines Schreibens des Herzoges Otto von Braunschweig an Wizeslaus,
Fiirslen der Riigier, und Heinrich, Herm von Werle, wegen Zahlung emer Summe von 1000
Marh. 1283. Oct. 28. Xach dem sehr beschddigten Originale, auf der Trese. In dem Siegel
ist nur noch ein Stiick der Loxcen zu sehcn, und von der Vmschrift . . . . A C J A DV . .
Charter: CXXXIX.
Date: 99999999
Abstract: Florentm, Graf von Holland, verspricht der Stadt Liibeck, die ihr von seinem
Bruder, dem Konige Wilhelm, gegebenen Zusicherungen zu erfullen. 1249. Feb. 28. Kach der
auf der Trese befindlichen Urschrift, mit daran hungcndem, jedoch nur halb erhaltenem
Siegel. Albert II, Erzbischof von Liefland, Estland und Preussen, Verweser des Bisthums
Liibech, urhundet iiber die von ihm auf dem Wege des Compromisses erledigte Streitigheit
zwischen dem Kloster zu Cismar und dem Kloster St. Johannis zu Lubech. 1249. April 18.
Charter: CCCMII.
Date: 99999999
Abstract: Aebtissin und gesammter Convent des St. Johannis-Klosters in Ltibeck urkunden
uber acht Mark Rente in dern Dorfe Surstorf, welche Margaretha von Cusfeld, unter
Vorbehalt des hbenslunglichen NiessbraucJis fur ihre Tochter, die Conventualin Alburgis,
und unter einigen underen Bestim- mungen, dem gedachten Kloster zugewendet hat. 1274.
Sept. 21. jSach dem im jtrchive des St. Johannis-Klosters befindlichen, mit vier
wohlerhaltenen Siegeln versehenen Originale.
Charter: LXXI.
Date: 99999999
Abstract: Papst Gregor IX. beauflragt auf Ansuchen der Stadt Liibeck den Propst, den
Decan und den Scholasticus zu Schwerin mit der Entscheidung des zwischen der Stadt und dem
Liibeckischen Bischofe Johann I. iiber den Brand der Kirche zu Travemiinde obschwebenden
Streiles. 1233. Mai 11. Gleichlautend mit der Urkunde No. LXJX., nur heisst es: Die
Urschrift, tnit anhdngendcr Bulle, befindet lich auf der Trese.
Charter: CCXIII.
Date: 99999999
Abstract: Heinrich, Bischof von Curland, erlusst eine Verordnung icider die Ausubung des
Strandrechles in seiner Diocese. 1284. Jun. &. Hach dem auf der Trese befindlichen
Originaie, mit dem wohlcrhaltenen Siegel dei Buchofet.
Charter: CCCXXVI.
Date: 99999999
Abstract: Gerhard I. und Johann II., Grafen zu Holstein, urkunden iiber den von ihnen
geschchenen Verkauf von vier Hufen im Dorfe Wircdesdorf, sechs Hufen im Dorfe Klotzin und
zwei Hufen im Dorfe Rellin an das St. Johannis- Kloster zu Liibeck. 1271. Aug. 10. Nach
dem im Archive des St. Johannis-Klosters bcfindlichen Originale, woran zwei Siegel hdngen.
Gerhard I. und Johann II, Grafen von Holslein, uberlragen gegen Zahlung von 280 Mark
Pfenningen dem Liibeckisehen Biirger Gerhard von Bremen das halbe Vorf Siirstorf und das
ganze Dorf Seharbeutz, welche er bis dahin von ihnen zur Lehn getragen hatte. 1271. Sept.
20. a J2. n • • •
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