Fond: Urkunden Salzburg, Erzstift (1124-1805)
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Charter: SLA, OU 1731 XI 09
Date: 9. November 1731
Abstract: Johann Joseph Konhauser, hf Rat, Truchseß und Pfleger zu Raschenberg, verleiht der adeligen Gewerkschaft Hammerau bzw. deren Lehenträger Johann Ernestus Adeodatus Dückher, Freiherr zu Haslau, Urstain und Wünkhl, hf Kämmerer, HKR, Pfleger zu Hellprunn und Glannegg, den Hof Sprung im Pfleggericht Raschenberg zu Lehen (dieser Hof war vom Erzbischof von Salzburg mit den übrigen Lambergischen Lehen im Gericht Raschenberg gekauft worden).
Charter: SLA, OU 1731 - 1735
Date: 1731 - 1735
Abstract: 21 Quittungen von Tiroler Klöster (Kloster Neustift (2), Sonnenburg (2), Marienthal, Jungfrauenkloster zu Lienz (2), Serviten zu Innsbruck und Maria Luggau, Jesuiten zu Innsbruck, Dominikaner zu Bozen, Stift- und Regelhaus zu Innsbruck, Damenstift in Hall, Frauenkloster zu Brixen, Kuratie in Pfitsch und Kirche zu Urburg, Loretokapelle in der Hallerau) über den Empfang von Zinserträgen von bei der Tiroler Landschaft angelegten Kapitalien.
Charter: SLA, Graphik IV.31
Date: 2. Februar 1732
Abstract: Patent von Friederich Wilhelm, König in Preussen, worin er alle Kurfürsten, Fürsten und Stände des Reiches auffordert, die aus dem Erzstift Saltzburg um ihres evangelischen Glaubens willen vertriebenen Saltzburger frei und ungehindert passieren zu lassen, damit sie in seinem Königreich die Rechte und Privilegien der Kolonnisten erlangen könnten (weiters sind noch Extrakte aus den beiden königlich- preußischen Patenten vom 10. April 1723 und 17. Februar 1724 über die Privilegien der Kolonnisten angefügt) (Druck).
Charter: SLA, OU 1732 V 05
Date: 5. Mai 1732
Abstract: Erzbischof Leopold von Saltzburg bestätigt den Mautmüllern in den Gerichten Alt- und Liechtenthann sowie Straßwalchen ihre Ordnung, die ihnen Eb Franciscus Antonius erteilt hatte (37 Artikel).
Charter: SLA, OU 1732 VII 05
Date: 5. Juli 1732
Abstract: Erzbischof Leopold von Saltzburg bestätigt auf Bitten des Kämmerers der Ausschüsse die Freiheiten und Privilegien des Marktes Straßwalchen, insbesondere die Feuerbeschau, die Bürgeraufnahme, die Beherbergung von Fremden, den Marktbach, die Straßen, Wege und Stege, das Schankverbot für Pfarrer und Mautner, die Maut, die Viehhaltung und den Blumbesuch, das Standgeld bei Jahr- und Wochenmärkten und das Waschverbot an Badetagen (Samstag) ab 9 Uhr(!) betreffend.
Charter: SLA, OU 1732 X 01
Date: 1. Oktober 1732
Abstract: Antoni Fickhlscherer, hf Hofcalcant, verkauft der Apolonia Hollwegerin, Frau des Franz Harttenstainer (hf Confecteur), samt ihrem Beistand Joachim Lebl, Akzessist zu Salzburg, seine freieigene Behausung jenseits der Brücke hinter der St. Andree Khürchen.
Charter: SLA, OU 1732 XII 04
Date: 4. Dezember 1732
Abstract: Cand. Theol. Francißcus Kherndl, hf Geistlicher Rat, Dechant und Pfarrer zu Hällein, bestätigt, daß der + Wolfgang Päbinger, gewester bürgerl. Hofschiffmeister allhier, laut Testament vom 1. IV. 1732 beim Augustinerkloster zu St. Georg einen ewigen Jahrtag gestiftet habe; dafür gab er den seit 1695 durch Kauf an sich gebrachten Wetzergartten, der gegen Osten an die Stiegen auf St. Georgen, gegen Süden an den Clostergartten, gegen Westen an die Straße anstößt und gegenüber der Khittlmüll liegt (GH: St. Antony Stadtpfarrkirche zu Hällein).
Charter: SLA, OU 1733 II 23
Date: 23. Februar 1733
Abstract: Carl Albrecht, in Ob- und Nidern Bayrn auch der Obern Pfalz Herzog, Pfalzgraf bei Rhein, des hl. röm. Reichs Erztruchseß und Kurfürst, Landgraf zu Leuchtenberg, verleiht dem angehenden Priester Franciscus Nicolaus Schneidpaur, von Traunstain gebürtig, den Tischtitel seiner herzoglichen Kapläne bis er ein eigenes ausreichendes Benefizium erlangen werde.
Charter: SLA, OU 1733 IV 08
Date: 8. April 1733
Abstract: Erzbischof Leopold von Saltzburg verleiht dem Domkapitelsyndicus Caspar Joachim Antoni von Schidenhofen zu Stumb und Trübenpach, dem Dompropst Andree Jacob Graf von Dietrichstein, dem Domdechant Hannibal Felix Graf von Thurn und Valsassina, dem Senior des Domkapitels Frantz Maximilian Graf von Liechtenstein und dem gesamten Domkapitel zu Saltzburg folgende Zehente im Amt Khötlbrugg, wie sie diese der verstorbene Domkapitelsyndicus Georg Joseph von Schidenhofen bereits am 7. V. 1728 empfangen hatte; 1.) Ganzen großen und kleinen Feld- und Hauszehent auf folgenden domkapitlischen Gütern in und um Khötlbrugg: - eine Hube zu Khötlbrugg besitzt Veit Planckh, - ein Hübl und Reit besitzt Peter Weilharter, - ein Hübl und Reit besitzt Jacob Mayr, - eine Hube besitzt Christian Rauter, - eine Hube besitzt Mathias Planckh, - eine Hube besitzt Ruepp Lassacher, - ein Hübl und Reit besitzt Simon Rauter, - eine Hube besitzt Jacob Müllner, - eine 1632 verstuckte Hube besitzen Carl Greiß, Ruepp Lassacher, Pongraz Premb, Andree Lurnfeldner, Gregori Pruner, Hannß Khölbl, Ruepp Capeller, Michael Grueber, Christian Grueber, Jacob Müller, Martin Grueber und Virgili Schilcher, - eine Hube besitzt Peter Weilharter, Sohn des Michael W., - eine Hube besitzt Matheus Stockh, - ein Hübl und Reit besitzt Gregori Spreizer, - eine Hube besitzt Andree Grueber, - ein Reit besitzt Blasy Rautter, - eine Hube in der Ainöd besitzt Pongraz Premb, - ein Gut besitzt Virgili Schilcher, - ein Gut besitzt Georg Pichler, - eine Hube besitzt Thoman König, - ein Gut besitzt Georg Seitlinger, - eine Hube besitzt Ruepp Stockh im Wald, - den Anger an der Kürchtratten besitzt der Ramingstainer Handl; - die Stöckhl- und Moritzen Schwaige, - eine Schwaige besitzt Jacob Kendlpacher, - ein Gut besitzt Hannß Kendlpacher, - ein Gut zu Hindern besitzt Andree Lurnfeldner, - ein Gut im Dörffl besitzt Heinrich Seitlinger, - ein Gut unter Khöttlprugg besitzt Philipp Grueber, - ein Gut in der Ainöd besitzt Ruepp Pägitsch, - ein Acker zu Ramingstain besitzt Carl Lanckhmayr, - ein Gut am Stain bei Ramingstain besitzt Wilhelm Prandtstetter (GH: Nonnberg und St. Jakobskirche zu Tämbsweg); 2.) 1/3 Feld- und Hauszehent auf folgenden Gütern: - ein Reit besitzt Martin Wötschpacher, - ein Reit besitzt Andree Hasenpacher, - ein reit besitzt Christian Waldner, - ein Gut Ober- und Unterleithen besitzt Hannß Waldner (alles im dk Amt Khöttlprugg gelegen).
Charter: SLA, Kunstinv. 801
Date: 10. August 1733
Abstract: Kaiser Carl der Sechste erhebt Frantz Joseph Hertz, fürstlich Saltzburgischer Geheimer Rat und Professor Iuris Primarius an der Universität zu Saltzburg aufgrund seiner Verdienste in den Reichsritterstand mit dem Prädikat "von Hertzfeld" und bestätigt sein bisher geführtes Wappen (steigender brauner Bär auf silberblauem Felsgebirg, zwischen den Vordertatzen ein rotes Herz haltend, auf Gold); (Beilage: Quittung des Taxamtes der kaiserl. Reichshofkanzlei vom 21. VIII. 1733 über 330 fl. 30 x).
Charter: SLA, OU 1733 XII 15
Date: 15. Dezember 1733
Abstract: Ludwig Xaveri Graf zu Lodron bittet den Kaiser um eine "super numerari" oberösterreichische Hofkammerratsstelle für seinen ältesten Sohn Joseph.
Charter: SLA, OU 1734 II 17
Date: 17. Februar 1734
Abstract: Erzbischof Leopold von Saltzburg bestätigt den Schustern zu St. Veit und Goldegg ihre jüngst aufgerichtete Ordnung (35 Artikel).
Charter: SLA, OU 1734 V 13 (1)
Date: 13. Mai 1734
Abstract: Niclaß Resst zu Begöriach, Philipp Aigner zu Hemmerach und Georg Länschizer am Plaßen, beide in der Muehr, übergeben als Gerhaben der 6 Kinder des + Simon Rest zu Mayrhofen in der Muehr deren Bruder Joseph Resst (mit seinem Beistand Joseph Pfeiffenberger am Pfeiffenberg in der Muehr) den Einfang Pasßwisen (GH: Domkapitel Salzburg, Amt Muhr).
Charter: SLA, OU 1734 VII 27
Date: 27. Juli 1734
Abstract: Johann Carl Lechner, Bürger und Weißgärbermeister zu Lauffen, übergibt mit seinem Beistand Martin Blasi Weisß, Pfleg- und Stadtgerichtsprokurator zu Lauffen, seiner Frau Maria Theresia Hornerin (samt ihrem Stiefvater Joseph Pruggbauer als Anweiser) die Hälfte seiner Weißgerbergerechtigkeit, die seine + Eltern Mathias Lechner und Juliana Dryfuessin 1726 V 20 dem Dominicus Lechner abgekauft hatten (freieigen).
Charter: SLA, OU 1734 XI 11
Date: 11. November 1734
Abstract: Simon Höllpacher und seine Frau Margretha Lechenauerin (samt ihrem Anweiser Hannß Käßerer, bürgerlicher Fragner am Hällein) verkaufen dem Kloster und Konvent Ordinis Eremitorum Sancti Augustini ob Hällein, vertreten durch Pater Peter, Pfarrprediger zu Hällein, das Gut Mörgarth (GH: Kloster St. Peter, Amt Weissenbach).
Charter: SLA, OU 1734 XI 18
Date: 18. November 1734
Abstract: Georg Gschwandtner zu Hindteraign im Gericht Täxenbach übergibt mit seinem Beistand Andree Mayr, Bürger und Gastgeb zu Täxenbach, seinem ledigen Sohn Joseph Gschwandtner ein Grundstück, die zway Podten Jauch genannt, die er laut Notl vom 30 IV. 1709 durch Kauf besessen hatte (GH: Kirche Taxenbach).
Charter: SLA, OU 1735 IV 23
Date: 23. April 1735
Abstract: Kaiser Carl der Sechste verleiht dem Dr. Johann Dominicus Peregrini, Professor der Institutionen zu Salzburg, als Lehenträger für seine Ehefrau Maria Josepha Catharina, geb. Pockhin von Ährnholz, folgende Güter, die er nach dem Tod seines Schwiegervaters Joseph Pockh von Ährnholz anzusagen vergessen hatte, gnadenhalber zu Lehen: - ein Acker bei St. Niclauß Kirchen zu Schöffen, - den Acker Krumpp Egarth, - den Zehent zu Pfanns, - die Salzgülten zu Hall (alles Lehen der Grafschaft Tyrol); (den Lehenseid leistete Johann Antoni Hölzl, oberösterr. Regimentssollizitator).
Charter: SLA, OU 1735 IV 28
Date: 28. April 1735
Abstract: Erzbischof Leopold von Saltzburg verleiht dem Pater Bernardus Stuart, ordinis sancti Benedicti des Klosters St. Jacob in Regenspurg, Dr. iur. et phil., Matheseos Professor der Universität Saltzburg, das bei der Residenzstadt an der Riedenburg von Süden gegen Westen liegende Grosß oder Wilde Moß zu Ritterlehen auf Lebenszeit, um es zu entwässern und die gewonnene trockene wilde Erde nach seiner Erfindung als Brennmaterial zu verkaufen; außer Pater Stuart ist es niemandem erlaubt, die Mooserde zu verkaufen; auch wird ihm ein Vorrecht auf alle anderen hf Möser zugestanden; die trockengelegten Felder sollen dem Hofurbar solange unterworfen bleiben, bis er dort die wilde Erde abgräbt; außerdem wird ihm auch die Möglichkeit eingeräumt, diese Konzession zu veräußern.
Charter: SLA, OU 1735 IX 23
Date: 23. September 1735
Abstract: Abt Placidus von St. Peter in Saltzburg, hf Geheimer Rat, verleiht dem Kloster und Konvent zu St. Georgen Ordinis Eremitorum Sancti Augustini ob Hällein, das Erbrecht am Gut Egg oberhalb St. Georgen auf der Höhe, im Stadtgericht Hällein gelegen, da Johann Kämbl von diesem Gut aus Glaubensgründen emigriert war (GH: Kloster St. Peter, Amt Weissenbach).
Charter: SLA, OU 1735 XI 16
Date: 16. November 1735
Abstract: Anna Theresia Glickhin, geb. Laimbprucherin, verwitwete Kofkammersekretärin, verkauft mit Unterstützung des Christoph Ignati Mezger, Ratsbürger und Handelsmann zu Salzburg, dem Andreas Ottmann, bürgerlicher Spezereiwarenhändler zu Salzburg, ihre Wirtsbehausung zum goldenen Kreuz, jenseits der Brücke schräg gegenüber der St. Andree Khürchen am Egg und zwischen der Freyhamber- und Stellnerbehausung gelegen, samt den dabei neuerbauten Laden (GH Bürgerspital zu Salzburg).
Charter: SLA, OU 1735 - 1737
Date: 1735 - 1737
Abstract: 12 Quittungen von Tiroler Klöster (Wilten, Sonnenburg, Jesuiten zu Trient, Bischof zu Brixen, Frauenklöster zu Bozen und Brixen, Clarissen zu Hall, Damenstift zu Hall, Stift- und Regelhaus zu Innsbruck (2), Jungfrauenkloster zu Maria Stainach (2)) über den Erhalt von Zinserträgen von bei der Tiroler Landschaft angelegten Kapitalien.
Charter: SLA, OU 1736 XII 08
Date: 8. Dezember 1736
Abstract: Leopoldus archiepiscopus et princeps Salisburgensis übergibt den Confeoderati Abbates Universitatis Salisburgensis die Mission in loco Schwarzach mit allen Gütern und Kapitalien, damit sie dort ein Missionshaus für 4 Missionare und eine Kirche (mit einer Dotation von 3.000 fl.) errichten (1737 III 15, Salzburg, bestätigten diese Übertragung Andreas Jacobus Comes de Dietrichstein Praepositus, Leopoldus Ernestus Liber Baro de Firmian Decanus, Franciscus Maximilianus Comes de Liechtenstein Senior totumque Capitulum Metropolitanae Ecclesiae Salisburgensis.)
Charter: SLA, OU 1737 I 29 (1)
Date: 29. Jänner 1737
Abstract: Niclas Rest zu Begöriach, Georg Länschizer und Joseph Pfeiffenberger am Pfeiffenberg in der Muehr übergeben als Gerhaben der 6 Geschwister des + Joseph Rest zu Mayrhofen in der Muehr (mit Namen Georg, Niclas, Andree, Hannß, Catharina und Maria) dem Bräutigam der Catharina, Martin Aigner (mit seinen Beiständen Philipp Aigner zu Hemmerach, sein Bruder, Blasi Gferer an der Ollschizen, Matthiaß Grueber und Hanns Schlickh, beide zu Hemmerach) den Einfang Pasßwißen (GH: Domkapitel Salzburg, Amt Muhr).
Charter: SLA, OU 1737 I 29 (2)
Date: 29. Jänner 1737
Abstract: Dompropst Andree Jacob Graf von Dietrichstein, Domdechant Leopold Ernst Freiherr von Firmian, Senior Franz Maximilian Graf von Liechtenstein und das gesamte Domkapitel zu Saltzburg verleihen dem Martin Aigner den Einfang Paßwißen zu Leibgeding, wie ihn zuvor Joseph Rest zu Leibgeding besessen hatte (GH: Domkapitel Salzburg, Amt Muhr).
Charter: SLA, OU 1737 VI 04
Date: 4. Juni 1737
Abstract: Balthasar Guggenpichler, bürgerlicher Handelsmezger zu Hof in der Gastein, und Mattheus Vichhauser am Praitenberg im Gericht Gastein verkaufen als Güterkuratoren der abgehausten Eheleute Wolf Wenger und Maria Wohleggerin am Praitenberg deren Sohn Paul Wenger das Gut Gastaglehen am Praitenberg, das dessen Vater allein besessen hatte (GH Kloster Nunberg).
Charter: SLA, OU 1737 X 30
Date: 30. Oktober 1737
Abstract: Ruepp Rainer am Vorderhof in der Leogang (Gericht Liechtenberg) übergibt seinem Sohn Wolfgang Rhainer und dessen Vetter und Anweiser Martin Griesner am Hünderberg in der Leogang sein halbes Gut Vorderhof (GH Max Sigmund Reichsgraf von Kyenburg, Freiherr zu Kyenegg, Herr auf Neukürchen, Hieburg, Vorderburg und St. Margarethen, hf Erbschenk, Hofkriegsratsdirektor, Schloß- und Landobrister und Kommandant der Festung hochen Salzburg, Amt Salfelden).
Charter: SLA, OU 1737 XI 04
Date: 4. November 1737
Abstract: Leopoldus archiepiscopus et princeps Salisburgensis bestätigt das von einigen Äbten zur Unterbringung und Erziehung der adeligen studierenden Jugend gegründete Collegium Sanctorum Josephi et Caroli.
Charter: SLA, OU 1738 - 1739
Date: 1738 - 1739
Abstract: 20 Quittungen von Tiroler Klöster (Wilten, Sonnenburg, Neustift, Stams, Dominikaner zu Bozen, Kloster am Josefsberg, Karthäuser zu Schnals, Serviten zu Innsbruck, Stift- und Regelhaus zu Innsbruck, Jungfrauenkloster zu Lienz (2), Serviten in der Luggau (2), Karmeliterkloster zu Lienz (2), Kloster Mariathal, Clarissen zu Meran, Frauenkloster zu Brixen, versperrtes Frauenkloster zu Innsbruck, Kirche in der Hallerau) über den Erhalt von Zinserträgen von bei der Tiroler Landschaft angelegten Kapitalien.
Charter: SLA, OU 1739 XII 23
Date: 23. Dezember 1739
Abstract: Clemens Episcopus Servus Servorum Dei beauftragt den Archiepiscopus Salisburgensis und Magister Josephus Simonetti den Fridericus Eugenius ex Principibus de Wirtemberg, dem er die freie Domherrenstelle (Canonicatus et Prebenda Ecclesie Salisburgensis) verliehen hatte, in den Besitz dieser Pfründe einzuführen.
Charter: SLA, OU 1740 III 18
Date: 18. März 1740
Abstract: Erzbischof Leopold von Saltzburg und Fürstpropst Cajetan von Berchtesgaden vergleichen sich wegen der vom Eb im Jahr 1734 ausgeschriebenen Herd- und Feuerstättensteuer, die innerhalb der Grenzen des Erzstiftes auch von den Berchtesgadener Untertanen eingefordert wurde, in der Weise, daß der Executions-Receß vom 26. I. 1734, in welchem die strittigen Almen und Kaser namentlich angeführt wurden, weiterhin in Kraft bleiben soll, sodaß diese Berchtesgadener Liegenschaften auf ewig von Salzburger Steuern und Anlagen verschont bleiben (insbesondere waren davon die Almen Hindersee, Schönpichl, Vieh-Kogl, Schönfeld und Stuelwand betroffen), dagegen sollen die Güter Hienpichl und Gschoß die Steuern und Landesanlagen weiterhin zum Pfleggericht Lofer abführen. (nicht ausgefertigtes Exemplar!!)
Charter: SLA, OU 1740 X 14
Date: 14. Oktober 1740
Abstract: Instrument des hf Konsistoriums in geistlichen Sachen über die strittige Frage der pfarrlichen Zugehörigkeit der zur hochfreiherrlich Firmian'schen Primogenitur Leopoldscron gehörigen Gründe in der Riedenburg und des ebendorthin gehörigen Wilden Moses (zw. dem Fürstenweg und der Glan) und der darauf sitzenden Untertanen; die Verhandlungen führte Hieronymus Cristani von Rall, hf Geheimer Rat und Hofkanzler, Geheimer und Hofratsdirektor, Lehenpropst und Salzburger Landmann, mit dem Privinzial der Augustiner P. Adeodatus Zangerl und dem Prior des Klostes Mülln als zuständigen Pfarrherrn (u. a. wurden die Untertanen, die das Wilde Moos kultivierten, von allen pfarrlichen Zehentabgaben befreit); weiters wurde am 13. IX. 1740 in einer Kommission vor Ort im Wilden Moos die Pfarrgrenzen zwischen der Stadtpfarre wegen Nunthall und Morzg und den Pfarren Mülln und Grödig festgelegt (als Vorsitzender der Kommission fungierte Dr. Benedictus Hugo Math, Konsistorialrat und Canonicus Beatae Mariae Virginis ad Nives und Priesterhausregens, mit dem Konsistorialkanzlisten Johannes Antoni Schwertfürb; anwesend war auch Hofkanzler von Rall sowie Vertreter der Firmian'schen Primogenitursverwaltung zu Leopoldscron, der Schaffer der Klosters St. Peter P. Carolus Schatterlechner, der Pfarrvikar zu Grödig Joseph Dettinger, der Oberschreiber von St. Peter Joseph Köllensperger, P. Prior Maximilianus Gandolphus Aichinger vom Kloster Mülln, der Klosterprokurator von Mülln P. Stanislaus Riß (samt dem Hofgerichts- und Konsistorialadvokaten Aloysius Streidl), der Pfarrkurator im Nunthall Johann Peter Khnoll und der Stadtrat und Stadtpfarrverwalter Ignatius Christoph Mezger) (kolorierter Plan liegt unter K.u.R. D 44 !!)
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