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FondMichaelbeuern, Benediktiner (1072-1951)
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Charter: K 163 a
Date: 1401 XI 16
AbstractBischof Georg von Passau verleiht an P. Benedikt, der von Abt Nikolaus präsentiert wurde, die Pfarre Obersulz.

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Charter: A 2879
Date: 1402
AbstractHans, der alt Ofner, weilend Pürger zu der Weißenchirichen in der Wachauw, gibt alle die Rechte, die er gehabt hat auf dem Weingarten ob Tiernstain (Duernstein) in der Herstell und ist genannt ‚der Humel' zunägst dem Seittensteter Weingarten, dem Abpt Nicklasen von Päuwern und dem Convent daselbs abzulösen und zu kaufen umb syben zehnthalb (16 1/2) Pfunt Wienner Pfennig. Der Verkäufer hat diesen Weingarten bisher vom Abte (zu Lehen oder zu Leibgeding) gehabt umb den halben Wein, den er alle Jahr beim Lehen in des Klosters Hof gen Jeuwching geraicht hat.

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Charter: B 18
Date: 1402
AbstractGerichtsbrief. Stephan Ekger, dyzeit Richter zu Weilhart (in der Pfarre Schwandt bei Braunau) bekennt, daß vor ihn gekommen sei Herr Abt Niclas von Peyern in die Schrann zu Iligenperg (Gerichtsstätte zu Gilgenberg bei Braunau) mit der Klage, wie sich Ott der Vormoser eines Landts underwunden hiet, gelegen zu Uetendorff vor dem Vormos (also Jedendorf) und das in das Gut zu Hoslach gehört, welches auch sein und seins Gotshauß wär', ohne alles Recht. Nun wird zwischen ihnen beiden geredt zu sand Iligenpergig in der Schrann und täten zu beiden Seyten einen Hindergang (d.i. ein Schiedsgericht) und nehmen darauf jeder Tail drey Männer und baten zu bederseyt, daß Stephan Ekger der Obmann dieses Schiedsgerichtes wär zu dem Rechten, und ward da geredt (abgeredet), es sollt hinfür zwischen ihnen in die Landschrann nimmer und wer des ausgieng (d.h. wer sich an den Entscheid des Schiedsrichters nicht halten würde), auf welchem Tail das wär, der hiet Bruch und Unrecht in allen seinen Rechten und wär dazu dem Gericht und der Herrschaft gevallen (zur Strafe verfallen) mit 32 Pfunt Pfennig. Darauf beschied sie Stefan Ekger eines Tages gein Aschach (nach Aschau in der Pfarre Feldkirchen); da sollt jeder Tail hinbringen vor die sechs und vor den Obmann, es wär' Brief oder Weisung. Das brachten sie also zu beiden Seiten vor die sechs (Schiedsrichter) und vor den Obmann. Und nach ihrer beider Weisung (Vorweisung der Briefe) und Verhörung sprachen die sechs das Recht darumb aus auf ihren starkchen Eid. Also war der Obmann zugesprochen auf seinen starkchen Eid; der wollt den Spruch bringen vor frumm Leut und woll den Rat haben. Also beriet er sich und ist geblieben bei des Abts Spruchleuten mit seinem Eid und Spruch und hat auch ihnen das zu beider Seit' zu wissen getan. Und nach dem Recht und Ausspruch kam er (der Abt) wieder vor den Richter Stephan Ekger zu St. Iligenperig in die Schrann und bewies mit ehrbaren frummen Biederleuten, denen darumb wohl zu glauben und zu trauen war. Da fragt er (der Richter), was Recht wär. Da sagt frag volg (?) und das Recht sein, daß der ehgenannt Abt von Peyern mit Anweisen recht und redleich geweist hiet (bewiesen hätte), daß die ehgenannten Äkcher sein und seines Gotshauß wären, und gehörten in das Gut zu Haslach, das auch sein wär'. Der vorgenannt Abt und sein Gotshauwß sollen mit ihren ehgenannten Äckhern heut und hinfür mit Ruen sein (Ruhe haben) vor Otten dem Vormoser und sollt auch ihnen dessen ein Gerichtsbrief gegeben werden, den der Richter dem Abte also von Gerichts wegen gibt.

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Charter: K 158
Date: 1403 VIII 18
AbstractAnno 1403, den 18. August, legt Abt Nikolaus dem Notar Friedrich Peterlehner ein auf Papier geschriebenes Patent vor mit rückwärts aufgedrücktem Siegel und bittet den Notar um ein Transsumptum zur Sicherung des Originals. Der Notar liest und untersucht das Patent, stellt dessen Echtheit fest und läßt den getreuen Wortlaut folgen. Der Inhalt des Patentes ist: Hadmarus von Astershaim, Kanonikus von Passau, Archidyaconus Lambacensis und General-Collektor des Census, der aus der Provinz Salzburg an die Camera Apostolica in Rom zu zahlen ist, bestätigt, daß Abt Nikolaus ihm 6 Pfund Pfennig gangbarer Münze pro primis annatis seu mediis fructibus primi anni parochialis ecclesiae in Obernsulz eingehändigt habe. Ipsum (Abbatem) etiam ab excommunicationis, suspensionis et a quibusvis aliis sententiis, si quas praedictorum debitorum occasione incurrerint, ad cautelam absolvit secumque ab irregularitate, si quam obinde contraxerit, auctoritate Apostolica, qua fungitur in hac parte, tenore praesentium misericorditer dispensat. Datum Pataviae, anno 1402, die 19. Decembris. Dieses (nämlich die Untersuchung und das Abschreiben des Patentes) ist geschehen im Kloster Peuern in cenaculo aestivali, den 18. Aug. 1403, wobei als Zeugen zugegen waren: Fr. Kristann, Prior, und Fr. Albert Kusner, Priester und Mönche des Klosters zu Peuern; Johann Ränher von Rastat (Radstadt), Notar und Kleriker der Salzburger Diözese.

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Charter: A 20
Date: 1403
AbstractAbt Nikolaus entscheidet in dem Streit zwischen Gertraut von Peuwern und Hainreich dem Schneider zu Asten, um ein Gut zu Stockham in der Pfarre Lamprechtshausen, zu Gunsten des Schneiders von Asten.

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Charter: B 19
Date: 1403
AbstractStephan Ekger, diezeit Richter zuw Weylhart, bekennt, daß vor ihm gekommen sei zuw sandt Iligenperig (Gilgenberg bei Braunau) in offener Schrann (Gerichtsstätte) des Abts und des Gotshauws Prior zu Peyern und um Gericht gebeten und gesprochen habe, wie sein Herr Abt von Peyern und sein Gotshauws hieten (hätten) ain Holz zuw Jedendorf, das hieß das Aichach, auf dem Grintpüchl in dem Weylharter Gericht und in Mosdorffer Pfarr gelegen, und gehöre auch das Holz niemand an als dem Kloster zuw Peyern, und daß der Prior anders nicht gebeten habe, als daß ihm (dem Kloster) das Holz in den Bann gelegt würde zehn Jahre für die seinen und für allermänichleich, die ihm das Holz über das Pot (Angebot) handeln wollten, und das ward beruft (ausgerufen) auf offner Kirchntür von den Amptleuten. Da fragt der Richter, was Recht wär. Da sagt volig und . . . die Amptläuwte sagten auff ihren starkchen Eid, es hiet der Prior von Peyern von seines Herrn und seines Gotshauws wegen als lang geklagt, als der Schrann und des Landes Recht ist. Da fragt der Richter Ekger aber(-mals), was Recht wär. Da sagt frag volig und das Recht,die Amtläuwt sollen es drey Stund berufen. Also berufen sie es drey Stund, ob das Recht und das Holz jemand verantworten (beanspruchen) wollt. Also kam niemand, der es verantworten wollt. Da fragt der Richter aber, was Recht wär. Da sagt frag volig und das Recht: es sollt beruft werden zehn Jahre und ein Tag in den Pan (Bann) da mit Holzfridgebung. Und wer das überführ (nicht hielte), wie der genannt wär, der wär dem Herrn von Peyern und seinem Gotshaus gevallen (zur Strafe verfallen) umb 10 Pfunt Pfennig und der Herrschaft und dem Weylharter Richter von Gerichts wegen auch umb 10 Pfunt Pfennig, mit Pfänden oder Weisung.

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Charter: A 19
Date: 1403
AbstractHans der Schefherr, Pfleger zu dem Neuwnhaus bei Salzburg (Neuhaus zu Gnigl), verleiht seine Hueb zu Hauwsmonnig dem Hannsen von Hauwsmonnig und dessen Hausfrau Anna und ihren Kindern Christan, Dyemuter und Margreten zum Erbrecht. Die Hueb liegt bei dez Scheller Gut.

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Charter: B 20
Date: 1405 II 01
AbstractKaufbrief. Kathrey, Chunigunden Tochter und Ruthers Eiminkchel von Ytendorff, und ihr Wirt (Ehemann) Hainreich geben ihrem genedigen Herrn Abpt Niclasen ze Peuwern und seinem Gotshauws zu kaufen ihr Gut ze Ytendorff, das da haißet dy halb Langwad (Lanwaid) und all ihr Erbtaill daselbs, den ihnen ihr En (Großvater) hinterlassen hat, mit allen Ehren, Rechten und Nutzen, ze Hauws, ze Holz, ze Feld, versucht und unversucht, was darzu gehört, ohne Gefahr, umb ain Gelt, dessen ihnen wohl genügt, und das er ihnen ganz und gar gewährt (bezahlt) hat.

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Charter: K 203
Date: 1405 VII 04
AbstractHanns Summer, Pürger zu Passau, und seine Hausfrau geben und machen williglich dem allmächtigen Gott, seiner lieben Mutter Maria und allen Heiligen zu Lob und zu Ehren, zu seinem und seiner Vorvodern und Nachkommen Seelenheil in Unser Frauen-Kirchen zu Arnsdorff bei Laufen zu einem ewigen Nachtliecht mit Kraft dieses Briefs ihre Hueb zu Hausmanyng (in der Pfarre Lamprechtshausen) und eine Söld daselbs, die auch darzu gehört und mit aller andern Zugehörung, die sie von dem ehrbaren Hannsen dem Scheffern gekaufet han. Das Nachtlicht soll auch brennen, wenn man Messe spricht oder singt.

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Charter: A 2741
Date: 1405
AbstractNyclas, Apt des Gotshaus zuw Päuwern, und aller Convent lassen veraintlich dem Chunraten Segner und Katherein, seiner Hauwsfrauwen, das Segnergut zu Sewalhen zu rechtem Leibgeding mit solcher Peschaiden (Bedingung), daß sie jährlich zur Dienstzeit davon dienen und reichen sollen ein Pfund Wyenner Pfennig und zway Hüenreyn (Hühner) und daß sie auch das Vogtrecht gein Chammer ausrichten und bezahlen.

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Charter: K 204
Date: 1405
AbstractEberhart (III.), Erwählter (Erzbischof) ze Salzburg, bekennt, als Hanns Summer, Pürger zu Passau, in Unser Frauen-Kirchen zu Arnstorff zu einem ewigen Nachtliecht eine Hueb zu Hausmanyng und eine Sölde daselbs gegeben und gemacht (gestiftet) hat, die er von Hanns Schefherrn gekauft hat, das alles vom Erzbischof und seinem Gotshaus ze Lehen ist, wie die Brief lauten, welche Hanns Summer den Zechleuten derselben Kirche eingeantwortet und gegeben hat (K 202 und K 203). Also hat derselb Hanns Summer fleißiklich gebeten, daß er (Erzbischof Eberhart) die egenannt Hueb und Söld der egenannten Kirchen ze Arnstorff durch Gottes Willen ze aygen geruhe (d.h., ins volle Eigentum zu geben geruhe). Der Erzbischof hat seinen guten Fürsatz angesehen und aignet darumb zu derselben Kirchen und Liecht die egenannt Hueb und Söld hinfür ewiklich, und verzichtet somit auf seine Lehenrecht.

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Charter: K 202
Date: 1405
AbstractHanns der Schefherr (Schiffherr, wohl zu Laufen, vgl. A 19 .. 1403) und seine Hausfrau geben ihre Hueb zu Hausmaning in Haunsperger Gericht und eine Sölden daselbs, die zu der obgenannt Hueb gehört, und das alles Lehen ist vom genädigen Herrn (Erzbischof von Salzburg, dem ehrbaren Mann Hannsen dem Sumer, Pürger zu Passau, und dessen Hausfrau mit gütlichem Willen recht und redlich zu kaufen.

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Charter: A 21
Date: 1405
AbstractChundrad der Kuchler zu Fridburg, Hanns der Challasperiger, Pfleger zu Wildenekk, und Stephan der Lampotinger sprechen zu Gunsten des Abtes Nyklas u Päuwern in Sachen Chundrads des Asperleins von Talhausen, den der Puchperiger gefangen gehabt hat. Hanns der Gläuwsser soll wegen des Asperleins keine Forderungen mehr an das Kloster stellen können.

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Charter: A 2742
Date: 1406 IX 29
AbstractAndrä, der Schmid, und Anna sein Hausfrauw, Ulrichs Tochter von Haydach in Sebalicher Pfarr, haben sich gar und ganz veraint mit Apt Nyklasen zu Peuwern von der Zusprüch wegen, die sie hinz (gegenüber) ihm und seinem Gotshaus gehabt haben; von demselben Zuspruch haben sie nicht mehr zuw reden noch zu sprechen: Es handelt sich also um eine Forderung an den Abt, auf die sie verzichten.

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Charter: B 21
Date: 1406
AbstractGerichtsbrief. Kaspar Walär (Waler), dyzeit Pfleger zuw Prauwnauw (Braunau) bekennt von Gerichts wegen, daß Ott Vormoser vor ihn gekommen sei zu sand Iligenperig in der Schrann (vor die Gerichtsstätte zu Gilgenberg) und gesprochen habe, der Abt von Peyern hiet sich underwunden drey Akker auf dem Vormos (Rormos?) mit Gewalt und ohne Recht und hiet auch dieselben Akker abgemählt und hingeführt, was darauf gestanden wär. Also sei nach ihm gekommen der ehrwürdig Abt Niklas zuw Peyern und habe geklagt wegen seines Guts zu Ytendorff (Jedendorf) und einen guten Gerichtsbrief vorgewiesen (wahrscheinlich B 18). Darnach habe er, der Pfleger, seinen (ihm unterstehenden) Richter gefragt (Fußnote: Nicht der Pfleger, sondern der Richter habe gefragt), was Recht wär. Da sagt frag volig und das Recht: Es sollt der oben genannte Gerichtsbrief gelesen werden. Der ward öffentlich gelesen in der Schrann. Darnach habe der Richter abermals gefragt, was Recht wär. Da sagt frag volig und das Recht: Der Abt soll heut und hinfür mit Ruen sein (Ruhe haben), er und sein Gut, vor dem vorgenannten Vormoßer, und habe gesprochen auch des Umbtreibens, das er ihm (dem Abt) und seinem Gut hiet getan vorher und jetzt, des wär er teuer gekommen dann umb sechzkk (60 oder 6?) Pfuntt er und sein Gotshauws, da möchte er (der Abt) hinnach wohl Recht umbsuchen und nehmen von dem Vormoßer.

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Charter: K 72
Date: 1406
AbstractAbt Niklas, Prior Jörig und der Convent tun kund, daß ihnen Mertt und Andre, Geprüder, die Haunsperger, die hernachverschriebenen Güter gegeben haben, dye gelegen sind ze Ytendorf (d.h. Jedendorf, jetzt in der Pfarre Moosdorf), ains genannt die halb Langwaid und ains genannt das Viertail und das Jeuch daselbs, das da heißt das Chöpel, das alles freies Eigen ist; also in der Beschayden, daß Abt und Convent ihnen und ihren Nachkommen ein ewigen Wochenmeß sprechen und ausrichten sollen in U. Frauenkapelle auf ihrem Altar, da sie vor liegen (davor die Haunsberger begraben sind), alle Eritag, d.i. jeden Dienstag, und es soll jedesmal eine Messe von allen gläubigen Seelen sein, darzu einen ewigen Jahrtag begehen an des hl. Hr. St. Peterstag, den man da heißt Kathedra Petri, des Nachtes mit einer Vigili und des Morgens mit einer Seelmiß, Gott ze Lob und ihres lieben Vaters Micheln des Haunsperger Seel' und allen ihren Vordern und Nachkommen und allen gläubigen Seelen ze Hilff und Trost. Das geloben Abt und Convent ihnen ewichleich zu leisten und zu vollführen.

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Charter: A 22
Date: 1406
AbstractChristan der Paleiter, Bürger zu Reichenhall und seine Hausfrau Katrey tun kund mit diesem Reversbrief, daß ihr gnädiger Herr, Propst Ott zu St. Zen(o) und der Convent daselben ihnen beiden das Gut zu Froschaim zu rechtem Leibgeding verliehen und lassen haben.

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Charter: A 2743
Date: 1407 IV 23
AbstractHanns der Mayer, Pfarrer zuw Sebalichen, bekennt (verspricht), daß er von seinem genädigen Herrn Apt Tybold zuw Peuwern und von dem Convent daselb umb ain Geld eine Wiese zu Sebalichen, gelegen nächst bei dem Atersee, genannt die Prunwies, für sein Lebtag gechauft habe, davon er jährlich dienen und reichen soll in die Chamer der Abtei 5 Schilling Pfennig, die derzeit gib und gab (gang und gäbe) sind, zur Dienstzeit um Mariä Geburt. Wenn er aber den Dienst nicht ausrichtet auf die Zeit, als die anderen Holden in dem Atergey (gau) ihrem Maier zu Sebalichen oder demjenigen, den der Abt darzu schafft und bestimmt, ihren Dienst reichen und bezahlen, so ist der Pfarrer von der Wies geschaiden (verliert sie). Auch ist zu merken, wenn obgenannter Hanns der Pfarrer seine Chirichen (Pfarre) zuw Sebalichen auswechselt oder davonkäme und sie aufgeben müßte, so kann er die vorgenannte Wiese doch sein Lebtag nießen, d.h. behalten. Nach seinem Tode fällt die Wiese wieder an das Gotshaus zu Peuwern in dessen freyen Maierhof zuw Sebalichen zurück. Wollt aber jemand nach der Wies chrigen (Krieg oder Streit beginnen), so soll ein Pfleger und Vogt zuw Chamer das Gotshaus zu Peuwern bei der Wies und bei seinen Rechten halten, weil die Wies nie nicht gehört hat zu der Pfarr(-kirche) gein Sebalichen.

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Charter: K 48
Date: 1407
AbstractMertt (Martin) und Andree Gebrüder die Haunsperger und ihre Geschwistereit und Hausfraun geben dem Herrn Abbt Tywolten zu Päuern, Herrn Albrechten dem Prior und dem ganzen Convent daselbs in ihre Gustrey ein Gut, heißt zu Prukk, gelegen bei Lamprechtshausen, und 60 Pfennig ewigs Gelts auf ihrem (der Haunsberger) Gut, das da heißt Sprungöd, gelegen im Gericht Mattsee, also und in der Beschaiden (mit dem Bescheid), daß sie, nämlich Abt und Convent, das vorgestift Taglicht ( K 47), das die Haunsberger in ihrer Fraun-Chappell vor ihrem Altar haben, davor sie liegen (begraben sind), ewiglich ausrichten und beleuchten sollen, daß es Tag und Nachrt prinn (brenne); sie sollen auch 6 Steckkerzen ihrem Vater, Micheln dem Haunsperger, aufstecken, daß sie prinnen des Abends zu der Vigil und des Morgens zu der Seelmeß zu dem Jahrtag, welchen Mertt und Andree ihm gestiftet haben auf sand Peterstag, den man da heißt Cathedra Petri (vgl. K 72 und K 73.

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Charter: K 73
Date: 1407
AbstractMertt und Andre, Geprüder die Haunsperger, und ihre Geschwisterreit und Hausfraun geben dem Abbt Typolten und Albrechten dem Prior und dem ganzen Convent zu Päuern in ihre Oblay die in K 72 genannten Güter zu Yttendarf in Weilharter Gericht (nicht Uttendorf, sondern Jedendorf) zu einer ewigen Wochenmesse all' Eritag (wie in K 72) und zum Jahrtag (wie in K 72).

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Charter: A 2744
Date: 1408 VI 15
AbstractAbt Tybold und aller Convent verleihen ihr Gut, gelegen in Unkchenacher Pfarr und haißet daz Grueb, da weilant der Liechthölzel aufgesessen ist, Hansen dem Chellner zuw rechtem Leibgeding mit sogetaner Weschaiden, d.i. unter solcher Bedingung, daß er und seine Hausfrauw Barbara jährlich dem Convent in die Oblay (zu Seewalchen) davon dienen und raichen sullen unverzogenleich, d.i. unverzüglich auf sand Marteinstag ½ Pfunt Winner Pfennig und zwai Hühner und sullent das Vogtrecht gein Chammer zuw der Pfleg ausrichten und bezahlen.

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Charter: K 59
Date: 1408
AbstractEigentliche Jahrtage. (Seiten 50 - 112 dieses Heftes/Büchleins). In dem Namen der hl. ungetailten Drivaltichait. Amen. Wann Gott, aller Geschöpf Schöpfer, menschliche Natur also beschaffen hat, daß ein jegleich Mensch Lohn an seinen letzten Zeiten enpfacht nach seinen Werichen, sie seien gut oder pös, so ist Durft (Notdurft), daß wir uns hie gein des Todes Zeiten also bewarn, daß wir icht ungewarnt erfunden werden, und es also sunder schaffen, damit wir dort Gott mügen gevallen. Davon Ulreich der Amman, Elspet sein' Hausfrau, Ulreich sein Sun und Margret sein' Tochter bekennen, daß sie zu vodrist (zuvörderst) durch Gottes Willen und seiner Mutter Maria und allen Gotsheyligen zu Lob und zu Ehre und sunder (besonders) ihren Seelen und allen ihrer Vorvordern und Nachkommen Seelen und auch allen gläubigen und elenden Seelen zu Hilf und zu Trost verordnet, geschafft, vermacht und auch williglich und gern nach allerbest Können und Vermügen verschafft haben dem Ehrwirdigen Herrn und Vater in Gott, Herrn Tybolden, Abbt zu Peuwern und allem seinem Convent in ihr Oblay (d.h. als Präbendenzuschuß) ein halb Pfunt Pfenning jährlicher Gült Salzburger Pfenning, die ihnen allzeit und unverzüglich an sand Michelstag zufallen soll, oder ander Geld, das nach Landeswerung gib und gab (gang und gäbe) ist, auf ihrem (des Ammans) Gut zu Dorfpeuern, gelegen inmitten in demselben Dorff inderhalb des Guts, das genannt ist das Paungartlehen; also in der Beschaiden, daß Abbt und Convent ihnen einen ewigen Jahrtag alle Jahr haben und ausrichten sullen des nächsten Tags nach dem hl. Ebenwerchtag, des Nachts mit einer gesungenen Vigili und des Morgens mit einem gesungen Seel-Ampt, darunter man ihrer Seelen Gedächtnis soll haben mit einem Pater noster und auch einem Ave Maria (nach dem Evangelium).

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Charter: A 24
Date: 1410 IX 29
AbstractNyklas der Appffentaler, derzeit Kuchelmeister des Herzogs Hainreichen (von Bayern), verleiht den Zehent zu Rüdelchaim (Riedlkam) Chunraten dem Hausmanninger, Hannsen des Hausmanningers Sohn, zu rechtem Lehen.

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Charter: A 23
Date: 1410
AbstractAndree von Aigen, seine Hausfrau und seine Schwester Kathrei verkaufen von großer Notdurft wegen ihr väterlich ererbtes Gut zu Aigen in Kirichperger Pfarr und in dem Weilhart Gericht an Bererharten von Ymming (Iming, Pfarre Kirchberg), doch "dem Gotshauß zu Peuwrn an (ohne) Schaden ir(er) Gült und Fordrung".

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Charter: K 205
Date: 1410
AbstractLarenz Lamprechtshauser und Lanet, sein' Hausfrau, tun kund, daß sie nach dem Rat frommer Leut Unser Frauen gein Arnstarf ihrem Gotshaus in das Zechampt zu einem ewigen Nachtliecht, welches Hanns der Sumer, Bürger zu Passau, ewichleich gestift und gemacht hat und das auch all' Nächt nächtichleich brennen soll und auch zu allen Messen, die man daselbs singt oder liest, ain Pfunt ewigs Gelds auf ihrem Hof, den sie haben, der gelegen ist zu Lamprechtshausen, der rechtes freies Eigen ist, zu kaufen gegeben haben um ayn Summa Gelds, und dasselb Geld habe ihnen Hanns der Summer von des Gotshaus wegen zu Arnstarf (d.h. im Namen des Gotteshauses) gar und ganz ausgericht und bezalt ohne allen ihren Schaden. Und sollen obgenannter Larenz und eine Erben, oder wer den obgenannten Hof innehat und besitzt, das obgenannt Pfunt Pfennig ewigs Gelds von dem obgenannten Hof alle Jahr jährleich ewichleich dienen und geben Unser Frauen nch Arnstarf den Zechleuten in das Zechamt zu sand Rudprechtstag in dem Herbst.

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Charter: C 120
Date: 1412 XII 02
AbstractVaria. Es folgen hier einige Urkunden, die mit dem Kloster Michaelbeuern eigentlich gar nichts zu tun haben, größtenteils von Bucheinbänden losgelöst wurden und hier noch am ehesten eingereiht werden können. Am 2. Dezember 1412 abends, im dritten Jahre des Pontifikates des Papstes Johannes XXIII., erscheint vor dem Notar Narcissus Herz Herr Jakob, genannt Peykreutel, Kanoniker des Augustiner-Chorherrnstiftes St. Zeno (bei Reichenhall), welcher derzeit studienhalber in Wien ist, und gibt an, daß zu St. Zeno die Wahl eines neuen Propstes bevorstehe, bei der er nicht persönlich anwesend sein könne, weshalb er nun seinen Mitbruder Hr. Christian, Pfarrer zu Lofer, zu seinem Procurator bestimme und mit ganzer Vollmacht betraue.

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Charter: K 49
Date: 1412
AbstractLarenz Lamprechtshausser und Lanned, sein' Hausfrau, geben von ihrer rechten Notdurft wegen das Gütel zu Lamprechtshaussen, do der Schmied aufsitzt und das gelegen ist zunächst bei dem mittern Ester und an dem Pflanzgarten, der zu dem obern Hof gehört, und das Jeuch zu Prukk dem weisen, vesten Merten (Martin) dem Haunsperger und seinen Geschwistreden zu kaufen.

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Charter: A 25
Date: 1412
AbstractChunrat Utzinger verkauft auf drei Jahre an Hainreichen von Fraheim (Fraham in der Pfarre Seeham) seinen rechtsfreieigenen Zehent auf mehreren Gütern in der Pfarre Berndorf Mazseär Gerichts um 46 Pfund Wiener Pfennig. Nach drei Jahren geht der Kauf um die gleiche Summe wieder zurück.

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Charter: A 26
Date: 1413
AbstractUlrich der Appffentalär (ein Bruder des in A 24 genannten Nyklas) verleiht den Zehent daz (zu) Rüedelchaim Chunraten dem Hausmanninger, Hannsen des Hauwsmanningers Sohn, zu rechtem Lehen.

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Charter: A 27
Date: 1414 V 12
AbstractHansel der Jeuwcher von Liesching und seine Hausfrau Elspet verkaufen ihr Gut oder Jauch Acker zu Liesching, welches von Jörigen dem Reyter von Pfaffstet ein Lehen ist, an ihren Ayden (Schwiegersohn) Hartlein den Choch zu Peyern und an dessen Hausfrau Annan.

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Charter: A 28
Date: 1416
AbstractChristan der Chnoll und seine Hausfrau Chunigung, die eine Schwester Thoman des Schneiders, Bürgers zu Laufen ist und von diesem ihrem Bruder ein halbes Jeuch Acker zu Reut zum Heiratsgut bekommen hat, verkaufen dieses halbe Jeuch Acker zu Reut an ihren Schwager und Bruder Thoman den Schneider, der nun das ganze Jeuch Acker besitzt. Dieses Jeuch Acker ist ein Lehen von Hannsen dem Lampotinger, einem Sohn Stephans des Lampotingers.

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