Fond: Kloster Frauenchiemsee, Urkunden
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Charter: 45
Date: 11. November 1324
Abstract: Konrad Zerrhelm verkauft der Äbtissin Kunigunde von Frauenchiemsee und ihrem Kloster ein halb Fuder Weingült zu Gries (bei Bozen), die er bisher von ihnen zu Zinslehen gehabt, quittiert den Empfang des Kaufschillings von 15 Mark "Perner" und begibt sich aller weiteren Ansprüche. Er will all das "bestäten mit seines Herrn Hand, des Chunch Hainreichz von Peheim unt Herzogen zu Chaernden".
Charter: 45 1
Date: 1. Februar 1325
Abstract: Otto von Aschau, seine Ehefrau Elisabeth und beider Söhne Alhart und Otto verkaufen der Äbtissin Kunigunde und dem Kloster Frauenchiemsee für 60 Pfund Münchner Pfennig ihre Hube zu Moosen und ihre Hube und Mühle zu Mühlham, welche sie von den Herzögen Heinrich XIV. und Otto IV. sowie deren Vetter Herzog Heinrich XV. zu Lehen getragen haben und geben die Kaufobjekte den genannten Herren durch Altmann Storfinger auf.
Charter: 45 3
Date: 4. Mai 1325
Abstract: König Ludwig IV. stiftet alles, was das Kloster Frauenchiemsee um 200 Pfund Münchner Pfennige an Land von ihm im Herzogtum Bayern kauft, als Seelgerät zu einer ewigen Messe in Frauenchiemsee
Charter: 45 2
Date: 4. Mai 1325
Abstract: Der römische König Ludwig versichert Äbtissin und Konvent von Frauenchiemsee, dass aufgrund seiner Vogtei über Güter des Klosters zu Evenhausen, zu Urfahrn und an anderen Orten, auch wenn diese Vogtei von seinen Vorfahren oder ihm versetzt worden sein oder künftig versetzt werden sollte, nie mehr Vogtgeld und Dienst gefordert werden solle, als im landesherrlichen Urbarbuch stehe und beauftragt den Vitztum Heinrich von Gumppenberg und den Amtmann zu Kling und ihre Amtsnachfolger, getreulich darüber zu wachen.
Charter: 46
Date: 12. Juli 1325
Abstract: Heinrich von Helfendorf, sein Sohn Heinrich, seine Töchter Diemut, Margret und Adelheid und alle seine Kinder, die "zu dem Gut gehorent" verkaufen dem Kloster Frauenchiemsee ihr rechtes Eigen zu Hochstätt mit aller Zubehör und verpflichten sich, das selbe dem Käufer zu "vertiger (?) als Aigens recht ist".
Charter: 47
Date: 11. November 1325
Abstract: Karl von Wildenwart begibt sich aller Ansprüche an ein ihn angeblich zustehendes Lehen an Leuten seitens des Klosters Frauenchiemsee.
Charter: 48
Date: 2. Februar 1327
Abstract: Revers Ekkharts von Hohenstain für Äbtissin Kunigunde und den Konvent von Frauenchiemsee, welche ihm ihren Hof "zu Grassen in dem Paungarten worauf vordem Ott von Pernau saß", zu Baumannsrecht gelassen haben.
Charter: 49
Date: 11. November 1328
Abstract: Äbtissin Kunigunde, Dechantin Offemia und der gesamte Konvent von Frauenchiemsee verleihen Christian Prennaer, Bürger in Innsbruck, Mechthild, seiner Ehefrau und beider Erben zu rechtem Zinslehen einen Acker, genannt Geprait, in dem niederen Feld zu Hötting, den der Belehnte und seine Ehefrau von Christian Hofer und dessen Mutter Agnes für 22 Mark "Berner" gekauft hat, und der vormals zu des Klosters Gut zu Hötting gehörte, das Ulrich Strudel sel. innegehabt hat.
Charter: 50
Date: 8. Januar 1329
Abstract: Revers Friedrich Pollaers von Preysing für die Äbtissin von Frauenchiemsee, welche ihm auf Bitten Friedrichs des obersten Schreibers der Herzöge in Bayern den niederen Hof zu Stünzbach zu Baumannsrecht verliehen hat.
Charter: 51
Date: 12. März 1329
Abstract: Äbtissin Kunigunde, Dechantin Offemia und der gesamte Konvent von Frauenchiemsee erklären sich in ihrer Irrung mit Liugart von Deutelhausen und ihren Söhnen Konrad und Heinrich wegen eines Viertels aus dem Klosterhof zu Deutelhausen durch die Richter Ernst in Rosenheim und Ekhart in Aschau i. Chiemgau und anderen ehrbaren Leuten dahin vertragen, dass sie der genannten Liugart und ihren beiden Söhnen das Lehen zu Deutelhausen zu Leibgeding verleihen, gegen Leistung der vom Lehen fälligen Dienste und jährlichen Besuch des "Baudaching mit "ander irn Hausgenossen von Deutelhausen".
Charter: 52
Date: 8. Mai 1329
Abstract: Heinrich von Helfendorf verkauft der Äbtissin Kunigunde von Frauenchiemsee und ihrem Kloster für 36 Pfund Münchner Pfennig seine Hube zu Pelham, welche er dem Lehnsherrn, König Ludwig, aufgegeben hat, und verspricht "Gewern zu sein, nach des Landes Recht als recht ist Jar unt dag", wofür seine zwei Güter zu Maelshaim Unterpfand sein sollen.
Charter: 53
Date: 1. Oktober 1329
Abstract: Karl von Wildenwart gibt der Äbtissin Kunigunde von Frauenchiemsee und ihrem Gotteshaus seine Lehen (Hofstatt, Keller und Garten auf dem Hof zu Chiemsee) auf, "umb ein Teil Gutz unt auch durch meiner Sel willen".
Charter: 54
Date: 1. Januar 1330
Abstract: Nikolaus von Amerang gibt der Äbtissin und dem Gotteshaus von Frauenchiemsee die Hube zu Burkering, welche er von ihnen zu Lehen gehabt hat, für 32 Pfund Münchner Pfennig kaufsweise auf und setzt seine beiden Huben zu Adelheringen als Unterpfänder der Gewere.
Charter: 55
Date: 12. März 1330
Abstract: Rudolf von Waldekk verzichtet gegenüber dem Kloster Frauenchiemsee auf seine Ansprüche an den Zehnt von zwei Höfen zu Marienberg und von den Gütern zu Mühlstätt, in der Pfarre von Pfaffenhofen gelegen.
Charter: 56
Date: 12. Juli 1330
Abstract: Agnes, Karleins sel. Witwe von Wildenwart und ihr Sohn Martin geben "unser Frauen und ihrem Gotteshaus zu Chiemsee" Adelheid, Ekharts von Hitzing Ehefrau und deren drei Kinder, welche ihre Leibeigenen sind, zu einem Seelgerät für ihren Ehewirt und Vater und zu ihrem eigenen Seelenheil.
Charter: 57
Date: 23. November 1330
Abstract: Äbtissin Kunigunde und ihr Konvent von Frauenchiemsee verleihen 1) zwei Äcker, einer "in Valins auf Höttingen Varlde" und der andere bei der Ostergassen gelegen, welche Sophie Strudl an Heinrich Plaeterle, Bürger zu Innsbruck verkauft hat und 2) ein Joch Ackers auf dem Höttinger Feld zwischen des Amphrauners und Eysengrein Glaendelers Äckern gelegen, welches der Sophie Strudl Schwiegersohn Konrad und seine Ehefrau Agnes mit einem weiteren Äckerlein daselbst dem obengenannten Plaeterle verkauft haben, ebendiesem Heinrich Plaeterle und seiner Ehefrau Gertrud zu rechtem Erbzinslehen.
Charter: 58
Date: 14. Februar 1331
Abstract: Ortlieb Puesenhauser und seine Mutter Grylel geben der Äbtissin Kunigunde und dem Kloster Frauenchiemsee ihr Eigen zu Reischenhart "in das Liecht auf dem Frauen Chor zu Chiemsee für sand Maria Magdalena Altar" und stellen zum Unterpfand der Gewere auf zehn Jahre und einen Tag 1 Pfund Geldes auf ihrem Gut zu Schonrain, welches sie vom Gotteshaus Chiemsee zu rechtem Lehen haben. Dafür erhält Ortlieb Puesenhauser von der Äbtissin auf Lebenszeit das Gut zu Holzen gegen einen Jahreszins von 10 Münchner Pfennigen und das jährliche Erscheinen im "Pautaychis" mit anderen Hausgenossen in dem selben Amt.
Charter: 59
Date: 24. April 1331
Abstract: Ortlieb aus Pangen übergibt mit Rat der Äbtissin Kunigunde von Frauenchiemsee das Gütl unter dem Berg zu Hohenpolding, welches er als Lehen der genannten Äbtissin kaufsweise an sich gebracht hat seiner Tochter Margret zu Chiemsee zur lebenslänglichen Nutznießung und nach ihrem Tod der Oblei des Konvents von Frauenchiemsee.
Charter: 60
Date: 9. Mai 1331
Abstract: Ludwig Zerrhelm aus Trenz und seine Söhne Georg, Heinrich, Nikolaus und Michael verkaufen für 20 Mark "Perner" der Äbtissin Kunigunde und dem Kloster Frauenchiemsee eine Gült von 1/2 Fuder Wein zu Gries (bei Bozen), welche sie von genanntem Gotteshaus zu Zins gehabt haben und versprechen die Aufgabe der Gült durch König Heinrich zu Böhmen und Herzog in Kärnten bestätigen zu lassen.
Charter: 61
Date: 31. Mai 1331
Abstract: Andreas Gunthersperger verkauft seinem Bruder Ruger und dessen Familie für 16 Pfund Münchner Pfennige seinen halben Hof zu Guntersberg mit dem Zehnt auf Wiederlösung ab nächsten Lichtmeß in fünf Jahren. Sollte es zur Wiederlösung nicht kommen, so soll der Verkäufer seinem Bruder den halben Hof nach Lehnsrecht fertigen gegen die von vier Schiedsleuten festzustellende Überteuerung.
Charter: 62
Date: 23. November 1332
Abstract: Heinrich, König in Böhmen und Polen, Herzog in Kärnten, Graf zu Tirol und zu Görtz, Vogt der Gotteshäuser zu Aquileja, zu Trient und zu Brixen verzichtet auf die zwei Fuder Wein kleinen Maßes, welche die Äbtissin Kunigunde und der Konvent des Gotteshauses Frauenchiemsee OSB im Salzburger Bistum in seinen Keller zu Innsbruck zu liefern hatten und die sie mit seiner Genehmigung von Konrad Zayzinger "umb sybenzich March zalberner" geledigt haben, unbeschadet seiner Vogteirechte über des Klosters Güter und Leute. Dafür soll das Kloster für des Königs Vorfahren alljährlich am Tag nach Nikolai einen Jahrtag mit möglichst vielen Priestern abhalten lassen, wobei die Priester und die "Pammunge" des Klosters "einen besonderen Trost haben sollen an Wein und Vischen nach des Chlosters Gewohnheit mit einer halben Mensur und einem Reynanchen."
Charter: 62 1
Date: 2. Mai 1333
Abstract: Otto IV., Pfalzgraf bei Rhein und Herzog in Bayern erkennt, nach dem die Regierung zu Burghausen den Fall am selben Tag verhandelt hatte, Geldforderungen des Klosters Frauenchiemsee an Ortlieb und Heinrich die Aschauer in Höhe von 80 Pfund Münchner Pfennigen an und benennt als Frist zur Zahlung dieser Summe die Pfingstwoche des selben Jahres.
Charter: 63
Date: 21. September 1333
Abstract: Reycher, Ulrichs von Liebenberich Sohn, verkauft für sich und seinen Bruder Hertlein ihr Gut die Kniepiss und Seyges halb samt den daraufsitzenden Leibeigenen "umb vierzehn March zalberner guter und gäber Myraner Münze" als freilediges, unvogtbares Eigen der Äbtissin Kunigunde und Kloster Frauenchiemsee, welche sich verpflichtet haben, Wernher, den Kämmerer in Hötting und dessen Erben im Erbstand des verkauften Gutes lassen zu wollen.
Charter: 64
Date: 14. November 1333
Abstract: Konrad Plonschilt, Bürger in Innsbruck, Wandelburch, seine Ehefrau und beider Töchter Agnes, Christine und Elisabeth verkaufen Äbtissin Kunigunde und dem Konvent des Klosters Frauenchiemsee ihren halben Hof in der Elmau, welcher jährlich 15 Pfund "Berner" und die gewöhnlichen Weinstöcke und Nutzen gültet, für 25 Mark "zalberner" zu freiem Eigen.
Charter: 65
Date: 21. Januar 1334
Abstract: Die Äbtissin Kunigunde von Frauenchiemsee gibt mit Zustimmung des Erzbischofs Friedrich von Salzburg ihrem Konvent das Fuder Wein in die Oblei, welches vordem aus des Gotteshauses bestem Bau zu Gries bei der Etsch (Bozen) die Zerrhelmen zu rechtem Lehen bezogen haben und das sie mit Mitteln von eigener Arbeit und mit Hilfe und Rat guter Leute eingelöst hat. Zur Bestreitung der Transportkosten des Fuders Wein gen Innsbruck bestimmt sie die Gült, welche sie von den Liebenpergern aus dem Knienpozzen und auf dem Seychs mit Gottes Hilfe erkauft hat und die 5 Pfund Geld aus der Mühle zu Grinzens. Von dem Fuder Wein soll den Konventfrauen und den vier Kaplänen des Klosters an allen Freitagen - auch wenn an einem Freitag "ander Pfrunt oder Hochzeit" einfällt - "ain Trinchen Weinz halben Phunder Wazz" gereicht werden.
Charter: 67
Date: 27. September 1334
Abstract: Äbtissin Kunigunde und der Konvent von Frauenchiemsee führen Frau Adelheid Plonschilt aus Innsbruck und ihrem Sohn Hans das Recht zu, vom nächsten St. Gallen Tag ab in vier Jahren von ihnen oder ihrem Kämmerer Wernher aus Hötting den Teil des Hofes in der niederen Elmau, von welchem sie den anderen Teil von Konrad Plonschilt für 24 Mark erworben haben, für 20 Mark zurück zu kaufen.
Charter: 66
Date: 27. September 1334
Abstract: Adelheid, Eberhard des Plonschilts Witwe von Innsbruck und ihr Sohn Hans verkaufen der Äbtissin Kunigunde und dem Konvent von Frauenchiemsee den Teil des Hofes in der unteren Elmau, worauf sie sitzen und von welchem der andere Teil von Konrad Plonschilt an das Gotteshaus verkauft worden ist, zu ledigem freien Eigen.
Charter: 68
Date: 3. Oktober 1334
Abstract: Kaiser Ludwig IV. ermäßigt der Äbtissin und dem Konvent von Frauenchiemsee zu einem Seelgerät für sich und seine Vorfahren die Summe von 96 Pfund Münchner Pfennige, welche sie an Mai- und Herbststeuer vom Leukental bisher zu entrichten hatten, auf 80 Pfund Münchner Pfennige für jede der beiden Steuern.
Charter: 69
Date: 11. (?) Februar 1335
Abstract: Revers des Konrad Grub, Maier von Buch, dass er den Hof zu Buch am Erlbach bei der Kirchen gelegen, welche er von der Äbtissin von Frauenchiemsee zu Baumannsrecht innehat, auf deren Anforderung jederzeit zurückstellen wolle.
Charter: 70
Date: 12. März 1335
Abstract: Andreas Gunthersperger verkauft für sich, seine Ehefrau Wandelburch und seine Erben aus Not den halben Hof zu Guntersberg samt dem Zehnt davon, die er beide vom Kloster Frauenchiemsee zu rechtem Lehen gehabt, für 33 Pfund Münchner Pfennige an eben dies Gotteshaus.
Charter: 71
Date: 3. März 1336
Abstract: Heinrich Wislaer und seine Ehefrau Christine verkaufen um ihrer "rechter Not" willen für 32 Pfund Münchner Pfennig an die Äbtissin Kunigunde und das Kloster Frauenchiemsee die Hube zu Weisham, genannt die Angerhub, welche sie bisher von ihnen zu rechtem Lehen gehabt haben.
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