Fond: Kloster Frauenchiemsee, Urkunden
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Charter: 127
Date: 8. Oktober 1357
Abstract: Oertel und Heinrich, Ortolf Chirichstetaers sel. Söhne, begeben sich aller Ansprüche gegenüber der Äbtissin Sophia und dem Gotteshaus von Frauenchiemsee bezüglich des Urbars in Wiedendorf, einer Hofstatt und eines Hauses in Frauenchiemsee, derentwegen die Äbtissin Offemia sel. mit ihrem Vater in Hirnsberg vor Gericht gestanden. Dieser Verzicht soll auch für ihren Bruder Weiknant und ihre übrigen Geschwister verbindlich sein.
Charter: 128
Date: 16. Juni 1358
Abstract: Revers der Margret, Friedrich Neunmairs Witwe, für die Dechantin Margret und den Konvent von Frauenchiemsee, welche ihr den Hof zu Buch a. Erlbach, genannt der Neunhof, zu Baumannsrecht gelassen haben, so dass sie, auf dem vorgenannten Hof all "Jar habent vreyes Stift also daz si all Jar Gewalt habent mich darauf lazzen zw beleiben oder nicht"
Charter: 129
Date: 21. Januar 1360
Abstract: Ulrich Chamrer aus Hötting, welcher von der Äbtissin Sophia und dem Konvent von Frauenchiemsee mit "alter guter Chunschaft" nachgewiesen erhalten hat, dass er an die lang von ihm eingenommenen "Schultern und Habern" zu Axams und in dem Sellrain und anderswo im Amt zu Axams und Hötting kein Anrecht habe, sagt ihnen "Schultern und Habern" ledig, verspricht bis nächsten St. Georgstag ihnen den Hof in Hötting, genannt der Chamerhof, zu "zaigen recht und redlich mit rechter und ganczer Chunschaft", für die Veruntreuungen seiner Brüder (Gerweig, Wernher, beide verstorben, und Seyfried) aufzukommen und als getreuer Diener der Äbtissin und ihres Gotteshauses ihre Rechte von den Höfen zu Hophach und Hötting durch ihre Boten folgen zu lassen.
Charter: 130
Date: 19. Mai 1360
Abstract: Testament des Vikars Hermann zu St. Johann in Tirol, worin derselbe und andere in das Gotteshaus daselbst ein ewiges Licht dem "sand Andres-Gotteshaus" zu Kitzbühel 4 Mark "Granczer", den Gotteshäusern in dem Reith, zu Aurach und im Spital zu St. Johann je 2 Mark "Chranczer", dem Gesellpriester Herrn Ortolf zu Kitzbühel seine Bibliothek, insbesondere ein "gut Mettinpuch und ain Faß Wein von vier Urn", Herrn Eberhart ein "Mett einpuch", das "Zeltenpherd" und ein Faß Wein "von vier Urn" vermacht.
Charter: 131
Date: 15. November 1360
Abstract: Die Pfarrleute zu Kitzbühel "von dem Marcht und von dem Land" quittieren nach Rat Rudolfs von Rosenheim, Richters in Kitzbühel, dem Herrn Ortolf, Vikar von St. Johann in Tirol, den Empfang von 200 Pfund Pfennig, welche der Vikar Herman sel. zu einer ewigen Messe geschafft hat und verpflichten sich, das Geld zu diesem Zweck zu verwenden.
Charter: 132
Date: 10. August 1361
Abstract: Die Brüder Heinrich, Hans, Ulrich und Philipp von Truchtlaching, Herrn Heinrichs genannt der Ältere von Truchtlachings Söhne, verschreiben ihrer Schwester Martha, Klosterfrau in Frauenchiemsee, ihr Lehen zu Tabing im Traunsteiner Gericht für lebenslängliche Nutznießung.
Charter: 133
Date: 2. Dezember 1362
Abstract: Konrad, Abt des Gotteshauses Wilten, Hans von Starkenberg, Sighart Cholb, Ulrich Helblinch von Strazfride, March Praust zu Innsbruck, Ulrich Velder, Richter und Matthias der Stadtschreiber zu Innsbruck treffen im Auftrag der genannten herrschaftlichen Räte im Beisein des Herrn Heinrich Snaelman, Pflegers in Hall, eine richterliche Entscheidung in der Irrung zwischen der Äbtissin Sophia von Frauenchiemsee und Wernlein von Hötting, Ulrich Chamrers Sohn, dahin gehend, dass die Äbtissin von aller Anforderung des Gegners freigesprochen wird und von der Herrschaft im Besitz der strittigen Güter geschirmt werden soll.
Charter: 134
Date: 8. Dezember 1362
Abstract: Meinhard, Markgraf zu Brandenburg, Pfalzgraf bei Rhein, Herzog von Bayern und Kärnten, Graf zu Tirol und Görtz, Vogtherr der Gotteshäuser Aquileja, Trient und Brixen, bestätigt die Erkenntnis der von seinem Rat bestellten, genannten Schiedsrichter und des von ihnen erkorenen Beisitzers Heinrich Snelman, Pfleger in Tawr in der Klage der Äbtissin Sophia von Frauenchiemsee gegen Werndlein von Hötting, dass dieser sie "weswär an ir Lewt und Gut und Gericht über Recht auf unsern Vogtey". Die Äbtissin wird von allen Anforderungen des Beklagten freigesprochen und die Amtleute werden angewiesen, dieselbe und das Gotteshaus Chiemsee in ihren Rechten zu schirmen.
Charter: 135
Date: 1. Juni 1363
Abstract: Konrad Prem kommt bezüglich seines Vorgehens gegen den Hofmeister von Rattenberg "ze hulden" von des Hofmeisters Richter Heiner von Götzens, indem er ihm alle Rechte auf das Mühllehen und die Mühle zu Umppach aufgibt, die er von der Äbtissin von Frauenchiemsee gehabt und Urfehde schwört.
Charter: 136
Date: 24. Juni 1363
Abstract: Heinrich Chleuber, Eigenmann des Gotteshauses und Propstes auf St. Petersberg, begibt sich gegen eine Abfindung von 11 Pfund Haller aller Ansprüche an die Äbtissin und das Gotteshaus Frauenchiemsee wegen einer Summe Geldes, die sie vom ersten Ehewirt seiner Ehefrau und genannten Gotteshauses Diener, genannt "der Zeitleicher", innegehabt haben.
Charter: 137
Date: 12. März 1364
Abstract: Revers Heinrich des Jüngeren Troell aus Pottenau für die Äbtissin Sophia und das Kloster Frauenchiemsee, welche ihm ihre Mühle in Pottenau verliehen haben.
Charter: 138
Date: 12. März 1364
Abstract: Ulrich, Friedrich Newmairs Neffe, welchem die Dechantin und der Konvent der Klosterfrauen zu Chiemsee ihren Hof zu Buch a. Erlbach genannt der Newnhof gegen einen jährlichen Dienst von 2 Pfund Regensburger Pfennigen verliehen haben, verpflichtet sich, nur eine Leibeigene des Klosters Frauenchiemsee zu heiraten, die Äbtissin oder die Boten, wenn sie nach Buch kommen, gleich anderen Bauleuten zu ehren und im Falle der Abstiftung unweigerlich vom Hof zu ziehen.
Charter: 139
Date: 12. März 1364
Abstract: Karl Honolstalaer im Dorf zu Buch a. Erlbach und seine Ehefrau verpflichten sich, der Äbtissin Sophia von Frauenchiemsee und ihrem Gotteshaus bis nächst Mariae Geburt 3 Pfund Regensburger Pfennige zu entrichten, widrigenfalls sie von ihrem Hof fahren sollen, ohne jeglichen Anspruch, und die herkömmlichen Dienste zu leisten.
Charter: 141
Date: 17. März 1364
Abstract: Revers Eberhart Haiders von Vatersdorf für die Äbtissin Sophia von Frauenchiemsee, welche ihm ihres Gotteshauses Hof in der Hofmark Buch a. Erlbach, genannt Hovelstal, auf dem etwann Alhart Trenbekk saß, freistiftsweise verliehen hat.
Charter: 140
Date: 17. März 1364
Abstract: Äbtissin Sophia von Frauenchiemsee verleiht den Brüdern Heinrich und Ruprecht Haider, des Haidaers sel. Söhnen in dem Baierbach ihres Gotteshauses Urbar, genannt auf der Hayd zu Peurbach, gegen einen jährlichen Zins von 70 Regensburger Pfennigen zu Leibgeding. Schauerklausel.
Charter: 142
Date: 16. Oktober 1364
Abstract: Ludwig und Wolfgang Aschauer eignen dem Kloster Frauenchiemsee die Wiese in Westernach bei der Mühle.
Charter: 143
Date: 22. April 1365
Abstract: Leopold III., Herzog zu Österreich, Steiermark, Kärnten und Krain, Graf zu Tirol, entscheidet in der Irrung zwischen der Äbtissin von Frauenchiemsee und Wernlein aus Hötting, Ulrich des Kamrers Sohn, dass es bei dem Spruchbrief des Markgrafen Meinhart von Brandenburg, seines Schwagers sel. seine Bewandnis haben solle, wodurch der genannte Wernlein mit seinen Ansprüchen abgewiesen wurde. Darin wollen der Herzog und seine Brüder Rudolf IV. und Albrecht III. der Äbtissin ihren Schirm leihen unbeschadet der Forderungen, welche diese ihrerseits an nachgenannten Wernlein von Hötting "von Schadens oder versessener Dienst wegen" zu stellen hat.
Charter: 144
Date: 17. März 1366
Abstract: Ulrich Ruecher verkauft der Äbtissin und dem Kloster von Frauenchiemsee für 50 Mark Meraner Münze sein Urbar, genannt der Hurczpühel im Leukental, welches er bisher von ihnen zu Lehen gehabt hat, und setzt zum Unterpfand der Gewere nach Lehns- und Landrecht zu Kitzbühel sein Urbar, genannt Entbachl, gelegen ob Kössen im Leukental.
Charter: 145
Date: 8. Januar 1367
Abstract: Hans Ab dem Haws verpfändet mit Willen und Rat seines Schwagers Andreas und seines "En", Ulrich Ab dem Haws, seine Hofstatt ab dem Haws zu Rotthalmünster, den Baumgarten bei der oberen Kirche und einen dazu gehörigen Krautgarten auf Wiederlösung in vier Jahren für 11 Pfund Wiener Pfennige an Wernhart Auer, der von der Pfandsumme 6 Pfund Pfennige bar bezahlt und 5 Pfund Pfennige bei Paul Chelner eingelöst hat.
Charter: 146
Date: 2. Februar 1367
Abstract: Pangraz, Sohn von Engelfried aus Frauenchiemsee, verkauft zwei Äcker, gelegen auf der Krautinsel, welche von der Äbtissin Sophia und dem Gotteshaus Frauenchiemsee zu Lehen rühren, um 14 Pfund Münchner Pfennige an Ulrich Smit aus Hochstätt.
Charter: 147
Date: 3. Februar 1367
Abstract: Urfehde Gebharts aus Rattingen für die Äbtissin Sophia des Gotteshauses Chiemsee, welche ihn persönlich eingezogen und ihn des Hofs zu Breitbrunn a. Chiemsee entsetzt hat. Als Bürgen für 30 Pfund Münchner Pfennige sind gesetzt: Ott Chnaebel, Bürger zu Wasserburg, Bruder des Ausstellers; Friedrich Brunnmayer aus Breitbrunn, sein Bruder Tanquart aus Sel, Friedrich und Konrad Mayer aus Fembach und Heinrich aus Aischoren.
Charter: 148
Date: 13. September 1367
Abstract: Heinrich, Propst und Archidiakon der Kirche in Baumburg, beauftragt den Vikar Heinrich von Eiselfing von der Kanzel zu Evenhausen und wo es ihm sonst zweckmäßig erscheint, öffentlich zu verkünden, dass der Kaplan Konrad zu Frauenchiemsee vor ihm im Archidiakonatsgericht gegen Johann, genannt Chaufman, Pleban zu Evenhausen, wegen eines kleinen Zehnts zu Schonstett geklagt und sein Recht an diesem Zehnt ohne Widerspruch des anwesenden Beklagten nachgewiesen habe, worauf dem Kläger durch richterliches Urteil der Zehnt zukommt und dem Beklagten ewiges Stillschweigen auferlegt worden sei, bei Strafe durch Exkommunikation.
Charter: 149
Date: 23. November 1368
Abstract: Dienst-Revers Hans Meylingers zu Aichbach für die Äbtissin Sophia von Frauenchiemsee, welche ihm ihres Gotteshauses Propstei zu Buch a. Erlbach auf ein Jahr empfohlen hat.
Charter: 150
Date: 25. Mai 1369
Abstract: Peter, Ulrich Smids aus Hochstätt Sohn, verpflichtet sich eidlich, dass er mit seiner Ehefrau und seinen Erben der Äbtissin Sophia und dem Kloster Frauenchiemsee "unenpharen schol sein in Stat, in Märcht noch in chainerlay Paustat" bei Strafe von 20 Pfund guter Landpfennige und setzt hierfür zu Bürgen seinen Bruder Ortolf, Christan Watscharaer zu Hochstätt, seinen Bruder und Christan Scherzel.
Charter: 151
Date: 23. Dezember 1369
Abstract: Herr Rueger der Pfarrer, die Zechleute und der "Rat der gemain Pürgeren" zu Rotthalmünster verpflichten sich für Herrn Härdbrich Lanzenrieder und dessen Bruder Berthold sel. für ein dem Gotteshaus Unser Frauen zu Rotthalmünster zugewendetes Seelgerät von 10 Pfund Wiener Pfennigen alljährlich in den letzten acht Tagen vor Weihnachten einen Jahrtag mit Vigil am Vorabend und drei Messen am Tag zu begehen, wozu die Kirche vier Kerzen stellen soll.
Charter: 153
Date: 4. Februar 1370
Abstract: Revers Agnes Newmairs aus Buch a. Erlbach für die Äbtissin Sophia von Frauenchiemsee, welche ihr das Gut in Buch a. Erlbach, genannt der New Hof, zu Baumannsrecht verliehen hat.
Charter: 152
Date: 4. Februar 1370
Abstract: Revers Peters Sneiders aus Buch a. Erlbach für die Äbtissin Sophia von Frauenchiemsee, welche ihm ihre Hube zu Buch a. Erlbach zu Baumannsrecht verliehen hat.
Charter: 154
Date: 7. April 1371
Abstract: Leibgedingsrevers der Brüder Ruprecht und Heinrich, Konrads Hayders sel. Söhne zu Baierbach für die Äbtissin Sophia von Frauenchiemsee über das Urbar genannt auf der Haid in dem Baierbach gelegen.
Charter: 155
Date: 29. November 1371
Abstract: Revers Hans Hophners, Bürgers zu Innsbruck und seiner Ehefrau Margret für die Äbtissin Sophia von Frauenchiemsee, welche ihnen ein Joch Ackers auf dem Höttinger Feld, genannt die Geprayt und gelegen zwischen dem Mordakcher und einem Acker, den vormals Ulrich Chamrer sel. innegehabt und den nunmehr Konrad der Velser baut, gegen eine jährl. Zins von 6 "Zweinczikern" erblich verliehen hat.
Charter: 156
Date: 11. Januar 1372
Abstract: Konrad Hampersdorfer aus Moosen verkauft seiner Schwester Katharina Hampersdorferin, Klosterfrau in Frauenchiemsee, für 6 1/2 Pfund Regensburger Pfennige sein freieigenes Gut zu Obermoosen im Dorfener Gericht.
Charter: 157
Date: 13. April 1372
Abstract: Die Brüder Friedrich, Konrad und Urban Helfendorfer verkaufen Herrn Ortolf Talhaymer, Pfarrer in Frauenchiemsee, für 13 Pfund Regensburger Pfennige das Gut in Mallerting in Klingenberger Gericht, welches sie bisher von der Äbtissin Sophia von Frauenchiemsee zu Lehen getragen haben.
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