useridguestuseridguestuseridguestERRORuseridguestuseridguestuseridguestuseridguestuseridguest
Collection: Regesta Imperii V,1,1
Date: 1246
AbstractFriedrich II. schreibt seinem neffen Alfons erstgebornen des königs von Castilien wörtlich, wie vorher (nr. 3565) und fügt zur steigerung der freude am schlusse hinzu, dass die aufständischen Saracenen Siciliens von den bergen in die ebene hinabkamen und sich unterwarfen; dass der erwählte Conrad mit bedeutender heeresmacht den landgrafen von Thüringen angegriffen, den fliehenden verfolgt und dessen land bis zum letzten winkel verwüstet habe. Detestabile‒devastavit. Winkelmann Acta 339. ‒ Mit Dat. Neapoli 1246. Wohl ganz kurz nach nr. 3565 geschrieben. Zur unterstützung der nach der nächstfolgenden datirung bedenklichen ortsangabe liesse sich etwa geltend machen, dass der kaiser von den in die verschwörung verwickelten frauen mehrere zu Neapel verbrennen liess; vgl. Huillard 6,919. Es wäre möglich, dass er zu Neapel strafgericht hielt und dann rasch zum osten ging. Verbesserungen und Zusätze (1983):Regest: Dobenecker, Reg. Thuringiae III. Nr. 1353.

Images0
Full textno
 
Add bookmark
Edit charter (old editor)
Date: 1246
AbstractFriedrich II. urkundet für Ecelin de Romano. Edendaher.

Images0
Full textno
 
Add bookmark
Edit charter (old editor)
Date: 1246?
AbstractFriedrich II. meldet dem Friedrich von Antiochien generalvicar in Tuscien und von Amelia bis Corneto dass er beschlossen habe den Johann von (Montefiascone) zum capitän von (Montefiascone) zu bestellen und befiehlt ihm demselben das castrum und die capitanie mit gefangenen, waffen, pferden und was sonst der curie gehört zu übergeben. Cum de prudentia‒habeatur. Petr. de Vin. 5,71. Rena e Camici Serie 6c,62. Vergl. mit abschr. Huillards aus Cod. Phillipps, wo es aber hier und in dem folgenden schreiben immer Montissilicis heisst. ‒ Nach Friedrichs titel zwischen 1246 feb. und 1248 nov. fallend.

Images0
Full textno
 
Add bookmark
Edit charter (old editor)
Date: 1246?
AbstractFriedrich II. schreibt einem capitän (dem Friedrich von Antiochien?) dass er früher dem iudex Gindaletus de Perato (Gindalectus de Prato, Donadeus de Acquapendente tunc) vicar von Samminiato befohlen habe, den B. de N. (B. Rubens, B. de Aquare) früheren (nunc, tunc) castellan von Samminiato gefangen zu setzen und gegen ihn zu untersuchen, weil behauptet wurde, dass er auf befehl des damaligen capitän von Tuscien, ietzigen verräther Pandulf von Fasanella den leuten von Samminiato geldsummen und pfänder genommen habe; dass derselbe das theilweise zugab, aber bereit sei, sich darüber zu rechtfertigen und kein grund sei, denselben im kerker zu halten, da seine söhne A. und R. (Rainald) sicherheit für ihn bestellten; befiehlt ihm daher, denselben aus dem kerker zu entlassen, ihm seine güter zurückzustellen und ihn zu laden, sich nach 20 tagen vor dem kaiser zur verantwortung zu stellen. Dudum per‒postponas. Petr. de Vin. 5,80 mit varianten aus Huillards papieren.

Images0
Full textno
 
Add bookmark
Edit charter (old editor)
Date: 1246
AbstractFriedrich II. fordert alle völker des erdkreises und insbesondere die könige und fürsten auf, doch endlich einmal die augen zu öffnen und sich von der herrschsucht, geldgier, glaubenslosigkeit, genusssucht und andern lastern der geistlichkeit zu überzeugen. Utinam totus‒veritate. Samml. der Mon. Germ. aus Cod. Berol. lat. 188 f. 3. ‒ Beim mangel iedes haltes für genauere zeitbestimmung dem vorhergehenden verwandten inhaltes angereiht. Verbesserungen und Zusätze:Utinam totus — veritate. Winkelmann Acta 2,52. Die verfälschung der stelle 1 Corinth. 5,8 am ende macht es mir wahrscheinlich, dass das schriftstück nicht aus der kaiserlichen kanzlei, sondern aus den kreisen der extremsten kirchlichen opposition hervorgegangen sein mag, obwohl es die rubrik hat: Invectiva imperatoris Friderici. Verbesserungen und Zusätze (1983):Deutsche Übers.: Graefe, Die Publizistik S. 263--266.

Images0
Full textno
 
Add bookmark
Edit charter (old editor)
Date: 1246
AbstractFriedrich II. hält den Saracenen (auf der insel) ihre verstockte bosheit vor und fordert sie auf ihrer rebellion ein ende zu machen, binnen des laufenden monates ihre vergehen zu sühnen und von den bergen in die ebene herabzukommen, in welchem falle er noch zur verzeihung bereit sei. Si essetis‒descendentes. Huill. 6,456. ‒ Vgl. unten nr. 3567, wonach dieses frühere schreiben vor die völlige unterwerfung der verräther fallen muss.

Images0
Full textno
 
Add bookmark
Edit charter (old editor)
Date: 1246?
AbstractFriedrich II. befiehlt dem podesta (von Città della Pieve) die bewohner nicht zur zahlung einer grössern besoldung zu verhalten, als sie ihren frühern podestaten zu zahlen pflegten. Pro parte communis‒aggravari. Petr. de Vin. 5,36 (für castrum N.). Huill. 6,483.

Images0
Full textno
 
Add bookmark
Edit charter (old editor)
Date: 1246
AbstractFriedrich II. meldet denen von Pisa dass er die von Lucca, weil sie trotz aller abmahnungen von dem streben sich gebiet des reichs zu unterwerfen nicht abliessen und verwüstend in dasselbe eingefallen seien, als feinde des reichs gebannt habe; dass aber auch das sie nicht zum gehorsame zurückgeführt, sondern nur zu neuen missethaten angetrieben habe; fordert sie daher ietzt auf denselben in ihrem gebiete den verkehr zu versagen und anderweitig gegen dieselben vorzugehen, wie es ihnen gutdünke. Furiosam superbiam‒expedire. Petr. de Vinea 2,13. Regi Francie und etwas abweichend in hs. nr. 409 (Philol. 61) zu Wien. ‒ Es handelt sich zweifellos um die Garfagnana; vgl. nr. 3343 und 3430. Nach Ptol. Luc., vergl. Doc. di st. Ital. 6,75, erfolgte der einfall in die Garfagnana, den der kaiser im auge haben wird, 1246 in septimana sancta, der ersten woche des apr.; also einige zeit später gehörend. Im dec. 1248 überliess dann der kaiser die Garfagnana an Lucca; vgl. unten. Verbesserungen und Zusätze:*Dal Borgo Dissertazioni 1a, 254 aus Petrus. Verbesserungen und Zusätze (1983):Kopie 13. Jh. in Reims, Bibliothèque municipale. Cod. 1275, f. 32 b. Hampe-Hennesthal, Reimser Briefsammlung, in: Neues Archiv 47 (1928), 520 Nr. 3.

Images0
Full textno
 
Add bookmark
Edit charter (old editor)
Date: 1246
AbstractFriedrich II. Magister Terrisius schreibt dem grafen Raimund von Toulouse, dass Tibaldus Franciscus, Andreas de Cicala regni capitaneus et magister, Pandolf von Fasanella, Wilhelm de Sto Severino, Jacob de Morra und einige andere, welche er als erste am hofe des kaisers gesehen, welche der kaiser aus der armuth erhoben, als söhne erzogen und denen er alle geschäfte des königreichs wie des kaiserreichs anvertraute, sich gegen das leben desselben verschworen; dass zu Grosseto durch einen eilboten des schwiegersohnes des kaisers, des grafen von Caserta, der davon gehört hatte, die verschwörung nur einen tag vor der beabsichtigten ausführung bekannt wurde; dass die sich schuldig fühlenden sich theils ausserhalb des königreichs, theils in die burg Capaccio flüchteten; dass diese vom beginn des frühiahrs den ganzen sommer hindurch belagert und angegriffen endlich vorzüglich wegen mangel an wasser bedingungslos übergeben werden musste; dass von den verräthern einige geblendet und dann durch pferde zu tode geschleift, andere ersäuft, erhängt oder verbrannt wurden, während andere flüchtig ausserhalb des königreichs umherirren. Mit der aufschrift: Hanc epistolam composuit mag. Terrisius, quam de licentia d. imperatoris misit d. Raymundo comiti Tholosano. Inauditum ab omni‒inclinat. Winkelmann Acta 570. Verbesserungen und Zusätze (1983):Deutsche Übers.: Heinisch S. 613.

Images0
Full textno
 
Add bookmark
Edit charter (old editor)
Date: 1246
AbstractFriedrich II. schreibt dem Heinrich könig von Sardinien und reichslegaten in Italien über die verschwörung der grossen gleichlautend mit dem anfange des schreibens vom 15 apr., noch die einschliessung der burgen und seine rückkehr ins königreich erwähnend; fährt dann fort, dass er erhoffe im königreiche rasch vergeltung und ordnung zu schaffen, dass er dann wieder nach Italien zur unterdrückung der rebellen ziehen werde, so dass diesen seine lange betriebene abhaltung keinen nutzen bringen werde; dass er sich durch diese ereignisse von eifriger bekämpfung nicht abhalten lassen solle, da er auf seine unterstützung rechnen dürfe; dass er den getreuen Lombarden das geschehene mittheilen und seine baldige rückkehr nach Italien ankündigen solle. Ne fama‒promittens. Huillard 6,407. ‒ Ist zweifellos einige zeit vor dem schreiben vom 15 apr. ausgefertigt, ehe noch der kaiser die übergabe von Sala und den sieg bei Spello am 31 märz in erfahrung gebracht hatte. Verbesserungen und Zusätze (1983):Überliefert auch in Hs. Vat. lat. 14204,2v (1. H. 14. Jh.) Der vorletzte Satz des Druckes bei Winkelmann, Acta imp. 2, 54 Nr. 50 fehlt, dafür ist ein anderer Schlußsatz angefügt. Deutsches Archiv 19 (1963), 399 Nr. 5 (Schaller). Deutsche Übers.: Heinisch S. 611.

Images0
Full textno
 
Add bookmark
Edit charter (old editor)
Date: 1246
AbstractFriedrich II. schreibt dem pabste dass er, da er auf dem concil der ketzerei verdächtigt sei, sich vor dem erzbischof von Palermo, dem bischof von Pavia, den äbten von Cassino, Cava und Casanova und den predigerordensbrüdern Rolandius und Nicolaus in den glaubensartikeln prüfen liess und vor denselben seinen glauben beschwor, indem er dieselben zugleich zu seinen procuratoren bestellte, um dasselbe in seine seele zu beschwören, und zu erklären, dass er bereit sei sich wegen dieses verdachtes vor dem pabste an geeignetem orte zu reinigen. Mit goldbulle, Nur bekannt aus der inhaltsangabe in briefen des pabstes vom 23 mai 1246 und 18 apr. 1248. Huill. 6,426. 615. ‒ Da bemerkt ist, dass ein instrument über iene prüfung durch einen notar aus Lucca aufgenommen wurde, so ist um so sicherer anzunehmen, dass das schreiben vor den abzug des kaisers aus Toscana fällt. Der schritt des kaisers sollte zweifellos dazu dienen, die bemühungen des königs von Frankreich beim pabste, vgl. vorher, zu unterstützen. ‒ Der pabst verwarf iene prüfung, sicherte aber dem erzbischofe, bischofe und andern boten des kaisers zu, dass er demselben gehör schenken werde, wenn er persönlich infra tempus legitimum unbewaffnet und mit geringem gefolge vor ihm erscheine. Verbesserungen und Zusätze:Nach Huill. 6,421 war der abt noch mai 21 und iuni 11 im kaiserlichen dienste aus seinem kloster abwesend, und nach Huill. 6,455 auch aug. 31 noch nicht zurück. Vgl. nr. 3559.

Images0
Full textno
 
Add bookmark
Edit charter (old editor)
Date: 1246?
AbstractFriedrich II. beauftragt den (Friedrich von Antiochien general)capitän von Tuscien mit der untersuchung der von G. und V. von Chiusi eingebrachten klage, wonach diese und ihre voreltern grundstücke an der gränze völlig abgabenfrei besassen, während dann der verräther Pandulf von Fasanella, damals generalvicar, auf den vorwand einer früher von procuratoren des demanium vorgenommenen inquisition den vierten theil nahm. Porrecta G. et V. ‒ representent. Petr. de Vin. 5,65; ergänzt aus Cod. Phillipps nach Huillards nachlasse.

Images0
Full textno
 
Add bookmark
Edit charter (old editor)
Date: 1246
AbstractFriedrich II. meldet dem Richard Filangieri generalvicar von Pavia aufwärts dass abt und convent von St. Salvator bei Pavia sich über ungerechte forderungen der stadt beklagten, und befiehlt ihm das abzustellen, falls die klage gegründet sei. Böhmer Acta 275 aus authent. copie von 1246 dec. 13 zu Pavia. ‒ Richard verwaltete das vicariat schon 1245, vergl. Ital. Forsch. 2,501. Die transsumirung wird kurz nach ankunft des mandats zu Pavia vorgenommen sein. Verbesserungen und Zusätze (1983):Insert in BF. 13591, davon Kopie von 1246 XII. 13 in Mailand, Archivio di Stato, sez. storica, dipl. e dipacci sovrani IV (Germania).

Images0
Full textno
 
Add bookmark
Edit charter (old editor)
Date: 1246
AbstractFriedrich II. schreibt ungenannten wesentlich dasselbe, wie vorher, angebend, dass er sich nun zunächst gegen die rebellischen Anconitaner wenden wolle, wie das der über die von Perugia und Assisi erfochtene sieg erleichtere, und fordert sie auf, bezüglich der stellung von truppen den befehlen des R. generalcapitän der Romaniola zu gehorchen. Cum nonnullis‒prosequatur. Huill. 6,409. ‒ Robert von Castiglione, auf den Huillard die sigle bezieht, war 1246 generalcapitän der Mark; der der Romagna ist uns nicht sicher bekannt; wahrscheinlich war es Thomas von Materia; vgl. Ital. Forsch. 2,510.

Images0
Full textno
 
Add bookmark
Edit charter (old editor)
Date: 1246
AbstractFriedrich II. antwortet (dem könige Enzio) auf den durch dessen boten Petrus von Sora überbrachten brief, belobt denselben wegen der umsicht mit welcher derselbe den kaiserlichen podesta von Parma, Masnerius de Burgo (aus Cremona), gefangen nahm; meldet dass der gefangene nebst dessen familiaren W. von ienem boten seinem marstall übergeben sei, während nach angabe des boten ein anderer familiar G. als unschuldig von demselben von Casale zurückberufen sei. Devotionis tue‒iniunxisti. Petr. de Vin. 5,58. Huill. 6,460. ‒ Mit der adresse: capitaneo. Da damals das generalvicariat von Pavia abwärts unmittelbar dem legaten Enzio unterstand, so ist nicht abzusehen, wer sonst zu der anscheinend nicht vom kaiser anbefohlenen gefangennahme des podesta befugt gewesen sein sollte. Auch steht der annahme nichts entgegen, dass Enzio in der ersten hälfte des aug., in welche nach Ann. Parm. die gefangennahme fallen muss, zu Parma war.

Images0
Full textno
 
Add bookmark
Edit charter (old editor)
Date: 1246
AbstractFriedrich II. schreibt einem edeln aus dem königreiche, dass es ihm wohl gehe, dass von den verräthern einige bereits zu schimpflichem tode verurtheilt, die übrigen auf der burg Capaccio so eingeschlossen und bedrängt seien, dass sie sich der drohenden vergeltung nur durch selbstmord durch das schwert oder sturz vom felsen entziehen können; dass er nun nach genügender ordnung der angelegenheiten des königreichs zur bekämpfung der rebellen nach Italien zurückzukehren denke; fordert ihn, der sich durch keine verführung und versprechung in der angebornen treue wankend machen liess, zur freude über seine bevorstehende ankunft auf. Super eo‒solemnisa. Petr. de Vin. 2,52. Huill. 6,408. ‒ [In einigen hss. mit der unpassenden adresse: comiti Campanie. Der brief wird an einen in Italien zurückgebliebenen Sicilianer gerichtet sein.]

Images0
Full textno
 
Add bookmark
Edit charter (old editor)
Date: 1246
AbstractFriedrich II. meldet dem Ezelin (dem könige von Sardinien) dass er nach dem nuper über die verschwörer davongetragenen siege ihm wiederum günstige nachrichten senden könne; dass wenn ihn auch vorzüglich die unterwerfung der verschwörer im königreiche zurückhielt, doch ausserdem der aufstand der Saracenen auf Sicilien mitwirkte, welche sich auf die gebirge zurückzogen; dass dieselben aber nuperrime um gnade ersuchend vom gebirge herabgekommen seien; dass damit iedes hinderniss entfallen sei, nun auf die vernichtung der reste der rebellen (in Italien) bedacht zu nehmen. Qualiter post intendamus. Petr. de Vin. 2,12. Huill. 6,471. Verci Ecelini 3,303. ‒ Vergl. Ann. Sic.: Anno domini (1245) ind. quintae de mandato imperatoris comes Ricchardus de Caserta eiecit omnes Saracenos de Sicilia et misit illos apud Noceriam in Apulia.

Images0
Full textno
 
Add bookmark
Edit charter (old editor)
Date: 1246?
AbstractFriedrich II. schreibt (dem generalcapitel) der Predigerbrüder wie er einst den beginn ihres ordens mit freuden begrüsste und davon eine erneuerung der alternden kirche erwartete, wie er nun zu seinem leidwesen sehe dass sie sich in ungehöriger weise in weltliche angelegenheiten und sogar in die der könige und fürsten einmischen; beklagt sich insbesondere dass brüder des ordens, welche wegen des ordensgewandes überall sichern zugang haben, das leichtgläubige volk gegen ihn und das reich aufbringen, und spricht seine zuversicht aus, dass sie das abstellen werden. Cum verecundia‒augeamus. Huill. 6,479. ‒ Zeit sehr unsicher.

Images0
Full textno
 
Add bookmark
Edit charter (old editor)
Date: 1246
AbstractFriedrich II. beklagt sich (bei allen fürsten) dass der pabst sein durch feierliche botschaft überbrachtes ersuchen, ihm, da er bereit sei sich den mahnungen der kirche zu unterwerfen, nicht allein nicht erhören, sondern nicht einmal anhören wollte; fordert sie auf, da es sich um ihrer aller sache handelt, geeint dafür zu sorgen, dess die päbste nicht nach willkür völker und gewalthaber enterben und vernichten können, sondern sich mit der geistlichen gewalt begnügen; versichert dass ihn nicht furcht zu solchen vorschlägen bestimme, da er bei lebzeiten seine rechte schon zu vertheidigen wissen werde, dass er aber die rechte seiner und aller fürsten nachkommen gesichert sehen wolle. Utinam aliquem‒pararetur. Huill. 6,429. ‒ Vgl. oben nr. 3543. Verbesserungen und Zusätze:Winkelmann Acta 2,53. — Vgl. nr. 7635.

Images0
Full textno
 
Add bookmark
Edit charter (old editor)
Date: 1246?
AbstractFriedrich II. meldet allen bewohnern des orts und der capitanie, dass er den Johann zum castellan von Montefiascone ernannt habe und fordert sie zum gehorsam auf. Cum de prudentia‒observare. Petr. de Vin. 5,72.

Images0
Full textno
 
Add bookmark
Edit charter (old editor)
Date: 1246
AbstractFriedrich II. schreibt dem capitaneus regni Sicilie (Andreas de Cicala), dass ihm der zorn iene worte eingegeben, welche denselben beunruhigten und verletzten, dass es ihn um so mehr freue, dass derselbe sich dadurch in seiner treue nicht wankend machen liess, für welche dessen thaten ein zeugniss geben, an welches fremde angeberei nicht heranreicht; dass derselbe ieden groll und zweifel fahren lassen solle, da ia an seinem zutrauen nicht zu zweifeln sei, insofern er ihm beruhigt die sorge für seine angelegenheiten überlasse tanquam alteri parti nostri corporis. Irati satis‒variari. Petr. de Vin. 3,17. ‒ Ist die adresse richtig, so kann der brief wohl nur an Andreas, seit 1242, vergl. nr. 3266, einziger capitän, gerichtet sein und fällt dann am wahrscheinlichsten kurz vor die verschwörung, an der Andreas betheiligt war. ‒ Was der kaiser 1249 an Richard von Caserta schreibt, vgl. Huill. 6,701, könnte auch an diesen denken lassen; doch dürfte dann kaum eine beziehung auf die verwandtschaft fehlen.

Images0
Full textno
 
Add bookmark
Edit charter (old editor)
Date: 1246
AbstractFriedrich II. beauftragt den grosshofrichter Philipp von Brundusium in der streitsache welche an seiner grossen curie zwischen dem abte von S. Salvator in Monte Amiate und den brüdern Friedrich und Pepo von Siena anhängig ist, die ihm vom abte bezeichneten zeugen zu verhören. Winkelmann Acta 339 aus transsumpt d. d. Poggibonzi (1246) sept. 19. ‒ Nach der zeit des transsumptes und den vorhergehenden stücken wohl aus dem aug.

Images0
Full textno
 
Add bookmark
Edit charter (old editor)
Date: 1246?
AbstractFriedrich II. ersucht den Caloiohannes (Vatazes) kaiser der Griechen zu gestatten, dass frau und kinder eines seiner getreuen, welche in dessen lande sich aufhalten, ungehindert zu ihm kommen dürfen oder denselben wieder in seine gnade aufzunehmen. Scire potest‒revocetis. Petr. de Vin. 3,29. Huill. 6,937. ‒ Zeit ganz ungewiss, nur wegen gleichheit des empfängers zu nr. 3600 gestellt.

Images0
Full textno
 
Add bookmark
Edit charter (old editor)
Date: 1246
AbstractFriedrich II. befiehlt dem Muricus von Siponto und Lambert Curnientus von Barletta, magistri procuratores in Apulien, sie sollen das Casale ruptum, welches Andreas de Cicala von dem kloster La Cava zu iährlichem zins hatte, für die curie behalten, wenn der convent, da der abt in seinem dienste abwesend sei, mit fortzahlung des zinses zufrieden sei, sonst aber dasselbe dem kloster zurückstellen, da er kirchengut wider willen der kirchen nicht zurückhalten wolle. Huillard 6,421. Undatirt eingerückt in die bezügliche weisung der procuratoren aus Barletta 1246 mai 20. Veranlassung gab zweifellos die einziehung der güter des Andreas in folge der verschwörung.

Images0
Full textno
 
Add bookmark
Edit charter (old editor)
Date: 1246
AbstractFriedrich II. beglaubigt bei der gemeinde (Florenz) den C. de Urbe und den iudex R. de N. (den iudex O. de Suessia und den F. de Monte Flasconis) welche er mit rücksicht auf die gegenwärtige sachlage als seine besondern boten pro regimme vestro nostre providentie committendo an sie sende. Cum ad salubrem‒commendemus. Petr. de Vin. 5,44 verglichen mit abschriften in Huillards nachlasse aus Cod. Phillipps u. Guelferb. ‒ Höchst wahrscheinlich vorbereitung der ernennung nr. 3540.

Images0
Full textno
 
Add bookmark
Edit charter (old editor)
Date: 1246
AbstractFriedrich II. ernennt den P. sohn des C. von Chiusi nach leistung des treueides und amtseides zum iudex ordinarius im ganzen kaiserreiche. Huill. 6,388. ‒ Ohne irgendwelche zeitangabe.

Images0
Full textno
 
Add bookmark
Edit charter (old editor)
Date: 1246
AbstractFriedrich II. schreibt einem ungenannten wesentlich dasselbe, wie vorher, mit der aufforderung, alles zur bekämpfung der rebellen vorzubereiten und dieselbe nach empfang eines weiteren befehles zu beginnen. Huill. 6,408 extr. Verbesserungen und Zusätze:Huill. 6,407 ohne den anfang, der doch von dem schreiben apr. 15 nr. 3551 sehr abweicht. Winkelmann Acta 2,54 vollst.

Images0
Full textno
 
Add bookmark
Edit charter (old editor)
Date: 1246
AbstractFriedrich II. ernennt einen ungenannten zum generalvicar (in der Lombardei von Pavia abwärts), ihm zugleich das officium presidatus übertragend. Ad extollenda‒exprimatur. Petr. de Vin. 5,1. ‒ Da die urk. durchweg wörtlich mit der vorgehenden übereinstimmt, aber ihr inhalt auf das vicariat von Pavia abwärts nicht passt, so scheint hier die bestallungsurk. Friedrichs von Antiochien unter willkürlicher änderung der örtlichen beziehungen wiedergegeben zu sein; vgl. Ital. Forsch. 2,521.

Images0
Full textno
 
Add bookmark
Edit charter (old editor)
Date: 1246
AbstractFriedrich II. tadelt den Petrus de Vinea, dass derselbe seinen brief argwöhnisch auslegte und glaube, dass er verläumdern sein ohr leihe. Super eo‒disciplina. Martene Coll. 2,1173. Huillard Pierre 322. ‒ Nach den hss. wäre der absender der erzbischof von Capua, was sich ausser anderm dadurch widerlegt, dass das schreiben zweifellos antwort auf den brief des Petrus an den kaiser ist: Vobis non‒reducat, Petr. de Vin. 3,2. Huill. Pierre 321. Danach hatte der kaiser ihn in einem frühern schreiben gemahnt, circa servitia nostra et maxime rationum nostrarum beflissen zu sein, da er, licet tibi super iis socios adiunxerimus, sich doch vor allem nur auf ihn verlasse. Dass Petrus zeitweise am oberrechnungshofe beschäftigt war, scheint auch ein schreiben des Richard de Montenigro: Monitricis induta‒debitorem, Huill. Pierre 320, zu bestätigen. Länger vom hofe abwesend scheint Petrus einmal 1240 auf 1241 während der belagerung von Faenza gewesen zu sein, vergl. nr. 3207; aber da waren die im mai 1240 ernannten rationales im amte, vgl. nr. 3080; auch scheint das schreiben des Richard am besten in die zeit zu passen, während der er, feb. 1242 als iustitiar entsetzt und erst 1246 zum grosshofiustitiar ernannt, ohne amt gewesen zu sein scheint. Eine zweite längere abwesenheit scheint um diese zeit zu fallen, da Petrus vom 22 sept. 1245, wo er als bote nach Frankreich ging, bis nov. 1246 nicht genannt wird. Allerdings kennen wir aus dieser zeit fast keine urkk. mit zeugen; aber nr. 3519 macht es doch höchst wahrscheinlich, dass Petrus den winter über nicht zu Grosseto war. Das schreiben würde dann frühestens etwa in diese zeit gehören. Verbesserungen und Zusätze (1983):Druck: Baethgen, Dante und Petrus de Vinea, in: SB. der Phil.-hist. Klasse der Bayer. Ak. der Wiss. zu München 1955. Heft 3, 47 Nr. 3 nach zahlreichen Hss. (Vobis -- reducat). Das dazugehörige Schreiben (Super eo -- disciplina) S. 49 Nr. 4.

Images0
Full textno
 
Add bookmark
Edit charter (old editor)
Date: 1246
AbstractFriedrich II. klagt bei allen christlichen fürsten über die überhebung der cleriker, welche soweit gegangen dass der pabst in schwerer schädigung aller könige ihn ungeladen und nicht überführt auf einem angeblich allgemeinen conzil für entsetzt erklärte; ermahnt sie, da er nicht der erste sei und nicht der letzte sein werde, nicht diesen schriftgelehrten und pharisäern zu glauben, welche von ihren zehnten und gaben fett und übermüthig geworden seien; verspricht vertrautere mittheilung darüber, zu welchem zwecke die gesammelten schätze verwandt werden, was er über die beabsichtigte wahl eines kaisers gehört, nisi pax, quam per magnos mediatores intendimus reformare inter nos et ecclesiam, saltem superficialiter reformetur, was, wie er erfahren, die curie gegen alle fürsten im schilde führe, welche vorbereitungen er getroffen, um in hoc vere quod instat alle gegner zu unterdrücken; betheuert dass es immer seine absicht gewesen die cleriker zu dem apostolischen leben der ursprünglichen kirche zurückzuführen, so dass sie wieder wie früher durch ihre heiligkeit, nicht aber durch ihre waffen sich die könige und fürsten unterwürfig machen, während es den ietzigen gegenüber, bei denen alle religion in der fülle der reichthümer ersticke, ein werk der liebe sei, ihnen die sie schädigenden mittel zu nehmen. Illos felices‒adhibere. Petr. de Vin. 1,2. Matth. Paris (ed. 1644) 459, ed. Luard 4,475. (Gale) Script. Angl. 2,575. Huill. 6,291. Höfler Albert 79. ‒ Der bestimmte hinweis auf den bevorstehenden frühling wird es nicht gestatten, den brief früher als zu den ersten monaten 1246 zu setzen. Wenn Matth. Paris, der selbst datirte schreiben zu nicht entsprechenden iahren bringt, ihn zu 1245 setzt, so fällt das kaum ins gewicht. Betont Schirrmacher Fr. 4,410 ausserdem die schon im sept. 1245 angesuchte vermittlung des königs von Frankreich, so dauerte diese 1246 fort; und gerade die art der erwähnung dieser vermittlung scheint bestimmter auf ein späteres stadium derselben zu deuten. Bei der ersten zusammenkunft des pabstes mit dem könige von Frankreich ende nov. 1245 zu Cluny war nach Matth. Paris eine zweite in quindena pasche verabredet. Diese, über welche Matth. Paris zu 1246, ed. Luard 4,522, ohne genauere zeitangabe berichtet, muss um ostern stattgefunden haben, da nur hier, wo urkk. vom 4 bis 12 apr. fehlen, die regesten des pabstes eine für die zusammenkunft zu Cluny ausreichende lücke zeigen. Der kaiser bot angeblich durch den könig vergeblich an, er wolle gegen seine lösung zeitlebens in das hl. land gehen, um dasselbe in ganzem umfange für die christen wiederzugewinnen, während statt seiner seinem sohne Conrad die kaiserliche wurde zu übertragen sei. Erst nach dieser erfolglosen zusammenkunft ergingen am 21 apr. die entscheidenden weisungen zur wahl des gegenkönigs. Das stimmt so genau zu der betreffenden stelle des briefes, dass dieser auch danach zwischen beiden zusammenkünften und wahrscheinlich erst dann, als die zweite schon in näherer aussicht stand, geschrieben sein wird. Verbesserungen und Zusätze:Illos felices — adhibere. Huill. 6,391. Matth. Paris., M. G. Ss. 28,269. Winkelmann Acta 2,49 (das. 696 die vervollständigte antwort des pabstes: Eger cui lenia nr. 7584). — Ficker hat seine ansicht, von der ausgehend er diesen brief etwa zum feb. 1246 einreihte, dass nämlich um ostern 1246 noch eine zweite zusammenkunft des pabstes mit dem könige von Frankreich stattgefunden habe, in nr. 7605a fallen gelassen, aber an der einreihug von nr. 3541 festgehalten. Sie ist an sich möglich, mir aber deshalb nicht wahrscheinlich, weil dieser brief zusammen mit nr. 3495 von 1245 iuli 3 und nr. 3510; vom sept. in der päbstlichen antwort nr. 7584 berücksichtigt wird, also auch wohl zeitlich letzteren nicht allzu fern stand. Die annahme einer entstehung desselben im herbste 1245 würde auch durch den hinweis auf die beabsichtigte grosse heerfahrt in hoc vere, quod instat, nicht ausgeschlossen werden. — Die mächtige wirkung der kaiserlichen äusserung wird in dem bunde der französischen grossen und ihren beschlüssen gegen den clerus (s. nr. 11496. 97) ersichtlich, die sich zum theil wörtlich an nr. 3541 anlehnen. Verbesserungen und Zusätze (1983):Kopie 13. Jh. in London, Public Record Office, Liber rubeus Scaccarii, f. 172--174. Hampe, in: Neues Archiv 22 (1897), 653. Kopie 1. H. 14. Jh. in Rom, Biblioteca Vat., Cod. Vat. lat. 14204, 2v--3r. Deutsches Archiv 19 (1963), 399 Nr. 6 (Schaller). Deutsche Übers.: Graefe, Die Publizistik S. 194 -- v.d. Steinen, Staatsschriften 91 Nr. 43 -- Heinisch S. 605.

Images0
Full textno
 
Add bookmark
Edit charter (old editor)
Date: 1246
AbstractFriedrich II. beglückwünscht die von Florenz dass sie ihre inneren streitigkeiten beilegten und dieselben seiner entscheidung anheimstellten; meldet ihnen dass er als zeichen besonderer gnade seinem sohne Friedrich von Antiochien die regierung ihrer stadt übertrage und demselben zur bestrafung der ungehorsamen weitergehende befugnisse ertheilt habe als anderen reichsbeamten; fordert sie zu gehorsam auf, den ungehorsamen besonders strenge strafe drohend. Speciali quadam‒attentaret. Petr. de Vin. 3,9. Huill. 6,587. ‒ Huillard setzt den brief erst nach die vertreibung der Guelfen aus Florenz um lichtmess 1248. Aber er gehört iedenfalls vor 20 sept. 1246, wo Friedrich schon urkundlich als podesta und Emanuele Doria als sein vicar erscheint; vergl. Hartwig Quellen u. Forsch. 2,204. Man könnte nun, da die podestaten von Florenz am 1 ian. ihr amt antraten und Paolino di Piero bei Tartinius 2,19 das insbesondere auch zu 1246 für Friedrich meldet, geneigt sein, das schreiben schon gegen ende 1245 zu setzen, zumal sich in Florentiner annalen schon zu 1245 die angabe findet: Fredericus imperator supposuit Florentinos; vgl. Hartwig 2,175. Aber wenigstens 1245 iuni 3 war Friedrich noch generalvicar der mark Ancona und ist es höchst wahrscheinlich bis zu seiner versetzung nach Tuscien geblieben; hier aber war noch 1245 dec. 30, also zweifellos auch weiter bis feb. 1246, Pandulf von Fasanella generalvicar, während sicher nicht anzunehmen ist, dass Friedrich schon während dessen amtsdauer solche vollmachten erhielt. Am wahrscheinlichsten ist, dass Friedrich gleichzeitig zum generalvicar und zum podesta von Florenz ernannt wurde und die im schreiben erwähnten weitergehenden befugnisse eben die des generalvicar sind, deren erwähnung kaum mehr passen wurde, wenn die ernennung zum podesta umgekehrt erst einige zeit später erfolgt sein würde. Verbesserungen und Zusätze (1983):Überliefert auch in Hs. Vat. lat. 14204, 13v--14r (1. H. 14. Jh.). Deutsches Archiv 19 (1963), 405 Nr. 49 (Schaller).

Images0
Full textno
 
Add bookmark
Edit charter (old editor)
< previousCharters1246 - 1246next >