Fond: Urkunden
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Charter: 85
Date: 1221 Februar 04
Abstract: Papst Honorius III. beauftragt die Bischöfe und Prälaten, dafür zu sorgen, daß von den Gütern des Deutschen Ordens keine Abgaben für den Bau von Stadtmauern und Burgen gefordert werden, und gegen die Dawiderhandelnden mit Bann und Interdikt einzuschreiten: Cum bona fratribus.
Charter: 86
Date: 1221 Februar 05
Abstract: Papst Honorius III. verbietet, den Deutschordensbrüdern oder ihren Kirchen Steuern zum Bau von Mauern, Brücken, Wällen etc. aufzuerlegen: Justis petentium desideriis.
Charter: 93
Date: 1221 Februar 05
Abstract: Papst Honorius III. erneuert dem Deutschen Orden das Recht, Confratres ungehindert auf seinen Friedhöfen zu begraben: Ea que vobis supremi conditoris.
Charter: 91
Date: 1221 Februar 05
Abstract: Papst Honorius III. verbietet allen, Confratres des Deutschen Ordens am Begräbnis auf den Friedhöfen des Deutschen Ordens zu hindern, wenn sie nicht ekommuniziert sind: Cum dilectis filiis.
Charter: 88
Date: 1221 Februar 05
Abstract: Papst Honorius III. verbietet allen Bischöfen und Prälaten, Deutschordensbrüder, welche ihr Haus verlassen und gegen ihre Oberen sich auflehnen, wobei sie häufig von geistlichen Personen unterstützt werden, in Schutz zu nehmen oder bei ihrem schändlichen Unternehmen zu begünstigen sowie von keinem Deutschordensbruder Geld anzunehmen oder das bereits erhaltene Geld zu behalten, außer jenem, das durch den gemeinschaftlichen Entschluß der Brüder übergeben wird: Quam laudabiliter.
Charter: 89
Date: 1221 Februar 05
Abstract: Papst Honorius III. gestattet dem Meister und den Brüdern des Deutschen Ordens, jene Kinder, die zu den Türen ihrer Ordenshäuser, um sie zu ernähren, weggelegt oder dort geboren werden, im Notfall in einem Becken oder sonst einem kleinen Gefäße zu taufen: Et si universorum.
Charter: 90
Date: 1221 Februar 05
Abstract: Papst Honorius III. erteilt dem Meister und den Deutschordensbrüdern die Befugnis, das von Gläubigen in Testamenten oder Schenkungen in Gegenwart von zwei oder drei Zeugen dem Hospital der Ordensbrüder Überlassene und Geschenkte unbehindert in Empfang zu nehmen: Sicut evangelica.
Charter: 87
Date: 1221 Februar 05
Abstract: Papst Honorius III. befiehlt sämtlichen Bischöfen und Prälaten, die dem Deutschen Orden in Anbetracht der Frömmigkeit der Deutschordensbrüder vom Apostolischen Stuhl verliehenen Privilegien fleißig zu lesen, getreulich auszulegen, gehörig anzuwenden und in Wirksamkeit zu setzen: Attendentes quam devote dilecti filii.
Charter: 92
Date: 1221 Februar 05
Abstract: Papst Honorius III. trägt allen Prälaten auf, ihre Untertanen zu hindern, daß sie den Deutschordensbrüdern Schaden zufügen, und ermahnt sie, die Deutschordensprivilegien bezüglich des Begräbnisrechts zu respektieren: Licet omnibus.
Charter: 96
Date: 1221 Februar 08
Abstract: Papst Honorius III. ermahnt sämtliche Bischöfe und Prälaten, die Gläubigen zur Hilfeleistung und Unterstützung der Deutschordensbrüder anzueifern, die gegenwärtig einen großen Schaden bei Verteidigung des Heiligen Landes erlitten, zumal diese so dringende und gefahrdrohende Sache keinen Verzug gestattet: Gravis illa.
Charter: 94
Date: 1221 Februar 08
Abstract: Papst Honorius III. verbietet allen Bischöfen und Prälaten, die Erstlinge der Früchte und die Zehnten von den Besitzungen, Neubrüchen, Weiden und Gärten der Deutschordensbrüder, welche dieselben vor dem allgemeinen Konzil hatten, abzufordern: Cum dilecti filii.
Charter: 95
Date: 1221 Februar 08
Abstract: Papst Honorius III. gestattet dem Meister und den Brüdern des Deutschen Ordens, Kirchen zu besitzen, ungeachtet des Widerspruchs mehrerer Bischöfe, die behaupteten, bei der Übertragung des Besitzes einiger Kirchen an den Orden ihre Zustimmung anfänglich nicht dazu erteilt zu haben: Significantibus vobis.
Charter: 97
Date: 1221 Februar 09
Abstract: Papst Honorius III. trägt allen Bischöfen und Prälaten auf, alle jene, die den Deutschen Orden in seinen Personen oder Gütern schädigen, bis zur Schadensersatzleistung zu ekommunizieren: Et si apostolice servitutis.
Charter: 98
Date: 1221 Februar 09
Abstract: Papst Honorius III. trägt sämtlichen Bischöfen und Prälaten auf, die abgefallenen und zur Ehe geschrittenen Deutschordensbrüder zu ekommunizieren, wenn sie nicht zum Orden und zur verdienten Buße zurückkehren; zugleich wird allen untersagt, solche abgefallenen Ordensbrüder aufzunehmen, zu unterstützen oder mit ihnen zu verkehren: Cum nemo.
Charter: 99
Date: 1221 Februar 09
Abstract: Papst Honorius III. gebietet allen Prälaten, das Volk zur Unterstützung des Deutschen Ordens aufzufordern, die Mitbrüder des Deutschen Ordens, auch wenn ihre (der Mitbrüder) zuständigen Kirchen interdiziert sind, zu begraben, ausgenommen, wenn sie namentlich ekommuniziert oder interdiziert oder öffentlich als usurarii bekannt sind, und daß für Sammler des Deutschen Ordens auch interdizierte Kirchen einmal im Jahre geöffnet sein können: Quam amabilis.
Charter: 100
Date: 1221 März 13
Abstract: Papst Honorius III. trägt sämtlichen Bischöfen und Prälaten auf, ihre Diözesangeistlichkeit zu ermahnen und anzuhalten, die in ihren Pfarreien verweilenden Untertanen der Deutschordensbrüder nach ihrem Tod ohne irgend eine Beschwernis zu beerdigen und mit jenem zufrieden zu sein, was ihnen durch den letzten Willen des Verstorbenen oder durch die Freigiebigkeit der Erben zufällt: Quanto sincerioris.
Charter: 103
Date: 1221 April 10
Abstract: Kaiser Friedrich II. bestätigt dem Deutschen Orden alle verliehenen Privilegien und dessen Besitzungen, nimmt den Meister und die Brüder in seinen besonderen Schutz und befreit den Orden von jeder wie immer gearteten königlichen Abgabe, Zoll, Weggeld etc.
Charter: 105
Date: 1221 April 10
Abstract: Kaiser Friedrich II. bestätigt die von Ulrich von Münzenberg dem Deutschen Orden gemachte Schenkung des Hauses in Sachsenhausen mit dem Hospital und der Kirche samt Zugehör und verleiht dem Orden überdies eine Hube Land in der Gemarkung von Frankfurt a.M., das Weiderecht im Reichswald zu Sachsenhausen und die Erlaubnis, täglich zwei Wagen voll trockenen Brennholzes aus dem Reichswald zu entnehmen.
Charter: 104
Date: 1221 April 10
Abstract: Kaiser Friedrich II. gestattet, gleich seinem Großvater Friedrich und Vater Heinrich, dem Deutschen Orden, der zuerst unter Kaiser Heinrich verschiedene Güter erwarb, daß jedermann reichslehenbare Güter frei und ungehindert, wie ein Allodialgut, dem genannten Orden Orden übertragen darf.
Charter: 101
Date: 1221 April 99
Abstract: Kaiser Friedrich II. nimmt Meister Hermann und den ganzen Deutschen Orden in seinen besonderen Schutz und bestätigt alle von seinen Voreltern erteilten Privilegien und Besitzungen des Deutschen Ordens, namentlich die Steuerfreiheit derselben und die Berechtigung, reichslehenbare Güter zu erwerben.
Charter: 106
Date: 1221 Juni 02
Abstract: Papst Honorius III. erneuert die Urkunde von 12210118. Lateran, oben Nr. 73: Quia plerumque.
Charter: 107
Date: 1221 November 25
Abstract: Sifried Erzbischof v. Mainz, Theoderich Erzbischof v. Trier und Konrad Bischof v. Metz und Speyer beurkunden, daß Ulrich von Münzenberg den von seinem Vater Kuno zu Sachsenhausen auf des Reiches Boden erbauten Hof, Hospital und Kirche mit allem Zugehör, mit Ausnahme des Turmes im Wasser, der Vogtei und des Waldes Haubach zwar bereits durch Vermittlung des Kaisers Friedrich II. dem Deutschen Orden übergeben habe, daß jedoch zum offenbaren Beweis, daß solches freiwillig geschehen, diese Übergabe dermalen in ihrer Gegenwart wiederholt worden sei.
Charter: 108
Date: 1221 April
Abstract: Kaiser Friedrich II. schenkt dem Deutschen Orden das Leprosenspital St. Johann zu Palermo.
Charter: 109
Date: 1222 Jänner 26
Abstract: Propst Dietrich und das Kapitel von Maria Stiegen zu Mainz verkaufen dem Deutschen Orden das Praedium mit dem Patronat zu Negelstede [Nägelstedt] für 100 Mark, weil das Kapitel davon keinen Nutzen hat. Ausgestellt von Theoderich, Propst, Arnold, Dekan, Berwulf, Kantor, Hertericus Embicho, Wernherr, Bumbold, Wigand, Kunrad, Godesmann, Embricho, Gerhard, Burchard, Heinrich, Heinrich, Otto liebsun, Bopelin, Propst, Gerbod, Dekan, Gottfried, Kustos, Christian, Kantor, und dem gesamten Domkapitel zu Mainz, Gerhard Graf v. Diets, Lampert Graf v. Glichen, Gerhard und sein Bruder Gottfried v. Eppenstein, Sifrid v. Runepel, Friedrich v. Kelberowa, Heinrich v. Rudincheim.
Charter: 110
Date: 1222 Februar 20
Abstract: Papst Honorius III. trägt der ganzen Kirche aufgrund der Klage der Deutschordensbrüder auf, daß sie diese friedlich und gerne im Sammeln von Almosen unterstützen, indem sie über diese Angelegenheit predigen sollen. Auch sollen sie jene nicht hindern, die in den Orden eintreten oder ihre Güter demselben letztwillig hinterlassen wollen: Querelam gravem recepimus.
Charter: 111
Date: 1222 April 17
Abstract: Papst Honorius III. stellt den Templern vor, wie nichtig ihre Beschwerde sei, daß die Deutschordensbrüder auch weiße Mäntel trügen. Er ermahnt sie, den mit den Deutschordensbrüdern hierüber entstandenen Streit noch vor Ankunft des Kaisers Friedrich II. in Palästina freundschaftlich beizulegen: Quanta vos ampliori.*
Charter: 112
Date: 1222 Mai 99
Abstract: Elisabeth, Bürgerin von Frankfurt, Witwe von Johann und Konrad, schenkt den Deutschordensbrüdern zu Sachsenhausen ihren Hof in Frankfurt nebst sieben Huben Land; in Bergen sieben Huben nebst einem Hof; in Brungesheim vier Huben und einen Hof und fünf Juchert Weinberge, alles unter gewissem Vorbehalt.
Charter: 113
Date: 1222 August 26
Abstract: König Ottokar bestätigt Hochmeister Hermann von Salza und den Brüdern des Deutschen Ordens alle Schenkungen, die er, Konrad Herzog v. Böhmen, sein Bruder Wladislaw Markgraf v. Mähren und andere dem Orden gemacht haben, befreit den Orden von allen Abgaben und Zöllen und verleiht ihm weitere Immunitäten.
Charter: 115
Date: 1222 Dezember 19
Abstract: Papst Honorius III. bestätigt die Urkunde König Ottokars I. von 12220826. Olmütz, oben Nr. 133: Cum a nobis.
Charter: 116
Date: 1222 Dezember 19
Abstract: Papst Honorius III. bestätigt die Schenkung des Burzenlandes an den Deutschen Orden durch König Andreas; Schenkungsbulle inseriert: Cum a nobis petitur.
Charter: 114
Date: 1222 Dezember 99
Abstract: Kaiser Friedrich II. gestattet und genehmigt zum Andenken seines Großvaters und Vaters, daß niemand nach Eintritt in den Deutschen Orden und erfolgter Profeßablegung Schulden halber, die derselbe früher gemacht hat, zur Zahlung belangt oder dazu verhalten werden dürfe, sondern diese Schulden haben vielmehr jene zu berichtigen, in deren Eigentum und Besitz die Güter der in den Orden Eintretenden übergegangen sind und dies auch dann, wenn selbe bei ihrem Eintritt in den Orden demselben einen Teil ihrer Güter übergeben und zugebracht haben.
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