Collection: Illuminierte Urkunden
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Charter: 1482-05-20_unbekannt
Date: 1482-05-20
Abstract: Adels- und Wappenbrief: Kaiser Friedrich III. erhebt Dr. Johannes und Hans Steinberg in den Adelsstand und verleiht ihnen ein Wappen. Kaiser Friedrich [III.] erhebt, würdigt, adelt, gleicht und gesellt (erheben, wirdigen, machen edel, geleichen und gesellen) mit wohlbedachtem Mut, gutem Rat seiner und des Heiligen Römischen Reichs Fürsten, Edlen und Getreuen, aus eigenem Antrieb (bewegnuß) und mit rechtem Wissen den ersamen und lieben andechtigen Johann Steinberg (Johannsen Steinberg), Doktor der weltlichen Rechte, Propst zu Goslar (Goszlar), seinen kaiserlichen Rat, dessen Bruder Hans (Hannsen) sowie dessen Erben für die redliche Herkunft, guten Sitten, Tugend, Weisheit (kunst) und Vernunft des Erstgenannten, weiters für die vergangenen und künftigen treuen Dienste, die der Erstgenannte in kaiserlichen Geschäften und bei Ratschlägen am Hof bewiesen hat, in den Adelsstand (in den stannd und grad des adels erhebt, darzu gewirdiget und edel gemacht und der schar, gesellschafft und gemeinschafft des heiligen romischen reichs rechtgeborn edel wappensgenossen und rittermessigen lewtten zugeleichet und gesellet). Er verändert, krönt, ziert und bessert (verenndern, cronen, zieren und bessern) ihnen dazu ihr Wappen (wappen und cleinetten), wie sie es bisher geführt haben (so sy biszher gefurt), nämlich in blauem Schild ein oberhalbes rotbezungtes goldenes Einhorn mit aufgeworfenen Beinen; im Oberwappen ein silberner Bügelhelm mit blau-silbernen Helmdecken, darauf ein silberner Helmwulst, daraus entspringend ein oberhalbes rotbezungtes goldenes Einhorn wie im Wappen (einen plaben schilde, darinne ein vorderteil eines gelben oder goldfarben eingehurn mit seinen vordern aufgeworffen fuͤssen und rotter gelffunder zungen, und auf dem schild einen helme, getzieret mit einer plaben und gelben helmdecken und einer weissen gewunden pinden, enntspringende daraus auch ein vorderteil eines gelben oder goldfarben eingehurns, geschickt als in dem schilde), indem er dem Helm eine goldene Krone statt des silbernen Helmwulstes (den helme mit einer gelben oder goldfarben crone fuͤr die weis pinden gekroͤnet, daraus das vorderhalb teil eines gelben oder goldfarben eingehurns enntspringet) verleiht, wie es in der Mitte der Urkunde farbig eingemalt ist (in mitte diss gegenwurigen unnsers keiserlichen briefs gemalet und mit farben eigenntlicher auszgestrichen). Er bestimmt (meynen, setzen und wellen), dass die Begünstigten und die Erben des Hans fortan rechtmäßige Adelige, Wappengenossen und rittermäßige Leute (recht edel geborn, wappensgenossen und rittermessig lewt sein geheissen) genannt und geschrieben werden sollen, mit allen Freiheiten, Ehren, Würden, Vorteilen, Rechten, Gerechtigkeiten und Gewohnheiten (freiheit, ere, wirde, vorteil, recht, gerechtickeit und gewonheit) in weltlichen und geistlichen Angelegenheiten (stennden und sachen) sowie der Befähigung, Lehen und Ämter zu haben, mit anderen Wappengenossen und rittermäßigen Leuten Lehengerichte und Gerechtigkeiten zu besitzen, Urteile zu sprechen und in aller anderen adeligen Angelegenheiten und Geschäften würdig zu sein (mit lehen und ambtern zu haben, halten und zu tragen, mit andern edeln wappensgenossen und rittermessigen lewten lehengericht und recht zu besitzen, urteil zu sprechen und zu schopffen und der und aller annder adelicher sachen und geschefften wirdig). Außerdem dürfen sie das Wappen fortan in allen ritterlichen Angelegenheiten und Geschäften (sachen und geschefften) zu schimpf und zu ernnst, im Krieg, in Kämpfen, Gefechten, Lanzenstechen, auf Bannern, Zelten, Aufschlägen, in Siegeln, Petschaften, Kleinodien und auf Begräbnissen (in streitten, kempffen, gevechten, gestechen, panieren, getzelten, aufslahen, insigeln, pettschatten, cleinetten, begrebnusse) und auch sonst überall (an allen ennden) nach ihrem Bedürfnis, Willen und Wunsch (notdurfften, willen und wolgevallen) ungehindert führen, wie es andere seine und des Heiligen Römischen Reichs rechtgeborene adelige Wappengenossen und rittermäßige Leute mit vier adeligen Vorfahren (von iren vier anen) durch Recht oder Gewohnheit (von recht oder gewonheit) tun. Er gebietet allen geistlichen und weltlichen Kurfürsten, Fürsten, Grafen, Freien, Herren, Rittern, Knechten, Hauptleuten, Vizedomen, Vögten, Pflegern, Verwesern, Schultheißen, Bürgermeistern, Richtern, Räten, Wappenkönigen, Herolden, Persevanten, Bürgern und Gemeinden und auch sonst allen anderen seinen und des Heiligen Römischen Reichs Untertanen und Getreuen aller Stände (was wirden, stattes oder wesens die sein) unter Androhung schwerer Ungnade sowie einer Strafe von vierzig Mark lötigen Goldes, die je zur Hälfte an die Reichskammer und an die Betroffenen zu zahlen ist, die Begünstigten und alle Erben als rittermäßige Leute an Ritterspielen und allen geistlichen und weltlichen Angelegenheiten und Geschäften (stennden, sachen und geschefften) teilhaben zu lassen, ihnen Ehre entgegenzubringen und sie in der Standeserhöhung sowie der Verleihung der Ehren, Würden, des Standes, des Wappens, der Kleinodien und der Gnaden nach den Bestimmungen der Urkunde (in vorberurter masse) nicht zu behindern. Daniel Maier
Charter: 1482-07-04_Mailand
Date: 1482-07-04
Abstract: Gian Galeazzo Maria Sforza gewährt das Kloster San Bartolomeo in Lodi Abgabebefreiungen. Enrico Scaccabarozzi
Charter: 1482-10-15_Wien
Date: 1482-10-15
Abstract: Adels- und Wappenbrief: Kaiser Friedrich III. erhebt Wolf von Gmünd in den Adelsstand, legitimiert ihn, bestätigt sein Erbe und verleiht ihm ein Wappen. Kaiser
Friedrich [III.] verleiht,
gibt und bestätigt (verlihen, geben, confirmirn, bevessten und
besteͣtten) als regierender Herr und Landesfürst in
Österreich dem Wolf (Wolff), Sohn des obersten Truchsessen in
Österreich (obrister
druͦgseͣss in Oͤsterreich), Wilhelm von
Puchheim (Wilhaͤlm von
Puͦchaim), sowie dessen männlichen Erben auf Bitten des
Vaters und für die Dienste, die dieser und alle Vorfahren am Kaiser und
dessen Vorgängern geleistet haben und künftig leisten werden, das dem
Wolf
bestimmte Erbe auf Schloss und Stadt Gmünd
(Gmuͤnd), der Herrschaft
Rosenau
(Rosenawͦ) und den Satz Gmünd auf der
Herrschaft Schrems (Schrems) (gemeͣcht und
verschreibung, so im der obbenannt sein vatter auf denselben sein
gesloͤssen, stat und herschefften tan hat), nachdem er ihn, um den Adel im
Fürstentum zu mehren (damit die manschafft und der adel in
unnserm fuͤrstentuͦmb Oͤsterreich despast gemeret werde), weiters den Namen Wolf von Gmünd (geewigt, die unteuͤglichkeit seiner gebuͤerde
ganntz abtan), weiters den Namen
Wolf von
Gmünd (Wolff von
Gmuͤnd), den Adelstitel (zu ainem des adels
von newͦem geschopht und gemacht) sowie ihm und seinen
männlichen Erben ein Wappen (wappen und klaӱned)
verliehen hat, wie es in der Mitte der Urkunde farbig eingemalt ist
(in der mitte dises unsers kaiserlichen briefs mit varben
aigenntlicher ausgestrichen und gemalt), nämlich in
silbernem Schild ein roter Balken, belegt mit einem goldgekrönten goldenen
Löwen mit ausgestreckter Zunge; im Oberwappen ein gekrönter Turnierhelm mit
rot-silbernen Helmdecken, daraus entspringend ein silberner Flug, belegt mit
dem Löwen wie im Wappen (ain schillt von silbervarb, in des
mitte twerchs ain rotte leÿssten, und aus dem gruͤnnde desselben schilts
ain goldvarber leb, nach dem schillt uͤber egk auf in klÿm geschickt,
mit geelfennder zuͦnngen, gekroͤnet mit ainer kron derselben seiner
varb, darauf ain gekroͤntter tuͤrnirhelbm, getzieret mit seiner
helbmdeckh, silbervarb und rot, daraus entspringennde ain fluͦg, der der
varb des beruͤrten schilts, darinn ain leb, der varb wie in demselben
schilt). Er bestimmt (mainen, setzen und
ordnen), dass der Begünstigte und alle Erben fortan von
allen Geistlichen und Weltlichen als Adelige (des adels und
edel lewͦt) genannt und geschrieben werden sollen, mit der
Befähigung, Lehen zu empfangen, Lehens- und andere Gerichtsbarkeiten mit
anderen seinen, des Heiligen Römischen Reichs und der Erblande
Wappengenossen und rittermäßigen Leuten zu besitzen sowie Urteile und Recht
sprechen (auch lehen ze hallten, ze tragen, lehen und annder
gericht mit unnsern und des reichs und besonnder unserr erblichen lannde
rechtgebornen wappengenossen und rittermessigen lewͦten zu besitzen,
urtail mit in ze schopffen und recht ze sprechen, teuͤglich,
empheͣnnkhlich und genuͤgsam sein). Außerdem darf er das
Wappen fortan in allen ehrlichen, redlichen und ritterlichen Angelegenheiten
(sachen und gescheͣfften) zu
schimpff und zu ernnst, außerdem im Krieg, auf Bannern,
Zelten, Begräbnissen, Aufschlägen, in Siegeln, Petschaften und Kleinodien
(in streitten, panÿrn, getzellten, begrebnuͦssen und
aufslahen, auch in innsigeln, petschadten und klaineden)
und auch sonst überall (an allen enndenn) nach ihren Bedürfnissen und
Wünschen (nottuͤrfften und wolgevallen) führen
und sich in geistlichen und weltlichen Ständen und Angelegenheiten
(stennden und sachen) bewegen, mit allen
Ehren, Rechten, Freiheiten, Gnaden, Vorteilen, Gewohnheiten, Bräuchen
(herkoͤmen) und Gerechtigkeiten, wie sie
andere Adelige durch Recht oder Gewohnheit (von rechtens oder
gewonheit) haben. Der Bestünstigte soll auch Schloss,
Stadt und Herrschaft Gmünd nach den
Bestimmungen des Erbes innehaben. Zusätzlich erlaubt
(verguͦnnen und erlauben) er dem Empfänger,
künftig bei Weltlichen wie Geistlichen alle Handfesten, Urkunden und Missive
ungehindert mit rotem Wachs zu petschieren oder zu siegeln (all
ir hanntfesst, briefe und missive mit rottem wachs under irn petschadten
oder innsigeln verferttigen, und das gegen geistlichen und
welltlichen). Er gebietet allen erwirdigen,
hochgebornen, wolgeborn, ersamen und edlen geistlichen und
weltlichen Kurfürsten, Fürsten, Grafen, Freien, Herern, Rittern, Knechten,
Hauptleuten, Amtleuten, Landvögten, Vögten, Pflegern, Verwesern, Vizedomen,
Hofrichtern, Lehenrichtern, Landrichtern, Stadtrichtern, Bürgermeistern,
Schultheißen, Schöffen, Richtern, Räten, Wappenkönigen, Herolden,
Persevanten, Bürgern und Gemeinden sowie allen anderen seines, des Heiligen
Römischen Reichs und der Erblande Untertanen und Getreuen unter Androhung
schwerer Ungnade sowie einer Strafe von fünfzig Mark lötigen Goldes, die je
zur Hälfte in die fürstliche Kammer und an die Betroffenen zu zahlen ist,
den Begünstigten in seiner Führung und Benützung seiner Legitimation,
Namensgebung, seines Adelsstand, Wappens und Rotwachsprivilegs nicht zu
behindern. Daniel Maier
Charter: 1482-10-17_Reims-Paris
Date: 1482-10-17 nach
Abstract: Ablass Papst Nikolaus' V. für Notre Dame in Reims, erweitert von Papst Pius' II. zu gewinnen am Fest des hl. Lukas (Le Grand Pardon de Notre Dame de Reims).
Charter: 1482-99-99_Muenchen_05
Date: 1482-99-99
Abstract: Gedrucktes "Falsche-Gulden-Blatt"Das Aufgreifen eines Münzfälschers und dessen Verurteilung in Göttingen zum Tod am Scheiterhaufen wird als Anlass genommen, um vor angeblich im Umlauf befindlichen Goldgulden zu warnen. Bei den fünf beschriebenen Münzen handelt es sich um Gepräge des Erzbistums Mainz, der Städte Lüneburg und Hamburg, des Erzbistums Köln und der Reichsmünzstätte Frankfurt aus der Zeit von 1425 bis 1468. Zusätzlich werden die Zeichen der falschen Gulden genannt, anhand derer es möglich sei, sie von den originalen Münzen zu unterscheiden. Bei den gefälschten Stücken handle es sich um gefütterte Münzen (ein Kupferkern wurde lediglich mit einer dünnen Schicht Edelmetall überzogen), die nur mehr einen Wert von 5 (anstelle von 24) Weißpfennigen haben sollen.Agnes Aspetsberger
Charter: 1482-99-99_Hannover_01
Date: 1482-99-99
Abstract: Gedrucktes "Falsche-Gulden-Blatt"Das Aufgreifen eines Münzfälschers und dessen Verurteilung in Göttingen zum Tod am Scheiterhaufen wird als Anlass genommen, um vor angeblich im Umlauf befindlichen Goldgulden zu warnen. Bei den fünf beschriebenen Münzen handelt es sich um Gepräge des Erzbistums Mainz, der Städte Lüneburg und Hamburg, des Erzbistums Köln und der Reichsmünzstätte Frankfurt aus der Zeit von 1425 bis 1468. Zusätzlich werden die Zeichen der falschen Gulden genannt, anhand derer es möglich sei, sie von den originalen Münzen zu unterscheiden. Bei den gefälschten Stücken handle es sich um gefütterte Münzen (ein Kupferkern wurde lediglich mit einer dünnen Schicht Edelmetall überzogen), die nur mehr einen Wert von 5 (anstelle von 24) Weißpfennigen haben sollen.Agnes Aspetsberger
Charter: 1482-99-99_Hannover_02
Date: 1482-99-99
Abstract: Gedrucktes "Falsche-Gulden-Blatt"Das Aufgreifen eines Münzfälschers und dessen Verurteilung in Göttingen zum Tod am Scheiterhaufen wird als Anlass genommen, um vor angeblich im Umlauf befindlichen Goldgulden zu warnen. Bei den fünf beschriebenen Münzen handelt es sich um Gepräge des Erzbistums Mainz, der Städte Lüneburg und Hamburg, des Erzbistums Köln und der Reichsmünzstätte Frankfurt aus der Zeit von 1425 bis 1468. Zusätzlich werden die Zeichen der falschen Gulden genannt, anhand derer es möglich sei, sie von den originalen Münzen zu unterscheiden. Bei den gefälschten Stücken handle es sich um gefütterte Münzen (ein Kupferkern wurde lediglich mit einer dünnen Schicht Edelmetall überzogen), die nur mehr einen Wert von 5 (anstelle von 24) Weißpfennigen haben sollen.Agnes Aspetsberger
Charter: 1482-99-99_Noerdlingen_01
Date: 1482-99-99
Abstract: Gedrucktes "Falsche-Gulden-Blatt"Der Druck warnt vor angeblich im Umlauf befindlichen Goldgulden. Bei den fünf beschriebenen Münzen handelt es sich um Gepräge des Erzbistums Mainz, der Städte Lüneburg und Hamburg, des Erzbistums Köln und der Reichsmünzstätte Frankfurt. Zusätzlich werden die Zeichen der falschen Gulden genannt, anhand derer es angeblich möglich sein soll, sie von den originalen Münzen zu unterscheiden.Agnes Aspetsberger
Charter: 1482-99-99_Muenchen_17
Date: 1482-99-99
Abstract: Gedrucktes "Falsche-Gulden-Blatt"Das Aufgreifen eines Münzfälschers und dessen Verurteilung in Göttingen zum Tod am Scheiterhaufen wird als Anlass genommen, um vor angeblich im Umlauf befindlichen Goldgulden zu warnen. Bei den fünf beschriebenen Münzen handelt es sich um Gepräge des Erzbistums Mainz, der Städte Lüneburg und Hamburg, des Erzbistums Köln und der Reichsmünzstätte Frankfurt aus der Zeit von 1425 bis 1468. Zusätzlich werden die Zeichen der falschen Gulden genannt, anhand derer es möglich sei, sie von den originalen Münzen zu unterscheiden. Bei den gefälschten Stücken handle es sich um gefütterte Münzen (ein Kupferkern wurde lediglich mit einer dünnen Schicht Edelmetall überzogen), die nur mehr einen Wert von 5 (anstelle von 24) Weißpfennigen haben sollen.Agnes Aspetsberger
Charter: 1482-99-99_Washington_01
Date: 1482-99-99
Abstract: Gedrucktes "Falsche-Gulden-Blatt"Das Aufgreifen eines Münzfälschers und dessen Verurteilung in Göttingen zum Tod am Scheiterhaufen wird als Anlass genommen, um vor angeblich im Umlauf befindlichen Goldgulden zu warnen. Bei den fünf beschriebenen Münzen handelt es sich um Gepräge des Erzbistums Mainz, der Städte Lüneburg und Hamburg, des Erzbistums Köln und der Reichsmünzstätte Frankfurt aus der Zeit von 1425 bis 1468. Zusätzlich werden die Zeichen der falschen Gulden genannt, anhand derer es möglich sei, sie von den originalen Münzen zu unterscheiden. Bei den gefälschten Stücken handle es sich um gefütterte Münzen (ein Kupferkern wurde lediglich mit einer dünnen Schicht Edelmetall überzogen), die nur mehr einen Wert von 5 (anstelle von 24) Weißpfennigen haben sollen.Agnes Aspetsberger
Charter: 1482-99-99_Stuttgart_02
Date: 1482-99-99
Abstract: Gedrucktes "Falsche-Gulden-Blatt" Das Aufgreifen eines Münzfälschers und dessen Verurteilung in Göttingen zum Tod am Scheiterhaufen wird als Anlass genommen, um vor angeblich im Umlauf befindlichen Goldgulden zu warnen. Bei den fünf beschriebenen Münzen handelt es sich um Gepräge des Erzbistums Mainz, der Städte Lüneburg und Hamburg, des Erzbistums Köln und der Reichsmünzstätte Frankfurt aus der Zeit von 1425 bis 1468. Zusätzlich werden die Zeichen der falschen Gulden genannt, anhand derer es möglich sei, sie von den originalen Münzen zu unterscheiden. Bei den gefälschten Stücken handle es sich um gefütterte Münzen (ein Kupferkern wurde lediglich mit einer dünnen Schicht Edelmetall überzogen), die nur mehr einen Wert von 5 (anstelle von 24) Weißpfennigen haben sollen.Agnes Aspetsberger
Charter: 1482_Muenchen
Date: 1482
Abstract: Münzverruf (Druck). Eine ausführliche Beschreibung dieses Einblattdrucks ist unter https://www.monasterium.net/mom/IlluminierteUrkunden/1482-99-99_Hannover_01/charter verfügbar.
Charter: 1482-99-99_Berlin_01
Date: 1482-99-99
Abstract: Gedrucktes "Falsche-Gulden-Blatt"Das Aufgreifen eines Münzfälschers und dessen Verurteilung in Göttingen zum Tod am Scheiterhaufen wird als Anlass genommen, um vor angeblich im Umlauf befindlichen Goldgulden zu warnen. Bei den fünf beschriebenen Münzen handelt es sich um Gepräge des Erzbistums Mainz, der Städte Lüneburg und Hamburg, des Erzbistums Köln und der Reichsmünzstätte Frankfurt aus der Zeit von 1425 bis 1468. Zusätzlich werden die Zeichen der falschen Gulden genannt, anhand derer es möglich sei, sie von den originalen Münzen zu unterscheiden. Bei den gefälschten Stücken handle es sich um gefütterte Münzen (ein Kupferkern wurde lediglich mit einer dünnen Schicht Edelmetall überzogen), die nur mehr einen Wert von 5 (anstelle von 24) Weißpfennigen haben sollen. Außerdem wird auf dem Druck als Ort der Verbreitung dieser Informationen München und das Jahr 1482 genannt.Agnes Aspetsberger
Charter: 1482-99-99_Muenchen_16
Date: 1482-99-99
Abstract: Gedrucktes "Falsche-Gulden-Blatt"Das Aufgreifen eines Münzfälschers und dessen Verurteilung in Göttingen zum Tod am Scheiterhaufen wird als Anlass genommen, um vor angeblich im Umlauf befindlichen Goldgulden zu warnen. Bei den fünf beschriebenen Münzen handelt es sich um Gepräge des Erzbistums Mainz, der Städte Lüneburg und Hamburg, des Erzbistums Köln und der Reichsmünzstätte Frankfurt aus der Zeit von 1425 bis 1468. Zusätzlich werden die Zeichen der falschen Gulden genannt, anhand derer es möglich sei, sie von den originalen Münzen zu unterscheiden. Bei den gefälschten Stücken handle es sich um gefütterte Münzen (ein Kupferkern wurde lediglich mit einer dünnen Schicht Edelmetall überzogen), die nur mehr einen Wert von 5 (anstelle von 24) Weißpfennigen haben sollen. Außerdem wird auf dem Druck als Ort der Verbreitung dieser Informationen München und das Jahr 1482 genannt.Agnes Aspetsberger
Charter: 1482-99-99_Reutlingen_03
Date: 1482-99-99
Abstract: Gedrucktes "Falsche-Gulden-Blatt"Das Aufgreifen eines Münzfälschers und dessen Verurteilung in Göttingen zum Tod am Scheiterhaufen wird als Anlass genommen, um vor angeblich im Umlauf befindlichen Goldgulden zu warnen. Bei den fünf beschriebenen Münzen handelt es sich um Gepräge des Erzbistums Mainz, der Städte Lüneburg und Hamburg, des Erzbistums Köln und der Reichsmünzstätte Frankfurt aus der Zeit von 1425 bis 1468. Zusätzlich werden die Zeichen der falschen Gulden genannt, anhand derer es möglich sei, sie von den originalen Münzen zu unterscheiden. Bei den gefälschten Stücken handle es sich um gefütterte Münzen (ein Kupferkern wurde lediglich mit einer dünnen Schicht Edelmetall überzogen), die nur mehr einen Wert von 5 (anstelle von 24) Weißpfennigen haben sollen.Agnes Aspetsberger
Charter: 1483-03-03_Mailand
Date: 1483-03-03
Abstract: Beglaubigte Kopie der vier herzoglichen Privilegien zugunsten der Augustiner von Cremona, gewährt von Bianca Maria Visconti (1465 Juli 19 und 1466 September 11), Galeazzo Maria Sforza (1475 Oktober 29) und Gian Galeazzo Maria Sforza (1483 Jänner 27).
Enrico Scaccabarozzi
Charter: 1483-04-28_Abbiategrasso
Date: 1483-04-28
Abstract: Gian Galeazzo Maria Sforza Herzog von Mailand verleiht der Kommune Abbiategrasso Marktrechte. Enrico Scaccabarozzi
Charter: 1483-05-12_Mailand
Date: 1483-05-12
Abstract: Gian Galeazzo Maria Sforza erhebt Hieronimus de Casate zum herzoglichen aulicus an Stelle seines verstorbenen Vaters Cristophorus. Enrico Scaccabarozzi
Charter: 1483-06-20_Mailand
Date: 1483-06-20
Abstract: Gian Galeazzo Maria Sforza, Herzog von Mailand, gewährt Andrea da Busto das Recht, einen Wasserabfluss (roggia) bei seinen Gütern in Albignano zu graben (enthält der Rat der Maestri delle Entrate 1483 Mai 27, Mailand, was seinerseits den Bericht des herzoglichen Igenieurs von 1483 Mai 24, Mailand enthält). Enrico Scaccabarozzi
Charter: 1483-09-20_Mailand
Date: 1483-09-20
Abstract: Gian Galeazzo Maria Sforza, Herzog von Mailand, bestätigt einen Vergleich zwischen seinem Onkel Ascanio Sforza, Kommendarabt von Santa Maria in Chiaravalle, und dem Abt und den Mönchen der Abtei. Enrico Scaccabarozzi
Charter: 1483-10-08_Mailand
Date: 1483-10-08
Abstract: Gian Galeazzo Maria Sforza, Herzog von Mailand, bestätigt die Privilegien des Klosters Santa Maria del Cerreto bei Lodi, welche von Gian Galeazzo Visconti gewährt (1385 Dezember 22, Mailand) und von Francesco Sforza (1450 April 13, Lodi) bestätigt wurden. Enrico Scaccabarozzi
Charter: 1484-05-11_Bergamo
Date: 1484-05-11 (nach)
Abstract: Kopie (unbeglaubigte) eines Ablasses Papst Innocenz VIII. für den Hospitaliterorden von San Antonio von Vienne.
Charter: 1484-06-22_Hamburg
Date: 1484-06-22
Abstract: Kardinalsammelindulgenz für St. Nikolai-Kirche in Hamburg.
Charter: 1484-08-03_Mailand
Date: 1484-08-03
Abstract: Gian Galeazzo Maria Sforza, Herzog von Mailand, gewährt Gasparino de Casate das Recht Wasser vom Naviglio Martesana bis zur seine Cassine de Oliariis abzuleiten (enthält den Bericht der Maestri delle Entrate 1484 Juli 30, Mailand). Enrico Scaccabarozzi
Charter: 1484-09-05_Muenchen
Date: 1484-09-05
Abstract: Heinrich Prantl zu Spirkenöd stellt dem Kloster Fürstenzell einen Schuldschein aus.
Charter: 1484-09-07_St-Paul
Date: 1484-09-07
Abstract: Kardinalsammelindulgenz für die Klosterkirche von St. Paul im Lavanttal.
Charter: 1484-09-20_Mailand
Date: 1484-09-20
Abstract: Gian Galeazzo Maria Sforza, Herzog von Mailand, ernennt einige herzoglichen Senatoren und einige Iurisperiti von Mailand Verantwortlicher für die Rechtstreiten der Scuola delle Quattro Marie in Mailand. Enrico Scaccabarozzi
Charter: 1484-09-25_Mainz
Date: 1484-09-25
Abstract: Kardinalsammelindulgenz für einen der hl. Maria und dem hl. Sebastian geweihten Altar in der Augustiner Eremitenkirche in Mainz: Die Kardinalbischöfe Rodericus von Porto (Portuensis), Oliverius von Sabina (Sabinensis), Julianus von Ostia (Ostiensis) sowie Markus von Palestrina (Prenestinus), die Kardinalpriester Stephanus von Santa Maria di Trastevere (tituli sancte Maria Transtiberim), Hieronymus von San Crisogono [in Trastevere] (tituli sancti Grizogoni), Johannes Michael von San Marcello [al Corso] (tituli sancti Marcelli) sowie Petrus von San Nicola inter Imagines (tituli sancti Nicolai inter ymagines) und die Kardinaldiakone Franziskus von Sant'Eustachio (sancti Eustachi), Raphael von San Giorgio in Velabro (sancti Georgii ad Velum) erteilen all jenen einen Ablass von 100 Tagen (misericorditer in Domino relaxamus), die den der heiligen Maria und dem heiligen Sebastian geweihten Altar in der Augustiner-Eremitenkirche in Mainz (altare in honore beate Marie virginis et sancti Sebastiani martyris in eccelsia monasterii fratrum ordinis sancti Augustini Heremitarum Maguntinensis), an dem die Bruderschaft [des heiligen Sebastian] zu bestimmten Zeitpunkten im Jahr ihren Toten gedenken und Andachtsübungen abhalten und dem Bernhard von Breydenbach, Dekan und Kämmerer des Doms zu Mainz (dominus Bernhardus de Breitenbach, decanus ac cameriarius ecclesie Maguntinensis), besondere Verehrung zollt, reumütig und nach Ablegung der Beichte besuchen, und zwar an an den vier Sonntagen im Jahr, an denen das besagte Totengedächtnis der Brüder und Schwestern der Bruderschaft abgehalten wird, am Weihetag des Altars sowie am Feiertag des heligen Sebastian jeweils täglich zwischen der ersten und der zweiten Vesper. Weiters wird all jenen ein Ablass gewährt, die für die bauliche Instandhaltung des Altars und dessen Ausstattung mit liturgischem Gerät aufkommen. Markus Gneiss
Charter: 1484-10-22_Linz
Date: 1484-10-22
Abstract: Papst Innocenz VIII. erteilt allen Besuchern und Wohltätern, die zur Verschönerung und zum Aufbau der Kirche St. Stefan beitragen (außerhalb des Marktes Aschach gelegen) einen Ablass.
Charter: 1484-11-02_Mailand
Date: 1484-11-02
Abstract: Papst Innocenz VIII. überträgt Cleofe Pio di Carpi einen Besitz in Origgio. Innocenzo VIII conferma a Cleofe Pio da Carpi vedova di Giovanni Borromeo l´investitura di una possessione in Origgio del monastero di Sant'Ambrogio di Milano concessa da Pietro cardinale presbitero di San Sisto, commendatario del suddetto monastero.Enrico Scaccabarozzi
Charter: 1484-11-06_Linz
Date: 1484-11-06
Abstract: Kardinalsammelindulgenz für die Pfarrkirche St. Stephan Hartkirchen.
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