Collection: Illuminierte Urkunden
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Charter: 1487-06-01_Mailand
Date: 1487-06-01
Abstract: Gian Galeazzo Maria Sforza, Herzog von Mailand, gewährt Bassano Vistarini, Sohn des Costanzo, das Recht in öffentlichn Ämter in Lodi gewählt werden zu dürfen. Enrico Scaccabarozzi
Charter: 1487-07-06_Stuttgart
Date: 1487-07-06
Abstract: Kardinalsammelindulgenz (10 Aussteller) für die Pfarrkirche St. Marien in Altshausen.
Charter: 1487-12-19_Schemnitz
Date: 1487-12-19
Abstract: Richter und Rat der Stadt Schebnicz (Schemnitz/Banská Štiavnica) bestätigen die Zunftartikel der Fleischerzeche.
Charter: 1487-12-30_Mailand
Date: 1487-12-30
Abstract: Notariatsinstrument:
Der Consiglio di Provvisione der Kommune Pavia gewährt Melchiorre Sturionus, herzoglicher Generalvikar in Pavia, die Bürgerrechte. Enrico Scaccabarozzi
Charter: 1487_Muenchen
Date: 1487
Abstract: Kardinalsammelindulgenz für die in der Diözese Regensburg gelegenen Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt in Haindling.
Charter: 1487-99-99_Koeln
Date: 1487-99-99 nach
Abstract: Ablass-Summarium für den Dom von Köln (Kirchenfabrik), demzufolge in Summe 22 Jahre und 22 Karen genannt werden.
Charter: 1488-01-15_Mailand
Date: 1488-01-15
Abstract: Gian Galeazzo Maria Sforza, Herzog von Mailand, erhebt Gian Giacomo Vincemala zu herzoglichen Generalkommissar (commissario generale) über die Lebensmittelversorgung. Enrico Scaccabarozzi
Charter: 1488-01-20_Bozen
Date: 1488-01-20
Abstract: Wappenbrief: Kaiser Friedrich III. verleiht Erasmus Remer und Jörg Kurz das Wappen der Rotenbucher. Kaiser Friedrich [III.] verleiht (verleÿhen) mit wohlbedachtem Mut, gutem Rat und rechtem Wissen Erasmus Remer (Asuͤm
Remer) und Jörg Kurz (Jorg Kurtz) sowie allen ehelichen Erben auf deren Bitten und aufgrund ihrer vergangenen und künftigen treuen Dienste am Kaiser, am Reich und am Haus Österreich sowie auf deren Bitte das durch das Aussterben der Familie Rotenbucher mit dem Tod des Peter Rotenbucher (Petter
Rottenpuͤecher) ledig gewordene und heimgefallene
(unns und dem reiche ledig worden und
heimgefallen) Wappen (wappen und
cleinet), wie es in der Mitte der Urkunde farbig eingemalt
ist (in mitte diss gegenwertigen unnsers keyserlichen briefs
gemalet und mit farben eigenntlicher auszgestrichen),
nämlich in weißem Schild ein rotes Buchenlaub, belegt mit einem silbernen
Kreuz; im Oberwappen ein Stechhelm mit rot-silbernen Helmdecken und einer
goldenen Krone, darauf ein silberner geschlossener Flug, belegt mit dem
roten Buchenlaub und dem silbernen Kreuz wie im Wappen (ein
weÿsser schilde, darinn in ganntzem schild ein rott puͤchen lawb, und in
mitte desselben lawbs ein weysses crewͦtzlin, und auf dem schilde einen
helm, gezieret mit einer rotten und weissen helmdecken und einer gelben
oder goldfarben crone, enndtspringende daraus zwo zugetan flug, darinne
in mitte auch ein rott puͤchen lauͦb mit einem weÿssen crewͦtzlin als im
schild) er ihnen die Zunamen Remer und Kurz sowie dem roten Buchenlaub am Schild das weiße Kreuz ab (tuͦn
ab) er ihnen die Zunamen
Remer und Kurz
sowie dem roten Buchenlaub am Schild das weiße Kreuz ab (die
vorgeschriben ire beid zuͦnamen Remer und Kurtz mitsampt dem gemelten
weÿssen crewͦtzlin in dem rotten puͤchen lawͦb abgenomen und
abgetan) und erlaubt (vergoͤnnen und
erlawͦben) damit den Empfängern, sich fortan Rotenbucher
zu nennen und zu schreiben. Er bestimmt (meinen, setzen und
wellen), dass die Begünstigten und ihre Erben fortan sich selbst Rotenbucher nennen dürfen und von allen so genannt und geschrieben werden sollen, sowie dass sie das Wappen fortan in allen ehrlichen und redlichen Angelegenheiten und Geschäften (sachen und geschefften) zuͦ
schimpf und zuͦ ernst, im Krieg, in Kämpfen,
Lanzenstechen, Gefechten, auf Bannern, Zelten, Aufschlägen, in Siegeln,
Petschaften, Kleinodien und bei Begräbnissen (in streitten,
kempfen, gestechen, gefechten, panirn, gezelten, aufslagen, innsigln,
pettschatten, cleineten, begrebdnussen) und auch sonst
überall (an allen ennden) nach ihren Bedürfnissen
und Wünschen (notdurfften und wolgefallen) führen
dürfen, wie es andere seine und des Heiligen Römischen Reichs Wappengenossen
durch Recht oder Gewohnheit (von recht oder
gewonnheit) ungehindert tun. Er gebietet allen seinen und
des Heiligen Römischen Reichs geistlichen und weltlichen Kurfürsten,
Fürsten, Prälaten, Grafen, Freien, Herren, Rittern, Knechten, Hauptleuten,
Amtleuten, Vizedomen, Vögten, Pflegern, Verwesern, Schultheißen,
Bürgermeistern, Richtern, Räten, Wappenkönigen, Herolden, Persevanten,
Bürgern und Gemeinden und auch sonst allen seinen, des Heiligen Römischen
Reichs und der Erblande Untertanen und Getreuen aller Stände
(in was wirden, stattes oder wesen die sein)
unter Androhung schwerer Ungnade sowie einer Strafe von zwanzig Mark lötigen
Goldes, die je zur Hälfte an die Reichskammer und an die Betroffenen zu
zahlen ist, die Begünstigten und alle ehelichen Erben an der Führung und
Benützung ihres Namens und Wappens nach den Bestimmungen der Urkunde
(der vorgeschribner massen) nicht zu
behindern. Die Urkunde beschadet nicht die ältere Führung identischer Wappen
durch andere.Daniel Maier
Charter: 1488-02-16_Stuttgart
Date: 1488-02-16
Abstract: Kopiale Überlieferung eines Adels- und Wappenbriefs: Kaiser Friedrich III. erhebt Hans Ungelter in den Adelsstand und verleiht ihm ein Wappen. Kaiser Friedrich III. begnadet (dise sondere gnade gethan unnd thue die) mit wohlbedachtem Mut, gutem Rat und rechtem Wissen seinen Türhüter (thürhüetter) Hans Ungelter den Jüngeren (Hannß Ungelter der Jünger), dessen Vater Hans Ungelter den Älteren (Hansen Ungelter den Eltern) sowie alle Erben für die redliche Herkunft des Geschlechts der Ungelter (redlich erben, standt und wesen, darinnen die herkommen sein) sowie die vergangenen und künftigen treuen Dienste an Kaiser, Reich und am kaiserlichen Hof zur Belohnung (ergötzlicheit), indem er das Wappen (wappen und cleinete), wie es von der Familie bisher geführt wurde (bißher gefuehrt unnd gebraucht) und wie es in der Mitte der Urkunde farbig eingemalt ist (inn mitte diß gegenwürttigen unsers kaӱserlichen brieffs gemahlet und mit farben aigendtlicher außgestrichen), nämlich in einem roten Schild ein goldenes Antoniuskreuz, im Schildhaupt ein silberner Stern; im Oberwappen ein rechtsgewendeter silberner Turnierhelm mit goldener Krone und rot-goldenen Helmdecken, darauf zwei rote Büffelhörner, dazwischen ein goldenes Antoniuskreuz, darüber ein silberner Stern wie im Wappen (einen rothen schildte, darinnen von grundt auff biß in die mitte daß schiltes ein gelbes oder goldtfarbes kreitz, so man nennt thauw, steende darob ein weißer oder silberfarben stern, unnd auf dem schildte ein helm mit gelber oder goldtfarben unnd rother helmdeckhen geziehret, steende darauff zwischen zwaÿen püffelhörnner auch ein gelbes oder goldtfarbes creitz oder thauw, darob ein weißer oder silberfarben stern) verändert und bessert (verkheren, crönen, zieren, preßern [sic!]). Er gestattet (gönnen unnd erlauben) ihnen, das Wappen solchermaßen gebessert zu führen. Außerdem erhebt (erheben, würdigen, edelmachen, gleichen und zufüegen) er sie in den Adelsstand (in den ... standt und zu der schare deß adels), sodass die Begünstigten und ihre Erben fortan als rittermäßige Leute genannt und geschrieben werden sollen, mit allen Freiheiten, Privilegien, Ehren, Würden, Vorteilen, Rechten, Gewohnheiten und Gerechtigkeiten in geistlichen und weltlichen Angelegenheiten sowie mit Lehens- und Gerichtsfähigkeit und der Befähigung, Urteile zu sprechen (lehen haben, halten und zutragen mit andern unser und deß reichs edlen rittermäßigen lehens- unnd wappensgenossen, leuten, lehen, gericht und recht zu besitzen, urtheile zu sprechen) und in allen anderen Angelegenheiten und Geschäften (sachen und geschäfften) würdig und tauglich zu sein. Sie sollen weiters das Wappen in allen ehrlichen, adeligen und ritterlichen Angelegenheiten und Geschäften (sachen und geschäfften) zu schimpff und zu ernste, im Krieg, in Kämpfen, Turnieren, Lanzenstechen, Gefechten, auf Bannern, Zelten, Aufschlägen, in Siegeln, Petschaften, Kleinodien und Begräbnissen (in streitten, kempffen, tornnieren, gestechen, gevechthen, panieren, gezelten, auffschlagen, insiglen, pittschafften, cleineten und begräbnußen) und auch sonst überall (an allen enden) nach ihrem Bedürfnis, Willen und Wunsch (notturfften, willen und wohlgefallen) führen, wie es andere Adelige und Wappengenossen durch ihre Ahnen, Väter oder ihr Geschlecht geerbt haben und durch Recht oder Gewohnheit (recht und gewonheit) ungehindert tun. Er gebietet allen seinen und des Heiligen Römischen Reichs geistlichen und weltlichen Kurfürsten, Fürsten, Prälaten, Grafen, Freien, Herren, Rittern, Knechten, Hauptleuten, Schultheißen, Bürgermeistern, Richtern, Räten, Wappenkönigen, Herolden, Persevanten, Bürgern und Gemeinden und auch sonst allen seinen und des Heiligen Römischen Reichs Untertanen und Getreuen aller Stände (in was würden, standts oder wesens die sein) unter Androhung schwerer Ungnade sowie einer Strafe von zwanzig Mark lötigen Goldes, die je zur Hälfte an die Reichskammer und an die Betroffenen zu zahlen ist, die Empfänger und alle Erben als rechtmäßige Ritter zu betrachten und ihre geistlichen und weltlichen Angelegenheiten sowie die Führung des gebesserten Wappens nach den Bestimmungen der Urkunde (der obberüerter massen) nicht zu behindern, noch dies irgendjemandem zu gestatten. Daniel Maier
Charter: 1488-04-07_StolbergHerz
Date: 1488-04-07
Abstract: Kardinalsammelindulgenz: Die Kardinäle mit dem Erstaussteller Kardinalbischof Oliverus von Sabina erteilen auf Bitten von Priester Wenzel Roythe der Pfarrkirche St. Martin von Stolberg im Harz einen Ablass.
Charter: 1488-05-27_Strassburg
Date: 1488-05-27
Abstract: Kardinalsammelindulgenz (14 Aussteller) für die Sebastiansbruderschaft in Strassburg.
Charter: 1488-06-20_Mailand
Date: 1488-06-20
Abstract: Gian Galeazzo Maria Sforza, Herzog von Mailand, ernennt Giovanni Cola zum “cancelliere del Senato di Giustizia”.
Enrico Scaccabarozzi
Charter: 1488-07-07_Mailand
Date: 1488-07-07
Abstract: Gian Galeazzo Maria Sforza, Herzog von Mailand, bestätigt die Privilegien der Scuola delle Quattro Marie in Mailand, welche Filippo Maria Visconti gewährt (1437 November 2, Mailand) und Francesco Sforza (1451 Mai 6, Mailand) bestätigt hatten.
Enrico Scaccabarozzi
Charter: 1488-08-06_Mailand
Date: 1488-08-06
Abstract: Kopie eines Libells von 1477 August 23: Papst Sixtus IV. beurkundet „Dum ad universos regulares ordines” für die Regularkanoniker des Augustinerordens. Enrico Scaccabarozzi
Charter: 1488-08-18_Frankfurt-Main
Date: 1488-08-18
Abstract: Kardinalsammelindulgenz (Aussteller): Die Kardinalbischöfe Roderich von Porto-Santa Rufina (Portuensis), Oliverius von Sabina (Sabinenis), Julian von Ostia (Ostiensis), Johannes von Albano (Albanensis), die Kardinalpriester Johannes von Santa Prassede (tituli sancte praxedis), Johannes Michael von San Marcello [al Corso] (tituli sancti Marcelli), Georg von Santa Maria in Trastevere (tituli sancte Marie in Transtiberim), Hieronymus San Crisogono (tituli sancti Grisogoni), Johannes von von San Vitale (tituli sancti Vitalis), Johannes Jakob von Santo Stefano al Monte Celio (tituli sancti Stephani in Celiomonte) sowie die Kardinaldiakone Franziskus von Sant'Eustachio (sancti Eustachii), Raphael von San Giorgio in Velabro (tituli sancti Georgii ad Velum Aureum), Johannes von Santa Maria in Aquiro (sancte Marie in Aquirio) und Baptista von Santa Maria in Domnica (sancte Marie in Domnica) erteilen all jenen, die den in der Diözese Mainz gelegenen Hochaltar des Kollegiatstifts St. Bartholomäus in Frankfurt/Main (collegiate ecclesie sancti Bartholomei apostolici opidi Franckfordensis Maguntinensis diocesis), dem Johannes von Greifenstein als Dekan vorsteht (Johannes Greiffensteyn presbyter decanus), andächtig und nach Ablegen der Beichte, an den Heiligen- und Feiertagen von Bartholomäus [24. August], Mariä Himmelfahrt [15. August], Geburt Jesu Christi [25. Dezember] und am Kirchweihtag, jeweils zwischen der ersten und zweiten Vesper, aufsuchen, einen hunderttägigen Ablass. Überdies wird all jenen ein Ablass zuteil, die den Altar bei der baulichen Instandhaltung sowie durch Zuwendungen in Form von Kleinodien, Kerzen, Büchern und anderen Notwendigkeiten unterstützen. Herbert Krammer
Charter: 1488-11-25_Mailand
Date: 1488-11-25
Abstract: Francesco Gonzaga Markgraf von Mantua bestätigt den Dominikanern das Privileg des Markgrafen Ludovico III. (1467 August 25). Enrico Scaccabarozzi
Charter: 1488-12-12_Augsburg
Date: 1488-12-12
Abstract: Wappenbrief: Kaiser Friedrich III. bessert der Stadt Kempten im Allgäu das
Wappen. Kaiser Friedrich [III.] verändert und bessert
(verenndern, verkeren, zieren, pessern) mit
wohlbedachtem Mut, gutem Rat und rechtem Wissen Bürgermeister
und Rat der Stadt Kempten [im
Allgäu]
(Kemppten) für deren vergangene und künftige treue Dienste am Kaiser und seinen Vorfahren sowie dem Reich, besonders in den Kampfhandlungen gegen die eidbrüchigen Städte Gent und Brügge sowie deren Anhänger in Flandern gegen Maximilian (darstreckung irer leib und gutter ... im veld gen Flanndern in straffung des ubels, so die von Gennt, Prugk und ir anghenger ... an ... Maximilian ... wider ir pflicht, glubd und eyde beganngen gehabt), ihr Wappen
(schild, wappen und cleinet), wie sie bislang
geführt worden sind (so ir voreltern und sy bisher von gemeiner
stat wegen gefurt und gebraucht haben), nämlich ein blau
und silbern gespaltener Schid (ein schild, in mitte nach der
lenng ab geteilt, das vorder plab und das hinderteil
weiss), sodass es künftig in golden und schwarz gespaltenem
Schild einen doppelköpfigen Reichsadler in verwechselten Farben mit
geöffneten Schnäbeln, ausgestreckten roten Zungen und geöffneten Flügeln,
zwischen den Häuptern die Reichskrone (einen schild, in der
mitte nach der lenng ab gleich geteilt, das vorder guldin oder goldfarb
und das hinderteil swartz, darinnen in ganntzem schilde ein adler mit
zweyen heuptern, sich voneinander kerende, yedes mit seinem aufgetanem
snabel, außgeslagner rotten zungen und auffgetanen flugeln nach
verwechslung des schildes farben, und oben zwischen den zweyen heuptern
des adlers ein guldin oder goldfarbe keyserliche cron)
zeigt, wie es in der Mitte der Urkunde farbig eingemalt ist (in
mitte diss gegenwirtigen unnsers keiserlichen briefs gemalet und mit
farben eigentlicher auszgestrichen sind). Er gestattet
(gonnen und erlauben) der Stadt, das Wappen
durch kaiserliche Macht zu führen. Er bestimmt (meinen, setzen
und wellen), dass die Stadt das Wappen fortan in allen
ehrlichen Angelegenheiten und Geschäften (sachen und
geschefften) zu schimpf und zu
ernnst, im Krieg, in Gefechten, auf Bannern, Zelten,
Aufschlägen, in Siegeln, Petschaften und Kleinodien (in
streitten, gevechten, panirn, gezelden, aufslagen, innsigeln,
pettschatten, cleineten) und auch sonst überall
(an allen ennden) nach ihrem Nutzen und ihren
Bedürfnissen (notdurfften) führen darf, wie es
andere Reichsstädte (unnser und des reichs
stette) und Untertanen tun. Er gibt (tun und
geben) der Stadt zudem das Privileg, dass sie fortan alle
offenen und geschlossenen Urkunden, Handfesten und Missive
(offen und beslossen brief, hanntvessten und
missifen), die von ihnen selbst oder unter ihrem Siegel
oder Petschaft ausgestellt werden, gegenüber Geistlichen und Weltlichen mit
rotem Wachs ungehindert siegeln dürfen. Er gebietet allen geistlichen und
weltlichen Kurfürsten, Fürsten, Prälaten, Grafen, Freien, Herren, Rittern,
Knechten, Hauptleuten, Vizedomen, Vögten, Pflegern, Verwesern, Amtleuten,
[Schultheißen] , Bürgermeistern, Richtern, Räten, Wappenkönigen, Herolden,
Persevanten, Bürgern und Gemeinden und auch sonst allen seinen und des
Heiligen Römischen Reichs Untertanen und Getreuen aller Stände
(in was wirden, stattes oder wesens die sein) unter Androhung schwerer Ungnade und einer Strafe von vierzig Mark lötigen Goldes, die je zur Hälfte an die Reichskammer und die Betroffenen zu zahlen ist, die Begünstigten in der Führung und Benützung ihrer verliehenen Wappen, Gnaden und Freiheiten nicht zu behindern noch dies irgendjemandem zu gestatten. Daniel Maier
Charter: 1488-12-16_Innsbruck
Date: 1488-12-16
Abstract: Papst Innocenz VIII., Breve an Raimundus Peraudi betreffend die Vollmachten bei der Verkündigung des Ablasses. Inc.: Innocentius episcopus servus servorum Dei dilecto filio magistro Raymundo Peyraudi (...) Cum nos hodie [11. Zeile]
Charter: 1488-12-31_Mailand_2
Date: 1488-12-31
Abstract: Gian Galeazzo Maria Sforza, Herzog von Mailand, bestätigt die Privilegien des Dominikanerklosters Santa Maria delle Grazie in Mailand, welche Bianca Maria und Galeazzo Maria Sforza gewährt hatten (1466 April 16). Enrico Scaccabarozzi
Charter: 1488-12-31_Mailand_1
Date: 1488-12-31
Abstract: Gian Galeazzo Maria Sforza, Herzog von Mailand, bestätigt die Privilegien des Dominikanerklosters Santa Maria delle Grazie in Mailand, welche Bianca Maria und Galeazzo Maria Sforza gewährt hatten (1466 April 16).
Enrico Scaccabarozzi
Charter: 1489-01-02_Mailand
Date: 1489-01-02
Abstract: Philippus Eustachius, herzoglicher Berater und Schloss-/Burgherr (castello) des Castello di Porta Giovia in Mailand, macht Gian Antonio da Desio zum Familius. Enrico Scaccabarozzi
Charter: 1489-01-06_Wien
Date: 1489-01-06
Abstract: Wappenbrief: König Mathias für Nicolaus und Valentin Bakocz, genannt de Erdewd
Charter: 1489-01-07
Date: 1489-01-07
Abstract: Sammelindulgenz für die Pfarrkirche St. Peter in Stilfes bei Sterzing.
Charter: 1489-01-19_Innsbruck
Date: 1489-01-19
Abstract: Kardinalsammelindulgenz (17 Aussteller) für das Nonnenkloster St. Magdalena im Halltal
Charter: 1489-04-15_Dessau
Date: 1489-04-15
Abstract: Ablassbrief für die Burgkapelle St. Maria zu Altenburg bei Nienburg/Saale.
Charter: 1489-04-20_Linz_dt
Date: 1489-04-20
Abstract: Kardinalsammelindulgenz: Der Kardinalbischof Oliverius von Sabina (Sabinensis), die Kardinalpriester Hieronymus von San Grisogono (tituli sancti Grisogonis), Johannes Jakob von Santo Stefano al Monte Celio (tituli sancti Stephani in Celiomonte), Laurentius von Santa Suanna [in Rom] (tituli sancti Susane), Antoniotus von San Anastasie (tituli sancti Anastasie), Ardicinus von Santi Giovanni e Paolo (tituli sanctorum Johannis et Pauli) sowie der Kardinaldiakon Asamius von San Vito (sancti Viti) gewähren den Unterstützern der Kapelle St. Leonhard in Spital am Pyhrn (capella sancti Leonardi sita in parrochia hospitalis pedemontis in Piern), welche Valentin Liebenknecht, Pfarrer in Adriach, mit kirchlichen Geräten ausgestattet hatte, einen Ablass. Herbert Krammer
Charter: 1489-05-06_Mailand
Date: 1489-05-06
Abstract: Gian Galeazzo Maria Sforza befielt seinen Beamten die Privilegien der Kartause von Pavia zu respektieren.
Enrico Scaccabarozzi
Charter: 1489-05-08_Innsbruck
Date: 1489-05-08
Abstract: Papst Innocenz VIII., Breve an den Kaiser, die Könige und Fürsten über einen Expedition gegen die Türken. Inc.: Sequitur copia brevis quod (...) Dilecti filii et fratres. Quanto studio et labore contenderint.
Charter: 1489-06-13
Date: 1489-06-13
Abstract: Wappenbrief: Kaiser Friedrich III. verleiht Balthasar Schgaguler ein Wappen. Kaiser Friedrich [III.] verleiht und gibt (verleihen und geben) mit wohlbedachtem Mut, gutem Rat und rechtem Wissen dem Balthasar
Schgaguler (Balthazar Sgaguler) sowie allen ehelichen Erben für die Frömmigkeit,
Tugend und Vernunft, für die der Empfänger bekannt ist, sowie für die
künftigen treuen Dienste an Kaiser und Reich ein Wappen (wappen
und cleinete), wie es in der Mitte der Urkunde farbig
eingemalt ist (in mitter diss gegenwertigen unnsers
keyserlichen briefs gemalet und mit farben eingentlicher
aussgestrichen), nämlich in silbern und rot geteiltem
Schild im unteren Feld eine weiße Nelke auf schwarzem Dreiberg, im oberen
Feld zwei genährte rote Lilien; im Oberwappen einen Helm mit rot-silbernen
Helmdecken, darauf ein offener Flug, belegt mit dem Wappenbild
(einen schild in mitte uber zwirich geteilt, das under
rott, darinne in grund ein dreyegketer swarczer perg und auf dem mittern
teil desselben pergs ein weysz negelplümel, und das oberteil des
schildes weisz, darinne nebeneinander zwey rotte negelplümlein mit iren
stingeln, und auf dem schilde einen helm, gezieret mit einer roten und
weissen helmdecken, darauf ein aufgetane flug in mitte uber zwirich
geteilt mit farben, bergen und negelein geschickt, gleich als im
schild). Er bestimmt (seczen und
wellen), dass der Begünstigte und alle ehelichen Erben das
Wappen fortan in allen ehrlichen und redlichen Angelegenheiten und
Geschäften (sachen und geschefften)
zu schimpf und zu ernst, im Krieg, in
Kämpfen, Lanzenstechen, Gefechten, auf Bannern, Zelten, Aufschlägen, in
Siegeln, Petschaften, Kleinodien und Begräbnissen (in
streitten, kempfen, gestechen, gevechten, panirn, gezelden, auffslagen,
innsigeln, petschaften, cleineten, begrebdnussen) und auch
sonst überall (an allen ennden) nach ihren
Bedürfnissen und Wünschen (notdurfften und
wolgefallen) führen dürfen, wie es andere seine und des
Heiligen Römischen Reichs Wappengenossen durch Recht oder Gewohnheit
(von recht oder gewonheit) ungehindert tun.
Er gebietet allen geistlichen und weltlichen Kurfürsten, Fürsten, Prälaten,
Grafen, Freien, Herren, Rittern, Knechten, Hauptleuten, Vizedomen, Vögten,
Pflegern, Verwesern, Amtleuten, Schultheißen, Bürgermeistern, Richtern,
Räten, Wappenkönigen, Herolden, Persevanten, Bürgern und Gemeinden und auch
sonst allen anderen seinen und des Heiligen Römischen Reichs Untertanen und
Getreuen aller Stände (in was wirden, stattes oder wesens die
sein) und bestimmt (wellen)
unter Androhung schwerer Ungnade sowie einer Strafe von zwanzig Mark lötigen
Goldes, die je zur Hälfte an die Reichskammer und an die Betroffenen zu
zahlen ist, den Empfänger und alle ehelichen Erben in der Führung und im
Gebrauch des Wappens nicht zu behindern, noch dies irgendjemandem zu
gestatten. Die Urkunde beschadet nicht die ältere Führung identischer Wappen
durch andere. Daniel Maier
Charter: 1489-06-22_Mailand
Date: 1489-06-22
Abstract: Gian Galeazzo Maria Sforza bestätigt die verpflichtende Spende der Stadt und den Bürgern von Mailand anlässlich der Feierlichkeiten zu San Ambrogio della Vittoria (21. Februar). Enrico Scaccabarozzi
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